Test des Motorola MotoRAZR MAXX

15 Minuten

Motorola MotoRAZR MAXX: Draufsicht

Eines von Motorolas neuesten Mitgliedern der Motorazr-Serie, welches sich unauffällig in die bisherige Motorazr-Design-Serie einreiht, ist das das HSDPA/UMTS-Handy maxx V6. Optisch mit keinen bzw. unauffälligen Neuerungen muss sich der neue Vertreter der Razr-Familie zumindest bei der technischen Ausstattung ins Zeug legen, um richtig punkten zu können. Bekannt flache Bauweise, elegant schwarz/silber mit einem exzellenten Display könnte die Kurzbeschreibung für den neuesten Testkandidaten im inside-handy.de-Testcenter lauten. Der Hersteller preist den HSDPA-Boliden mit „Ultimative Leistung für alle, die bei Technik und Design keine Kompromisse machen wollen“ an. Die versprochene „Faszination auf den ersten Blick“ bleibt dagegen eher aus. Wird der Motorazr-Bolide den hochgesteckten Erwartungen gerecht oder ist er nur ein weiteres Mitglied der eh schon sehr großen Razr-Familie mit längst marktüblichen technischen Neuerungen? Ein ausführlicher inside-handy-Test zeigt die wahren Eigenschaften.Motorola MotoRAZR MAXX: VerpackungDas maxx V6 wird in einer typisch roten Vodafone-Motorola-Verpackung geliefert. Die Aufmachung des Kartons mit dem knalligen Rot hat einen hohen Wiedererkennungswert des Vodafone-Netzbetreibers. Die Verpackung wirkt auf den ersten Blick eher schlicht und einfach.
Der durchschnittliche Lieferumfang ist nicht mehr als Standard für ein Gerät dieser Klasse. Neben dem Serien-Akku BZ60 mit 3,7V, 940mA, einem USB-Verbindungskabel und einem Netzladeteil hat Motorola dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset und eine 128 Megabyte MicroSD-Speicherkarte mit SD-Adapter beigelegt. Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform, ein Microfaser-Putzstück zur Beseitigung der schnell sichtbaren Fingerspuren, ein Quickstart-Guide und eine Daten-CD mit den Motorola Phone Tools runden den Lieferumfang ab. Alles ist etwas lieblos in dem Karton untergebracht.

Motorola MotoRAZR MAXX: Lieferumfang
Motorola MotoRAZR MAXX: zerlegt in Bestandteile
Motorola MotoRAZR MAXX: TastaturSpontan beim ersten „Anfassen“ liegt das Motorola-Klapphandy gut in der Hand. Größe und Gewicht machen ihn nicht zu einem ernsthaften Kandidaten für den „Slimline-Wettbewerb“. Das schwarze Finish mit dem alufarbenen Rahmen verleiht dem Handy insgesamt einen hochwertigen Charakter. Die in Mattschwarz gehaltene Lackierung mit der Kunststoff-/Glasfront der Klappe erzeugt einen visuell ansprechenden Charakter V6. Leider ist das schwarze Finish mit der Glasfront sehr empfindlich, was Fingerabdrücke und dergleichen anbelangt. Das Putzstück für eine kurze Politur zwischendurch dürfte bei diesem Gerät häufiger zum Einsatz kommen, um den edlen optischen Eindruck erhalten zu können.
Das Gehäuse vermittelt auf den ersten Blick einen wertigen Charakter – Spaltmasse, Tasten und sonstige Bedienelemente sind relativ passgenau eingearbeitet. Auf den zweiten Blick wird dieser Eindruck allerdings doch merklich getrübt: Die Frontklappe hat im geschlossenen Zustand ein zu großes Spiel im Scharnier, wodurch sie seitlich zum Wackeln neigt. Auch ist das Spiel des Akkudeckels in Längsrichtung zu groß, was sich durch einen lose hin- und herschiebbaren Deckel bemerkbar macht. Die sonst Razr-typische hochwertige Verarbeitung ist bei diesem Modell nicht vorbildlich.
Das Einlegen der Sim-Karte mit dem Einsetzen des Akkus gestaltet sich einfach ohne die Notwendigkeit eines zusätzlichen Werkzeuges. Die Sim-Karte wird in einem gut zugänglichen Kartenleser auf der Rückseite unterhalb des Akkus eingesetzt. Akku einsetzen, Akkudeckel drauf und das Handy ist bereit für einen ersten Start. Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt der Folder noch handlich und ansprechend. Der Kunststoffrahmen des Gehäuses hinterlässt einen stabilen Eindruck.

An den Außenseiten des Folderdeckels sind links eine Smarttaste und eine Wipptaste, die zur Lautstärkeregelung und zum Aufruf der Profile im geschlossenen Zustand benutzt werden können. Rechts am Deckel ist eine weitere Smarttaste angebracht, mit der die Kamerafunktion aktiviert werden kann.

Motorola MotoRAZR MAXX: GrößenverhältnisDie Buchse für das Headset und dem Netzladeteil findet man am linken unteren, seitlichen Gehäuserand. Am rechten oberen Gehäuserand ist seitlich eine Öse für den Riemen des Putzstückes bzw. eines optionalen Handschlaufenriemen angebracht. Mit den Smart-/bzw. Wipptasten ist im geschlossenen Zustand die Funktion des Kameraauslöseknopfes und die Zoomfunktion der Kameralinse verbunden. Die Buchse für den USB-Anschluss ist mit einer Plastikabdeckung geschützt. Diese Abdeckung erweist sich im praktischen Gebrauch als hilfreich gegen eindringenden Schmutz.

Die Rückseite wird von einer der beiden Kameralinsen am oberen Gehäuserand im Scharnierkopf und von einem Gerätelautsprecher am unteren Gehäusebereich dominiert. Mittig prangt das silberfarbene Motorola-Logo auf dem Akkudeckel. Ein silberfarbener Druckknopf zur Entriegelung des Akkudeckels ist ebenfalls rückseitig vorzufinden.

Auf der Vorderseite ist die zweite 2-Megapixel-Kameralinse angebracht. Neben der Kameralinse ist eine LED-Fotoleuchte vorhanden. Ein kleines Außendisplay mit einer Auflösung von 120 x 160 Pixel bei 65.536 Farben informiert bei geschlossenem Zustand über den Betriebsstatus des Handys und dient als Kamerasucher.

Als Besonderheit besitzt das maxx V6 auf der Vorderseite der Klappe Sensortasten, die erst nach der Funktionsaktivierung blau schimmern und im deaktivierten Zustand nicht sichtbar sind. Mit diesen Sensortasten kann der Musikplayer im geschlossenen Zustand bedient werden. Außerdem sind unter der Glas-/Kunststoffabdeckung noch seitlich zwei Sensorleisten untergebracht, die bei Bedarf zur optischen Anrufsignalisierung aktiviert werden können. Zudem blinkt bzw. pulsiert dann auch das Motorola-Logo auf der Vorderseite in einem futuristischen Blau bei eingehenden Anrufen.

Motorola MotoRAZR MAXX: BeleuchtungNach dem Öffnen der Klappe erscheint eine schwarz-/blaufarbene Metallfolien-Handytastatur mit alufarbenen Umrandungen und ein brilleantes, kontrastreiches Farbdisplay. Die dezente blaue Beleuchtung des Tastenfeldes ist auch in dunklen Räumen völlig ausreichend und wirkt optisch sehr ansprechend. Der Foldermechanismus funktioniert sauber und sehr weich.

Über dem Ziffernblock findet man die Rufannahme- und Rufbeendigungstaste. Letztere dient zugleich als Ein-/Ausschalttaste. Zwischen diesen beiden Tasten ist die typische Vodafone-Life-Aktivierungstaste für das WAP/Internet platziert. Darüber ist mittig eine Vier-Wege-Wippe mit einem zentralen Steuerknopf vorhanden. Auch eine großzügig dimensionierte Löschtaste/Returntaste findet man direkt rechts neben dem Nav-Key. Links davon ist eine blaufarbene Taste zum Aufruf der Nummern für die Telefonlisten der letzten gewählten bzw. empfangenen Anrufer vorhanden. Je links und rechts unter dem Display sind noch zwei Tasten vorhanden, die der jeweiligen Softkey-Funktion des Menüs zugeordnet sind. Im Grundzustand sind diese beiden Tasten mit dem Menüaufruf (linke Taste) und einer variablen Programmstartfunktion (rechte Taste) vorbelegt.
Die Tasten lassen sich alle sehr leichtgängig und präzise bedienen. Ein deutlicher Druckpunkt und ein sauberes Ansprechverhalten gewährleisten ein zügiges und exaktes Bedienen des Folders. Die metallische Folientastatur vermittelt einen zielsicheren und fehlerfreien Bedienkomfort.

Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne Rufton oder zuerst Vibration und dann Rufsignalisierung eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.Motorola MotoRAZR MAXX: mit HeadsetDie Sprachqualität und der Empfang des maxx V6 sind sehr gut. Bei beiden Gesprächspartnern ist die Verständigung klar und deutlich. Während des Gespräches kann mit der seitlichen Wipptaste die Lautstärke verändert werden. Mit einer Tastenbetätigung lässt sich die integrierte Freisprecheinrichtung einschalten. Auch hier ist die Verständigung klar und deutlich – die Lautstärke ist auch für eine etwas lautere Geräuschkulisse in der Umgebung noch absolut praxistauglich.

Die Empfangsleistung in allen Frequenzbändern ist gleichmäßig gut. Verbindungsabbrüche sind wirklich Seltenheit beim maxx V6.

Die Gesprächs- und Standby-Zeiten gibt der Hersteller wie folgt an: Videotelefonie 120 Minuten, Gesprächszeit bis zu 300 Minuten / Standby-Zeit bis zu 375 Stunden.
Im Praxistest waren diese Zeiten nicht zu erreichen. Vor allem bei Nutzung der HSDPA/UMTS-Verbindungsmöglichkeit war nur eine deutlich kürzere Gesprächs- und Standby-Zeit möglich. Bei Mischbetrieb war eine Standby-Zeit von 150 Stunden ohne Probleme erreichbar. Die Akku-Kapazität ist damit für ein HSDPA/UMTS-Gerät im praktischen Einsatz in jedem Fall ausreichend. Als Tribandgerät mit UMTS/HSDPA/EDGE-Modul steht außerdem dem Einsatz (fast) weltweit nichts im Wege.Motorola MotoRAZR MAXX: KameraDas maxx V6 verfügt über ein hochauflösendes TFT-LCD-Display mit 320 x 240 Pixel und 262.144-Farben im Inneren und einem Farb-Display mit 120 x 160 Pixel und 65.536-Farben an der Außenseite. Die Farben am Innendisplay werden knackig und gestochen scharf angezeigt. Das Außendisplay ist für das Ablesen der Statusinformationen ebenso geeignet, wobei es wesentlich grobkörniger und deutlich weniger hell wirkt wie das Innendisplay. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleiben beide Displays noch überdurchschnittlich gut lesbar.
Die Helligkeit des Innendisplays kann in sechs Stufen eingestellt werden. Die Beleuchtung ist wahlweise von 20/40/60 Sekunden bis zu kontinuierlich aktivierbar. Der Kontrast kann bei beiden Displays nicht geändert werden.

Motorola MotoRAZR MAXX: DraufsichtFür die Farbdarstellung gibt es drei verschiedene Grundthemen. Statusmeldungen wie Netzstärke, Akku-Ladezustand, Signalisierungsart, Datum und Zeit und bei Bedarf die Homezone-Verfügbarkeit lassen sich auf dem Außendisplay mit einem Blick ablesen. Nach einer frei wählbaren Zeitspanne von einer bis zu zehn Minuten schalten beide Displays ab und nur das Außendisplay bleibt noch schemenhaft erkennbar. Statusinfos können dann durch Druck auf die Lautstärke-Wippe, die Smarttaste oder durch Aufklappen des Folders angezeigt werden. Nach dem Aufklappen leistet sich das maxx V6 einige „Gedenksekunden“ bis das Innendisplay aus dem Ruhezustand aktiviert wird. Eine LED-Signalisierung für Netzverbindung bzw. verpasste Anrufe ist nicht integriert.
Ein Bildschirmschoner ist mit einer wahlweisen Verzögerung von einer bis zu zehn Minuten aktivierbar. Hintergrundbild und Begrüßungstext lassen sich ebenfalls individuell vom Nutzer auswählen.

Die 2-Megapixel-Kamera des Motorazr maxx V6 hat eine Auflösung von maximal 1600 x 1200 Pixel. Bei aktivierter Kamera fungieren beide Displays als Sucher. Das Sucherbild im Außendisplay kann allerdings nur mit Einschränkungen bei Selbstportraits bzw. Videocalls betrachtet werden – im zugeklappten Zustand ist die Kamera dadurch aber ebenfalls einsetzbar. Diverse Einstellungen wie digitaler Zoom (8-fach) und Helligkeit können mit der Navigationstaste vorgenommen werden. Über das erweiterte Einstellungsmenü können u.a. Aufnahmemodus, Aufnahmequalität und Auslösegeräusch justiert werden. Die Einstellmöglichkeiten der Kamera sind im Vergleich zu anderen Herstellern eher dürftig.

Für die Videotelefonie ist eine zweite Kameralinse an der Klappenvorderseite vorhanden. Die Videoplayback- und Aufnahme-Rate beträgt 15-20 fps. Video-Codes „MPEG4, WMV v9, RV v9 und H.263“ versteht das V6 ohne Probleme.

Die Auslöseverzögerung ist kurz genug um brauchbare Aufnahmen zu erreichen. Die Belichtung der Bilder ist gleichmäßig. Aufgenommene Bilder lassen sich direkt per Nachricht, via Bluetooth und Postkarte verschicken. Unter guten Bedingungen gelingen meist sehr brauchbare Aufnahmen/Schnappschüsse. Das LED-Fotolicht unterstützt den User bei dunklerer Umgebung. Fotos gelingen hier im Nahbereich bis zu 1,5 Meter recht brauchbar durch die Ausleuchtung mit der Foto-LED. Leider lässt sich die LED entweder nur permanent aktivieren oder sie ist deaktiviert. Eine richtige Blitzfunktion ist mit der Fotoleuchte nicht verbunden.

Motorola MotoRAZR MAXX: beim Fotografieren
Motorola MotoRAZR MAXX: Testbild draußen
Original Kamera-Foto des
Motorola MotoRAZR MAXX | für volle Bildgröße bitte klicken

Motorola MotoRAZR MAXX: Testbild Makro

Nach Aktivierung der Kamera kann der Benutzer wählen, ob ein Foto oder ein Video aufgenommen werden soll. Videoaufnahmen, die sehr flüssig aber grobkörnig und unscharf wirken, werden im P2P/3GP-Format abgespeichert. Eine maximale Auflösung kann in drei Stufen voreingestellt werden. Hier ist eine maximale Auflösung von 176×144 Pixel möglich. Die Länge ist nur durch die Speicherkapazität begrenzt.

Aufgenommene Bilder und Videos werden entweder im internen ca. 64 Megabyte großen dynamischen Gerätespeicher, von dem 50 MB frei nutzbar sind oder auf der MicroSD-Speicherkarte abgelegt. Der Speicher ist damit ausreichend bemessen und kann beliebig erweitert werden.

Motorola MotoRAZR MAXX: Startbildschirm
Motorola MotoRAZR MAXX: Spiele
Motorola MotoRAZR MAXX: MobileTV
Motorola MotoRAZR MAXX: Nachrichten
Motorola MotoRAZR MAXX: Telefonbuch
Motorola MotoRAZR MAXX: Verbindungen
Motorola MotoRAZR MAXX: Hauptmenü
Motorola MotoRAZR MAXX: Spiele
Motorola MotoRAZR MAXX: Musikeinstellungen
Motorola MotoRAZR MAXX: Nachricht verfassen
Motorola MotoRAZR MAXX: Neuer Kontakt
Motorola MotoRAZR MAXX: Sicherheit

Die Menüstruktur ist einfach und logisch aufgebaut. Auch ohne längeres Studium der Gebrauchsanweisung lassen sich die meisten Menüpunkte intuitiv zuordnen. Die Icons sind klar dargestellt und größtenteils selbsterklärend. Über bis zu vier Ebenen kann man problemlos durch das Menü navigieren und die entsprechenden Punkte schnell finden.

Um z.B. eine SMS zu erstellen reichen normalerweise drei Tastendrucke aus.
Dem Nav-Key lassen sich wahlweise vier verschiedene Funktionen aus dem Menü zuordnen. Wie und mit welchem Programm der Nutzer den Nav-Key belegt, bleibt ihm selbst überlassen.

Die beiden obersten Tasten unter dem Display sind mit „Menü“ und „Telefonbuch“ vorbelegt. Die Belegung der linken Taste (Menü) kann nicht verändert werden.

Die Darstellung und Größe der Schrift ist auch für ältere Menschen klar erkennbar.
Die Rufnummeranzeige beim Angerufenen kann vor der Wahl über das Menü aktiviert oder deaktiviert werden.

Eine Quickdial-Funktion erlaubt das schnelle Anwählen von bis zu drei Rufnummern.

Das maxx V6 hat integrierte Anruflisten, die mit einem Filter getrennt nach „Rufe in Abwesenheit“, „Empfangene Anrufe“ und „Gewählte Rufnummern“ selektiert werden können. Eine automatische Wahlwiederholung ist ebenfalls möglich. Die Funktion „Gesprächsannahme durch Klappe“ ermöglicht eine Gesprächsannahme durch das Aufklappen.

Das Schreiben einer SMS bzw. auch MMS gestaltet sich sehr einfach. Eine lernfähige Motorola-spezifische iTAP-Eingabeunterstützung ist ebenso vorhanden wie eine flexible Speichermöglichkeit der SMS/MMS auf der Sim-Karte bzw. dem Gerätespeicher. Zeichenzähler und Vorlagen erleichtern die Kunst mit den Buchstaben.

Das Motorazr maxx V6 verfügt über einen E-Mail-Client, mit dem Nachrichten nach dem POP3- bzw. IMAP4-Standard abgerufen und versendet werden können. Der automatische Abruf der E-Mails kann wahlweise in Intervallen zwischen 15 Minuten und bis zu 24 Stunden eingestellt werden.

Der User kann unter einer eher kleinen Sammlung von 20 Klingeltönen (auch polyphon) auswählen. Jedem Kontakt lassen sich wahlweise ein individueller Rufton, ein Bild und/oder eine Anrufergruppe zuordnen. Selbstgemachte Bilder und aufgenommene Melodien können ebenso einem Kontakt zugeordnet werden. Ein integriertes Radio sucht man beim V6 vergeblich.Motorola MotoRAZR MAXX: mit USB-KabelFolgende Verbindungsmöglichkeiten sind integriert:

  • Bluetooth mit BIP, BPP, DUN, FT, HFP, Headset, OPP, Sync, A2DP
  • GPRS (Klasse 10)
  • EDGE (Klasse 10)
  • HSDPA (3,6 Mbit/s)
  • HSCSD
  • SyncML
  • SMS/MMS/EMS/IM
  • WAP (2.0)
  • OTA

Die Datenübertragung per GPRS/EDGE funktioniert flott und unproblematisch. Internetinhalte lassen sich problemlos abrufen und über den integrierten Opera-Browser 8.0 anzeigen. Die UMTS/HSDPA-Unterstützung erlaubt bei entsprechender Netzverfügbarkeit noch schnelleren Datenaustausch. Auch diese Übertragungsformen funktionierten in der Praxis sehr schnell und problemlos.

Das Pairing und die Nutzung mit anderen Bluetooth-Geräten war problemlos möglich. BT-Headsets (z.B. Jabra BT800) arbeiteten störungsfrei.

Eine Datensynchronisation von Kalender und Kontaktbuch mit Windows-Programmen (z.B. Outlook) war über die beigefügte Motorola MotoSync–Software ohne Probleme möglich. Die Datensynchronisation funktionierte sowohl mit einem XP-Rechner als auch einem Win2000-Rechner. Auch über eine BT-Verbindung war ein Datentransfer reibungslos möglich.

Grundsätzlich können die Datendienste per OTA der Netzbetreiber konfiguriert werden.

Motorola MotoRAZR MAXX: Draufsicht unten
Motorola MotoRAZR MAXX: Draufsicht unten rechts
Motorola MotoRAZR MAXX: Draufsicht rechts
Motorola MotoRAZR MAXX: Draufsicht rechts oben

Das Motorola MOTORAZR maxx V6 verfügt über eine integrierte Sprachwahlfunktion, die durch längeren Druck auf die Rufannahmetaste aktiviert werden kann.

Über die integrierte Freisprecheinrichtung lassen sich bequem Gespräche führen.

Motorola MotoRAZR MAXX: Draufsicht oben
Motorola MotoRAZR MAXX: Draufsicht oben links
Motorola MotoRAZR MAXX: Draufsicht links
Motorola MotoRAZR MAXX: Draufsicht links unten

Klassische Profile sucht man beim V6 vergeblich.

Wohl ist ein Flugprofil vorhanden, dass die Verwendung des Folders bei ausgeschalteten Sendemodulen im Flugzeug erlaubt.

Nützliches Zubehör wie Wecker, Taschenrechner, MobileTV, Alarm und verschiedene Demo-Spiele runden die Ausstattungsliste des Motorola-Folders ab.

Ein Musikplayer ermöglicht das Abspielen von Audiodateien in folgenden Formaten: AAC, AAC+, AAC+ Enhanced, AMR NB, AMR WB, MP3, RA v9, WAV, WMA v9, XMF.

Motorola MotoRAZR MAXX: zerlegt in Bestandteile

Das Motorola Motorazr maxx V6 reiht sich in die große Familie der Razr-Phones eher unauffällig ein. Da innovative Schwerpunkte fehlen, hat das maxx V6 doch spürbar Mühe mit der Konkurrenz mitzuhalten. Vor allem die Ausstattung mit den Datenturbos UMTS und HSDPA platzieren das V6-Folder-Phone in einem Marktsegment der schnellen Datenübertragung, das bei vielen Liebhabern Zuspruch finden dürfte. Der beliebte Formfaktor der RAZR-Familie ergänzt dieses Handset auch optisch zu einem gefälligen Messaging-Spezialisten. Dem positiven Eindruck des guten Musikplayers, der trendigen Sensortasten, den mittlerweile guten PIM-Funktionen und der ultraschnellen Connectivity-Möglichkeit HSDPA stehen die etwas nachlässige Verarbeitung, die magere Kameraausstattung und die „glanzlose Rolle“ innerhalb der RAZR-Großfamilie gegenüber, die das positive Bild doch etwas verwässern. Das gute Durchhaltevermögen mit einer sehr guten Standby-Zeit dieses HSDPA-Vertreters muss sich der Motorola-Fan mit einem sehr hohen Einstiegspreis erkaufen. Zu einer noch vollständigeren Liste der Verbindungsarten würde nur ein WLAN-Modul und ein IR-Port beim V6 fehlen. Für Fans der Razr-Baureihe heißt es zugreifen. Wer die Schwerpunkte mehr in zeitgemäßer Größe und Optik und einer perfekten Verarbeitung sieht, der ist bei manch anderem Produkt eines Konkurrenz-Herstellers besser bedient.

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Mann und Kind nutzen ein Smartphone

BildConnect Flat Classic LTE: Neuer Einsteiger-Tarif mit Bild+-Option

Mit dem Handy zum Pauschalpreis im Internet surfen und unbegrenzt telefonieren. Das kann schnell mal 20, gerne aber auch mal 30 oder 40 Euro pro Monat kosten. Dass es günstiger geht, beweist ein neuer Tarif aus dem Hause Drillisch Online, der über die Marke BildConnect realisiert wird. Ein günstiger Preis hat allerdings zur Folge, dass die Inklusivleistungen vor allem mit Blick auf die Internet-Flat eher begrenzt sind.
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