Test des Nokia 6650

28 Minuten

Nokia 6650

Bei Nokia werden die Telefonbezeichnungen scheinbar wie bei abgelaufenen SIM-Karten behandelt: sie werden einfach neu verwendet. In dem Fall dürften sich einige über den Namen des neuen Smartphones von Nokia wundern. Sie vermuten hinter der Bezeichnung 6650 wahrscheinlich das alte Modell aus dem Jahr 2003. Weit gefehlt. Denn das "neue" 6650 von Nokia hat mit dem alten Modell allenfalls nur noch den Namen gemein. Und auch das stimmt nur halbwegs, denn zur Unterscheidung nennen die Finnen das neue Klappmodell "6650 fold". Der Rest ist wirklich anders. Diesmal handelt es sich um ein Klapphandy mit zwei Displays das für die Klientel der mobilen Multimedianutzer bestimmt ist. Darüber hinaus bietet es als Betriebsystem die Symbian-Software mit S60 3rd Edition.

Man darf also gespannt sein, ob sich die Neuauflage bewährt, wo Ihre Stärken aber auch Schwächen sind und, ob am Märchen über des Kaisers neue Kleider doch etwas dran ist. Dies erfahren Sie im folgenden Test des Nokia 6650 bei inside-handy.de.

Nokia 6650Ganz im Zeichen von T-Mobile strahlt das Päckchen des Nokia 6650 in zwei Farben – Schwarz und Pink. Das Schwarze stellt den Hintergrund dar, während das Pink in Formungen, die an tatooartige Tribal-Muster erinnern, die Oberfläche des Kartons zieren. Rechts unten – also am Ende der Schlangenlinie – ist das T-Mobile-Logo klein abgebildet. In der linken Ecke sieht man das zugeklappte Telefon in Silber mit den gleichen Linien auf dem Display, die schon auf dem Deckel zu sehen waren. Auf der Rückseite ist das Handy nochmals in den Farben Silber und Schwarz sowie eine kurze Beschreibung zum Modell.

Öffnet man die Klappe, so wird der Inhalt zusätzlich von einer weiteren Lasche mit Fortführung der Linien geschützt – sehr stylisch. Entfernt man die Lasche präsentiert sich das Zubehör. Im Lieferumfang befindet sich das Handy, ein 1500 mAh starker Akku mit einem Aluminium-Deckel. Des Weiteren findet man noch Ladegerät sowie ein Datenkabel für die Kommunikation zwischen Handy und Computer. Ein kabelgebundenes Headset zur handfreien Telefonie ist ebenfalls dabei. Neben einer Standard-Nokia-Anleitung, befinden sich noch Beilagen zu T-Mobiles "MyFaves" und eine Beschreibung von Nokia Maps in diversen Sprachen. Zusätzlich wurde noch eine MicroSD-Karte mit einer Kapazität von einem Gigabyte mitgeliefert.

Nokia 6650
Nokia 6650
 

Das T-Mobile gebrandete Nokia Telefon verfügt auf der äußeren Seite der Klappen fast gänzlich über leicht schraffiertes Aluminium, das sich in der Hand sehr gut anfühlt. Auf der äußeren Vorderseite befindet sich oben eine etwas herausragende Kamera mit Blitzlicht, die von einem darunter liegendem Nokia-Schriftzug markiert ist.

Nokia 6650 Darunter sitzt das externe Display, das sich beim Benutzen des Telefons als ein Bildschirm mit drei Tasten erweist. Ganz unten darf der Schriftzug von T-Mobile natürlich auch nicht fehlen. Die Aluminiumteile werden von einem schwarzen matten Plastik abgelöst, das auch die Innenseite des Telefons ausfüllt. Öffnet man das Handy, zeigt sich oben das Hauptdisplay mit einem weiteren Nokia-Logo. In der Mitte trennt ein Scharnier den oberen Teil von der Steuerung des Handys. Diese zeigt sich beim 6650 als eine gut verarbeitete ebene Fläche, die aus einem Guss besteht. Die Tasten lassen sich in zwei Flächen unterteilen: Zum einen sind da die Steuerknöpfe: Da wären zwei Softkeys unterhalb des Bildschirm. In der mittleren Reihe eine Taste für den Wechsel zur Menü-Ansicht sowie eine Lösch-Taste. Die unterste Reihe formiert sich aus dem Gesprächsannahme- und Auflegenknopf. In der Mitte dieses Gebildes sitzt die Navigationstaste, die ein aus Aluminium gefertigtes Viereck mit abgerundeten Ecken darstellt. Der Bestätigungsknopf ist zur besseren Unterscheidung aus dem gleichen Plastik wie das Innere des Telefons. Der untere Teil des Telefons besteht aus einer standardmäßigen numerischen Tastatur, die vier Reihen á drei Tasten bietet. Ein interessantes Design zeigt sich in der Mitte der gesamten Tastatur. Ein langes an den Ecken abgerundetes Rechteck umgibt sowohl den Steuerknopf als auch die mittleren Buttons der numerischen Tastatur – schlicht kann eben doch hübsch sein.

Auf der hinteren Seite befindet sich der Aluminium-Akkudeckel mit dem Knopf zum Lösen des Verschlusses. Auf der sitzen auf der oberen Klappe die Lautstärkeregler sowie der Auslöser für die Kamera, der beim Öffnen des Telefons gerne ungewollt auch die Kamerafunktion aktiviert. Die untere Klappe birgt einen USB-Anschluss. linken Seite des TelefonsRechts findet man ebenfalls auf der unteren Klappe den Steckplatz für die MicroSD-Karte und die Anschlüsse für Kopfhörer und das Ladekabel. Alle Steckplätze und Anschlüsse sind mit festsitzenden Blenden versehen. Diese sind so gut an das Design angepasst, dass sie kaum auffallen, was auch für ihren festen Halt spricht. Ein weiterer Eye-Catcher präsentiert sich, während man das Telefon öffnet, dann bilden die beiden Aluminium-Teile von Außen betrachtet eine Fläche, die wie eine Einheit aussieht. Durch das ineinander verlaufende Design wirkt das Handy sehr robust und das Material verleiht auch einen hochwertigen haptischen Eindruck, der dem Telefon einen sportlichen Look verleiht. Bei genauer Betrachtung sieht man auch erst die Spalten des Telefons, die bei diesem Modell sehr klein ausgefallen sind. Somit dürfte Staub, Feuchtigkeit oder Schmutz kaum eine Chance haben, ins Innere einzudringen.

Nokia 6650

Von der Stabilität her kann man dem Handy also viel zumuten, lediglich die Aluminium-Schale dürfte frühzeitig unter Kratzern leiden. Externe Elemente, wie das Lade- oder USB-Kabel und Headset, sitzen sicher in Ihren Steckplätzen verankert und sind vor dem Herauslösen gesichert. Sonstige entfernbaren Teile des Nokia 6650 sitzen ebenfalls fest. Zumal sie sich alle unter dem Akkudeckel befinden oder – im Falle der MicroSD-Karte – eingerastet Halt haben. Trotz des festen Aufbaus ist das Entfernen jeglicher Teile kein Problem. Die numerischen Tasten bestehen aus einem Guss und sind durch die Einkerbung der Ziffern und Buchstaben gut zu fühlen. Beim Tippen, muss man allerdings doch öfter hinschauen, um die Orientierung zu behalten. Für ein Tippen der Nachrichten ohne Sichtkontakt reicht es aber leider nicht. Gefühlt erweckt die Tastatur fast den Eindruck eines Touchscreen – wenn man von den rauen Vertiefungen der Ziffern absieht. Für diesen Umstand ist der Druckpunkt der Knöpfe doch recht gut ausgefallen. Ähnlich sieht es beim Navigationsknopf aus, der wie ein abgerundetes Aluminium-Rechteck ausschaut.

Nokia 6650Damit lassen sich sämtliche Funktionen und Einstellungen einfach und präzise ansteuern. Der Vibrationsalarm wirkt mittelmäßig stark und kann in der Hosentasche unbemerkt bleiben. Ebenso verhält es sich mit Handtaschen oder Rucksäcken -dort dürfte es der Finne der zweiten Generation noch schwerer haben, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Nokia 6650Das Nokia 6650 weist eine gute Sprachqualität auf. Das Rauschen ist während des Telefonierens nur gering und Nebengeräusche, wie Gespräche Anderer oder Straßenkulisse, bereiten dem Finnen auch keine Probleme. Man selbst wird vom Gegenüber auch recht gut verstanden (beim Test wurde E-Plus zu E-Plus und T-Mobile getestet). Auch beim schwächeren Empfang weicht die Sprachqualität nur wenig ab. Wer es gerne laut mag, kann die Lautstärke beim Sprechen per Knopfdruck an den seitlichen Tasten regulieren. Negativ fällt nur auf, dass sobald der Ohrhörer vom Ohr minimal verrutscht – zum Beispiel beim Kochen und gleichzeitigem Telefonieren – nimmt die Lautstärke immens ab. Die Standby-Zeiten legt Nokia auf 14,5 Tage, was natürlich nur ein theoretischer Wert ist. Allerdings erweist sich der Akku als sehr ausdauernd, da sechs bis sieben Tage bei normalem Betrieb durchaus erreicht werden können. Die Gesprächszeiten von sechs Stunden für GSM und vier für UMTS sind ebenfalls mit einer kleinen Korrektur von eins bis zwei Stunden nach unten realistisch. Bei häufiger Anwendung von Spielen oder des Musik-Players, muss der Akku aber wieder früher an das Ladegerät angeschlossen werden.

Nokia 6650Passend für die Zweitverwendung des Namens verfügt das 6650 über zwei Displays – beide natürlich in Farbe. Das externe Display misst 2,2 Mal 2,7 Zentimeter und verfügt über drei Tasten unterhalb der Anzeige. Informationen werden darauf in 128 Mal 160 Pixel bei 262.144 Farben dargestellt. Schließt man die Klappe ist ein Hintergrund zu sehen, der in den Einstellungen änderbar ist. Neben dem Batteriestatus werden auch das Datum sowie die Empfangsstärke angezeigt. Werden die Tasten Aktiviert, kann man per Lautstärke-Regler diverse Fun- und Zeitmanagementfunktionen (Profile, Kamera, Player, Stoppuhr, Timer und Kalender) im Schnellzugriff anwählen und über die Bildschirmtasten aktivieren. Öffnet man die Klappe, erscheint auf dem externen Display standardmäßig eine analoge Uhr. Die Darstellung auf dem kleinen Bildschirm ist etwas grob und ein wenig matt – für einen externen Bildschirm in Farbe werden hier allerdings gute Ergebnisse erzielt.

Das interne Display glänzt mit einer Auflösung von 240 Mal 320 Pixel bei einer Darstellung von bis zu 16.700.000 Farben. Die Anzeige erscheint auf einer Fläche von 3,4 Mal 4,5 Zentimeter und die weich gezeichneten Grafiken sowie Animationen werden bei hoher Auflösung sehr scharf und glänzend eingeblendet. Im Standardbildschirm sieht man standardmäßig drei Felder, die über verschiedene Funktionen informieren. Das obere Feld zeigt die Uhrzeit sowie das Datum an. Über der Datumsanzeige sieht man das aktuelle Profil während in den Ecken rechts und links Balken den Zustand der Batterie und des Netzempfangs anzeigen. Das zweite Feld zeigt eine horizontale Symbolleiste mit sechs verschiedenen Schnellzugriffen, die sich alle frei konfigurieren lassen – ebenso wie die Softkeys unterhalb des Bildschirms. Die Schnellzugriffsleiste kann man auch komplett abschalten. Das Display bietet bei starkem Licht, wie Sonneneinstrahlung oder grelle Lampen, eine erstaunlich gute Lesbarkeit der Anzeige. Wobei sie natürlich im Dunkeln ihre volle Pracht zeigt. Bei schlechten Lichtverhältnissen hilft auch die Beleuchtung der Tastatur, bei der man sogar zwischen sieben verschiedenen Farben, einer optischen Benachrichtigung mit unterschiedlichen Farben sowie einem Zeitintervall der Benachrichtigungsanzeige wählen kann.

Die seitlichen Tasten auf der Klappe bleiben aber ohne Licht, was bei einem abendlichen Foto-Schnappschuss doch zu einem kleinen Suchchaos führen kann. Die Optimierungseinstellungen für die Anzeige sind zahlreich. Neben der Helligkeit kann man den Countdown zum Energiesparmodus sowie die Beleuchtungsdauer auf maximal 60 Sekunden festlegen. Menschen mit Dioptrienschwäche werden sich freuen, denn das 6650 biete sogar die Möglichkeit die Schriftgröße einzustellen. Beim externen Display lässt sich die Helligkeit separat einstellen. Bei der Begrüßung hat das Nokia drei Optionen zu bieten: Die erste und auch zugleich die Standardeinstellung lautet "standard". Dabei wird die nokiatypische Connecting-People-Animation mit den sich zwei fassenden Händen eingeblendet. Bei der zweiten Möglichkeit lässt sich ein persönlicher Text und bei der dritten ein Foto einstellen. Der Kameramodus wird über das Drücken des Auslösers an der Klappe aktiviert – Optional geht es auch über den Punkt Programme im Hauptmenü. Als Auslöser kann entweder die seitliche Taste oder der Bestätigungsknopf an der Navigationstaste verwendet werden. Das interne Display wird dabei als Sucher verwendet. Dieser bietet viel Platz zur farbeechten und scharfen Darstellung des Motivs. Trotz des großen Bildschirms werden nur wenige Informationen über aktuelle Einstellungen angezeigt: In der oberen rechten Ecke sieht man ein Symbol (Foto- oder Filmkamera), das über den verwendeten Modus informiert. Daneben wird die Anzahl der noch möglichen Fotos eingeblendet während rechts eine Skala den aktuellen Zoom anzeigt.

Unten befindet sich neben den jeweiligen Funktionen der Softkeys nur ein Blitz-Symbol, das die aktuelle Einstellung des Blitzlichts anzeigt. Die Optionen bieten Zugang zu den Einstellungen der Kamera: Dort findet man nochmals die Auslöser-Funktion sowie die Möglichkeit zur Einblendung einer Symbolleiste, die Allerdings jedes Mal von neuem eingeschaltet werden muss. Dort findet man Schnellzugriffe zu Funktionen, wie Videomodus, Nachtmodus zur Sensibilisierung der Lichtempfindlichkeit, Bildfolge- sowie Blitzeinstellungen (an, aus und automatisch). Die Funktionen der Symbolleiste lassen sich auch alle per Optionsmenü einstellen. Zur Farbkorrektur bietet das 6650 auch diverse Möglichkeiten. Beim Weißabgleich findet man diverse Einstellungen (automatisch, sonnig, Glühlampe und Neonlicht) wie beim Farbton (normal, sepia, schwarzweiß sowie negativ). Möchte man neben der Sehenswürdigkeit auch selbst auf das Bild, dann kann man auf den Selbstauslöser zurückgreifen, der mit drei Einstellungen (zehn, 20 und 30 Sekunden) viel Zeit zum Positionieren bietet.

Nokia 6650Wer mit Kamerafunktionen überhaupt nicht vertraut ist, wird durch die Hilfe-Datei in die jeweiligen Funktionen sowie deren Aktivierung eingeführt. In den Einstellungen kann man neben der Bildqualität (hoch, normal und niedrig) auch die Bildauflösung (maximal 1200 Mal 1600 Pixel) verstellen. Zur besseren Einordnung der Fotos lässt sich auch der Standardname bei neuen Aufnahmen bestimmen. Dabei kann man zwischen dem Aufnahmedatum oder einem eigens definierten Text wählen, der mit fortlaufender Nummer versetzt wird. Der Standardspeicherort wird ebenfalls in diesem Menü bestimmt. Zuletzt lässt sich auch einstellen, ob Fotos im Anschluss an die Aufnahme eingeblendet werden oder man weiterhin im Sucherschirm bleibt. Im Videomodus bietet die Sucheranzeige ebenso wenige Informationen wie im Fotomodus – mit dem Unterschied, dass nun die verbleibende Zeit anstatt der Fotos angezeigt wird. Die Symbolleiste, die man vom Fotosmodus kennt ist auch hier verfügbar. Allerdings bietet sie hier Filmbezogene Funktionen, wie Nachtmodus und Wahl der Länge des Films. Die Optionen bieten ebenfalls bereits gesehene Einstellungsmöglichkeiten – die Auflösung lässt sich maximal auf 320 Mal 240 Pixel stellen. Der einzig neue Punkt ist die Möglichkeit zur Ein- oder Abstellung des Mikrofons bei der Filmaufnahme.

 
Nokia 6650
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Nokia 6650

Bei diesem Modell geht Innovation und Tradition Hand in Hand. Der innovatorische Teil ist das Betriebssystem Symbian 60 3rd Edition und der traditionelle Teil ist das Menü des 6650 – dieses ist klassisch mit zwölf Punkten aufgebaut.

Im Hauptmenü finden wir zwölf Icons mit Beschriftung, die man entweder per Navigationstaste oder via Knopfdruck auf der numerischen Tastatur. Die Auswahl der Symbole weist sowohl einen kommunikativen als auch medienorientierten Charakter auf: So findet man dort das Adressbuch, die Anrufprotokolle und Mitteilungen sowie das so genannte "web’n’walk", also die Browserfunktion des Handys.

Der Multimediaanteil im Hauptmenü besteht aus einer Galerie, einem Player, mobilem TV, einer Jukebox sowie dem Punkt Programme, in dem man noch weitere Anwendungen aus dem Bereich findet. Neben den Einstellungen befinden sich dort noch der Organizer sowie die Navigationskarten.

Die Anordnung zeigt bereits, dass die Auswahl der Menüpunkte nicht gerade logisch ist. Da beim ersten Benutzen des Telefons Fragen aufkommen, wie, was ist der Unterschied zwischen der Jukebox oder dem Player? Allerdings zeigt diese Auswahl auch, dass die Ausrichtung des Handys deutlich auf Multimedia-Anwendungen liegt.

Das Menü lässt sich noch in drei weiteren Ansichten anzeigen: Man kann zwischen einer schlichten Listenansicht, bei der die Symbole mit Beschriftung angezeigt werden, und der so genannten Hufeinsen-Ansicht wechseln. Bei dieser werden die Symbole samt Beschriftung im Kreis gedreht.

Beim Markieren einiger Icons erscheinen auf der Rechten Seite weitere Symbole, die in der nächsten Ebene des Menüs verfügbar sind. Allerdings verschließt sich auch hier die Logik, denn die weiteren Symbole werden nicht bei allen Menüpunkten angezeigt.

Die letzte Ansichtsoption ist das "V". Hierbei erscheint die gleiche Bewegung von Symbolen wie bei dem Hufeisen – allerdings in Form des Buchstabens "V", bei dem das Markierte Icons die untere Spitze des Vs ausmacht.

Neben der Menüansicht kann man auch die Anordnung der Symbole ändern. Um die Weglängen zu verdeutlichen soll an dieser Stelle der Weg zum Verfassen einer SMS rekonstruiert werden: Es gibt zwei Möglichkeiten, um zum Verfassen einer SMS zu gelangen.

Im Standardbildschirm befinden sich in der Symbolleiste sechs Punkte, zu denen auch die Option "Kurzmitteilung verfassen" gehört. Klickt man diese an, so gelangt man direkt ohne Umwege zum Schreibfeld. Der zweite Weg führt über das Hauptmenü. Dort muss man den Punkt Mitteilungen anwählen und dann den Punkt "Neue Mitteilung". Bevor man zu schreiben anfängt, muss allerdings noch der Nachrichtentyp bestimmt werden (Mitteilung, Audiomitteilung und E-Mail).

Das Schreiben der Nachrichten erfolgt unkompliziert. Nokianutzer werden hier eine Fortsetzung alter Gewohnheiten vorfinden, Nutzer anderer Telefone werden sich schnell an das Prinzip gewöhnen: Über die Rautetaste kann der Schreibmodus (T9, Multitippmethode oder Zahlen) gewählt werden.

Die Eingabesprache muss über die Optionen gewählt werden. Die Version von T-Mobile bietet sechs europäische Sprachen wie Deutsch, Englisch, Niederländisch, Türkisch und aus den romanischen Sprachen Französisch sowie Italienisch. Über die Optionen lassen sich auch mehrere Empfänger sowie Inhalte einfügen.

Beim zweiten Punkt stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. So kann man ein Bild aus der Galerie einfügen. Filme und Fotos – bereits vorhandene oder speziell für die Nachricht aufgenommene – lassen sich ebenfalls verwenden. Neben Musik und Text können auch Präsentationen verschickt werden. Weitere Möglichkeiten findet man unter "Sonstiges" (Visitenkarte, Seite, Notiz oder eine sonstige Datei). Bei der Einfügung sämtlicher Medieninhalte wird die SMS direkt in eine MMS umgewandelt – Visitenkarten können zum Beispiel per SMS verschickt werden.

Das Verfassen der Nachricht funktioniert mit der T9-Software sehr einfach. Beim Tippen wird nur eine Auswahl angezeigt, über die Stern-Taste kann man zwischen weiteren Möglichkeiten schalten. Sollte das gewünschte Wort nicht in der Software enthalten sein, wechselt man mit der Rautetaste in den herkömmlichen Eingabemodus und tippt das Wort ein. Beim nächsten Schreiben des Wortes mit T9 wird dies unter den vorhandenen Möglichkeiten eingeblendet.

Beim Schreiben informiert ein rückwärts laufender Zeichenzähler sowohl über die aktuelle Zeichenanzahl sowie die für den Versand des Textes benötigten SMS. Bei einer MMS wird aus dem Zeichenzähler eine Anzeige über die verwendete Datenmenge, alles Weitere bleibt bei Multimedia-Nachrichten gleich. Möchte man zu einem anderen Zeitpunkt an der Nachricht arbeiten, wird diese im Entwurfsordner gespeichert.

Für kurze Benachrichtigungen zwischendurch bietet das Handy auch diverse Vorlagen. Als Optimierung der Anzeige können Nutzer mit Dioptrienschwäche bei der Schriftgröße zwischen drei Werten (klein, normal, groß) wählen. Für die Verwendung von E-Mails muss erst einer der vorinstallierten Accounts (T-Online, GMX und WEB.de) bearbeitet werden. Nutzer anderer Webprovider können die Accounts aber auf andere Anbieter problemlos umstellen.

Die Rufnummerunterdrückung ist über die Einstellungen zu erreichen. Bevor man aber zu dieser Option kommt, muss man durch einige Ebenen navigieren. Dies erweist sich als kompliziert, da die gesuchte Funktion nicht unbedingt dort ist, wo man sie vermutet hätte – bei diversen anderen Funktionen verhält es sich ähnlich.

Anruflisten lassen sich schnell durch das Drücken der Anrufannahmetaste oder im Hauptmenü einsehen. Das Nokia 6650 bietet drei Listen: verpasste, eingegangene und getätigte Anrufe. Auf jeder der drei Listen werden Informationen über den Anruf eingeblendet. Dazu gehören der Name des Kontakts sowie Kommunikationsmittel, Datum und Uhrzeit.

Über die Optionen kann man dem Eintrag eine Nachricht schicken, ihn anrufen, seine Nummer verwenden oder speichern. Recht unlogisch scheint die Aufteilung in zwei Optionsmenüs. Zum einen sind über den linken Softkey Optionen zum Kontakt verfügbar. Zum anderen bietet die Bestätigungstaste des Steuerknopfes auch teilweise die gleichen Optionen. Die einzige neue Funktion ist die Möglichkeit, die Nummer zu speichern.

Als Klingelton können alle unterstützten Musikformate gewählt werden. Das gleiche gilt auch für sämtliche Töne (Nachrichten und E-Mail) und weitere Signalisierungen (Weckton, Kalendererinnerungston etc.). Zusätzlich kann zum Klingelton auch der Vibrationsalarm hinzugeschaltet werden. Die Tastensperre wird bei geschlossenem Telefon durch das Öffnen entsperrt. Lässt man die Klappe offen, aktiviert sich die Sperre automatisch nach einer frei einzustellenden Zeit. Die Deaktivierung geht wie immer bei Nokia Geräten über das Drücken des Softkeys am Bildschirm gefolgt von der Stern-Taste.

Nokia 6650Das Nokia 6650 erweist sich im Bereich der Konnektivität als recht praktisch. Beim Anschließen des USB-Kabels wird gefragt, welcher Modus aktiviert werden soll: PC-Suite, Massenspeicher, Bildübertragung oder Medientransfer. Das Handy scheint über PC-Treiber zu verfügen, da die Installation der PC-Suite ohne Software-CD möglich ist – dies ermöglicht ein von der CD losgelöstes Arbeiten. Im Modus der PC-Suite kann das Telefon via Software angesteuert und verwendet werden. Auf diese Weise lassen sich Nachrichten versenden, Telefonate starten und Synchronisationen mit Outlook durchführen – der Abgleich der Kontaktdaten klappte im Test reibungslos. 

Im Massenspeichermodus wird das Nokia 6650 als ein externer Datenträger vom Computer erkannt und ermöglicht so schnellen Transfer von Dateien vom und auf das Handy. Der Modus zur Bildübertragung dient zur vereinfachten Speicherung der aufgenommenen Bilder. Windows erkennt das Gerät als eine Kamera, bei der ein Dialog zur Fotospeicherung gestartet wird. Wer seine heimische Musikbibliothek auf Reisen mitnehmen möchte, kann dies mit dem Modus des Medientransfers tun. In diesem Modus kann ein Datenabgleich mit der Bibliothek des Windows Media Players gemacht werden. Auch im Bluetooth-Versand zeigt sich das Handy flexibel. Es können alle unterstützten Dateien versendet werden – die restlichen werden einfach nicht angezeigt. Lediglich das kabellose Bluetooth-Headset wurde nicht erkannt.

Der schicke Aluminium-Finne bietet eine umfangreiche Sprachsteuerung mit Befehlen zu nahezu allen wichtigen Funktionen des Hauptmenüs. Aktiviert wird die Funktion durch längeres Drücken des rechten Softkeys im Standardbildschirm. Dann wird der Nutzer aufgefordert, den Sprachbefehl zu sagen. Bei der Sprachsteuerung ergibt sich folgendes Problem: Es ist zwar möglich die jeweiligen Sprachbefehle einzusehen und sie zu bearbeiten, aber das nützt leider nichts, wenn sich die Sprachsteuerung nicht korrekt oder nur nach mehrfacher Wiederholung ansteuern lässt. Es werden oft die falschen Befehle zur Option gestellt oder sie werden nicht erkannt. Schafft man es, einen Anruf darüber zu tätigen, kann das aktive Telefonat während eines Gesprächs gehalten oder stumm geschaltet werden. Auch die Warteschleife ist möglich während auf der anderen Leitung ein anderer Teilnehmer angerufen wird. Beim Telefonieren kann auch eine Nachricht an den Gesprächsteilnehmer mit einer Visitenkarte versendet werden. Das Hauptmenü ist mit all seinen Funktionen bis auf die Tonwiedergabe während des Anrufs zugänglich. Über den rechten Softkey lässt sich die integrierte Freisprechfunktion bequem aktivieren oder deaktivieren.

Die Umgebungsprofile können bequem über ein kurzes Drücken der Auflegen-Tasten gewählt werden. Dabei öffnet sich eine Liste mit allen verfügbaren Profilen inklusive der Option, das Telefon abzuschalten. Zu den Profilen zählen die üblichen, wie Allgemein, Besprechung, Pager, Draußen und Lautlos. Der letzte Modus lässt sich auch schnell durch langes Drücken der Rautetaste aktivieren. Ein Profil, das man bei anderen Telefonen eher als Flugzeugmodus kennt ist hier der so genannte Offline-Modus, dabei werden sämtliche Netzaktivitäten des Handys gekappt. Das Telefonbuch bietet eine Ansicht nach Kontakten oder nach Gruppen. Beide Listen werden alphabetisch geordnet. Beim Navigieren im Adressbuch werden sowohl unmarkierte Einträge als auch der markierte Kontakt nur mit dem gespeicherten Namen angezeigt, ohne weitere Informationen zu Nummer etc. Tippt man den ersten Buchstaben ein, erscheinen alle Kontakte, deren Vorname oder Nachname damit anfängt. Bei allen weiteren Buchstaben wird die Anzeige natürlich auf die Einträge begrenzt, welche die angegebene Buchstabenfolge von Zeichen tragen.

Möchte man einen neuen Kontakt hinzufügen, bietet das Adressbuch neben den personenbezogenen Feldern, wie Name und Vorname, auch Einträge für Standardkommunikationswege, wie Handy, Festnetz und E-Mail. Weitere Felder enthalten Platz für Nummern der Internet-Telefonie, Push-to-Talk oder einen Videoanruf. Für Geschäftliche Zwecke kann man auch die Firma sowie die dortige Position des Kontaktes angeben. Wem das zu wenig ist, kann den Kontakt über die Optionen um zahlreiche Felder erweitern, die beim zweiten Vornamen anfangen und bis zum DTMF-Eintrag reichen. Sollte ein Feld an Aktualität verlieren, kann dieses auch problemlos gelöscht werden. Die größte individuelle Einstellungsmöglichkeit bringt die Möglichkeit, den vordefinierten Punkten eine eigene Bezeichnung zu geben. Der Organizer des 6650 umfasst fünf Funktionen: Kalender, Uhr, Umrechner, Rechner und Notizen. Der Kalender bietet zwei Ansichtsmöglichkeiten. Zum einen die Wochen- und zum anderen die Monatsansicht. Die Erstere zeigt die Wochen wie einen Stundenplan, mit einer Stundenübersicht von Null bis 23 Uhr – dabei entspricht jedes Kästchen einer Stunde. Über der Anzeige der Tage wird das Datum des aktuell angewählten Tages angezeigt.

Die Monatsansicht zeigt den gewählten Monat mit Kalenderwochen links und den Tagen oben an; die zum Monat zugehörigen Daten werden in Fettschrift hervorgehoben. Im Kalender lassen sich vier verschiedene Vermerke eintragen. Dazu gehören Besprechung, Notiz, Geburtstag/Jahrestag und Aufgabe. Bei der Besprechung gibt es Felder für die Beschreibung des Termins und des Ortes sowie die Anfangs- und Endzeit. Optional kann eine Wiederholung oder Erinnerung eingestellt werden. Bei der Notiz lassen sich neben der Erinnerungsfunktion lediglich Betreff sowie Anfangs- und Enddaten angeben. Damit kein Geburtstag oder Jahrestag in Vergessenheit gerät, hat man bei diesem Eintrag Felder für den Anlass und das Jubiläumsdatum. Auch hier kann man die Erinnerung optional einstellen. Zu erledigende Aufgaben werden mit einem Betreff, Erinnerung und einem Fälligkeitsdatum beschrieben. Zusätzlich bietet dieser Eintrag auch Platz für die Angabe einer Prioritätsstufe. Praktisch ist, dass man alle Einträge zur privaten oder öffentlichen Synchronisation freistellen oder sperren kann. Somit finden geschäftliche Vermerke keinen Eingang in private Termindatenbanken. Alle Einträge des aktuellen Tages werden auch im Standardbildschirm angezeigt.

Der zweite Punkt des Organizers ist die Uhr. Dort hat man neben der aktuellen Uhrzeit und der zugehörigen Zeitzone den Einblick in eine Weltzeituhr. Man kann mehrere Standorte hinzufügen, die nach Land ausgesucht werden können. Sollte ein Land, wie zum Beispiel die USA, mehrere Zeitzonen umfassen, kann eine Stadt in der Zeitzone als Ort angegeben werden. Letztendlich und zu aller Überraschung beinhaltet die Uhr auch eine Weckfunktion. Neben der Erinnerungszeit kann auch der Wecktag eingestellt werden.

Nokia 6650
Nokia 6650
Nokia 6650
Nokia 6650

Zusätzlich ist die Weckfunktion auch zyklisch einstellbar. Damit es bei mehreren Erinnerungen oder Weckdiensten nicht zur Verwirrung kommt, kann man die Beschreibung der Erinnerung individuell anpassen. Der Umrechner berechnet nicht nur den Wechsel zwischen diversen physikalischen Einheiten, wie Länge, Gewicht, Temperatur etc., sondern auch Währungen. Mit der Taschenrechnerfunktion findet man bei einfachen Rechenoperationen eine gute Stütze, während das Notizblatt Platz für Vermerke bietet, die man dann noch als Nachricht via SMS, E-Mail oder Bluetooth verschicken kann. Als ein Spielehandy kann man das 6650 nicht gerade bezeichnen. Das einzig verfügbare Spiel – eine Art Kniffel-Ballerspiel, bei dem Kugelreihen erzielt werden müssen – ist schwer zu finden, da es im Ordner "Persönlich" im Menüpunkt Programme sitzt. Wenigstens ist der Spaßfaktor dieses Spiels recht hoch und Knobler, die neben der Überlegung auch schnelles Reagieren mögen, werden ihren Spaß haben.

Was nach einem Film über Gauner und Kartenspieler klingt ist nur das Programm zur Musikwiedergabe – der Player. Die Software bietet eine Einsicht der vorhandenen Dateien nach Interpret, Album, Genres, Komponisten oder allen Titeln. Für Lieblingslieder kann auch eine Playlist erstellt werden. Wer von den Playlists ein wenig Abwechslung braucht, kann mit der Jukebox auf das Angebot von Internetradios zugreifen. Der Empfang von herkömmlichen Sendern über UKW ist mit dem UKW-Radio auch möglich. Es ist aber auch möglich sich die neuesten Hits direkt auf das Handy vom Nokia Music Store zu laden. Dann gilt es nur noch die Musikbibliothek zu pflegen. Dies wird durch die Funktion der Aktualisierung erleichtert. Das Handy durchsucht dabei den gesamten Speicher (Telefon und MicroSD-Karte) nach Musikdateien und fügt sie in die Bibliothek ein – dort wird auch die Gesamtdauer aller verfügbaren Tracks sowie weitere Details, wie Anzahl der Stücke und verwendeter Speicher, angezeigt. Wird man beim Zuhören von finnischen Rocksongs gestört, ist dies nicht weiter schlimm, denn die Resume-Funktion lässt den Rockgenuss an der Stelle wieder anfangen, wo man unterbrochen wurde. Der Player zeigt beim Abspielen die wichtigsten Infos zum Musikstück an: Neben dem Albumcover (wahlweise können auch Visualisierungen verwendet werden) ist auch der Titel des Liedes und der Name des Interpreten in Fettschrift zu sehen.

Eine grafische Zeitleiste informiert über den Fortschritt des Liedes, während die Gesamtdauer und aktueller Zeitpunkt des Liedes auch dezimal angezeigt werden. Darunter sieht man die Belegung der Steuerungstaste mit den wichtigsten musikalischen Navigationsfunktionen. Über das Optionsmenü kann man die Zufallswiedergabe und Wiederholung (aktueller Song oder alle Lieder) einschalten. Vom Player aus lässt sich der gerade gehörte Song auch als Klingelton verwenden oder zu einer Wiedergabeliste hinzufügen. Zur Klangvariation wurde dem Player ein Equalizer integriert. Dieser verfügt über sechs voreingestellte Punkte (Standard, Bass-Booster, Klassik, Jazz, Pop und Rock), die aber alle bearbeitet werden können. Wer mehr Einstellungen braucht, kann weitere so genannte Presets erstellen.

Die Klangqualität des Handys gehört zur unteren Mittelklasse: Die klangliche Wiedergabe weist einen großen Anteil an hohen Frequenzen auf. Die Tiefen sind nur sehr wenig vertreten, weshalb sich auch ein recht metallisches Klangbild beim Lautsprecher ergibt. Über das mitgelieferte Headset bietet sich ein gänzlich anderes Klangerlebnis. Alle Frequenzbereiche sind gut vertreten und die Klangspektren des Equalizers kommen hier erst richtig zur Geltung. Zur Wiedergabe von Videos dient der Real-Player auf das Telefon gespielt worden. Wer unterwegs auf seine Lieblingssoap nicht verzichten möchte, braucht mit dem integrierten Mobile-TV-Player auf mobiles Fernsehglück nicht zu verzichten. Was die Abspielformate angeht, zeigt sich die Next Generation des 6650 als ein wahrer Allrounder: Neben verschiedenen AAC-Formaten liest das Gerät MP3, MP4, Real Audio, die windowseigenen Formate WAV und WMA sowie SP-MIDI. Ein interessantes Feature des Telefons sind die Nokia Maps. Damit hat der Nutzer Zugriff auf GPS-Funktionen, wie Standortbestimmung und Ortsuche. Die gesuchten Orte können als Ort oder Bild gespeichert oder versendet werden. Zur Anzeige der Karten können Sonderpunkte, wie Attraktionen, Bahnhöfe, Bars oder Tankstellen, hinzugeschaltet werden.

Natürlich ist auch eine Navigation mit dem 6650 fold möglich. Dafür lassen sich Einstellungen wie das Maßsystem oder die Sprache der Zielführung vornehmen. Zur Route können auch navigationsübliche Optionen, wie Beförderungsart (mit dem Auto oder zu Fuß) sowie Routenauswahl (schnellste oder kürzeste Strecke) angegeben werden. Es können auch bestimmte Strecken und Orte, wie Tunnel, Autobahnen, Fähren oder Mautstraßen, bei der Zielführung gemieden werden. Die Verlässlichkeit der Zielführung konnte beim Test allerdings nicht geprüft werden.

Nokia 6650

Das 6650 fold kann sich definitiv sehen lassen. Auch Nutzer, die sonst nicht von Klapphandys begeistert sind, werden sich einen interessierten Blick auf den Aluminium-Finnen nicht verkneifen können. Die materielle Verarbeitung ist insgesamt bis auf kleine Optimierungsmöglichkeiten sehr gut. Bei der so sehr angepriesenen Symbian S60 3rd Edition Software zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Man hat zwar viel Raum für individuelle Einstellungen, dafür erweist sich die Struktur des Menüs teilweise als nicht sehr gelungen oder logisch. Auch hier könnte man sich klarere Strukturen wünschen.

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