Test des Nokia 6220 Classic

Einführung

Test-Datum: 05.11.2008
Software Version: V 03.41
Testversion mit Branding: nein
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Nokia 6220 Classic
 

Der Begriff Classic beim Nokia 6220 bezieht sich nicht etwa auf klassische Musik sondern eher auf die Beschreibung der klassischen Funktionen eines Mobiltelefons, die natürlich um die Bandbreite derer erweitert werden sollten, die den heutigen Standard in der Handy-Welt ausmachen. Auf den ersten Blick scheint das Gerät eher eine graue Maus als ein standarderfüllender Gentleman. Aber wie ein altes Sprichwort sagt, heißt es Test abwarten und in der Zwischenzeit Teetrinken, wie es sich für einen Gentleman gehört.

Kann das 6220 Classic also tatsächlich heutige Standards erfüllen und Basic-Funktionen mitbringen oder ist der Name weniger Programm und das British-Phone ist mehr Schein als sein. Dies und mehr erfahren Sie im folgenden Test des Nokia 6220 Classic von inside-handy.de.

Verpackung & Lieferumfang

Nokia 6220 ClassicDie Assoziation mit Classic könnte den einen oder anderen an Grau aber auch an konservativ oder gar an einen englischen Gentleman mit Schirm und Melone denken lassen. Was die Farben angeht zeigt sich die Verpackung des 6220 tatsächlich klassisch. Übergehende Grautöne werden durch eine Ecke in Orange-Gelb etwas aufgeheitert. Eben in dieser so farbenfroh scheinenden Ecke ist das Telefon abgebildet. Darunter - auch ganz klassisch - der Schriftzug des finnischen Herstellers samt Produktbezeichnung. Die Rückseite verweist in mehreren Sprachen auf diverse Charakteristika des Telefons und präsentiert das Handy von allen Seiten bereits vor dem Öffnen der Verpackung.

Das Innere des Päckchens zeigt sich ebenfalls in Grau. Entfernt man die Schutzpappe zeigt sich das Handy samt Zubehör in einer perforierten und schlicht aussehenden Schachtel - hier könnte Classic fast als Synonym zu Basic gelten. Neben dem Nokia 6220, seinem Akku und Akkudeckel befinden sich auch ein Lade- sowie USB-kabel und das mittlerweile Standardgewordene Headset mit an Bord. Etwas überraschend wirkt das Video-Kabel mit drei Cinch- auf ein 2,5-Millimeter-Miniklinke-Stecker sowie die ein Gigabyte große MicroSD-Karte. Für feine und mobilfunkungeübte Engländer, die ihre Anrufe bislang von „James" haben annehmen lassen, ist auch eine Anleitung mit Software-CD dabei.

 

Nokia 6220 Classic

Verarbeitung & Handhabung

Nokia 6220 Classic
 

Ähnlich wie schon die Verpackung ist auch das Telefon selbst in Schwarz- und Anthrazit-Tönen gehalten. Lediglich auf der numerischen Tastatur scheint eine blaue Beschriftung durch. Dennoch und vielleicht gerade daher vermittelt das Handy etwas Seriöses und macht dem Begriff Classic alle Ehre. Auf der Oberseite des 6220 strahlt das Display. Darüber befinden sich die Zusatzkamera, der dazugehörige Lichtsensor sowie der Hörer. Unterhalb des Displays sitzt der Block mit der Fünf-Wege-Navigationstaste, zwei Softkeys und zwei festen Funktionen (Menü und Löschknopf) aber auch die Rufannahme- sowie Auflegentaste. Es folgt die numerische Tastatur mit zwölf Knöpfen mit blauer Schrift - und bei Dunkelheit mit blauer Beleuchtung.nNokia 6220 ClassicDiese haben leider einen schlechten Druckpunkt, weshalb die Schreibe einer Nachricht ein wenig unbequem ausfällt - Tippen ohne Sichtkontakt fällt auch auf Grund der minimalen haptischen Tastenendmarkierung recht kompliziert aus. Zudem scheinen die Tasten recht lose zu sein, was nicht gerade zum stabilen Gesamtbild des Handys beiträgt. Auf der unteren Seite sitzen sämtliche Steckplätze: Dazu zählen Lade-, USB- und Miniklinke für Musik und Bild. Oben befindet sich nur der Einschaltknopf. Die Seiten verfügen da schon über mehr Buttons: Links ist eine Kontrolldiode für GPS-Betrieb, sowie die so genannte Eigene-Taste, mit der man voreingestellt direkt in den Kartenmodus wechseln kann - individuelle Funktionen lassen sich aber auch auf die Taste legen.

Nokia 6220 ClassicWeiter unten ist der Slot für die MicroSD-Karte. Rechts ist der Lautstärkeregler in Form von zwei Plus/Minus-Knöpfen angebracht sowie der Auslöser für die Kamera. Die Rückseite ziert ein großer Nokia-Schriftzug auf einer überstehenden Fläche, die in die Fassung der Carl-Zeiss-Linse übergeht. Ober- und unterhalb befinden sich das Xenon-Blitzlicht sowie ein Schieber zur Abdeckung des Objektivs, der ähnlich wie die numerische Tastatur recht locker sitzt. Alle weiteren Knöpfe und auch sämtliche Verbauteile sind fest verbaut, sodass sie recht robust wirken. Auch die Spaltmaße sind sehr gering und verhindern ein schnelles Eindringen von Staub und Schmutz. Der Zusammenbau des 6220 erfolgt recht simpel, da sich alle lösbaren Teile ohne großen Kraftaufwand und schnell entfernen oder wieder anbringen lassen - lediglich das Einsetzen der SIM-Karte entpuppt sich als sehr schwierig und ist ohne Hilfe von dünnen Hilfswerkzeugen kaum möglich.

Nokia 6220 ClassicAuch das mitgelieferte Zubehör ist nach dem Verbinden der Kabel mit den Steckplätzen fest und erlaubt einen gewohnten Umgang mit dem Gerät - auch hier hakt der Stecker und es entstehen Schwierigkeiten bei der Verbindung des USB-Kabels. Interessant ist, dass der optische Eindruck sehr positiv ausfällt, der haptische aber leider nicht. Konkret heißt es, dass das Telefon und seine einzelnen Verbauteile recht hochwertig scheinen, allerdings merkt man, dass dies nicht dem Gefühlten entspricht: Die Rückseite fühlt sich recht rau an und erweckt den Eindruck, man habe ein stück altes Plastik in der Hand - bei der Vorderseite kommt diese Wahrnehmung nicht auf.

Sprachqualität & Empfang

Nokia 6220 ClassicDie Sprachqualität des Klassikers 6220 ist nicht sehr überzeugend: Das Hintergrundrauschen beim Telefonieren ist relativ gering und die Stimme des Gesprächspartners klingt klar, voluminös und rund (E-Plus zu T-Mobile). Schwankt der Empfang, so sinkt auch die Sprachqualität bis das Gerät wieder ein stärkeres Signal empfangen kann. Leider erklingt oft ein knarrendes Geräusch als ob der Lautsprecher übersteuern würde. Auch der Gesprächspartner vernimmt den Nutzer ähnlich. Alltagssituationen im Londoner Underground, Tea-House oder Harrods sind für das 6220 hingegen kein Problem. Wem die Lautstärke zu leise ist, der kann sie während des Telefonats sowohl beim Ohrhörer, Headset als auch beim Lautsprecherbetrieb bequem über die Seitentasten einstellen. Die Akku-Standby-Zeiten sind bei dem schwachen Akku von 990 mAh nicht gerade rosig. Dennoch weist das Gerät bei durchschnittlicher Nutzung passable Zeiten auf, die sich sogar auf bis zu vier Tage Standby belaufen können. Wer das Gerät als MP3-Player-Ersatz oder als mobilen Video-Player verwenden möchte, wird schnell an seine zeitlichen Grenzen stoßen.

Display & Kamera

Nokia 6220 ClassicDas 6220 Classic bietet ein großes Display von 3,5cm mal 4,6cm, in dem es Inhalte bei einer Auflösung von 240 x 320 Pixel und 16 Millionen Farben anzeigen kann. Die weich gezeichneten Menügrafiken weisen eine hohe Schärfe, Farbbrillanz und großes Farbreichtum auf. Bei wenig Licht lassen sich Bildschirm und die beleuchteten Tasten auf der Vorderseite des Geräts problemlos erkennen und diese Lichtverhältnisse lassen die Anzeige vor lauter Farben förmlich erstrahlen. Auch bei starker Lichteinwirkung ist die Lesbarkeit des Displays immer noch sehr gut. Für Menschen, die an Dioptrienschwäche leiden bietet das 6220 lediglich eine Optimierungsmöglichkeit: Man kann drei verschiedene Schriftgrößen für das System einstellen. Darüber hinaus kann man einiges am Layout ändern: Neben den Themen lassen sich auch Details wie Hintergrundbild und Bildschirmschoner verändern und die Standby-Zeit einstellen. Man kann auch bestimmen, was beim Energiesparmodus angezeigt wird. Zur Verfügung stehen Datum, persönlicher Text, aktueller Titel bei Musikwiedergabe, Animation oder eine Bildschirmpräsentation. Man kann all diese Dinge auch abschalten. Zuletzt ist auch ein Begrüßungstext- oder eine Animation einstellbar. Die Kamera verfügt über ein Carl-Zeiss-Objektiv mit einer maximalen Auflösung von Fünf-Megapixel. Daher kann sie durchaus als das Kaufkriterium des Telefons angesehen werden kann - im Vergleich zu Konkurrenten aus dem Segment. Diese wird mittels Aufziehen der Abdeckung der Linse auf der Rückseite aktiviert; etwas ärgerlich ist, dass die Klappe beim Öffnen mit etwas Kraft aufgemacht werden muss, damit das Objektiv gänzlich freigegeben wird. Der Bildschirm dient als Sucher im Querformat.

Natürlich können auch Fotos im Hochformat gemacht werden, allerdings verändert sich die Anzeige der Einstellungen nicht. Das Display als Sucher funktioniert sehr gut und zeigt das Motiv farbecht an. Bei schlechten Lichtverhältnissen tritt aber deutliches Rauschen auf dem Sucher auf - bei bereits gemachten Aufnahmen verhält es sich gleich. Informationen zu aktuellen Aufnahmeeinstellungen werden in zwei Leisten am Bildschirmrand angezeigt: Rechts sieht man den Wechsel in den Videomodus, Auswahl diverser Motivprogramme, Blitzeinstellungen, Selbstauslöser, Bildfolgemodus - also Serienbilder - sowie der Wechsel in die Galerieansicht. Die verschiedenen Symbole können durch die Optionen erweitert werden. Eingeübte Fotografen können sämtliche Funktionen in die Leiste integrieren und somit volle Kontrolle über die Einstellungen erlangen. Über und unter der Leiste ist noch die Belegung der Softkeys eingeblendet: Im Motivprogramm hat der Nutzer acht verschiedene Optionen zur Auswahl (Makro, Nachtmodus, Autofokus etc.) während er beim Xenon-Blitz neben den üblichen Ein/Aus-Einstellungen auch die Reduktion des Rote-Augen-Effekts findet.

Für ein Bild einer Teetasse inklusive sich selbst ermöglicht der Selbstauslöser Einstellungen von zwei, zehn und zwanzig Sekunden. Bei den Serienbildern verfügt das 6220 über viele Optionen: Neben Einzelbild und Serie von sechs Bildern ist es auch möglich, den Auslöser so lange zu halten, bis der Speicher voll mit Serienbildern ist. Für einen findigen Sherlok Holmes bietet diese Einstellung aber mehr. Es lassen sich nämlich Serienbilder in bestimmter Zeitfolge aufnehmen (zehn und dreißig Sekunden sowie eine, fünf, zehn und dreißig Minuten). Farbenfroh werden Fotos mit Farbtoneffekten, die Normal, Sepia, Schwarzweiß aber auch kräftige Farbtöne und ein Negativbild erlauben. Auch der Weißabgleich kann mit seinen fünf Einstellungen (automatisch, sonnig, wolkig, Weißlicht oder Neon) auch zur Qualitätssteigerung des Bildes beitragen. Einen professionellen Touch bekommt der Sucher durch das Bildraster, Bildschärfe- sowie ISO-Einstellungen, was vergleichsweise eher nur hochwertigere Kamerahandys bieten. Darüber hinaus können Helligkeit und Kontrast Stufenweise verändert werden.

Nokia 6220 ClassicLinks unten sind der Status der Batterie, Bildgröße, die Anzahl der noch verbleibenden Bilder, der Speicherort und Informationen über die Verwendung von Geo-Tags zu sehen. Sehr überzeugend ist auch die Aufnahmegeschwindigkeit des klassischen Engländers. Die Zeit in der das Bild nach dem Betätigen des Auslösers auf dem Display erscheint ist minimal und für eine Classic-Ausgabe sehr gut. Beim Videomodus bietet sich das gleiche Bild im Sucher wie zuvor auch, lediglich an Kamerafunktionen angepasst. Auffällig ist, dass die Symbolleiste mit ihren Einstellungen auf vier arg geschrumpft ist. Im Videomodus sind lediglich Weißabgleich, Motivprogramme, Optionen zu Farbeffekten und Galerieansicht verfügbar. Über die Einstellungen lassen sich diverse Optionen, wie Geo-Tags-Verwendung, Standardname und -speicherort sowie verstärkter digitaler Zoom, global einstellen. Die Bild- beziehungsweise Videoqualität lässt sich ebenfalls über die Einstellungen bestimmen. Ist die Foto- oder Videoaufnahme gemacht, kann man diese zur Online-Freigabe anmelden, sie per MMS verschicken oder löschen. Natürlich kann sie auch einem Kontakt zugeordnet oder auch umbenannt werden. Möglichkeiten zur Nachbearbeitung des Fotos gibt es keine. Dafür kann man das 6220 mit dem hemischen Fernseher oder gar Beamer mittels Kabel verbinden und sich die Aufnahmen in groß ansehen.

 

OS & Bedienung

Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic
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Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic

Wenn Nokia-Telefone durch eins bestechen, dann ist es die ordentlich strukturierte Menüführung und Standardbildschirmanzeige, die viel Platz für eine individuelle Gestaltung lassen: Im Hauptbildschirm sieht man am oberen Bildrand das Netzsymbol (links) und den Batteriestatus (rechts).

Weiter links befindet sich auch die Uhr, bei der zwischen analog und digital (12- und 24-Stundenformat) gewählt werden kann. Darunter sieht man eine horizontale Symbolleiste, die den Schnellzugriff auf diverse individuell anpassbare Funktionen bietet. Aus einer recht langen Liste an Funktionen kann die Leiste an jeden Usus angepasst werden.

Darunter folgen diverse Ereignisfelder, die zum Beispiel über Kalendereinträge des aktuellen Tages informieren oder weitere Tools, die eine Suche online oder auf dem Handy ermöglichen. Der Aufbau des Standby-Schirms kann aber in einer anderen Struktur dargestellt oder auch abgeschaltet werden, dann sieht man den Bildschirm ohne Schnellzugriffe, wie man es von früheren Handygenerationen kennt. Ähnlich wie die Symbolleiste können auch die zwei Softkeys am unteren Bildschirmrand nach eigenem Belieben belegt werden - vom Werk aus ist der linke Knopf ein Schnellzugriff auf das Menü für Nachrichten und der rechte bietet Zugang zu den Kontakten.

Um einen tieferen Einblick in die Menüstruktur zu erhalten, soll an dieser Stelle der Weg zum Schreiben einer SMS betrachtet werden. Zwei Möglichkeiten bietet das 6220, um zur SMS zu gelangen: der erste ist über den Schnellzugriff auf dem linken Softkey. Einmal gedrückt, muss der Punkt Neue Mitteilung angewählt und der zu erstellende Nachrichtentyp (Mitteilung, Audiomitteilung und E-Mail) gewählt werden.

Danach kann das Schreiben losgehen. Der zweite Weg führt über das Hauptmenü und ist daher auch etwas länger: Nachdem man das Menü und dann das Nachrichten-Symbol angeklickt hat, gelangt man in das gleiche Fenster wie beim Shortcut, wo noch eine neue Mitteilung gewählt und der Nachrichtentyp bestimmt werden muss. Theoretisch bietet auch die Symbolleiste oder auch die Eigene Taste den gleichen Zugang zum Verfassen einer SMS. Diese Buttons müssen aber erst konfiguriert werden.

Beim Verfassen der Nachrichten gelangt man zu einem Bildschirm mit Feldern für Empfänger und Text. Beim Textfeld stehen neben dem normalen Tipp-System verschiedene T9-Sprachen zur Verfügung. Diese können über das Optionsmenü gewählt werden. Über einen kurzen Druck auf die Raute-Taste wird zwischen Groß- und Kleinschreibung sowie Zahlen geschaltet.

Sollte die T9-Software beim Schreiben ein Wort nicht kennen, ist dies kein Problem. Man wird gefragt, ob man den Begriff einfügen möchte und beim nächsten Mal wird es vom Handy auch vorgeschlagen. Ist der Text geschrieben kann er als SMS versendet oder im Entwürfe-Ordner gespeichert werden. Fügt man den 160 Zeichen, die die Welt bedeuten, noch einen Anhang hinzu, so wird die Nachricht automatisch in eine MMS umgewandelt.

Als Anhang können verschiedene Dateien verwendet werden: Neben Bildern, Videos und Musik-Dateien kann man weitere Textfelder, Flash-Präsentationen sowie auch Sonstige Dateien verschicken. Hinter dem Begriff Sonstiges verbergen sich Visitenkarten, Notizen oder weitere Dateien mit einer Größe bis zu 300 Kilobyte. Möchte man E-Mails verschicken, müssen erst sämtliche benötigten Account-Daten in einen Assistenten eingegeben werden, welcher sich aber als unkompliziert erweist.

Das Schreibfenster der E-Mail unterscheidet sich von der SMS lediglich durch die zusätzliche Betreff-Zeile, den Adress-Feldern für Carbon- und Blind-Carbon-Copy sowie der Angabe der verwendeten Datenmenge anstatt des üblichen Zeichenzählers.

Beim Versand der Mail werden die Anhänge nicht über die Symbolleiste sondern über das Optionsmenü angehangen. Wer lesefaul ist könnte sich seine SMS oder Mails vorlesen lassen, gesetzt dem Fall sie wurden in der englischen Sprache geschrieben. Denn das Telefon verfügt nur über eine englische Sprachausgabe dieser Funktion, was deutschen Nutzern leider nicht sehr viel bringt. Ein Download weiterer Sprachen wird nicht angeboten.

Die Rufnummernunterdrückung kann manchmal eine nützliche Funktion sein - vor allem für hartnäckige Briten. Leider ist das Ein- beziehungsweise Ausblenden der eigenen Nummer nur über das Einstellungsmenü der Anrufe einstellbar. Dort kann man neben dieser Funktion unter anderem auch Rufumleitung, bevorzugte Anruftypen (Sprachanruf oder Internetanruf) sowie die automatische Wahlwiederholung einstellen. Leider kann man die Rufnummernunterdrückung nicht auf einen Schnellzugriff legen.

Die Gesamtanrufliste zeigt in chronologischer Reihenfolge, welcher Anruf wann getätigt, entgegengenommen oder nicht entgegengenommen werden konnte. Symbolisch werden die drei Anruftypen auch hervorgehoben: Ausgehende Anrufe werden mit einem blauen aufwärts zeigenden Pfeil markiert, eingegangene Anrufe mit einem abwärts zeigenden Pfeil. Nicht beantwortete Anrufe werden mit einem roten, zur Seite zeigenden Pfeil gekennzeichnet. In der Anrufliste wird der Kontakt oder bei unbekannten Anrufern die Nummer angezeigt.

Bei allen Einträgen ist auch die Art der Kommunikation sichtbar (Sprachanruf, Videoanruf, Paketdaten). Über das Optionsmenü kann man zusätzlich die Gesprächsdauer und Details zum Kontakt einsehen. Über Filter kann man die Ansicht den aktuellen Bedürfnissen anpassen und sich zum Beispiel nur abgehende Verbindungen oder Sprachanrufe anzeigen lassen.

Des Weiteren kann man eine in der Liste vorkommende Nummer als neuen Eintrag speichern oder sie zu einem bestehenden Kontakt hinzufügen. Zur Weiterbearbeitung lässt sie sich auch kopieren oder vor dem ausgehenden Anruf verwenden - beispielsweise, wenn man die letzten Ziffern einer Durchwahl ändern möchte.

In einem zweiten Reiter der Anrufprotokolle kann man auch diverse andere Informationen einsehen: Dazu gehören letzte Anrufe in Listen sortiert nach angenommenen Telefonaten, gewählten Nummern oder verpassten Anrufen. Der zweite Punkt bietet Informationen zur Anrufdauer des letzten Anrufs sowie aller ausgehenden und eingegangenen Anrufe. Was die Datenübertragung angeht, kann man auch hier empfangene und gesendete Datenmengen bis auf die zweite Stelle hinter dem Komma einsehen - halt klassisch und vor allem sehr english-like.

Die Signaltöne des 6220 können alle in einem Menü eingestellt werden: Beim Klingelton hat man mehrere Möglichkeiten das Anrufsignal zu konfigurieren (Rufton, ansteigend, Rufton x1, Einzelton und lautlos) und seine Lautstärke zu bestimmen.

Standardmäßig voreingestellt ist natürlich der „Nokia-Tune" schlechthin, der neben vielen vorhandenen Dateien und eigens auf das Handy eingespielten Musik-Dateien verwendet werden kann. Wem das zu wenig ist, der kann sein Musik-Arsenal via Ton-Downloads aufstocken.

Unter musikalischem Aspekt zeigt sich das 6220 Classic gar nicht so klassisch und glänzt eher als ein kleiner Allrounder, der neben diversen AAC-Formaten auch einige MPEG-Formate und das Windowseigene WMA unterstützt. Hinzu kommen noch Dateitypen, wie AMR, MIDI oder XMF.

Individualisten können mit der Recorder-Funktion komplett ihr eigenes Anrufsignal aufnehmen und ihrer künstlerischen Ader direkt zu Tea-Time freien Lauf lassen. Wer seinem Klingelton etwas mehr Action verleihen möchte, kann dies über das Anrufvideo machen (H.263, H.264, MPEG4) - James Bond als Fan englischer Actionfilme hätte sich sicherlich gefreut.

Benachrichtigungssignale können auch für unterschiedliche Nachrichtenformate wie SMS, E-Mail, Kalender oder auch Wecker individuell eingestellt werden. Der wirkungsstarke Vibrationsalarm ist optional zum Klingelton zuschaltbar.

Die Tastatursperre lässt sich über den Einschaltknopf betätigen. Dazu muss dieser nur kurz gedrückt werden, dann bekommt man Zugang zu den Audioprofilen inklusive der Tastensperre. 

 

 


Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Nokia 6220 ClassicVia Bluetooth ist das 6220 bestens erreichbar - sowohl für Datentransfer von anderen Handys als auch für Headset-Betrieb. Wird der Empfang einer Datei bestätigt, wird eine graphische Leiste angezeigt, die den Übertragungsfortschritt anzeigt. Sie kann aber auch ausgeblendet werden. Kommt die Datei an, kann man sie im Posteingang für Nachtrichten einsehen und speichern - je nach Format, wird diese im dafür vorgesehenen Ordner gespeichert; im Fall einer Musikdatei ist diese über die Galerie und Songs wiederzufinden. Verbindet man den Engländer via USB an den heimischen PC, wird vor der Verbindungsherstellung gefragt, welcher der vier Modi ausgeführt werden soll: Zur Verfügung stehen PC-Suite, Massenspeicher, Bildübertragung sowie Medientransfer. Der erste Modus ermöglicht die Verwendung der mitgelieferten Software zur Personalisierung des Telefons oder zum Abgleich von Kontaktdaten mit Outlook. Des Weiteren können auch Kalendereinträge, Notizen, Kurzmitteilungen, Bookmarks

sowie Metadaten für Bilder, Video und Musik (beispielsweise Geo-Tags) synchronisiert werden. Der Massenspeichermodus ist die einfachste Art sich mit einem Computer zu verbinden. Das Telefon wird vom PC als Wechseldatenträger erkannt und man kann im Speicher des 6220 browsen, wie man es vom Windows-Explorer her kennt. Beim dritten Modus wird das Handy als eine Kamera erkannt und ermöglicht einen unkomplizierten Bildimport auf den PC. Der Medientransfermodus dient zur Synchronisation des Telefoninternen Musik-Players mit Windows Media Player. Dabei wird im Media Player ein Profil für das 6220 angelegt und man generiert eine Playlist, die hinterher per Knopfdruck auf das Telefon kopiert wird. Praktisch ist, dass zu keinem der Modi irgendwelche Treiber benötigt werden. Damit kann man sich die neuesten englischen Klassik-Charts von einem Rechner zum anderen kopieren. Beide Schnittstellen - Bluetooth und USB - können alle denkbaren und auch nicht vom Handy unterstützten Dateiformate übertragen; eine Warnung über nicht kompatible Dateien erhält der Benutzer aber nicht. Für smarte Surfer der Upper-Class verfügt das English-Phone über eine schnelle HSDPA-Internetverbindungen sowie einen hauseigenen Symbian-Browser und Yahoo! Go. Allerdings konnten beide Tools im redaktionellen Test leider nicht getestet werden.

Multimedia & Organizer

Der Begriff Classic besagt über die Anzahl der integrierten Funktionen bereits viel aus - einige davon sind leider auch eher Schein als Sein, da sie nicht wirklich funktionieren: Zu diesen Funktionen gehören sämtliche Sprachbefehle, mit denen man das Handy laut Bedienungsanleitung steuern kann. Zwar zeigt das 6220 diverse Möglichkeiten der Aufrufung von Kontakten oder anderen Daten und Einstellungen, leider werden die Sprachbefehle schlichtweg nicht erkannt. Die interne Freisprecheinrichtung dagegen funktioniert einwandfrei und liefert ähnlich wie der Ohrhörer und das Headset eine gute Qualität ab. Einschalten lässt sie sich bequem über den rechten Softkey, der bei Anruf erscheint. Audionotizen lassen sich leider nicht aufnehmen. Dafür kann man aber den Anruf stumm schalten oder halten und in der Zwischenzeit einen anderen Kontakt anrufen.

Für eine einfache Verwaltung von Kontakten bietet das Telefonbuch viele Eintragsmöglichkeiten und in der fertigen Liste diverse Optionen zur Ansicht. Bei der Anlegung eines neuen Kontakts kann man neben den Basisdaten, wie Vorname, Name, Festnetz- und Mobiltelefonnummer, noch weitere Informationen eintragen: Ein E-Mail-Feld ermöglicht mobilen Schriftverkehr während man eine eigene Nummer für Videoanrufe und Push-to-Talk angeben kann. Weitergehende Felder geben Auskunft über die Firma, in welcher der Kontakt arbeitet sowie seine dortige Position. Wer Platz für individuelle Einträge braucht, kann die Felder umbenennen oder weitere Felder aus einer langen Liste einfügen - angezeigt werden letztendlich nur die mit Inhalt gefüllten Fenster. Über die Einstellungen lässt sich die Reihenfolge der Namen und dadurch auch die Anordnung der Einträge anpassen (Nachname oder Vorname). Auch der Standardspeicherort sowie anzuzeigende Kontakte (Telefonspeicher oder SIM-Karte) sind wählbar.Einmal gespeichert lässt sich der Kontakt im Telefonbuch natürlich auch mit sämtlichen Details einsehen. Die Optionen bieten auch einen Schnellzugriff auf einen Video- oder Sprachanruf, Mitteilung versenden sowie Visitenkarte schicken. Über die Speicherdetails erhält man Einblick in die derzeitig vorhandenen Kontakte und Anrufergruppen sowie der damit belegte Speicherplatz.

Neben der Ansicht für einzelne Kontakte können auch Anrufergruppen in einer separaten Liste eingesehen werden. Beim Wechsel zwischen Umgebungen mit verschiedenen Lautstärken stehen mehrere voreingestellte Audioprofile zur Verfügung, die aber alle individuell angepasst werden können. Aktiviert man ein Profil, so wird dessen Name nahe der Uhr eingeblendet. Neben dem allgemeinen Profil, sind noch „Lautlos" und „Besprechung" oder „Pager" vorhanden - zweiteres lässt sich auch über längeres Drücken der Rautetaste anschalten. Bei besonders lauten Geräuschkulissen empfiehlt sich vor allem das Profil „Draußen". Geschäftsreisende, die oft im Flugzeug verkehren, erhalten dank des Flugmodus' - im Nokia mit „Offline" bezeichnet - Zugriff auf sämtliche Funktionen des Telefons, außer dem Empfang natürlich. Wer noch mehr klangliche Freiheit braucht, der hat zusätzlich die Möglichkeit, weitere Profile zu erstellen und bearbeiten.

Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic
Nokia 6220 Classic

Der Organizer enthält einige nützliche Programme: Neben Quickoffice - einer mobilen Version von MS-Office - ist auch der PDF-Reader von Adobe installiert. Auf Grund der Bildschirmgröße erweist sich das Einsehen dieser Dateien als unpraktisch und dient eher einer schnellen Kenntnisnahme als zur größeren Literatur oder Bearbeitung. Unverständlich ist die Bedienung der Notizen. Im Organizer sind zwei Arten verfügbar (aktive Notizen und Notizen), was der Unterschied sein soll, ist allerdings nicht ersichtlich. Für nicht kopfrechnenstarke Nutzer bieten Rechner sowie Umrechner unterwegs kleine Hilfen. Der Unterpunkt Uhr bietet drei klassische Funktionen: Neben der regulären Uhrzeiteinstellung mit verschiedenen Anzeigeoptionen ist ein Wecker verfügbar, in dem man mehrere Weckzeiten einstellen kann. Angezeigt wird das Datum und die Uhrzeit das Alarms sowie seine (In-)Aktivität durch ein Klingelsymbol - dieses erscheit auch im Standardbildschirm. In der Weltzeituhr lassen sich die Zeiten verschiedener Standorte nach Ländern anzeigen - bei Staaten mit mehreren Zeitzonen gelangt man zu einer weiteren Auswahl der Städte in der jeweiligen Zone. Ein sehr interessantes Merkmal ist das Wörterbuch des 6220, das vorinstalliert nur die englische Ausgabe mitbringt, weitere Sprachen können aber heruntergeladen werden. Hier lassen sich Begriffe in einer Sprache per Schlagwortsuche nachschlagen.

Angezeigt werden sogar verschiedene Bedeutungen des Suchbegriffs, die nummeriert aufgelistet werden - praktisch bei mangelnden Kenntnissen im englischen Exil. Der Kalender des Telefons ist entweder über das Hauptmenü oder über den Unterpunkt des Organizers zugänglich. Ein Schnellzugriff ist natürlich auch möglich. Im Kalender werden zwei Ansichten geboten: Wochen und Monatsansicht. Bei der Monatsansicht wird ein Kalender mit Angabe des aktuell angewählten Datums, des Tages sowie der Nummer der Kalenderwoche gezeigt. Der aktuelle Tag erscheint unterstrichen und Aufgaben oder Erinnerungen werden mit einem roten Dreieck im Kästchen des betroffenen Datums angezeigt. Wählt man einen Tag mit Aufgaben an, werden diese chronologisch mit Symbolen an der Seite angezeigt. Zur besseren Navigation im Kalender kann man auch direkt zu einem Datum springen.

Die Wochenansicht bietet ein von Stundenplänen bekanntes Schema, das oben die Tage und links die Zeiten im stündlichen Intervall aufführt. Termine werden graphisch durch einen Balken dargestellt und zeigen zugleich die beanspruchte Zeit an. Geburtstage und Notizen werden durch ein Symbol (Zettel, Aufgabenliste und Geschenk) im jeweiligen Kästchen dargestellt. Vergessliche User können ihre Aufgabenliste also im Kalender bearbeiten. Damit auch nichts unbemerkt bleibt, werden Einträge auf dem Standardbildschirm für den aktuellen sowie den kommenden Tag eingeblendet. Für den Zeitvertreib am Bahnhof bietet das 6220 leider nur ein Spiel, nämlich Marble Cannon. Ein schnelles Game, das Reaktionsvermögen und Farbenkombinatorik abverlangt. Ein gelungener Spaß für Knobler mit Actionanspruch. Wer sich musikalisch die Weile vertreiben möchte, kann auf den Musikplayer zurückgreifen. Dieser bietet die grundlegendsten Funktionen inklusive Widerholung und Zufallswiedergabe sowie Basisanzeigen der Infos zum Musikstück (Interpret, Titel und Cover falls vorhanden). Das aktuell laufende Stück kann natürlich via Optionsmenü als Klingelton verwendet oder in eine eigene Wiedergabeliste hinzugefügt werden.

Wer die Albumcover seiner englischen Pop-Sammlung gut kennt und etwas Abwechslung will, kann zwischen drei weiteren Visualisierungen wechseln (sich bewegende Kreise, Oszilloskop sowie Spektrum). Zur Veränderung des Sounds bringt das 6220 diverse Optionen mit, die aber alle nur über das Headset Wirkung zeigen: Neben der Balance kann auch Loudness und ein Stereoraumklang angewählt werden. Für Feinjustierung kann man zwischen sechs voreingestellten Klangprofilen wählen, die aber allesamt angepasst und um neue Presets erweitert werden können. Praktisch ist, dass man sich seine mobile Musikbibliothek mit der vom PC synchronisieren kann. Dazu muss bei USB-Betrieb lediglich der Punkt Medientransfer gewählt werden. Die Bibliothek bietet für bessere Zurechtfindung auch eine Ansicht nach verschiedenen Kriterien (Titel, Interpret, Album und Genre). Der Player kann auch minimiert werden, weshalb man auch bei der Musik Zugriff auf das komplette Hauptmenü sowie Schnellzugriffe hat. Bei eingehenden Anrufen wird das Lied gestoppt und nach dem Auflegen kann man den klassischen Tönen dank der Resume-Funktion automatisch weiter lauschen. Wer den eigenen Britpop satt hat, kann auch den integrierten Radioempfänger nutzen, um sich neueste Hits anzuhören.

Sehr nützliche Funktionen bieten die „Nokia-Maps" - also das mobile Navigationssystem des Englishman. Zahlreiche Karten zu ganz Deutschland bieten einen guten Ersatz für ein portables Navigationsgerät - Karten anderer Länder müssen zusätzlich geladen werden. Zur eigenen Orientierung kann man den aktuellen Standort bestimmen oder sich per Adresseingabe die Umgebungskarte anzeigen lassen. Häufig verwendete Adressen können gespeichert werden und die Liste der zuletzt verwendeten Karten sowie die Option „letzte Karte" erlauben einen schnellen Zugriff auf das bereits aufgerufene Kartenmaterial. Über die Funktion „Route Planen" kann man sich über den Wegverlauf mit Pfeilen, aus der Vogelperspektive oder auf der Karte in einer Art 3D-Anzeige informieren lassen. Bei verfügbarem GPS-Signal kann die Navigation starten. Die vornehmbaren Einstellungen der Route sind schnellere Route, kürzerer Weg aber auch ein optimaler Weg. Zusätzlich kann man noch wählen, welche Verkehrswege (Mautstraße, Autobahn, Fähre etc.) genutzt oder gemieden werden sollen. Möchte man sich beim Spaziergang in einer unbekannten Stadt den Weg zeigen lassen, ist das auch kein Problem. Die GPS-Software hat auch hierfür einen Fußwegmodus parat. Die Anzeige der Karte lässt zur Anpassung auch persönlichen Einstellungen zu. Somit kann man die Maßeinheit (Metrisch oder Imperial) wählen, Orte Speichern, Beleuchtungsoptionen bestimmen sowie die Ansicht mit weiteren Details personalisieren.

Fazit

Nokia 6220 Classic
 
Der Beiname des 6220 Classic könnte tatsächlich durch den Begriff Basic ersetzt werden. Das Gerät verfügt über die grundlegendsten Funktionen und teilweise noch einige nette Gimmicks mehr, aber leider funktioniert nicht alles immer so wie man es gerne hätte. Nichts desto Trotz ist das Gerät eine gute Wahl für all diejenigen, die ein simples Gerät suchen, das neben der Telefonie noch einige zusätzliche Funktionen bietet. Die Nokia-Maps, die Carl-Zeiss-Linse, die brillante Darstellung des Displays sowie die Möglichkeit, sich Fotos oder Videos auf dem heimischen Fernseher anzeigen zu lassen, heben den Klassiker deutlich von der grauen Menge der Handys mit Basic-Ausstattung ab. Pragmatiker, die wissen, was ihr Telefon können muss und was nicht, werden im 6220 Classic ein gut funktionierendes Mobiltelefon finden, das seine zwar bescheidenen aber dafür stets zuverlässigen Dienste leistet. Handynutzer mit Vorlieben für bestimmte Bereiche, wie zum Beispiel Musik, sollten hingegen die Finger davon lassen.

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