Test des Motorola Rokr Z6

Einführung

Test-Datum: 29.10.2007
Software Version:
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Motorola Rokr Z6: Draufsicht

Der neueste Vertreter der Musikspezialisten aus der Motorokr-Serie heißt Motorokr Z6. Ein eleganter Slider mit einem interessanten Material-Mix, der zumindest optisch auf Anhieb überzeugen soll. Der Hersteller preist das Z6 vollmundig an: „Musikpower im Slider-Design. Das neue Motorokr Z6 - die trendige Musikbox in edler Metalloptik". Die Metalloptik weiß auf Anhieb zu gefallen, wie auch schon bei ähnlichen Motorola-Modellen. Optisch gelungen, aber mit einer eher bescheidenen Ausstattungsliste. Wie kann sich die „trendige Musikbox" im harten Alltag behaupten? Ein ausführlicher inside-handy.de-Test wird diese Frage beantworten.

Verpackung & Lieferumfang

Motorola Rokr Z6: VerpackungDas Z6 wird in einer typischen, bescheiden wirkenden Motorola-Rokr-Verpackung geliefert. Die Aufmachung des Kartons mit dem dezenten schwarz ist unspektakulär und relativ einfach.
Der Lieferumfang ist guter Standard für ein Gerät dieser Klasse. Neben dem Serien-Akku BC50 mit 3,7V, 780 mA, einem USB-Verbindungskabel und einem Netzladeteil hat Motorola dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset und eine 1 Gigabyte Micro-SD-Speicherkarte mit SD-Adapter beigelegt. Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform, ein Quickstart-Guide und zwei Daten-CD´s mit den Motorola Phone Tools 4.0 und einem Musik-Manager runden den Lieferumfang ab. Alles ist lose verpackt in dem Karton untergebracht.

Motorola Rokr Z6: Lieferumfang

 

Verarbeitung & Handhabung

Motorola Rokr Z6: TastaturBeim ersten Anfassen liegt das Motorola-Slider-Handy sehr gut in der Hand. Das grau-schwarze Finish mit dem schwarzfarbenen Metall-Rahmen und die in grauglänzend gehaltene Lackierung verleihen dem Handy einen edlen Charakter. Leider ist das glänzende Finish mit der großen Glasoberfläche sehr empfindlich was Fingerabdrücke und dergleichen anbelangt. Ein Putztuch für eine kurze Politur zwischendurch dürfte bei diesem Gerät häufiger zum Einsatz kommen.
Das Gehäuse vermittelt einen zwiespältigen Eindruck. Die Oberflächen aus Glas und Metall sind sehr ansprechend. Die Spaltmaße (Akkudeckel) und der Slider im geöffneten Zustand hinterlassen einen eher weniger hochwertigen Eindruck. Der Akkudeckel hat auf einer Seite einen großen Spalt zum Gehäuse und der Slider hat im geöffneten Zustand ein deutliches Spiel.
Das Einlegen der SIM-Karte und das Einsetzen des Akkus gestaltet sich etwas schwierig. Die SIM-Karte wird in einem schwer zugänglichen Kartenleser auf der Rückseite unterhalb des Akkus eingeschoben. Vor allem das Entnehmen der SIM-Karte ist ohne Zuhilfenahme eines spitzen Gegenstandes fast nicht möglich. Über dem SIM-Kartenleser ist der Speicherkarten-Leser.
Nach dem Einlegen von SIM- und Speicherkarte den Akku einsetzen, Akkudeckel drauf und das Handy ist bereit für einen ersten Start. Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt der Slider handlich und ansprechend. Das hochwertige Gehäusematerial hinterlässt einen stabilen Eindruck.

Motorola Rokr Z6: GrößenverhältnisAn den Außenseiten ist rechts eine Smarttaste zur Aktivierung der Sprachbefehl-Funktion und eine weitere Taste zur Aktivierung der Kamera. Auf der linken Seite ist eine Wipptaste, die zur Lautstärkeregelung und zum Aufruf der Profile im geschlossenen Zustand benutzt werden kann. Eine weitere Smarttaste an der linken Außenseite dient zur Aktivierung der Programm-Funktion. Die Buchse für Headset, Netzladeteil und USB-Kabel ist auf der rechten Außenseite. Der Anschluss ist mit einer Plastikabdeckung geschützt, die sich im praktischen Gebrauch als hilfreich gegen eindringenden Schmutz erweist.

Auf der Rückseite ist die Kameralinse der 2-Megapixel-Kamera angebracht.

Die Vorderseite wird von einem sehr guten TFT-Farbdisplay mit 240 x 320 Pixel und 262.144 Farben bestimmt. Unter dem Display ist mittig ein runder silberfarbener 5-Wege-Navi-Key vorhanden, mit dem man recht komfortabel im Menü navigieren kann. Links und rechts davon sind je drei Metallfolien-Tasten, die bündig in der Gehäusefront eingelassen sind: Unter dem Display befinden sich je eine Softtaste für die jeweilige Menüfunktion, jeweils darunter eine Taste zum Start der „My Media"-Funktion (links) und eine Return- bzw. Löschtaste (rechts). Darunter die Tasten zur Rufannahme- und -beendigung. Die Rufbeendigungstaste dient gleichzeitig als Ein-/ Ausschalttaste. Die Tasten sind optisch mit einer dünnen Kunststoff-Linie voneinander getrennt. Bei aktiver Tastaturbeleuchtung leuchtet diese in einem satten Blauton. Direkt unterhalb des Displays ist eine waagrechte Plastiknase angebracht, die zur Unterstützung beim Aufschieben des Sliders dienen soll.

Motorola Rokr Z6: AkkuDer Slider lässt sich mit einer Hand butterweich öffnen und rastet in der jeweiligen Endposition mit Federkraftunterstützung präzise ein. Im geöffneten Zustand hat der Slider ein deutliches Spiel.

Nach dem Öffnen des Sliders erscheint eine anthrazitfarbene Metallfolien-Handytastatur, die plan in das Gehäuse eingelassen ist. Auch hier sind die einzelnen Tasten optisch mit einer dünnen blauen Kunststoff-Linie abgegrenzt. Die Tastaturbeleuchtung ist hell und gleichmäßig und lässt auch bei dunkler Umgebung die Tasten einwandfrei erkennen.
Die Tasten lassen sich alle sehr leichtgängig und präzise bedienen. Ein deutlicher Druckpunkt und ein sauberes Ansprechverhalten gewährleisten ein zügiges und exaktes Bedienen des Motorokr Z6. Die Folientastatur vermittelt einen zielsicheren und fehlerfreien Bedienkomfort.

Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne Rufton oder zuerst Vibration und dann Rufsignalisierung eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist in der Hosen- bzw. Jackentasche deutlich zu spüren.

Motorola Rokr Z6: zerlegtes Gerät hinten

 

Sprachqualität & Empfang

Motorola Rokr Z6: HeadsetDie Sprachqualität und der Empfang sind sehr gut. Auch in schwach versorgten Gebieten ist eine Gesprächsführung ohne Abbrüche möglich.
Bei beiden Gesprächspartnern ist die Verständigung klar und deutlich. Während des Gespräches kann mit der seitlichen Wipptaste die Lautstärke verändert werden. Mit einer Tastenbetätigung lässt sich die integrierte Freisprecheinrichtung einschalten. Auch hier ist die Verständigung klar und deutlich und die Lautstärke auch für eine etwas lautere Geräuschkulisse in der Umgebung noch absolut praxistauglich.

Die Gesprächs- und Standby-Zeiten gibt der Hersteller wie folgt an: Standby-Zeit 400 Stunden, Sprechzeit 420 Minuten.
Im Praxistest sind diese Zeiten nicht zu erreichen. Vor allem bei Nutzung des Media-Players sind die Gesprächs- und Standby-Zeiten deutlich kürzer. Bei normaler Nutzung sind Einsatzzeiten von ca. drei Tagen ohne nachladen erreichbar. Für einen arbeitsreichen Tag ist dies in jedem Falle ausreichend. Im vergleich zu anderen Geräten sind die Standby-Zeiten für ein Handy ohne UMTS-Unterstützung eher als kurz zu bewerten.
Als Quadband-Gerät steht außerdem dem weltweitem Einsatz nichts im Wege.

Display & Kamera

Motorola Rokr Z6: BeleuchtungDas Motorokr Z6 verfügt über ein hochauflösendes TFT-LCD-Display mit 320 x 240 Pixel und 262.144 Farben in einer Größe von 2". Die Farben werden knackig und brilliant angezeigt. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Display noch gut lesbar. Nur die darüberliegende Glasfront spiegelt etwas und erschwert aus einem leicht seitlichen Betrachtungswinkel die Lesbarkeit.
Die Helligkeit des Farb-Displays kann in sechs Stufen eingestellt werden. Der Kontrast kann nicht geändert werden.
Für die Farbdarstellung gibt es drei verschiedene Grundthemen. Statusmeldungen wie Netzstärke, Akku-Ladezustand, Signalisierungsart, Datum, Zeit und bei Bedarf die Homezone-Verfügbarkeit lassen sich auf dem TFT-Display mit einem Blick ablesen. Die Beleuchtungsdauer kann individuell von 20 Sekunden bis zu 60 Sekunden eingestellt werden. Der Display-Timeout lässt sich variabel von 30 Sekunden bis zu 120 Sekunden voreinstellen. Über einen Bildschirmschoner verfügt der Z6-Slider ebenfalls. Hier kann ein Timeout von 60 Sekunden oder 120 Sekunden eingestellt werden. Eine LED-Signalisierung für Netzverbindung bzw. verpasste Anrufe ist nicht integriert.

Die 2.0 Megapixel-Kamera des Z6 hat eine Auflösung von maximal 1600 x 1200 Pixel. Das Display dient dabei als Sucher. Diverse Einstellungen wie digitaler Zoom (achtfach) und Helligkeit können mit dem Navi-Key vorgenommen werden. Auch schnelle Voreinstellungen wie „Farb-Style", „Rahmen" und „Nachtmodus" werden über den Navi-Key vorgewählt. Über das erweiterte Einstellungsmenü können u.a. Aufnahmemodus, Aufnahmequalität und Auslösegeräusch justiert werden.
Die Auslöseverzögerung ist kurz genug um brauchbare Aufnahmen zu erreichen. Die Belichtung der Bilder ist gleichmäßig. Aufgenommene Bilder lassen sich direkt per MMS und E-Mail verschicken. Da die Kamera auch über eine Fotoleuchte verfügt, können Fotos auch unter ungünstigeren Bedingungen aufgenommen werden. Die Fotoleuchte lässt zwei Voreinstellungen zu: „immer ein" und „immer aus".
Motorola Rokr Z6: KameraAuch Videosequenzen mit einer maximalen Auflösung von 176 x 144 Pixel können mit der Kamera aufgenommen werden. Die Länge ist nur durch den verfügbaren Speicher begrenzt. Die Videoaufnahmen werden mit 14 Bildern pro Sekunde aufgenommen, wirken sehr flüssig und haben eine gute Qualität. Das Playback funktioniert in den Formaten H.263, MPEG4 und 3GPP.

Aufgenommene Bilder und Videos werden entweder im internen ca. 64 Megabyte großen Gerätespeicher oder auf der Micro-SD-Speicherkarte abgelegt. Der Speicher ist damit ausreichend bemessen und kann beliebig erweitert werden. Speicherkarten bis zu zwei Gigabyte sind mit dem Z6 problemlos nutzbar.

Motorola Rokr Z6: Foto Schloss

OS & Bedienung

Motorola Rokr Z6: Menü
Motorola Rokr Z6: Neuer Kontakt
Motorola Rokr Z6: Dateimanager
Motorola Rokr Z6: Rechner
Motorola Rokr Z6: Neue Nachricht
Motorola Rokr Z6: Setup
Motorola Rokr Z6: Voice Recorder
Die Menüstruktur ist einfach und logisch auf das Linux-System aufgebaut. Auch ohne längeres Studium der Gebrauchsanweisung lassen sich die meisten Menüpunkte intuitiv zuordnen. Die Icons sind klar dargestellt und sind größtenteils selbsterklärend. Über bis zu fünf Ebenen kann man problemlos durch das Menü navigieren und die entsprechenden Punkte schnell finden. Um z.B. eine SMS zu erstellen reichen drei Tastendrucke bzw. zwei bei Benutzung der Schnellwahlfunktion.
Dem Navi-Key lassen sich wahlweise vier verschiedene Funktionen aus dem Menü zuordnen. Wie und mit welchem Programm der Nutzer den Navi-Key belegt, bleibt ihm selbst überlassen.

Die beiden obersten Tasten unter dem Display sind mit „Optionen" und „Hauptmenü" vorbelegt. Unter „Optionen" verbirgt sich der Schnellzugriff auf: „Tasten sperren", „Bild aufnehmen", „Nachricht erstellen", „Profil ändern", „Flugzeugmodus aktivieren", „Standby-Display anpassen" und „Alarm einstellen".

Die Darstellung und Größe der Schrift ist auch für ältere Menschen klar erkennbar.
Die Rufnummeranzeige beim Angerufenen kann vor der Wahl über die Menütaste aktiviert oder deaktiviert werden.

Das Motorokr Z6 hat integrierte Anruflisten, die Anrufe nach „Rufe in Abwesenheit", „Empfangene Anrufe" und „Gewählte Rufnummern" trennt. Eine automatische Wahlwiederholung ist ebenfalls möglich. Die Funktion „Slider-Aktivierung" ermöglicht eine Gesprächsannahme durch das Aufschieben des Sliders.

Das Schreiben einer SMS bzw. auch MMS gestaltet sich als sehr einfach. Eine lernfähige iTAP-Eingabeunterstützung ist ebenso vorhanden wie eine flexible Speichermöglichkeit der SMS/MMS auf der SIM-Karte bzw. dem Gerätespeicher. Zeichenzähler und Vorlagen erleichtern die Kunst mit den Buchstaben.
Beim Testmodell tritt allerdings immer der gleiche Fehler auf: Nach Erstellen einer neuen SMS und beim Start des Sendevorganges wird dieser immer mit der Fehlermeldung quittiert, dass ein Versenden nicht möglich ist. Trotz dieser Meldung funktioniert der SMS-Versand, was jedoch zur Folge hat, dass die SMS-Nachricht selbständig mehrmals zum Empfänger versendet wird. Auch durch einen Wechsel der SIM-Karte und des Netzbetreibers ist dieser Fehler nicht abzustellen.

Das Motorokr Z6 verfügt über einen E-Mail-Client, mit dem Nachrichten nach dem POP3- bzw. IMAP4-Standard abgerufen und versendet werden können. Der automatische Abruf der E-Mails kann wahlweise in Intervallen zwischen 15 Minuten und bis zu 24 Stunden eingestellt werden.

Der User kann unter 20 vorinstallierten Klingeltönen (auch polyphon) auswählen. Jedem Kontakt lassen sich wahlweise je ein individueller Rufton für Anrufe und SMS, ein Bild und/oder eine Anrufergruppe zuordnen. Selbstgemachte Bilder und aufgenommene Melodien können ebenso einem Kontakt zugeordnet werden.
Ein integriertes Radio sucht man beim Z6 vergeblich.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Motorola Rokr Z6: USB-KabelFolgende Verbindungsmöglichkeiten sind integriert:

Bluetooth mit BIP, BPP, FT, HFP, Headset, OPP, SPP, A2DP
GPRS (Klasse 12)
EDGE (Klasse 12)
SyncML Local
SMS/MMS/EMS/IM
WAP (2.0)
OTA

Die Datenübertragung per GPRS/EDGE funktioniert schnell und unproblematisch. Internetinhalte lassen sich problemlos abrufen und über den integrierten Opera-Browser anzeigen. Die fehlende UMTS/HSDPA-Unterstützung vermisst man beim schnelleren Datenaustausch von größeren Datenmengen.

Das Pairing und die Nutzung mit anderen Bluetooth-Geräten ist problemlos möglich. Bluetooth-Headsets (z.B. Jabra BT800) arbeiten störungsfrei mit dem Z6 zusammen.

Eine Datensynchronisation von Kalender und Kontaktbuch mit Windows-Programmen (z.B. Outlook) ist über die beigefügte Motorola Phone Tools - Software ohne Probleme möglich. Die Datensynchronisation funktioniert sowohl mit einem XP-Rechner als auch einem Win2000-Rechner. Auch über eine Bluetooth-Verbindung läuft der Datentransfer reibungslos ab.

Motorola Rokr Z6: USB AnschlussDie erforderlichen Einstellungen für die Datendienste können über den jeweiligen Netzbetreiber „Over The Air" empfangen werden. Die Konfiguration der Netzbetreibereinstellungen erfolgt automatisch.

Multimedia & Organizer







Das Motorola Rokr Z6 verfügt über einen Voice-Recorder. Eine Sprachwahl ist ebenfalls integriert, mit der man Anrufe aus dem Telefonbuch initiieren kann oder aber Programme bzw. Funktionen aktivieren kann.

Über die integrierte Freisprecheinrichtung lassen sich bequem Gespräche führen.

Beim Z6 sind drei klassische Profile vorinstalliert. Bei Bedarf können jedoch noch individuelle Profile zusätzlich erstellt werden. Der Flightmodus deaktiviert alle Sende- und Empfangsmodule. So kann der Handyuser bestimmte Funktionen wie den Musikplayer oder Organizer auch dort nutzen, wo kein Handyempfang erlaubt ist.

Motorola Rokr Z6: Ansicht obenNützliches Zubehör wie Wecker, Taschenrechner, Weltuhr, Notizen, Alarm und verschiedene Spiele runden die gute Ausstattungsliste des Motorola Rokr Z6: Ecke oben linksMotorokr-Sliders ab.

Ein Musikplayer ermöglicht das Abspielen von Audiodateien in folgenden Formaten: AAC, Windows WMA plus Janus DRM, AMR NB, XMF, MP3 und WMAv10.

Motorola Rokr Z6: Seitenansicht linksDie Übertragung von Musikdateien per USB vom Desktop-PC auf das Handy funktioniert zügig und problemlos. Die eingelegte Micro-SD-Speicherkarte wird als Speicherlaufwerk erkannt und speichert die übertragenen Daten einwandfrei ab.

Motorola Rokr Z6: Ecke unten links

Fazit

Motorola Rokr Z6: zerlegtes Gerät Front
Das Motorola Z6 reiht sich nahtlos aber auch unspektakulär in die Musik-Phone-Reihe Motorokr ein. Am gewählten Slider-Formfaktor kann man durchweg Gefallen finden. Positiv ist die Form und der Material-Mix des Sliders hervorzuheben. Auf der negativen Seite muss man dem Z6 die dürftige Connectivity-Ausstattung ohne die Datenturbos UMTS/HSDPA und die zum Teil etwas nachlässige Verarbeitung verbuchen. Die Eigenschaften als Musik-Phone sind indes durchweg brauchbar und bereichern dieses Segment mit einem interessanten Kandidaten. Mit einer Größe des Gerätes von 105,5 x 45,5 x 16 Millimeter (H x B x T) bei 115 Gramm Gewicht ist die Hemd- und Sakkotascheneignung voll und ganz gegeben. Eine etwas bessere Verarbeitung im Detail und ein umfangreicheres Ausstattungspaket würden das Motorokr Z6 noch deutlich aufwerten.

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