Test des Nokia 8600

Einführung

Test-Datum: 31.07.2007
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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Nokia 8600 Luna: Draufsicht

Ob Auto, Haus oder Handy: Die meisten Entscheidungen treffen Menschen aus dem Bauch heraus. Genau wie viele andere Dinge des täglichen Lebens ist auch das Handy für einige Menschen zu etwas Besonderen geworden: Ein Schmuckstück, aber auch ein Statussymbol. Den Kunden, die nicht das Alltägliche suchen, liefert Nokia seit geraumer Zeit mit seiner 8er-Serie Handys, die nicht nur außergewöhnlich aussehen, sondern auch aus anderen Materialien gefertigt werden als ein gewöhnliches Handy von der Stange. Der jüngste Spross der Familie nennt sich 8600, und will mit Design, aber auch einer besonderen Ausstattung Kunden gewinnen. Wir haben den schwarzen Slider ins Testlabor geschickt, um ihn auf Herz und Nieren zu prüfen.

Verpackung & Lieferumfang

Nokia 8600 Luna: Verpackung

Breit, stark, schwarz. Was in den 90ern Autoreifen verkauft hat, passt auch perfekt zur Verpackung des schicken Begleiters. Der Karton ist komplett in mattschwarz gehalten, und zeigt auf der Vorderseite nur das Nötigste: Das Handy mitsamt seinem Namen. Da macht sich der seitlich angebrachte Nokia-IMEI-Sticker schon fast wie ein Stilbruch, wenn er auch in Schwarz gehalten ist. Auch auf der Rückseite wurde nicht der Fehler gemacht, mit technischen Daten anzugeben: Die sind bei einem solchen Handy nicht mal sekundär.

Zieht man die Überschachtel ab, bleibt nur noch schlichte Eleganz: Ein schwarzer Karton, auf dem nur noch „Nokia“ steht. Wir sind hier also in einer perfekten Inszenierung, scheint es. Doch ach: Öffnet man auch diese Verpackung, lacht einen derselbe billige Kunststoff an, der sich auch um die billigsten Handys schmiegt. Nicht, dass das zur Abwertung führt, immerhin ist alles da und solide verpackt, aber ein wenig enttäuschend ist das schon.

Hier Oben erwartet einen nun das Handy in seiner ganzen Pracht. Direkt darunter findet man das mitgelieferte Zubehör. Und das ist reichlich: Den Kunden erwarten der Akku, das Ladegerät, das Stereoheadset, ein USB-Audio-Adapter, ein USB-Datenkabel, die obligatorische CD-ROM mit der PC Suite, ein Poliertuch aus Wildleder, eine Ledertasche, ein Trageriemen aus Metall sowie die Anleitung, die auch haptisch ein Erlebnis ist.

Nokia 8600 Luna: Lieferumfang

Verarbeitung & Handhabung

Nokia 8600 Luna: zerlegt in Bestandteile
Nokia 8600 Luna: Tastatur

Um das 8600 Luna in Betrieb zu nehmen, erfordert es keine Anleitung oder anderweitigen Aufwand: Hier passt alles perfekt zusammen. Die SIM-Karte findet ihren Platz, der Akku rastet so ein, dass man das Gefühl bekommt, der wolle da nie wieder weg. Doch das Gefühl trügt: Genauso einfach, wie er einrastet, lässt er sich auch wieder entfernen. Selbst die Heckklappe haben die Ingenieure hervorragend entworfen, sie ist aus Metall und rastet solide ein.

So, nun ist es betriebsbereit, also sollten wir das Gerät selbst einmal betrachten. Das 8600 ist tatsächlich eine Augenweide, und das auch unabhängig von seiner Form. Das Handy wurde sehr hochwertig verarbeitet, die Auswahl der Materialien – Metall, Glas und hochwertiger Kunststoff – ist gelungen, gut auf einander abgestimmt und anscheinend auch sehr robust. Das Gehäuse ist griffig und liegt gut in der Hand, der Slider lässt sich kinderleicht aufschieben und auch wieder schließen. Hier hat nichts Spiel, da sitzt alles wie eine Eins.

Nokia 8600 Luna: Größenverhältnis

Die Elemente der Vorderseite sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Ein großes, schwarzes und doch spiegelndes Display, gleich darunter die gut aufeinander abgestimmten Bedientasten. Schiebt man das Rauchglas auf, werden die numerischen Tasten freigegeben.

Die Tasten sind im oberen Bereich gut handhabbar, und das, weil sie deutlich kleiner scheinen als sie sich nachher anfühlen. Gerade die Funktionstasten vermitteln den Eindruck, sie seien nur für Kinderhände geeignet, doch bedienbar sind sie einwandfrei. Anders herum schaut es mit den numerischen Tasten aus: Die 7 und die 9 sind durch den sie umgebenden Slider-Rahmen zu sehr eingeschränkt, als dass sie mit größeren Fingern gut bedienbar wären. Schade.

Kommen wir zu dem, was das Handy außen sonst noch umgibt: An der linken Seite des Handys befindet sich oberhalb des schmalen Lautsprecherschlitzes die kleine und sehr dezente Wippe, mit welcher sich die Lautstärke bei Telefonaten regeln lässt. An der Oberkante befindet sich die Öse, durch welche man ein Handyband einfädeln kann, so man denn genug Muße dafür mitbringt. Auf der rechten Seite herrscht ebenfalls Schlichtheit: Außer dem zweiten Lautsprecherschlitz findet man hier nur den Mini-USB-Anschluss, welcher zum Laden oder Datentransfer genutzt wird.

Nokia 8600 Luna: Beleuchtung

Die Spaltmaße sind minimal und die Tasten weisen keinerlei Angriffsflächen für Schmutz und Staub auf. Das Handy wirkt trotz seines edlen Auftretens sehr robust. Es scheint auch einen Sturz ohne größere Schäden überstehen zu können, Testen wollten wir es jedoch nicht. Die Micro-USB-Anschlussstelle - für Headset, Ladekabel und USB-Kabel auf der rechten Seite - lässt sich das Anschließen von Zubehör konfliktfrei gefallen. Es hält gut und dürfte nicht unbeabsichtigt, etwa in der Tasche, herausrutschen.

Erstaunlich ist das Gewicht des Nokia 8600: Mit 143 Gramm ist es deutlich schwerer als viele seiner Kollegen, was sicherlich auf die ausgewählten Materialien zurückzuführen ist. Das Gewicht ist nun nicht so hoch, dass man es nicht für längere Telefonate nutzen kann, doch ist die permanente Erinnerung an die Schwerkraft auf Dauer nicht sehr angenehm.

Ansonsten liegt es hervorragend in der Hand, die Tasten sind ohne große Verrenkungen erreichbar und auch im Dunkeln gut zu erfühlen. Blind SMS-Tippen ist schwierig, die minimale Erhöhung auf der Taste „5“ ist nicht wirklich nützlich. Gut angelegt hingegen sind die Funktionstasten, ist doch zwischen diesen ausreichend Platz, um nicht aus Versehen falsch zu drücken. Der Vibrationsalarm ist gut spürbar, funktioniert auch mit Klingelton und ist leise genug, um im Theater nicht die ganze Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das Navigieren in den verschiedenen Menüs und das Steuern der Musik erleichtert der leicht bedienbare Navi-Key in der Mitte des Gerätes erheblich.

Sprachqualität & Empfang

Nokia 8600 Luna: Headset

Sprachqualität und Empfang finden sich beide im guten Mittelfeld wieder. Man kann seinen Gesprächspartner laut und deutlich verstehen, wichtige Nachrichten zu übermitteln ist kein Thema mit dem 8600. Auch flüsternde Personen sind gut zu verstehen. Einzig bei starken Nebengeräuschen, etwa auf einem Flughafen oder an einer stark befahrenen Straße reicht die höchste Lautstärke nicht ganz aus. Hier empfiehlt sich das Headset, das auch sonst mit einer wesentlich besseren Sprachqualität aufwarten kann als das Handy selbst.

Auch praktisch: Dank der eingelassenen Lautsprecher kann man Gespräche auch „frei sprechen“, also das Handy auf den Tisch legen und sich anderen Dingen widmen. Dieser scheppert allerdings immer wieder ganz gerne, was das Telefonieren nicht gerade zu einem echten Vergnügen macht.

Was den Empfang angeht, gibt es wer Plus- noch Minuspunkte zu vergeben. Selbst in schwachen Netzen, an Orten mit schlechtem Empfang oder bei schneller Fortbewegung ist ein Gesprächsaufbau möglich, wobei andere Handys wie Motorolas V3 oder auch das Nokia N70 noch mehr herausholen. Gesprächs- und Standbyzeit sind mit gemessenen knappen vier Stunden, bzw. 300h sehr ordentlich.

Display & Kamera

Nokia 8600 Luna: Kamera

Das Display ist mit seinen 240 x 320 Pixeln recht groß und auch sehr gut aufgelöst. Die Farbwiedergabe und die Schärfe sind hervorragend, wer einen Pixel sehen möchte, muss schon mit einer Lupe rangehen. Da machen sich die 16,7 Millionen Farben tatsächlich bezahlt. Die Beleuchtung ist ebenfalls hervorragend, gerade der Gegensatz zwischen dem Handy in Standby und dem laufenden Gerät ist erstaunlich. Die Glas-Oberfläche bedeutet allerdings auch, dass man bei Sonnenlicht reichlich mit dem Handy spielen muss, um etwas zu erkennen. Im Dunkeln ist die hingegen Lesbarkeit hervorragend.

Nokia 8600 Luna: Draufsicht

In Sachen Displayeinstellungen hat das 8600 Luna viel zu bieten. Sowohl verschiedene Designs, als auch Hintergrundbild, Startbildschirm und Bildschirmschoner können individuell angepasst werden. Ein wirklich schönes Feature ist die Einstellmöglichkeit für die Schriftgröße, was es sowohl den Adleraugen als auch kurzsichtigen Menschen leicht macht, das Handy zu nutzen. Vorgefertigte Profile gibt es einige, diese sind sinnvoll angepasst, können aber auch selbst modifiziert werden.

Auch Fotos lassen sich mit dem 8600 Luna machen, wenn auch nicht wirkliche Schnappschüsse: Da das Handy über keine dezidierter Kamera-Taste verfügt, muss man die Fotofunktion erst aus dem Menü heraussuchen. Aktiviert man die Kamera, hält man das Gerät horizontal und nutzt das Display als Sucher. Das funktioniert gut, ist das Display doch sehr schnell und die Verzögerung beim Fotografieren, auch bei hoher Auflösung, exzellent niedrig. Sechs verschiedene Aufnahmegrößen von 1600x1200 Pixeln bis zu 320 x 240 Pixeln sind möglich, darüber hinaus noch zahlreiche Effekte (Falschfarben, Graustufen, Sepia, negativ, etc.), um das Bild zumindest anders zu gestalten. Die Kamera hat eine digitale Zoomfunktion, einen Nachtmodus für sehr dunkle Aufnahmen, verschiedene Verschlusstöne (erklingen beim Abdrücken), einen Selbstauslöser und einen Weißabgleich.

Das Auslösen eines normalen Fotos in bester Qualität dauert weniger als eine Sekunde, was sehr schnell ist. Ein Video kann maximal mit 176 x 144 Pixel aufgenommen werden, da die Bildfolge hier ungleich höher ist. Leider ist die Qualität aufgrund der geringen Auflösung sehr mager, schon auf dem Handy selbst sieht ein solches Video nicht doll aus, vom PC wollen wir lieber ganz schweigen.

Nokia 8600 Luna: beim Fotografieren

 

Nokia 8600 Luna: Testbild draußen
Original Kamera-Foto des Nokia 8600 Luna | für volle Bildgröße bitte klicken

 

Eine zusätzliche Beleuchtung, mit welcher sich bessere Bilder auch nachts machen lassen, sucht man vergeblich.

Alle Bilder und Videos werden im internen, mit 120 Megabyte etwas mager bemessenen Speicher abgelegt, der gerne eine Erweiterung hätte erfahren dürfen.

OS & Bedienung

Nokia 8600 Luna: Startbildschirm
Nokia 8600 Luna: Mitteilung verfassen
Nokia 8600 Luna: Rechner
Nokia 8600 Luna: Telefonbuch
Nokia 8600 Luna: Radio
Nokia 8600 Luna: Poker
Nokia 8600 Luna: Fussball
Nokia 8600 Luna: Weltzeituhr
Nokia 8600 Luna: Hauptmenü
Nokia 8600 Luna: Neue Kurzmitteilung
Nokia 8600 Luna: Telefonbuch
Nokia 8600 Luna: Musik-Player
Nokia 8600 Luna: Galerie
Nokia 8600 Luna: Golf
Nokia 8600 Luna: Sudoku
Nokia 8600 Luna: Kalender

Einfachheit war ja schon immer die Stärke von Nokia, so auch hier. Ins Menü geht es schnell und intuitiv: Mit nur einem Druck auf die mittlere Taste (innerhalb des Navi-Key) kommt man in die zentrale Bedienung des 8600 Luna.

Man kann im Menü durch Drücken einer Zahl direkt in ein bestimmtes Menü gelangen, etwa die „5“ für die Nachrichten. Alternativ kann man über die Navigationstasten steuern.

Die Untermenüs sind, wie immer bei einem Nokia-Handy mit Series40-Betriebssystem, variabel aufgebaut. Gewöhnlich sind die einzelnen Punkte als Listen angeordnet, die Anrufe und Optionen haben jedoch zusätzlich Registerkarten, welche sich durch horizontales Navigieren erreichen lassen. Die Weglängen sind erträglich, allerdings braucht man etwa zur Auswahl eines Bildschirmschoners mindestens acht Klicks zuzüglich der Wahl des entsprechenden Bildes.

Dafür gibt es im Gegenzug die Schnellzugriffsfunktion: Im Ruhezustand lassen sich auf dem linken Softkey die wichtigsten Funktionen unterbringen, die man täglich benötigt und nicht erst mühsam über das Menü suchen will. Leider ist die Liste so lang, dass es für einige Punkt schon wieder zu aufwändig ist, sie zu verwenden.

Sehr beeindruckend sind die Lichteffekte, die das Handy ausführen kann. Dabei blinkt es rhythmisch, man bekommt fast den Eindruck, das Telefon würde atmen oder man schaue seinem Herzschlag zu. Wie oft es erscheint, sprich lange es Aufleuchten soll, lässt sich im Menü einstellen.

Davon hat man jedoch immer nur kurz etwas. Energie zu sparen ist zwar zum Einen das Gebot der Stunde, doch übertreibt das S500i etwas: Kaum drückt man für 20 Sekunden mal keine Taste, schaltet sich das Display aus, selbst wenn man bei einem Handyspiel längere Zeit keine Taste drücken muss, aber durchaus dem Spielverlauf folgen möchte.

Das Schreiben von Kurznachrichten ist denkbar einfach. Die Eingabehilfe ist lernfähig, die Tasten gut und schnell zu drücken. In der oberen rechten Ecke ist der Zähler angebracht, der die Zahl der noch freien Zeichen von 1000 herunterzählt, du zugleich anzeigt, wie viel schon getippt wurde. Gut gelöst.

Das Anrufprotokoll erreicht man schnell über die linke Hörertaste, dort kann man mit dem Navi-Key schnell durch die vier Register (Alle, Angenommen, Gewählt und Unbeantwortet) navigieren.

Sehr angenehm ist auch das Hilfesystem. Wo immer ein Punkt unklar ist, gibt es eine Information zu der entsprechenden Einstellung. Sollte mal eine noch unbelegte Taste gedrückt oder eine Funktion ausgewählt werden, die weitere Einstellungen benötigt, wird das erklärt und eine Lösung angeboten. So wird man bei nicht eingestecktem Headset und der Auswahl des Radios darauf hingewiesen, dass dieses (bzw. ein Zubehörteil, aber das kann man sich ja ausmalen) unbedingt benötigt wird, da dort die Antenne integriert ist.

Musiktechnisch ist das 8600 Luna zwar mit einem MP3-Player versehen worden, aber das geschah leider halbherzig: Zwar spielt er Musik, doch sind die umfangreichen Menüs und Listengestaltungen, mit einen Tester in den vergangenen Monaten die aktuellen Musikhandys verwöhnten, hier nicht zu finden. Auch ist der interne Speicher von 120 Megabyte, der sich nicht erweitern lässt, keine richtige Einladung zum Musikhören. Mehr als ein paar Lieblingstitel passen da nicht.

Das Headset ist leicht anzuschließen und lässt sich auch einfach in den Ohren und an der Kleidung befestigen, so dass das Mikrofon immer in Hörweite ist. Leider fällt das Anbauteil irgendwie recht leise aus, sodass Musikhören nicht immer ein Vergnügen ist, vor allem nicht in lauten Umgebungen.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Nokia 8600 Luna: Anschluss

Wer Verbindungen sucht, sollte sich überlegen, was er benötigt: Telefonieren kann das 8600 im GSM-Netz, Daten schaufelt es via GPRS und EDGE. UMTS sucht man vergeblich, doch ist das auch kein Merkmal eines Designhandys. Positiv: Das Handy verfügt nicht nur über eine Bluetooth-Schnittstelle zum Daten bewegen, sondern auch gleich das passende A2DP-Upgrade, was es möglich macht, auch Musik ohne Kabel auf einen Stereokopfhörer zu streamen.

Ebenfalls praktisch ist das neue Datenkabel mit Micro-USB-Anschluss: Zum einen wird damit ein sinnvoller Standard etabliert, zum anderen ist die Übertragungsgeschwindigkeit ordentlich. Der Abgleich via Nokia PC Suite funktioniert übrigens reibungslos, und gleich ab dem ersten Versuch. So muss das sein.

Multimedia & Organizer

Nokia 8600 Luna: Draufsicht unten
Nokia 8600 Luna: Draufsicht unten rechts
Nokia 8600 Luna: Draufsicht rechts
Nokia 8600 Luna: Draufsicht rechts oben

Komfort gehört den Dingen, die ein Designhandy groß schreiben sollte. Das tut auch das 8600 Luna, indem es alles bringt, was Otto-Normal-Handyuser heutzutage so benötigt.

Der Kalender ist so recht umfangreich geraten. Neben der normalen Monatsansicht bietet er auch eine Wochenansicht. Zudem können Termine mit Anfangsdatum/-zeit und Enddatum/-zeit gespeichert werden. Geburtstage werden direkt aus dem Adressbuch in den Kalender übernommen. Einzelne Termine können kopiert, verschoben oder auch via Infrarot, Bluetooth, SMS, E-Mail oder MMS gesendet werden.

Das Adressbuch kann pro Kontakt so viele Informationen speichern, wie im Regelfall noch denkbar sind: So finden bis zu fünf Nummern, Mailadresse, Webadresse, Bild, persönlicher Rufton, ein Foto, ein Video, Titel, Firma, Straße, Ort, Bundesland, PLZ, Land (Straße bis Land auch noch privat), Bemerkungen und zusätzlich noch der Geburtstag gespeichert werden. Wem das nicht reicht, dem können wir auch nicht helfen.

Im Menüpunkt Organizer befindet sich unter anderem der Punkt Alarmsignale. Man kann den Alarmton frei wählen und zusätzlich einen regelmäßigen Alarm definieren.

Nokia 8600 Luna: Draufsicht oben
Nokia 8600 Luna: Draufsicht oben links
Nokia 8600 Luna: Draufsicht links
Nokia 8600 Luna: Draufsicht links unten

Die Aufgabenfunktion dient der Speicherung von noch zu erledigenden Aufgaben oder Anrufen und speichert diese inklusive Erinnerungsfunktion ab. Nach Erledigung kann eine Aufgabe als erledigt markiert werden und steht so zum späteren Abruf bereit. Notizen können auch gespeichert werden. Zusätzlich zur normalen Textspeicherung kann eine Notiz auch im Standby angezeigt werden, damit diese nicht vergessen wird.

Der integrierte Taschenrechner beherrscht nicht nur Division, Multiplikation, Addition und Subtraktion, sondern auch mathematische Formeln wie Sinus, Cosinus, Tangens und ähnliche verwenden. Ebenfalls enthalten ist ein Wechselkursrechner, was ganz praktisch außerhalb des Euro-Raums ist.

Weiterhin befinden sich im Organizer ein Timer (Countdown) und eine Stoppuhr.

Drei Spiele werden von Haus aus mitgeliefert. „Sudoku” enthält ein gleichnamiges Knobelspiel, Soccer 3D ein ziemlich gut gemachtes Fußballspiel, und Highroller Casino einen ganzen Satz Kartenspiele inklusive des derzeit so angesagten Pokers “Texas Hold ´em”.

Fazit

Nokia 8600 Luna: zerlegt in Bestandteile

Wer etwas ganz Außergewöhnliches sucht, das nicht nur Style und Schönheit darstellt, der ist beim Nokia 8600 Luna goldrichtig. Eine derartig wertige Kombination aus Glas, hochwertigem Kunststoff und Metall findet man nicht alle Tage, und ein Hingucker ist es allemal. Außerdem kann man mit dem Handy auch ordentlich telefonieren, sein magerer Stromverbrauch sorgt dafür, dass man auch längere Zeit ohne Netzanschluss unterwegs sein kann.

Damit hätten wir die Haben-Seite allerdings auch schon erledigt, denn das Soll ist nicht unerheblich: Die restliche Ausstattung, und hier vor allem der Multimedia-Teil, lässt bei dem Preis klar zu Wünschen übrig. Wer richtig wolide Leistung für sein Geld einfordert, der sollte sich nach einer Alternative umsehen – beim 8600 Luna liegt er definitiv falsch.

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