Test des Motorola MotoKRZR K3

17 Minuten

Motorola MotoKRZR K3: Draufsicht

Motorolas neustes HSDPA/UMTS-Handy aus der Krzr-Serie stellt sich als ultraschlankes, edles Modell in Glas und Chrom vor. Laut Motorola ist es die perfekte Verbindung aus HSDPA-Speed, starken Multimedia-Features und stylishem Motokrzr-Design. Somit Entertainer und Eyecatcher zugleich. Kabelloser Musikgenuss und vorinstallierte Spiele sowie die Möglichkeit Videos und Songs herunterzuladen, machen das MOTOKRZR K3 zu einem unterhaltsamen Begleiter. Aber was sagt dies über die Qualität und Bedienung aus? Der ausführliche inside-handy.de Test zeigt die ganze Wahrheit.

Die Verpackung des Motokrzr K3 ist ein anthrazitfarbener Kartonschuber, auf dem eindeutig erkennbar ist um welches Modell es sich handelt. Auf dem Karton wird das Handy in Frontalansicht in Orginalgröße abgebildet. Leider ist das Öffnen des Kartons mit Vorsicht zu genießen. Der Karton wird von der unteren Seite aufgezogen, dadurch öffnet ein Schiebemechanismus des Kartons die obere Seite und das Handy kommt zum Vorschein. Hier ist die erwähnte Vorsicht geboten: Der Nutzer muss darauf achten, den Karton mit der Frontansicht zum Körper öffnen, da das Handy sonst herausfällt. In der unteren Kartonage befindet sich das dazugehörige Zubehör.

Im Lieferumfang enthalten sind, neben dem Gerät, ein Benutzerhandbuch und eine Kurzanleitung, um die wichtigsten technischen Daten zu erfahren. Neben einer Garantie und Serviceinformation legt der Hersteller eine Kurzinformation zum Thema Speicher und Musik-Downloads bei. Hier steht unter anderem beschrieben, welche fünf Musikvideos schon auf das Motokrzr K3 aufgespielt wurden. Damit man dies auch optimal nutzen kann ist eine 256 Megabyte MicroSD-Speicherkarte und das kabelgebundene Stereoheadset S 200 inklusive Ersatzohrpolster enthalten. Ein Ladekabel des Typs CH 700, der Standard-Akku BT-50 (3,7V Lithium Ion mit 910 mAH), ein Datenkabel UC 200 inkl. der Motorala-Software „Phone Tools 4“ sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Als besonderes Accessoire legt Motorola eine samtige schwarze Schutzhülle mit tribalähnlichen Applikationen dazu.

Motorola MotoKRZR K3: Lieferumfang
Motorola MotoKRZR K3: zerlegt in Bestandteile
Motorola MotoKRZR K3: Tastatur

Der Zusammenbau des Handys bereitet keinerlei Schwierigkeiten. Für Simkarte und auch zum Einlegen des Akkus sind am Gerät selbst, beziehungsweise am Akkufachdeckel, entsprechende Hinweise eingearbeitet. Wer ohne die Bedienungsanleitung auskommen will, könnte Probleme haben, den Speicherkartenslot zu finden. Das Modell selbst gibt dazu keine Information. Aber mit einem Blick in die Kurzanleitung wird dem Nutzer direkt weitergeholfen. Oberhalb des Simkartenslots befindet sich eine Vorrichtung für die MicroSD-Karte.

Motorola MotoKRZR K3: Größenverhältnis

Das Modell besticht durch seine qualitativ hochwertige Verarbeitung. Durch geringe Spaltmaße ist das Eindringen von Staub und Schmutz fast ausgeschlossen. Einen guten Eindruck macht auch der Klappmechanismus der trotz straffen Widerstandes von Leichtgkeit zeugt. Für geübte Klapphandybenutzer lässt sich das Gerät auch gut mit einer Hand bedienen. Eine Auto-Folder Funktion (automatisches Öffnen der Klappe auf Knopfdruck) sucht man bei Motorola leider immer noch vergeblich. Die seitlich Tasten sind gut zu erreichen und erfüllen die Optionen, die benötigt werden, um beim Telefonieren schnell und einfach am Ohr mit einem Finger die Lautstärke zu regulieren. Aber auch ein schnelles Stummschalten des Handys kann direkt über die seitlichen Tasten für die Lautstärkeregelung eingestellt werden. Hier ist auch die Möglichkeit den Vibrationsalarm zu aktivieren. Gleichzeitig ist an der linken Seite des Gerätes die Taste für die Tastatursperre zu finden. Auf der rechten Seite ist die Taste zum Schnellzugriff der Kamera. Nutzer sollten dabei beachten, dass die Tastatursperre auch bei zusammengeklappten Gerät eingeschaltet ist, um unerwünschte Fotos zu vermeiden.

Motorola MotoKRZR K3: Beleuchtung

Das Anschließen des Ladekabels, Datenkabels oder des Headsets ist über den Mini-USB-Steckplatz möglich. Die Kabel haben einen sicheren Halt wenn man sie anschließt. Der Verschluss aus Gummi, der den Steckplatz vor Staub und Schmutz schützt, fügt sich gut ins Modell ein. Hier kann erfahrungsgemäß mit der Zeit eine Abnutzung eintreten, die sich als störend erweisen könnte. Lästig sind auch Fingerabdrücke und daraus resultierende Schlieren auf dem Vorderdisplay, die das edle Erscheinungsbild zerstören. Diese lassen sich jedoch ganz einfach mit dem samtigen Innenstoff oder der Rückseite der beiliegenden Tasche entfernen.

Mit seinen 103 Gramm Gewicht und seinen schlanken Maßen ist es ein leichtes und zugleich handliches Modell. Auch bei diesem Modell gibt es eine Öse für Handyschmuck oder Handschlaufen – ein optisches Highlight zum Individualisieren des sonst schlichten Businessdesigns.
Die 2–Megapixel-Kamera ist gut sichtbar über dem Außendisplay angebracht.
Die angeraute Oberfläche des Akkufachdeckels sorgt für angenehmes und griffiges Gefühl wenn es in der Hand liegt. Ein gut sichtbares Firmenlogo ist in der Mitte des Deckels, oberhalb des Innendisplays und auf dem unteren Teil des Geräts angebracht und unterscheidet das Orginal von möglichen nachgemachten Modellen. Leider ist diese Oberfläche nicht kratzfest. Leichte Abnutzungsspuren machen sich schnell bemerkbar, wenn man ohne Schutz bei sich trägt. Auch das Außendisplay und der Chromrand sind vor Kratzern nicht gefeit.
Schön sind die abgerundeten Kanten, die dem Modell einen weichen eleganten Touch verleihen.
Im aufgeklappten Zustand fällt einem direkt das brilliante Farbdisplay auf, das dem Nutzer mit seinen 262.144 Farben fast schon entgegenlächelt. Rechts unterhalb des Displays ist eine zweite Kamera in VGA-Qualität integriert.

Auch das Tastenfeld ist sehr übersichtlich im bekannten Motorola-Design. Hier aber haben Fingerabdrücke und daraus entstehende Schlieren nach jeder Benutzung ihre Spuren hinterlassen. Der Tastendruck ist fest und somit ist es möglich, ohne viele Blicke aufs Display zu verlieren, eine fehlerfreie Text- oder Nummerneingabe zu vollführen. In der flachen Metalltastatur sorgen dünne, blau beleuchtete Silikonlinien dafür, dass die Tasten klar voneinander abgegrenzt sind. Durch diese Beleuchtung ist gewährleistet, dass das Tastenfeld im Hellen wie auch im Dunklen gut sichtbar ist. Der zentrale Navikey (Fünf-Wege-Navigationstaste) ist in schwarz hervorgehoben und erleichtert den schnelleren Zugriff auf Hauptmenü, Anruferliste, SMS, Internet und Telefonbuch. Rechts und links sind Softkeytasten angebracht, die entweder ins Menü führen oder weitere Schnellwahloptionen freigeben. Darunter liegt links die Taste für gewählte Rufnummern und rechts die Korrekturtaste (c). Unter dem Navigationsfeld sind die Tasten für Anrufannahme (grün) und Beendung (rot). Dazwischen liegt die Taste für den Browserzugang die sich durch eine Weltkugel kennzeichnet.

Hier kann dem Nutzer schnell der Fehler unterlaufen diese Taste versehentlich zu betätigen, da diese Taste sich nah an den Navigationstasten befindet.
Der Vibrationsalarm ist bei diesem Modell gut zu spüren und mit einem leichten Surgeräusch wahrzunehmen. Es ist möglich den Vibrationsalarm einzeln oder auch mit Rufton einzustellen. Hier kann der Nutzer einstellen, ob dies gleichzeitig geschieht, oder ob erst die Vibration und danach der Rufton folgen soll.

Motorola MotoKRZR K3: Headset

Die Sprachqualität des Motorola-Gerätes ist als gut einzustufen. Auch bei relativ lauter Umgebung kann man den Gesprächspartner verstehen. Metallische Störgeräusche konnten bei einem intakten Gerät nicht festgestellt werden. Außerdem gibt es beim Gespräch keine Nebengeräusche, die vom Handy selbst ausgehen, sieht man einmal von einem leichten Rauschen ab, welches nicht als störend empfunden wird.
Die Hörmuschellautstärke ist während eines Gesprächs durch Drücken der linken Seitentasten nach oben (lauter) bzw. nach unten (leiser) problemlos zu regulieren. Der Empfang des Gerätes ist ebenfalls als gut zu bewerten. Die Empfangsbalken, die im Display links oben zu sehen sind, haben in Stadtgebieten volle Anzeige. In Gegenden des allgemein schwachen Netzausbaus, sowie in Gebäuden kann es vorkommen dass das Motokrzr K3 im Empfang schwankt. Durch Quadband (GSM 850, 900, 1800, 1900 MHz) ist die Netzabdeckung auch in vielen anderen Ländern gewährleistet.

Die von Motorola mit ca. 350 Stunden angegebene Standbyzeit bestätigte sich im Testbetrieb. Allerdings sinkt dieser Zeitraum bei Netzsuche und Benutzung der Multimediamöglichkeiten erheblich. Eine Gesprächszeit von ca. sechs Stunden ist bei vollständig aufgeladenen und unbenutzem Akku möglich. Bei Videotelefonie halbiert sich diese Angabe. Energiesparmöglichkeiten sind das Einstellen einer beschränkten Beleuchtungsdauer (60 Sekunden, 40 Sekunden, 20 Sekunden) oder das komlette Ausschalten der Displaybeleuchtung unter Einstellungen/Grundeinstellung/Beleuchtung oder der integrierte Flugzeugmodus und wenn man nur Musik hören möchte (Einstellungen/Flugzeugmodus).

Motorola MotoKRZR K3: Kamera

DWie bereits erwähnt, fällt beim Aufklappen direkt das farbbrilliante Innendisplay ins Auge. Es verfügt über 262.144 Farben und eine Auflösung von 240×320 Pixel und ist dank der TFT-Technologie auch von senkrechter Sicht gut erkennbar. Egal ob Drinnen oder Draußen – das Display hält, was es verspricht. Es ist bei schlechten Lichtverhältnissen wie Sonneneinstrahlung immer noch gut zu betrachten. Auch über das Außendisplay lässt sich nicht meckern. Das TFT-Display leuchtet ausreichend hell in 65.536 Farben auf 120×160 Pixeln. Beleuchtung und Helligkeit lassen sich stufenweise in den Grundeinstellungen regulieren.

Motorola MotoKRZR K3: Größenverhältnis

Das Motokrzr K3 verfügt über zwei Kameras. Die Außenkamera mit zwei Megapixeln, 8-fachem Zoom und Autofokus sowie die Innenkamera für Videotelefonie in VGA-Quälität.
Die Kameraeinstellungen der 2-Megapixel-Kamera sind schnell und einfach über die Navigationstasten wählbar. Darunter sind Farbstil, Zoom, Belichtung (Spannweite von -2 bis +2) und Lichtverhältnisse kontrollierbar. Die Farben der Aufnahmen wirken sehr realistisch, und die Tonqualität der Videos klingt auch bei voller Lautstärke akzeptabel. Somit ist die Bildqualität der Fotos und der Videoclips für eine Handykamera gut. Trotzdem ist diese noch gut erkennbar. Über die linke Softkeytaste (Optionen/Kameraeinstellungen) hat man hier die Wahl zwischen Groß (1600X1200), Mittel (1280X1024), Gering (480X640) und Gering (240X320). Der Selbstauslöser kann auf fünf oder zehn Sekunden gestellt werden. Zusätze wie das „Bild spiegeln“ oder die Auswahl des Verschlusstones sind im Menüpunkt „Kameraeinstellung“ einsehbar. Der Wechsel zur Videofunktion ist unter diesem Menüpunkt ebenso möglich.

Für das Display sind verschiedene Hintergrundbilder und Farbmöglichkeiten (Skins) und Bildschirmschoner vorhanden. Einen Begrüßungstext kann man selbst verfassen. Diese Punkte sind im dem Menüpunkt „Personalisieren“ angeordnet. Selbsterstellte Fotos können als Hintergrundbilder dienen.
Die Speicherkapazität ist abhängig von der Größe beziehungsweise Qualität der Fotos oder Videoaufnahmen. Das Gerät verfügt über einen flexiblen internen Speicher von 60 Megabyte sowie über eine im Lieferumfang enthaltene 256 Megabyte MicroSD-Speicherkarte. Diese Speicherplätze werden allerdings auch mit Musik, MMS und sonstigen Dateien belegt.

Motorola MotoKRZR K3: beim Fotografieren

 

Motorola MotoKRZR K3: Testbild draußen
Original Kamera-Foto des
Motorola MotoKRZR K3 | für volle Bildgröße bitte klicken

 

Motorola MotoKRZR K3: Startbildschirm
Motorola MotoKRZR K3: Kalender
Motorola MotoKRZR K3: Tools
Motorola MotoKRZR K3: Kontakte
Motorola MotoKRZR K3: SMS
Motorola MotoKRZR K3: SMS
Motorola MotoKRZR K3: Games
Motorola MotoKRZR K3: Rechner
Motorola MotoKRZR K3: Einstellungen
Motorola MotoKRZR K3: Einstellungen

Motorola MotoKRZR K3: Hauptmenü
Motorola MotoKRZR K3: Kalender
Motorola MotoKRZR K3: Kontakte
Motorola MotoKRZR K3: Kontakte
Motorola MotoKRZR K3: SMS
Motorola MotoKRZR K3: Media-Finder
Motorola MotoKRZR K3: Asphalt Urban GT
Motorola MotoKRZR K3: Weltzeituhr
Motorola MotoKRZR K3: Einstellungen
Motorola MotoKRZR K3: Verbindungen

Die standardmäßige Gitteransicht enthält zwölf Menüpunkte des Hauptmenüs. Wahlweise kann auch über Einstellungen – Personalisieren -Hauptmenü eine Listenansicht ausgewählt werden. Die einzelnen Menüpunkte sind bildlich dargestellt, und erfreulicherweise verbirgt sich hinter den bildlichen Darstellungen, was man dahinter vermutet.

ÜBERSICHT

Videokamera
Kamera
Tools:
SMS-Services, Rechner, Kalender, Wecker, Wähldienste,Aktivierungsliste, Sprachnachricht,Weltzeituhr
Multimedia:
Media-Finder, Themes, Kamera, Videokamera, Sprachmemo
Nachrichten:
Neue Nachricht, Posteingang, Ausgang, Entwürfe, Vorlagen,Email, Mailbox, WAP Nachrichten, Cell Broadcast
Games & More:
Asphalt Urban GT 3D, Backup, eBay Pocket Auctions, Football, Mahjong Prizeplay, Motorola Setup, Motorola Text, Pachinko Prizeplay, Rough Guides, Star Trek Prizeplay, Sudoku Browser Letzte Anrufe Telefonbuch Flugzeugmodus :
Flugzeugmodus (ein/aus), Hinweis bei Telefonstart
Verbindung:
Bluetooth-Verbindung, USB Einstellungen, Motosync
Einstellungen:
Personalisieren, Signale, Verbindungen, Anrufumleitung, Gesprächsoptionen, Grundeinstellung, Telefonstatus, Headset, KFZ-Einstellungen, Flugzeugmodus, Netz, Sicherheit, Java-Einstellungen, Web Menü

Die jeweiligen Untermenüs sind nicht rein textbasiert, kleine Icons helfen zusätzlich beim Zurechtfinden. Dadurch ist die Bedienung sehr komfortabel und übersichtlich, beinahe einfach. Trotzdem ist die Menüstruktur sehr umfangreich, was auf die vielen Sondereinstellungen, beziehungsweise die Menge an multimedialen Möglichkeiten zu schließen ist. Es fügt sich aber sehr elegant in das Gesamtkonzept der Motokrzr-Series ein. Schnellwahltasten, wie Browser oder die einzelnen Navigationstasten führen zu den meistverwendeten Menüpunkten wie SMS, letzte Anrufe und Telefonbuch. Leider wurde hier die Navigationstaste, die nach unten bewegt wird und oberhalb der Browsertaste liegt, mit der gleichen Funktion belegt – dem Browser. Deshalb kann es beim Navigieren schnell dazu führen, dass sich das Handy versehentlich ständig ins Internet einwählt. Wünschenswerter wäre hier eine Kalenderfunktion. Zum Glück des Benutzers sind diese Belegungen nur voreingestellte Vorgaben. Unter dem Menüpunkt „Einstellungen-Personalisierung-Home Screen-Softkeys“ kann jede Navigationstaste nach Wunsch belegt werden. Auch die Smarttaste die sich links unten an der Seite befindet. Diese Taste benutzt man im zugeklappten Zustand zur Einstellung der Tastatursperre. Die darüberliegenden Tasten sind für die Lautstärkeregelung vorgesehen. Wem dies zu viel zu merken ist bekommt in der Kurzanleitung weitere Tipps, das kleine Heftchen passt in jede Tasche. Detailliertere Informationen sind in der 118-seitigen Bedienungsanleitung zu finden.
Für unterwegs ist die große Auswahl an Handyspielen und Zusatzprogrammen ein erwünschter Pausenfüller. Unter anderem kann man ein Autorennen oder ein Fussballmatch austragen während man auf den Bus wartet oder auch Sudoku spielen.
Das Schriftbild ist klar und gut lesbar, fehlsichtigen Menschen könnte die Schriftgröße Probleme bereiten.

Für das Schreiben von SMS, MMS, E-Mail oder bei Telefonbucheingaben kann der Nutzer verschiedenen Eingabemodi wählen. Mittels der #-Taste kann zwischen den verschiedenen Eingabemodi iTAP/Texterkennung (Abc), TAP/keine Texterkennung (Abc), Numerisch (123) und Symbol (@) gewechselt werden. Groß- und Kleinschrift ist mit der 0-Taste oder unter dem Unterpunkt Optionen auf Eingabemodus ändern und/ oder Texteingabeoptionen einstellbar. In welchem Modus man sich befindet, wird links oben im Display angezeigt. Für Alltagssituationen gibt es vorgefertigte Vorlagen die man ganz einfach in die Nachrichten einfügen kann. Unter „Optionen-Einfügen-Textvorlage“ sind zehn gebrauchsfertige Sätze gespeichert.

Zum Schreiben einer E-Mail muss zuerst der E-Mail-Client eingerichtet werden. Dabei helfen jeweils die Netzanbieter oder auch die Hersteller. Wer dachte, dass Klingeltöne unter Einstellungen vorfindbar wären, der irrt. Motorola legt diese direkt unter Multimedia-Media Finder ab. Diese sind schnell im Ausgangsdisplay unter Optionen zu finden. Hier kann man unter ganz normalen Sounds oder seinem Lieblingssong auswählen. Auch selbsterstellte Sprachmemos können als Rufton verwendet werden. Schade ist nur, dass die aufgespielten Musikvideos nicht als Videoklingelton genutzt werden können. AAC/AAC+/MP3 sind die unterstützen Formate unter denen man weitere Klingeltöne oder Songs auf das Handy laden kann.

Motorola MotoKRZR K3: Anschluss

Es gibt zwei Möglichkeiten um seine Lieblingssongs oder -bilder auf das Handy zu übertragen:
per Bluetooth oder über das mitgelieferten USB-Datenkabel.
Beide Übertragungsarten funktionieren tadellos. Der PC erkennt die Speicherkarte als Datenträger. Auch Dateien von Handy zu Handy gelangen schnell und unkompliziert dank Bluetooth aufs Gerät. Bluetooth ist schnell über die im Ausgangsdisplay befindlichen Unterpunkt Optionen anzuwählen. Noch schneller ist es, wenn man eine andere Schnellwahltaste mit diesem Unterpunkt belegt. Eine Datei via Bluetooth zu versenden ist einfach. Wenn man die beliebige Datei (Bild oder Ton) ausgewählt hat, geht man auf den links befindlichen Unterpunkt „Optionen“, dann auf „Senden“ und wählt via Bluetooth aus. Danach muss der Nutzer nur noch das Gerät auswählen, an welches man es senden möchte, und fertig.

Motorola MotoKRZR K3: Draufsicht unten
Motorola MotoKRZR K3: Draufsicht unten rechts
Motorola MotoKRZR K3: Draufsicht rechts
Motorola MotoKRZR K3: Draufsicht rechts oben

Das Motorola Motokrzr K3 besitzt viele Eigenschaften die uns das Leben erleichtern und unsere freie Zeit unterhaltsam gestalten kann. Dazu gehört nicht nur die Weckfunktion die uns aus dem Bett hilft, sondern auch die gute Tonqualität beim MP3 hören. Es besteht die Möglichkeit Playlisten zu erstellen die eine komplizierte Suche nach dem Lieblingslied fast ausschließen. Songs können nach Titel, Alben, Künstler und Genres geordnet werden. Die graphische Darstellung ist mit einem themenbezogenen Hintergrund auch was für das Auge. Ein Manko für MP3- und Bilderfreudige ist der Punkt dass das MOTOKRZR K3 nur bis zu 1 Gigabyte aufrüstbar ist. Viele andere neuzeitliche Modelle schaffen das Doppelte.
In deutschsprachigem Raum ist das Modell mit den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch erhältlich.

Der Speicher für das Adressbuch, mit seinen 1000 möglichen Einträgen ist ausreichend groß bemessen. Man hat die Möglichkeit jedem Kontakt den Vornamen, Nachnamen, Spitznamen, eine Mobil-, Heim-, Büro-, Fax-, Pager- und Sonstige Nummer, eine E-Mail-Adresse, eine Homepage-Adresse, eine Postadresse, ein Bild, einen individuellen Klingelton (Rufton-ID), den Geburtstag sowie eine persönliche Notiz hinzuzufügen. Schließlich können auch noch unterschiedliche Anrufergruppen gebildet werden. Die vorinstallierten Gruppen „Allgemein“, „Büro“, „Privat“ und „VIP“ sind über die linke Softkey-Taste „Optionen-Kontakte“ verwalten-Kategorien bearbeiten neue Kategorien hinzufügbar.

HTC-P3350: Draufsicht oben
HTC-P3350: Draufsicht unten links
HTC-P3350: Draufsicht links
HTC-P3350: Draufsicht oben links

Die Kalenderfunktion besticht durch zahlreiche Möglichkeiten. Zum Beispiel der Monats-, Wochen- und Tagesansicht. Nebenbei kann ein Termintyp wie Privat, Besprechung, Verabredung, Geburtstag, Jahrestag, Telefonanruf, Urlaub, Feiertag, Entertainment, Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Erziehung, Reise oder Party eingegeben werden. Start- und Endzeit sowie das Start- und Enddatum erleichtern den Überblick bei Termindruck. Es ist möglich Wiederholungsoptionen einzugeben, für bestimmte Ereignisse einen Alarm einzustellen und/ oder zusätzliche Notizen machen.

Die für das Gerät vorinstallierten Spiele sind abwechslungsreich – für jeden Typ ist etwas dabei. Mit dem Spiel Sodoku trifft Motorola den Zahn der Zeit.

Der Klang der Songs oder die Telefonie über das Motokrzr K3 ist klar und gut verständlich – auch beim Freisprechen. Mit seperatem Zubehör wie einem Headset oder Lautsprechern kann man diese noch erweitern.
Zeit und Datum sind gut über das Außendisplay angezeigt. Eine kleinere Uhr befindet sich auch im Hauptdisplay.

Motorola MotoKRZR K3: zerlegt in Bestandteile

Das Motorola Motokrzr K3 ist für Handybesitzer gedacht, die nicht auf ein edles Design bei einem Multimediagerät verzichten möchten. Es ist somit nicht nur ein Designmodell, sondern überzeugt auch mit technischen und funktionalen Eigenschaften, auf die nicht verzichtet werden kann. Auch spielerische Details sind schön in das gesamte Erscheinungsbild eingefügt. Fotos und Videos lassen sich schnell und unkompliziert erstellen und weiterverarbeiten. Der Klang überzeugt und auch die Möglichkeiten der Dateiverwaltung erfreuen den Benutzer. Zudem ist der Lieferumfang positiv zu bewerten. Zum Einsteigen mit diesem neuen Gerät ist somit fast alles direkt möglich. Ein Manko ist wie bei den Vorgängern die unvermeidbaren Fingerabdrücke auf den glänzenden Oberflächen des Gerätes, die das edle Erscheinungsbild trüben.

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