Test des Nokia 8800

Einführung

Test-Datum: 07.09.2006
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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Unter dem Slogan „Design für die Sinne“ bringt Nokia das 8800, ein „schlankes, edles Mobiltelefon in einem zeitlos eleganten Design“ auf den Markt. Das „besonders hochwertige Edelstahl-Gehäuse“ soll das Gerät außerordentlich reizvoll machen. Zudem wird das Display als kratzfest beworben. Ob das Nokia 8800 neben dem Edelstahl-Gehäuse und dem kratzfestem Display noch mehr zu bieten hat und hinter der schönen Fassade hoch- oder minderwertige Qualität steckt, hat inside-handy.de im Testlabor ausführlich getestet.

Verpackung & Lieferumfang

Die stabile Verpackung des Nokia 8800 ist in elegantem Schwarz gehalten und ist mit einer Blechklammer verschlossen, in welche der Schriftzug „Nokia 8800“ eingestanzt ist. Zieht man die Klammer ab und klappt den Deckel der Schachtel zurück, sieht man eine übergroße, auf einen weiteren Deckel aufgedruckte Abbildung des 8800 - öffnet man diesen, kommt ein Prospekt und das Gerät zum Vorschein.

Unter der Plastikschale befindet sich das Zubehör, welches Nokia dem 8800 beigelegt hat: Ein Headset mit einem Ohrstecker, ein Ersatzakku, ein Tisch- und ein Reiseladegerät. Zum Schutz des edlen Gerätes ist zudem noch eine Tasche im Lieferumfang enthalten. Die Handytasche aus Leder ist das passende Accessoire für das edle Gerät.

Zusätzlich liegt auch eine Software für den PC, die „Nokia PC-Suite“, und eine ausführliche Bedienungsanleitung bei. Ein passendes Datenkabel für die Verbindung zwischen Handy und PC sucht man leider vergeblich.

Verarbeitung & Handhabung


Nimmt man das Gerät zum ersten Mal in die Hand, fällt sofort das hohe Gewicht auf. Mit 134 Gramm gehört es nicht unbedingt zu den Leichtgewichten in der Handy-Liga. Dies muss aber kein Nachteil sein - die hochwertige Oberfläche verbunden mit dem Gewicht unterstreichen das Image des edlen Design-Handys.

Das Zusammenbauen des Nokia 8800 stellt keine große Herausforderung dar. Zuerst drückt man die beiden Knöpfe an der linken und rechten Seite (jeweils in der oberen Hälfte) ein und schiebt dann den Akku-Deckel nach unten. Nachdem der Akku entnommen ist, kann die SIM-Karte platziert werden. Die Vorgehensweise unterscheidet sich hier etwas von herkömmlichen Varianten: die Karte muss quer in die Öffnung geschoben werden. Die abgeflachte Kante der Karte muss rechts oben sein und der Chip nach unten zeigen.

Nach dem Einschieben der SIM-Karte wird noch der Akku eingesetzt und der Deckel aufgeschoben. Hier gilt, möglichst weit unten anzusetzen und den Deckel dann langsam hochzuschieben. Problematisch an dem Edelstahldeckel ist, dass er sich nach gewaltsamer Behandlung kaum in seine ursprüngliche Form zurückbiegen lässt.

Das Design des Gerätes ist sehr attraktiv, alle Elemente wirken hochwertig und formschön. Zudem ist das Gerät verhältnismäßig schlank, was bei Nokia-Modellen eher selten der Fall ist.

Anschlüsse für Zubehör und zur Datenübertragung sind nur an der Unterseite des 8800, diese sind nicht weiter vor äußeren Einflüssen geschützt. Auch beim Aufschieben des Gerätes fällt auf, dass sich dadurch viele Schlupflöcher für Schmutz bilden. So ist das Fach, in welches die Tastatur geschoben wird, stark staubanfällig. Auch die Öffnung für die Kamera kann zum Staubfänger werden. Daher ist es wichtig, das Gerät bei Nichtbenutzung zu schließen, anstatt es offen liegen zu lassen.

Im Allgemeinen wirkt das Gerät durch seinen Edelstahlmantel in Kombination mit schwarzem Kunststoff sehr edel. Tastatur und Kamera passen gut zum Gesamtbild und die beiden Softkeys links und rechts unter dem Display runden dieses noch ab. Zusätzlich wirkt das Handy durch das Material sehr stabil. (Ob dem so ist, darf der Nutzer selber testen. Wie schon beim Akkudeckel angesprochen, behält Stahl üblicherweise die ihm mit Gewalt gegebene Form. Das bedeutet, dass ein Sturz Dellen verursachen kann, die nicht ohne weiteres zu entfernen sind.)

Headset und Ladegerät lassen sich zuverlässig anschließen und haben kaum Spiel. Einzig das Tischladegerät erweist sich als instabil bei der Benutzung. Ein ungewollter Schlag gegen den Tisch auf dem das Gerät steht, würde im ungünstigsten Fall zu einem Sturz führen.

Neben den beiden Anschlüssen für Headset und Ladegerät gibt es nichts weiter an den Seiten des Gerätes. Der Preis des Designs wird hier klar: Es gibt keine Möglichkeit, die Lautstärke durch einen Kippschalter an der Seite zu regeln, keinen Einschub für eine Speicherkarte oder gar zusätzliche Tasten für Schnellzugriffe. Die winzige Kamera und das fehlende Blitzlicht lassen darauf schließen, dass das nicht alles war - dazu aber später mehr.

Die Tastatur ist übersichtlich und klar strukturiert. Neben dem normalen Ziffernblock gibt es darüber noch Navigationstasten in vier Richtungen und einen Knopf in der Mitte. Zusätzlich, links und rechts davon, zwei Tasten zur Annahme und zum Beenden eines Gespräches. Direkt darüber, auf Displayhöhe (etwa ein bis zwei Millimeter höher), befinden sich die vorhin angesprochenen Softkeys. Der Platz dazwischen ist nicht mit einem weiteren Knopf belegt - ein knopfähnliche Metallstück dient lediglich dem Auf- und Zuschieben des Gerätes.

Die Fühlbarkeit der Tasten ist in Ordnung und der Druckpunkt ist gut. Einziges Manko hier ist der Höhenunterschied zum Rest des Handys - durch die Vertiefung der Tastatur stört der untere Rand des Gehäuses beim Drücken der Stern- Null- und Raute-Taste. Genauso verhält es sich am oberen Rand: Die obere Navigationstaste ist mit etwas dickeren Fingern kaum erfolgreich bedienbar. Die Softkeys hingegen umso besser, da sie deutlich erhabener sind, als alle anderen Tasten.

Der Vibrationsalarm funktioniert mit und ohne Rufton. Leider ist die Vibration sehr schwach. Dicke Hosen verhindern ganz gewiss, dass man von dem Anruf etwas mitbekommt.

Sprachqualität & Empfang

An Sprachqualität und Empfang ist nichts Auszusetzen. Der Gesprächspartner kann sehr gut verstanden werden und auch die eigene Stimme wird klar wahrgenommen. Auch durch den Lautsprecher klingen die Stimmen der Beteiligten gut.

Auch die Empfangsqualität lässt in den deutschen Netzen nichts zu wünschen übrig. Selbst bei schlechtem Empfang ist der Gesprächspartner noch zu verstehen.

Einziges Manko ist manchmal die Lautstärke ohne Lautsprecher. Hält man das Handy dicht ans Ohr ist es in einer lauten Umgebung kaum möglich, die Worte zu verstehen, selbst bei maximaler Lautstärke. Hier könnte der Verstärker ruhig noch etwas mehr hergeben.

Display & Kamera

Das Nokia 8800 verfügt über ein 29 x 29 Millimeter großes TFT-Display und kann 208 x 208 Pixel in 262.144 Farben darstellen. Die Farben sind klar und deutlich dargestellt, auch Helligkeit und Kontrast sind sehr gut abgestimmt. Bei der Darstellung von Fotos gibt es keine Qualitätseinbußen - sieht man von der Bildgröße ab.

Bei starker Sonneneinstrahlung wird die Lesbarkeit eingeschränkt, im Gegensatz zu vielen anderen Geräten schneidet es aber in diesem Punkt sehr gut ab. Man kann auch bei Bestrahlung einer Lichtquelle alles auf dem Display dargestellte erkennen, sofern sich diese Lichtquelle nicht direkt im Display spiegelt.

In völliger Dunkelheit wirkt die Beleuchtung des Displays sogar blendend, anpassen lässt sich die Helligkeit leider nicht. Die Tastaturbeleuchtung ermöglicht ein bequemes Tippen im Dunkeln.

Das Aussehen des Displays kann auf verschiedene Weise angepasst werden. So gibt es die Möglichkeit, Hintergründe und Bildschirmschoner einzustellen oder auch einen Begrüßungstextes einzugeben. Zudem kann die Textfarbe des Gerätes verändert werden. Neben den einzelnen Einstellungen kann auch ein vordefiniertes Thema ausgewählt werden.

Im Kameramodus fungiert das Display als Sucher und erfasst sehr schnell die Umgebung. Die Helligkeit wird auch sehr schnell angepasst. Vom Aktivieren der Kamera bis zum Anzeigen des Bildes vergeht keine Sekunde. Insgesamt, also inklusive Knopf drücken und Speichern vergehen höchstens zwei Sekunden. Mit dem Aufschieben des Displays kann man einen Schnappschuss in drei Sekunden realisieren.

Die hohe Speichergeschwindigkeit rührt hauptsächlich von der geringen Auflösung der Bilder her. Mit einer maximalen Auflösung von 800 x 600 Pixel ist die Kamera die größte Schwäche an dem Gerät. Allerdings erwirbt man hier in erster Linie ein Design-Handy und kein Foto-Handy, weshalb dieser Punkt nicht zu hoch bewertet werden kann.

Negativ zu beurteilen ist der schnelle Verbrauch des verfügbaren Stroms im Akku, gerade bei hoher Kameranutzung. Dessen war sich Nokia bewusst und hat einen Ersatz - Akku beigelegt. Keine perfekte, aber immerhin eine Lösung.

Das Gerät bietet an möglichen Foto - Einstellungen einen digitalen Zoom (auf den kann man bei der niedrigen Auflösung allerdings getrost verzichten), einen Nachtmodus und einen Selbstauslöser.
K800i - beim Fotografieren



ie Qualität der Nachtmodus-Bilder ist ungewöhnlich gut, über den Sinn eines Selbstauslösers an einem Handy, welches kaum selbst stehen kann, lässt sich natürlich streiten.

Die Foto - Qualität kann mit verschiedenen Einstellungen variiert werden. So kann aus vier verschiedenen Bildgrößen gewählt werden (800 x 600, 640 x 480, 320 x 240 und 120 x 144 Pixel und drei Bildqualitäten (einfach, normal und gut). Während ein Bild mit der höchsten Auflösung und guter Qualität circa 50 Kilobyte benötigt, verbraucht ein Bild in der geringsten Auflösung bei einfacher Qualität nur ein bis zwei Kilobyte. Diese Aufnahmen sind gut für Portraitfotos geeignet, die dann im Telefonbuch zu den jeweiligen Kontakt abgelegt werden können.

Die Qualität der Bilder sind für einen Schnappschuss in Ordnung, allerdings kann man das Ergebnis nicht als hochwertig bezeichnen. Die Videoauflösung ist mit 352 x 288 Pixel recht hoch, was allerdings kein Garant für die Qualität ist. Die ist wie bei nahezu allen Geräten denkbar schlecht.

Gespeichert werden Bilder und Videos in den dafür vorgesehenen Ordnern der Galerie. Der Speicherplatz wird mit den Mitteilungen geteilt und umfasst insgesamt etwa 47 Megabyte.

OS & Bedienung

Das Menü ist gut strukturiert und einfach. Die Einstellungen sind fast ausnahmslos an der Stelle zu finden, wo man sie vermutet. Der Benutzer kann auswählen, ob er die Gitteransicht (neun Symbole auf einer Seite) oder die Listenansicht (ein Symbol pro Seite) bevorzugt. Die Symbole sind hübsch animiert und lassen schnell erkennen, was sich hinter ihnen verbirgt.

In der Hauptansicht gibt es sechs Schnellzugriff-Funktionen. Die vier Navigationstasten und die beiden Softkeys, wobei der linke mit einem Favoriten-Menü verknüpft ist, was selbst auch separat angepasst werden kann. Im Menü „Einstellungen“ - „Schnellzugriffe“ können alle Tasten belegt werden. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, Kurzwahlen einzurichten, dafür stehen die Tasten zwei bis neun zur Verfügung. Diese können über das Adressbuch definiert werden: Eintrag auswählen und über die Optionen eine Kurzwahltaste wählen. Die Taste eins steht der Mailbox zur Verfügung.

Während eines Gespräches hat man verschiedenste Möglichkeiten. Der linke Softkey öffnet das Menü „Optionen“, welches wiederum verschiedene Möglichkeiten eröffnet: halten des Gespräches, ausschalten des Mikrofons, öffnen des Adressbuches, neuen Anruf tätigen (beim Wählen wird der aktuelle Gesprächspartner gehalten), öffnen des Menüs, Tastatur sperren, das Gespräch aufnehmen, den Anruf beenden, DTMF senden und den Lautsprecher einschalten.

Das Menü kann auch über den Knopf inmitten der Navigationstasten aufgerufen werden, ebenso funktionieren die obere und die untere Navigationstaste wie gehabt. Die linke und die rechte Navigationstaste dienen der Lautstärkeregelung. Mit dem rechten Softkey kann der Lautsprecher angeschaltet werden.

Drückt man die Rufannahmetaste, wird das Gespräch gehalten. Während das geschieht, sorgt das Drücken des rechten Softkeys für die Annahme des gehaltenen Gesprächs. Alle anderen Tasten funktionieren ganz normal.

Das Versenden einer SMS während eines Gespräches funktioniert tadellos, auch die Kamera kann unkompliziert verwendet werden. Eine MMS kann hingegen nicht versendet, aber erstellt und in den Ausgang verschoben werden. Nachdem das Gespräch beendet ist, wird die MMS automatisch verschickt, allerdings erst nach einer unbestimmten Zeit. Das Gerät prüft in regelmäßigen Abständen nach nicht versandten MMS und verschickt diese dann.

Sobald ein Anruf kommt, eröffnen sich weitere Möglichkeiten. So kann man dieses Gespräch mit dem Knopf in der Mitte der Navigationstasten annehmen (der aktuelle Gesprächspartner wird automatisch gehalten) und mit dem rechten Softkey ignorieren. Der Anrufer hört dann ein Besetzt - Zeichen. Lässt man einige Sekunden verstreichen, verschwindet die Ignorieren-Funktion, kann aber über den linken Softkey als „Abweisen“ im Optionen - Menü ausgewählt werden.

Die Anruflisten sind sehr umfangreich. Neben den üblichen Listen für Anrufe in Abwesenheit, angenommene Anrufe und gewählte Rufnummern gibt es noch eine Liste, die die letzten zehn Mitteilungsempfänger speichert. Alle anderen Listen speichern bis zu 20 Einträge, der älteste wird automatisch ersetzt.

Gespeichert werden neben der Telefonnummer das Datum und die Zeit des Anrufes. Insgesamt werden pro Eintrag die letzten fünf Anrufzeiten gespeichert, bei den Mitteilungsempfängern sogar die letzten zehn Versandzeiten.

Zudem gibt es natürlich auch eine Liste der Gesprächsdauer (Dauer letztes Gespräch, Dauer angenommener Anrufe, Dauer abgegangene Anrufe und Dauer aller Gespräche), einen Paketdatenzähler (zählt die GPRS - Datenmengen) und einen Paketdatenzeitmesser (zählt die Dauer der GPRS - Verbindungen).

Das Schreiben von SMS oder MMS ist einfach. Es gibt eine lernfähige T9 - Texterkennung in acht verschiedenen Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch, Türkisch und Portugiesisch), Smileys können eingefügt werden, Telefonnummern und Namen aus dem Adressbuch eingefügt werden und vieles mehr. Auch E-Mails können über eine separate Software verschickt werden. Sobald man die E-Mail Einstellungen seines Anbieters heruntergeladen hat, funktioniert auch dies unkompliziert. Einzig unschön ist der geringe Platz für etwas größere Finger, der hin und wieder für falsche Eingaben sorgt.

Natürlich gibt es auch eine Tastensperre. Am einfachsten aktiviert man sie, indem man das Handy zuschiebt und dann den linken Softkey drückt. Zum Entsperren genügt es, das Gerät wieder aufzuschieben.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Das Nokia 8800 besitzt eine Bluetooth-Schnittstelle, aber keinen Infrarot-Anschluss. Dieser ist allerdings auch nicht nötig, da die Geschwindigkeit schlecht und die Technik veraltet ist.

Per Bluetooth können alle denkbaren Daten versendet werden: Bilder, MP3-Dateien und Videos genauso wie Adressbucheinträge, Notizen und Objekte aus dem Kalender. Die Verbindung mit anderen Bluetooth-Geräten macht keine Schwierigkeiten.

Weiterhin ist die Verbindung per GPRS möglich, UMTS ist nicht vorgesehen. Zur Synchronisation gibt es zwei Möglichkeiten: Server - und PC - Synchronisation.

Multimedia & Organizer

Sprachwahl und Sprachsteuerung sind integriert. Die Sprachsteuerung ist über das Menü „persönliche Schnellzugriffe“ in den Einstellungen zu erreichen. Da den Menüpunkt „Sprachbefehle“ auswählen und die entsprechenden Befehle definieren. Drückt man im Ausgangsbildschirm den rechten Softkey etwas länger, kann der Befehl gesagt werden und wird dann ausgeführt. Ähnlich funktioniert die Sprachwahl. Einfach einen Eintrag im Adressbuch auswählen und in den Optionen „Anrufnamen hinzufügen“ auswählen.

Über den Knopf zum Ein- und Ausschalten des Handys können vier vordefinierte Profile ausgewählt werden, diese stehen auch über das Favoriten - Menü standardmäßig zur Verfügung. Zwei weitere Profile stehen zur individuellen Anpassung zur Verfügung, allerdings kann man auch die schon vorhandenen Profile frei anpassen.

Das Adressbuch bietet Platz für 1.000 Einträge. In jedem Eintrag lassen sich fünf Nummern anlegen und mit einem Nummern - Typ versehen (Allgemein, Mobil, Privat, Arbeit oder Fax), welcher jeweils ein entsprechendes Symbol hat. Weiterhin können fünf weitere Details hinzugefügt werden. Zur Auswahl stehen E-Mail, Webseite, Postadresse und Benutzerkennung. Zusätzlich kann noch ein Bild abgelegt werden, welches angezeigt wird, wenn eine der eingetragenen Nummern anruft oder angerufen wird. Leider kann zu einem Kontakt kein Geburtstag definiert werden, welcher dann auch im Kalender angezeigt wird.

Im Kalender gibt es eine Monatsansicht (Standard), aber auch eine Wochen- und Tagesansicht. Es können bis zu 250 Einträge gespeichert werden. Jeder Eintrag kann von folgenden Typen sein: Besprechung, Anrufen, Geburtstag, Notiz und Erinnerung. Zudem kann jeder Eintrag einem Termin zugeordnet werden und zu gegebenen Zeitpunkt klingeln, natürlich auch eine selbst bestimmte Zeit vor dem Termin. Leider kann der Klingelton dafür nicht verändert werden.

Neben dem Kalender stehen noch ein Wecker (eine Zeit mit individuellem Klingelton ist einstellbar), eine Aufgabenliste, eine Notizfunktion, eine Brieftasche (hier können Daten passwortgeschützt hinterlegt werden), ein Taschenrechner, ein Countdown und eine Stoppuhr.

Weitere Programme stehen in der Sammlung des Handys vorinstalliert zur Verfügung: ein Umrechnungsprogramm, ein Übersetzer und eine Weltzeituhr.

An Zeitfunktionen wird neben dem schon angesprochenen Wecker nichts weiter angeboten. Allerdings kann man als Bildschirmschoner eine analoge oder auch eine digitale Uhr anzeigen lassen.

Auch für den spielfreudigen Benutzer hält das Nokia 8800 drei Spiele bereit: „Chess“, „Street Race“ und „Golf Tour“.

„Chess“ ist ein Schachspiel, dass neben einem kompletten Schachspiel in sechs verschiedenen Schwierigkeitsgraden auch Aufgaben- und Multiplayer - Spiele über Bluetooth und Kurzmitteilungen zulässt.

„Street Race“ ist ein Autorennen, in welchem man ein Cabrio durch die Innenstadt oder an der Küste steuert. Als einzige Multiplayer - Möglichkeit wird das Spiel am selben Handy angeboten.

Bei „Golf Tour“ handelt es sich um ein ausgewachsenes Golfspiel, in welchem man die 18 Löcher des „Forest Falls Country Clubs“ mit maximal vier Spielern absolvieren kann. Gespielt wird nacheinander, ein Spiel per Bluetooth ist nicht möglich.

Fazit


Alles in allem schneidet das Nokia 8800 sehr gut ab. Alle notwendigen Funktionen sind vorhanden - Design und Verarbeitungsqualität können sich sehen lassen. Zudem werden Komfortfunktionen und Spiele angeboten, die das Handy zu mehr als nur einem Telefon machen. Einzig die Kamerafunktionen sind als mäßig einzustufen, doch sind diese bei einem Business-Handy ohnehin nicht gefragt. Nokia hat mit dem Slogan „Design für die Sinne“ nicht übertrieben. Das etwas höhere Gewicht der Edelstahlverkleidung gibt dem stylischen Handy einen Extra-Touch. Design-Verliebte, die es sich leisten können, finden im 8800 ein schickes Gerät ohne technische Spielereien, mit dem man garantiert auffällt.

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