Test des Motorola MOTO U9

15 Minuten

Motorola MOTO U9

Motorola hat seine Produktlinie MOTO um das U9 Folder-Handy erweitert. Das Testgerät ist ein schwarzer rundlicher Handschmeichler, mit einer etwas geheimnisvollen Ausstrahlung. Der Hersteller nennt sein neuestes Produkt „U9 – Puristisch, cool und kurvig“.

 

Optisches Highlight ist auch das OLED-Display auf der Folder-Vorderseite mit den individuellen Animationen. Ein Klapp-Handy mit einem klaren Multimedia-Schwerpunkt, so könnte die erste Kurzbeschreibung lauten. Mit einem ausführlichen Test in unserem inside-handy-Testcenter wollen wir dem „geheimnisvollen“ Kandidaten hinter die Fassade schauen.

Motorola MOTO U9Das U9 wird in einer typischen, schwarzen Motorola-Verpackung geliefert. Die Aufmachung des Kartons mit dem dezenten Schwarz und einem abgebildeten Thema der OLED-Display-Animation wirkt interessant und weckt die Neugier auf den Inhalt der Box.

 

Beim Lieferumfang geht’s ganz unspektakulär weiter, der Umfang ist guter Standard für ein Gerät dieser Klasse. Neben dem Serien-LiIon-Akku BX40 mit 3,7V, 770 mA, einem USB-Verbindungskabel, einem Adapter für ein Zubehör-Headset und einem Netzladeteil hat Motorola dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset und eine 1 Gigabyte microSD-Speicherkarte beigelegt. Eine ausführliche Betriebsanleitung in Buchform, ein Quickstart-Guide und eine Daten-CD mit den Motorola Phone Tools 5.0 und einem Musik-Manager runden den Lieferumfang ab.

 

Alles ist lose verpackt in dem Karton untergebracht.

Motorola MOTO U9

Motorola MOTO U9

 

Motorola MOTO U9Beim ersten „Anfassen“ liegt das Motorola-Folder-Handy U9 sehr gut in der Hand. Die handschmeichlerischen Qualitäten durch die abgerundete Form werden hier sofort „spürbar“. Das graphite-schwarze Finish mit dem schwarzglänzenden Folder-Deckel verleiht dem Handy eine hochwertige Ausstrahlung. Die in mattgraphite gehaltene Lackierung erzeugt einen visuell ansprechenden Charakter des Motorola-U9. Trotz der glänzenden Folder-Vorderseite ist das Handy insgesamt nicht sehr empfindlich gegen unschöne Fingerprints.

 

 

Das Verarbeitung des Gehäuses vermittelt einen hochwertigen Eindruck – die Oberflächen aus Kunststoff sind optisch ansprechend. Auch die Passgenauigkeit ist ohne Mängel, nichts knarzt oder wackelt und der Folder wirkt sowohl im geschlossenen als auch geöffneten Zustand gut verarbeitet ohne ein zu großes Spiel in der Klappmechanik. Hier hat Motorola die gute Qualität bei der Verarbeitung konsequent umgesetzt.

 

 

Das Einlegen der SIM-Karte mit dem Einsetzen des Akkus gestaltet sich einfach und ist ohne Werkzeug zu bewerkstelligen. Die SIM-Karte wird in einem leicht zugänglichen Kartenleser unterhalb des Akkus eingeschoben. Daneben sitzt der Kartenleser für die microSD-Speicherkarte. Sowohl SIM-Karte als auch die microSD-Karte können nur entnommen werden wenn der Akku vorher entfernt wurde. Bei der SIM-Karte dürfte dies nicht sonderlich stören, bei der Speicherkarte wäre ein von außen zugänglicher Kartenleser wünschenswerter. Nach dem Einlegen von SIM-Karte und Speicherkarte den Akku einsetzen, Akkudeckel drauf und das Handy ist bereit für einen ersten Start. Auch im betriebsfertigen Zustand wirkt der U9-Folder handlich und ansprechend. Das Gehäusematerial hinterlässt insgesamt einen stabilen Eindruck.

 

 

An den Außenseiten befindet sich rechts eine Smarttaste zur Aktivierung der Sprachbefehl-Funktion. Auf der linken Seite befindet sich eine Taste zur Aktivierung der Tastensperre für die Außentasten und eine Wipptaste, die zur Lautstärkeregelung und zum Aufruf der Profile im geschlossenen Zustand benutzt werden kann. Wenn der Folder geöffnet ist dient die Taste für die Tastensperre auch als Starttaste für die Kamera. Die Buchse für das Headset und dem Netzladeteil findet man auf der Unterseite. Die Buchse ist mit einem kleinen Plastikdeckel geschützt. Diese Abdeckung erweist sich im praktischen Gebrauch als hilfreich gegen eindringenden Schmutz.

 

 

In die Vorderseite des Folders ist ein OLED-Farbdisplay mit 128 x 160 Pixel und 65k-Farben nahtlos eingepasst. Über dem Display ist mittig das Objektiv der 2-MP-Kamera vorhanden und am unteren Rand der kreisrunde Lautsprecher, der mit dem Motorola-Logo verziert ist. Die Folder-Vorderseite wirkt wie aus einem Guss, da nur die abgerundete schwarze Oberfläche sichtbar ist.

 

 

Nach dem Öffnen des Folders erstrahlt im Folderdeckel das sehr helle Hauptdisplay mit 2,0“, mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel. Im unteren Gehäuseteil wird eine Metallfolien-Tastatur aus einem Stück sichtbar, in der oben mittig ein großer 5-Wege-Nav-Key mit einer zentralen Bestätigungstaste das Erscheinungsbild dominiert. Vier Programmstartfunktionen lassen sich dem Nav-Key individuell zuordnen.

 

Motorola MOTO U9

Die beiden oberen Tasten neben dem Nav-Key werden punktförmig abgebildet und sind zum Start der Funktionen „Optionen“ und „Hauptmenü“ gedacht. Die Belegung ist vorgegeben und lässt sicht nicht abändern. Darunter auf der linken Seite ist die Starttaste für den Mediaplayer und darunter die Rufannahmetaste. Auf der rechten Seite ist die Löschtaste und darunter die Rufbeendigungstaste vorhanden. Letztere dient auch zum Ein- und Ausschalten des U9-Folders.

 

 

Die übrigen Tasten der normalen Handy-Klaviatur sind ebenfalls plan als Metallfolien-Tasten in das Gehäuse eingelassen. Die Tasten sind ausreichend groß und gut erkennbar mit weißen Zahlen, Buchstaben und Zeichen beschriftet. Die einzelnen Tasten sind mit einer sehr dünnen Kunststoff-Linie voneinander abgegrenzt. Die Beleuchtung der Tastatur ist nicht sehr hell aber ausreichend, dass auch in dunkler Umgebung die Erkennbarkeit jederzeit gewährleistet ist. Die Tasten lassen sich alle leichtgängig und präzise bedienen. Ein deutlicher Druckpunkt und ein sauberes Ansprechverhalten gewährleisten eine exakte Bedienung. Die Folientastatur des MOTO U9 vermittelt einen zielsicheren und fehlerfreien Bedienkomfort.

 

Motorola MOTO U9

Der Folder lässt sich butterweich öffnen und rastet in der jeweiligen Endposition mit Federkraftunterstützung präzise ein. Sowohl im geschlossenen als auch im geöffneten Zustand sitzt die Folderklappe ohne Spiel in dem Scharnier.

 

 

Der integrierte Vibrationsalarm kann wahlweise ohne oder mit Rufton oder zuerst Vibra und dann Rufsignalisierung eingestellt werden. Der Vibrationsalarm ist deutlich zu spüren.

 

Die Sprachqualität und der Empfang sind sehr gut. Auch in schwach versorgten Gebieten war i. d. R. eine Gesprächsführung in allen Frequenzbändern ohne Abbrüche möglich.

Motorola MOTO U9

Bei beiden Gesprächspartnern ist die Verständigung klar und deutlich. Während des Gespräches kann mit der seitlichen Wipptaste die Lautstärke verändert werden.

 

 

Mit einer Tastenbetätigung lässt sich die integrierte Freisprecheinrichtung einschalten. Auch hier ist die Verständigung klar und deutlich – die Lautstärke ist auch für eine etwas lautere Geräuschkulisse in der Umgebung noch absolut praxistauglich. Hier ist vor allem der Vorteil der verwendeten CrystalTalk-Technik für eine noch bessere Klangqualität auch in lauter Umgebung positiv zu bemerken. Klang und Wiedergabe sind stets ausgezeichnet.

 

Die Gesprächs- und Standby-Zeiten gibt der Hersteller wie folgt an: Standby-Zeit 350 Stunden, Sprechzeit 430 Minuten.

 

Im Praxistest waren diese Zeiten i.d.R. nicht zu erreichen. Vor allem bei Nutzung des Media-Players war nur eine deutlich kürzere Gesprächs- und Standby-Zeit möglich. Einsatzzeiten von ca. 4 Tagen bei normaler Nutzung ohne Nachladung waren dann durchaus erzielbar. Für einen arbeitsreichen Tag ist dies in jedem Falle ausreichend.

 

Außer EDGE steht bei diesem Gerät keine Highspeed-Datenverbindung zur Verfügung. Sowohl UMTS als auch WLAN findet man beim U9 nicht.

 

Als Quadband-Gerät steht außerdem dem Einsatz weltweit nichts im Wege.

Motorola MOTO U9Das Motorola U9 verfügt über ein hochauflösendes QVGA-LCD-Display innen mit 320 x 240 Pixel und 262K-Farben in einer Größe von 2,0“. Die Farben werden knackig und kontrastreich angezeigt. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt das Display noch gut lesbar. Auch die Helligkeit des Displays ist vorbildlich.

 

Die Helligkeit des Farb-Displays kann in sechs Stufen eingestellt werden. Der Kontrast kann nicht geändert werden.

 

Für die Farbdarstellung gibt es vier verschiedene Grundthemen (Alkali, Indium, Moto, Plush). Statusmeldungen wie Netzstärke, Akku-Ladezustand, Signalisierungsart, Datum und Zeit und bei Bedarf die Homezone-Verfügbarkeit lassen sich auf dem TFT-Display mit einem Blick ablesen. Die Beleuchtungsdauer bis zum Timeout des Displays kann individuell von 5 Sekunden bis zu 30 Sekunden eingestellt werden. Über einen Bildschirmschoner verfügt der U9-Folder ebenfalls, allerdings lässt er sich nur auf „EIN“ oder „AUS“ einstellen. Eine LED-Signalisierung für Netzverbindung bzw. verpasste Anrufe ist nicht integriert. Diese Informationen können in geschlossenem Zustand auch auf dem Außen-Display abgelesen werden.

 

Das äußere Display ist ein OLED-Farbdisplay mit 128 x 160 Pixel, 65K-Farbdarstellung mit einer Größe von 1,45 “. Das OLED-Display ist nahtlos in die hochglänzende schwarze Klappenrückseite des Folders integriert. Erst durch das Betätigen einer Taste oder bei Eingang einer Nachricht, Anruf oder SMS wird das Display aktiv und die Informationen werden sichtbar. Auch das OLED-Display wirkt sehr kontrastreich. Vor allem die 20 verschiedenen Screensaver-Grafiken erzeugen hier einen „mystischen“ optischen Eindruck, da von lodernden Flammen bis zu Disco-Lichteffekten viel abwechslungsreiche Motive auf dem ansonsten völlig schwarzen Folderdeckel dargestellt werden können.

 

Die Umrisse des Displays sind kaum zu sehen, es scheint fast so als ob die gesamte Folderfront aus dem OLED-Display bestehen würde. Als Besonderheit sind auch berührungssensitive Tasten für den Musik-Player unterhalb des Displays integriert, womit auch im geschlossenen Zustand der Musik-Player bedient werden kann.

 

Die 2.0 MP-Kamera des U9 hat eine Auflösung von maximal 1600 x 1200 Pixel. Beide Displays dienen als Sucher für die Kamera. Diverse Einstellungen wie digitaler Zoom (8-fach) und Helligkeit können mit dem Nav-Key (im geöffneten Zustand) oder über die Lautstärke-Wippe (im geschlossenen Zustand) vorgenommen werden. Auch schnelle Voreinstellungen wie „Farb-Style“, „Szenerie“ und „Nachtmodus“ werden über den Nav-Key vorgewählt. Über das erweiterte Einstellungsmenü können u.a. Aufnahmemodus bzw. Bildauflösung (Thumbnail, Klein, Mittel, Groß), Aufnahmequalität (Gut, Besser, Am besten) und das Verschlussgeräusch justiert werden.

 

Motorola MOTO U9

Auch Videosequenzen mit einer max. Auflösung von 176 x 144 Pixel können mit der Kamera aufgenommen werden. Auch eine geringere Auflösung mit 128 x 96 Pixel ist wählbar. Die Videoqualität ist in drei Stufen einstellbar (Gut, Besser, Am besten). Die Länge ist nur durch den verfügbaren Speicher begrenzt und kann für MMS-Nachrichten auch begrenzt werden.

 

 

Die Auslöseverzögerung ist kurz genug um brauchbare Aufnahmen zu erreichen. Die Belichtung der Bilder ist gleichmäßig. Aufgenommene Bilder lassen sich direkt per MMS verschicken. Eine Fotoleuchte zur Unterstützung der Kamera ist beim Motorola U9 nicht integriert. Bei der Videoaufzeichnung steht ein digitaler 4fach-Zoom zur Verfügung.

 

Nach Aktivierung der Kamera kann der Benutzer wählen, ob ein Foto, eine Serienaufnahme mit 4, 6, oder 8 Aufnahmen oder ein Video aufgezeichnet werden soll. Auch die Videoaufnahmen wirken sehr flüssig und haben eine gute Qualität. Die Videoaufnahmen können mit 15 Bildern pro Sekunde für SQCIF und QCIF aufgenommen werden. Das Playback funktioniert in den Formaten H.263, MPEG 4 und AMR.

 

 

Aufgenommene Bilder und Videos werden entweder im ca. 64 MB großen internen Gerätespeicher oder auf der microSD-Speicherkarte (bis 4 GB) abgelegt. Der Speicher ist damit ausreichend bemessen und kann beliebig erweitert werden. Speicherkarten bis zu 4 GB wurden im U9 positiv getestet.

Motorola MOTO U9

 

Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9
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Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9

Die Menüstruktur ist einfach und logisch auf das Motorola-eigene Linux-System aufgebaut.

 

Auch ohne längeres Studium der Gebrauchsanweisung lassen sich die meisten Menüpunkte intuitiv zuordnen.

 

Die Icons sind klar dargestellt und sind größtenteils selbsterklärend. Über bis zu fünf Ebenen kann man problemlos durch das Menü navigieren und die entsprechenden Punkte schnell finden. Um z.B. eine SMS zu erstellen reichen normalerweise drei Tastendrucke bzw. sogar nur eine Tastenbetätigung bei Benutzung der Schnellwahlfunktion über den Nav-Key.

 

Dem Nav-Key lassen sich wahlweise vier verschiedene Funktionen aus dem Menü zuordnen. Wie und mit welchem Programm der Nutzer den Nav-Key belegt, bleibt ihm selbst überlassen.

 

Die beiden obersten Tasten unter dem Display sind mit „Optionen“ und „Hauptmenü“ vorbelegt. Unter „Optionen“ verbirgt sich der Schnellzugriff auf: „Bluetooth“, „Profile“, „SMS erstellen“, „Wallpaper ändern“, „Alarm einstellen“, „Nachricht lesen“ und „Video aufnehmen“.

 

Die Darstellung und Größe der Schrift ist teilweise etwas klein, was für ältere Menschen Probleme bei der Erkennbarkeit bringen könnte.

 

Die Rufnummeranzeige beim Angerufenen kann vor der Wahl über die Optionstaste aktiviert oder deaktiviert werden.

 

Das Motorola U9 hat integrierte Anruflisten, die mit einem Filter getrennt nach „Rufe in Abwesenheit“,„Empfangene Anrufe“,„Gewählte Rufnummern“ und „Häufige Anrufe“ selektiert werden können.

 

Eine automatische Wahlwiederholung ist ebenfalls möglich. Die Funktion „Rufannahme“ ermöglicht eine Gesprächsannahme durch das Öffnen der Klappe bzw. die Betätigung einer Taste.

 

Das Schreiben einer SMS bzw. auch MMS gestaltet sich sehr einfach mit diesem Motorola U9.

 

Eine lernfähige Motorola-spezifische Wort-Eingabeunterstützung mit Erkennungsfunktion ist ebenso vorhanden wie eine flexible Speichermöglichkeit der SMS/MMS auf der SIM-Karte bzw. dem Gerätespeicher. Zeichenzähler und Vorlagen erleichtern die Kunst mit den Buchstaben.

 

Das Motorola U9 verfügt über einen E-Mail-Client, mit dem Nachrichten nach dem POP3- bzw. IMAP4-Standard abgerufen und versendet werden können.

 

Der automatische Abruf der E-Mails kann wahlweise in Intervallen zwischen 30 Minuten und bis zu 24 Stunden eingestellt werden (Abstufung in vier Schritten: 30 Min., jede Stunde, alle 4 Stunden, alle 24 Stunden).

 

Der User kann unter einer 21 vorinstallierten Klingeltönen (auch polyphon) auswählen. Jedem Kontakt lassen sich wahlweise je ein individueller Rufton für Anrufe und SMS und ein Bild zuordnen.

 

Selbstgemachte Bilder und aufgenommene Melodien können ebenso einem Kontakt zugeordnet werden.

 

Ein integriertes Radio sucht man beim U9 vergeblich.

Folgende Verbindungsmöglichkeiten sind integriert:

Motorola MOTO U9

  1. Bluetooth 2.0 mit BIP, BPP, FT, HFP, Headset, OPP, SPP, A2DP

  2. GPRS (Klasse 12)

  3. EDGE (Klasse 12)

  4. SyncML Local

  5. SMS/MMS/EMS/IM

  6. WAP (2.0)

  7. OTA

Die Datenübertragung per GPRS/EDGE funktioniert flott und unproblematisch. Internetinhalte lassen sich problemlos abrufen und über den integrierten Browser anzeigen. Die fehlende UMTS/HSDPA-Unterstützung vermisst man beim schnelleren Datenaustausch (Download von mp3-Songs) von größeren Datenmengen.

Das Pairing und die Nutzung mit anderen Bluetooth-Geräten war problemlos möglich. BT-Headsets (z.B. Jabra BT800) arbeiteten störungsfrei mit dem MOTO U9 zusammen.

Eine Datensynchronisation von Kalender und Kontaktbuch mit Windows-Programmen (z.B. Outlook) war über die beigefügte Motorola Phone Tools – Software 5.0 ohne Probleme möglich. Die Datensynchronisation funktionierte sowohl mit einem XP-Rechner als auch einem Win2000-Rechner. Auch über eine BT-Verbindung war ein Datentransfer reibungslos möglich.

Grundsätzlich können die Datendienste per OTA der Netzbetreiber konfiguriert werden.

Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9
Motorola MOTO U9

Das Motorola U9 verfügt über einen Voice-Recorder.

 

Eine Sprachwahl ist ebenfalls integriert, mit der man bis zu 20 verschiedene Kontakte aus dem Telefonbuch anrufen kann oder aber Programme bzw. Funktionen aktivieren kann.

 

Die synthetische Stimme der Sprachwahlfunktion war oft nur sehr undeutlich zu verstehen.

 

Bestimmte Befehle wurden nicht oder nur unvollständig ausgeführt. Hier scheint eine Nachbesserung der Software noch dringend ratsam.

Über die integrierte Freisprecheinrichtung lassen sich bequem Gespräche führen. Interne wie externe Gespräche klingen dank CrystalTalk-Funktion immer ausgezeichnet.

 

Beim U9 sind sechs klassische Profile vorinstalliert (Normal, Vibrieren, Stumm, Vibr.&Rufton, Laut, Leise). Ein Flugprofil ist ebenfalls vorhanden, dass die Verwendung des U9-Folders bei ausgeschalteten Sendemodulen im Flugzeug erlaubt.

 

Nützliches Zubehör wie Dateimanager, Wecker, Taschenrechner, Weltuhr, Notizen, Alarm und ein Spiel (Sudoku) runden die relativ gute Ausstattungsliste des Motorola-Folders ab. Im Menüpunkt „Spiele“ sind auch drei Funktionen versteckt, die mit Spielen nichts zu tun haben: BACKUP (Wireless-Sicherung des Telefonbuches), SETUP (OTA-Einstellungen der Netzbetreiber), TEXT (drahtloser Backup der Textnachricht).

 

Ein Mediaplayer ermöglicht das Abspielen von Audiodateien in folgenden Formaten: MIDI, AAC, AAC+, enhanced AAC+, AMR, WMA, iMelody.

 

Die Übertragung von Musikdateien per USB vom Desktop-PC auf das Handy funktionierte zügig und problemlos. Die eingelegte microSD-Speicherkarte wurde als Speicherlaufwerk erkannt und konnte die übertragenen Daten einwandfrei abspeichern.

Motorola MOTO U9

Das Motorola MOTO U9 ist ein interessantes Gerät mit einer angenehm handschmeichlerischen Bauweise. Weder Optik und Verarbeitung noch die Ausstattung bieten ein besonders herausragendes Merkmal, was dieses Motorola-Modell von Konkurrenz-Modellen anderer Mitbewerber hervorheben würde.

 

Einzig das sauber integrierte OLED-Display auf der Klappen-Vorderseite ist ein gewisser Blickfänger. Allerdings ist bei diesem Modell ansonsten eine solide Technik mit einer vernünftigen Grundausstattung vorzufinden. Bei einer Größe des Gerätes von 90 x 48,6 x 16,4 mm (H x B x T) bei gerade mal 87,5 g Gewicht ist die Hemd- und Sakkotaschen-Eignung voll und ganz gegeben.

 

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