Test des Motorola C116

Einführung

Test-Datum: 23.03.2005
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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Im Oktober 2004 ging das Motorola C116 an den Start. Seine Zielgruppe sind ganz klar Einsteiger. Vom Design her sieht es auf den ersten Eindruck ein wenig aus wie ein Bullauge eines Schiffes, da das Display mit einem silbernen Rand umrandet ist. Mal sehen, ob uns das kleine Einsteigermodell von Motorola überzeugen kann.

Verpackung & Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten ist das Handy selbst, ein Akku, die Rückenblende des Handys, ein Ladekabel und die Bedienungsanleitung. Über die Verpackung lässt sich nicht viel sagen, da uns das Handy in einem unifarbenen Karton zum Test einging.

Motorola C116 - ohne Akku und Deckel

Verarbeitung & Handhabung

Motorola C116 - VoderseiteDas C116 von Motorola lässt sich ohne Probleme zusammenbauen. Man muss beim Einlegen der Sim- Karte ein wenig darauf achten, dass man sie nicht verkratzt, da sie unter zwei Haltebügel geschoben wird. Der Akku wird nach einem Klippprinzipe einfach rein geklickt, was ihm guten Halt gibt. Auch der Ausbau des Akkus ist tückenfrei möglich. Jetzt noch schnell den Akkudeckel einklicken und voilá das Handy ist bereit für seinen ersten Einsatz.

Das Handy im Test ist in „Translucent Blue“, wie es der Hersteller bezeichnet. Ganz so aufregend wie der Name klingt, ist das Aussehen des Handys jedoch nicht. Auf gut Deutsch würde man auch dazu sagen: „Es ist Blau und Silber“. Das „Translucent“ im Namen steht wahrscheinlich dafür, dass das Handy einen kleinen Schimmereffekt im Grundton hat. Der Display ist in der Farbe Grün bzw. Blau. Zweites aber nur solange wie die blaue Hintergrundbeleuchtung an ist.

Von der Verarbeitung her merkt man, dass das Motorola C116 nicht gerade für den Highend- Abnehmer konzipiert wurde. Der Akkudeckel lässt sich super leicht öffnen, so dass man oft auch ungewollt seinen Akkudeckel verliert. Wahrscheinlich hat man sich auch deswegen für einen „Klick-Akku“ entschieden. Die Tasten sind klein und gewölbt, so dass man andauernd das Gefühl hat abzurutschen. Vor allem auch die Softkey- Tasten und die Navigationstasten sind viel zu klein. Man muss jedoch wirklich positiv anmerken, dass sich trotzdem die Tippfehler in Grenzen halten. Fazit: die Tasten fühlen sich zwar unkomfortabel an, aber funktionieren befriedigend.

Motorola C116 - TastaturDie Anordnung der Tasten erinnert uns an die, von sehr vielen Handys. Unten befinden sich die Zifferntasten, oben drüber die Navigationstasten, eine Menütaste in der Mitte und rechts und links sind jeweils eine Softkey- und Hörertaste an zu finden. Für Blind-SMS-Schreiber gibt es Orientierungshilfen auf den Navi-Tasten und der Taste „5“. Diese spürt man durch eine Wölbung auf den Tasten. Die Softkey- und Hörertasten haben einen Mulde. Trotzdem ist das Blind-SMS-Schreiben nicht so einfach, da der Druckpunkt der Tasten sehr schwer ist. Man muss stark draufdrücken bis die Taste reagiert. Klammheimliches SMS schreiben ist deswegen, aber auch deshalb weil die Tasten ein relativ lautes „Klickgeräusch“ von sich geben, nicht so einfach möglich.

Als Plus ist anzumerken, dass das Plastik des Gehäuses mit einer „Antirutschebeschichtung“ versehen ist, so dass sich das Handy auf dem Schreibtisch oder wo es gerade liegt, nicht so einfach selbstständig machen kann, auch wenn der Vibrationsalarm an ist. Denn, wer kennt die Situation nicht, dass der Vibrationsalarm an geht und man sieht nur noch sein Handy, fast wie einen Turmspringer, vom Tisch runter jumpen.

Motorola C116 - RückseiteDie Belastbarkeit des Gehäuses scheint gut zu sein. Das Handy hat vor allem auch keine Antenne, die immer ein Risiko birgt abgebrochen zu werden. Seine kompakte Form verspricht Stabilität. Fraglich ist jedoch, wie hoch die Lebenserwartung des Akkudeckels sein mag.

In Punkto Staubeindringung sind zwei Staubschlucker zu erwähnen, nämlich das Loch für das Ladekabel und das Headset. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass durch sie Staub und Dreck ganz ins Innere des Handys eindringt. Wasserdicht ist das Handy somit natürlich auch nicht. Das Ladekabel lässt sich ans Handy gut anschließen. Beim Akku handelt es sich um einen Li-Ion-Akku (920 mAh). Die Akkuleistung beträgt nach vollem Laden 350h Stand-By und 8h Gesprächszeit, was wirklich keine schlechte Leistung für das Einsteigermodell von Motorola ist.

Das C116 verfügt außerdem über einen Vibrationsalarm. Dieser klingt gleichmäßig und leise. Wenn man es genau nimmt, dann ist er eigentlich kaum wahrnehmbar, liegt er nicht gerade auf dem Tisch. In einer Hose, die nicht besonders dick ist, ist der Alarm kaum bzw. nicht fühlbar. Der Vibrationsalarm kann in verschiedenen Varianten eingeschaltet werden, entweder gleichmäßig, rhythmisch in Kombination mit oder ohne einem Klingelton.

Leider bietet uns das Handy neben den normalen Telefonierfunktionalitäten kaum ein Extra, man würde seine Ausstattung fast spartanisch nennen. Weder Kamera, noch Lautstärkenreglertasten an der Seite, geschweige denn eine Infrarotschnittstelle.

Sprachqualität & Empfang

Der Empfang ist oft mit einem Rauschen im Hintergrund. Vor allem derjenige am anderen Ende der Leitung bemängelte oft ein Rauschen und das unabhängig davon, ob man zum Festnetz oder zu einem anderen Handy angerufen hat. Nebengeräusche wurden kaum bis gar nicht im Hintergrund wahrgenommen.

Die Sprachqualität war eher dumpf und leise. Auch die Funktion, die Lautstärke während dem Gespräch zu regeln, konnte uns nicht überzeugen. Wenn man die Lautstärke auf die vollen 7 Einheiten gestellt hat, hat das Handy noch schlimmer gerauscht als davor, bei fast gleichbleibender Lautstärke. Zudem kann man beim Lautstärkenregeln seinen Gesprächspartner nur bemitleiden, da ihm dabei fast das Ohr abfällt, verursacht durch die super laut klickenden Tasten. Man selbst muss das Handy zum Verstellen vom Ohr wegnehmen, da man sonst nicht sieht, wo die Reglertasten sind (Navigationstasten rechts und links) bzw. einem das Handy fast aus der Hand fallen würde, da man einigen Druck auf die Tasten ausüben muss bis sie reagieren.

Für O2 Kunden ist das Handy prinzipiell nicht geeignet, da die Software nicht O2-fähig ist.

Display & Kamera

Motorola C116 - DisplayBeim Display handelt es sich um einen monochromen TFT-Display (S/W). Er hat eine Größe von 2x3 cm und eine Auflösung von 96x64 Pixel. Insgesamt können 5 Zeilen angezeigt werden.

Wie man sieht, kann das C116 mit seinem Farbenreichtum und seiner Auflösung nicht gerade protzen. Gerade für Anfänger ist das ein wenig trist. Die Pixel sind gut auf dem Display erkennbar und nehmen viel vom Design des Handys.

Motorola C116 - DisplayDa das Handy aber sowieso keine Kamera hat, ist es in der Hinsicht, auch nicht so schlimm. Bei der Anzeige der Menüpunkte kommt sowieso weniger auf den Farbenreichtum der Symbole/ der Schrift an, als viel mehr, ob sie leicht verständlich sind/ gut lesbar ist und das ist gewährleistet.

Schade ist, dass das Display, wenn die Hintergrundbeleuchtung ausgeht grün ist. Das passt bei weitem nicht so gut zum Handy-Look wie die blaue Display-Farbe, wenn die Beleuchtung an ist. Versucht man deshalb die Beleuchtung auf Maximaldauer zu stellen, so muss man dabei beachten, dass man vorher den „Akkusparmodus“ ausschaltet, ansonsten wundert man sich darüber, warum das Handy trotzdem man es auf 10 oder 20 sec Beleuchtdungsdauer eingestellt hat, trotzdem nur 5 sec leuchtet – das muss man aber auch erst mal wissen!

OS & Bedienung

Motorola C116 - BeleuchtungDie Menüführung ist nicht super kompliziert, jedoch bedarf es oft viel Kreativität. Deshalb, weil einige Punkte so versteckt sind, dass man erst tausend Punkte durchgehen muss, bis man den richtigen findet.

Nimmt man sich ein wenig Zeit um die Anleitung zu studieren, dann kann man die Menüführung natürlich schon erlernen – ob man sie jedoch bis ins letzte begreifen wird, ist fraglich. Um z.B. an der Uhr Veränderungen vorzunehmen muss man sich erst durch die Punkte: Hauptmenü>Einstellungen>Andere Einstellungen> Grundeinstellungen>Zeit und Datum> Zeit kämpfen bis man schließlich die Zeit umstellen kann.

Im Zulieferzustand ist außerdem noch unter dem Punkt: Hauptmenü>Einstellungen>Andere Einstellungen> Grundeinstellungen>Blättern der Haken für den Optionspunkt „Fortlaufend“ gesetzt, diese Funktionalität hätte uns Motorola wirklich ersparen können, denn es macht die Menüführung nur noch unübersichtlicher als sie ohnehin schon ist. Gerade für Einsteiger, die Zielgruppe des Handys, ist es verwirrend, wenn sie endlos durch das Menü scrollen können und den Überblick darüber verlieren, wie viel Menüpunkte es nun wirklich gibt.

Prinzipiell kann man das Hauptmenü über die Taste in der Mitte der Navigationstasten erreichen. Hier wird einem jeweils ein beschriftetes Symbol angeboten. Um ein Neues angezeigt zu bekommen muss man die Navigationstaste nach unten oder oben betätigen. Es stehen einem 10 Menüoptionen zur Verfügung:

1) Extras (Rechner/Wechselkurs/Stoppuhr/Feste Rufnr./Servicewahl/Bildschirmschoner)
2) Einstellungen (Anrufumleitung/Telefonstatus/Gesprächsoptionen/Sicherheit/AndereEinstellungen)
3) Signale (Signaltyp auswählen/Signaltöne zuordnen/Eigene Ruftöne)
4) Wecker (5 Weckzeiten einstellbar, jedoch nicht für ein bestimmtes Datum)
5) Nachrichten (neue Nachricht/Mailbox/Eingang/Cell Broadcast/Easy SMS/Ausgang/Entwürfe)
6) Telefonbuch (kann hierüber nicht bearbeitet, sondern nur angezeigt werden)
7) Spiele (FootBall/Level/Hilfe)
8) SMS-Services (Neue Services/News&Fun/Klingelton/Logo/Games/Sprechende SMS/ Wörterbuch/Email/Fax)
9) Letzte Anrufe (Empfangene Rufe/Gewählte Rufnr./Notizblock/Gesprächstimer/Gebühren)
10) Schnellzugriffe ( 1) Telefonbuch/ [Neuer Eintrag] )


Motorola C116 - OberseiteInsgesamt gibt es 6 Menüebenen, ob das wirklich sein muss ist die Frage, denn je mehr Menüebenen es gibt, umso unübersichtlicher wird ein Menü, mit Ausnahmen von sehr durchdachten Menüführungen. Da das Motorola C116 jedoch über bei weitem weniger Funktionen verfügt, als manch ein anderes Handy ist die Antwort: „NEIN“. Schade ist auch, dass man beim Entwerfen des Menüs nicht darauf geachtet wurde, dass Einträge als Ganzes angezeigt werden können, manche Worte werden nämlich mittendrin abgehackt und dann aber auf zwei Zeilen verteilt am Display angezeigt.

Wie schon angesprochen ist das Menü an der einen oder anderen Stelle nicht ganz schlüssig, so versteht man z.B. auch nicht, warum die Funktion Notizblock unter dem Menüpunkt Hauptmenü>Letzte Anrufe zu finden ist. Die Gliederung und Verständlichkeit der Menüführung ist somit maximal mit einem ausreichend zu bewerten.

Positiv hingegen ist, dass der Weg zur SMS sehr kurz ist, da man diese Option schon auf dem Hauptdisplay angezeigt bekommt. Mit der linken Softkey-Taste ist man sofort im Menü um SMS zu schreiben. Das SMS-Verfassen ist für Anfänger eindeutig zu umständlich und kompliziert. Um z.B. Symbole einzufügen muss man über die Taste in der Mitte der Navi-Tasten den Punkt „Symbol“ auswählen. Danach ist man wieder im normalen SMS Eingabebereich. Jeder Taste sind nun Symbole hinterlegt, um wieder die normale Eingabe zu machen muss man fast die selben Schritte machen, jedoch wählt man dann entweder „ITap Deutsch“ oder „Tap Deutsch“ aus. Natürlich könnte man auch dasselbe nur für Englisch oder Französisch auswählen. Insgesamt kennt das Handy 4 Sprachen: Italienisch/Französisch/Englisch und Deutsch.

Motorola C116 - Seitenansicht


Die Methode „ITap“ ist mit der „T9“ Funktion zu vergleichen. Man tippt die Buchstaben, die das Wort umfassen ein und das Telefon sucht sich dann jeweils den passenden Buchstaben auf der Taste aus, und bildet daraus Wörter. Ist man mit der Eingabe fertig, so kann man mit der Navi-Taste in einer Liste das entsprechende Wort auswählen.

Die Tap-Methode ist hingegen die normal Eingabemethode wie man sie kennt. Man drückt so lange auf die jeweilige Taste bis der Buchstabe kommt den man braucht. Will man Symbole einfügen, so ist es w.g. alles ein wenig komplizierter und es kann in der Anfangszeit oft passieren, dass man alle Tasten durchsuchen muss, bis man das richtige Symbol findet. Das Problem, dass man „das Richtige mit dem Handy findet“, scheint, wie ein „déja vu“, immer wieder aufzutreten. Ohne die Bedienungsanleitung kommt da, selbst eine Person die viel mit Handys zu tun hat, an manch einer Stelle an seine Hellseherischengrenzen.

Vorformulierte Textpassagen können aus einem Menü ausgewählt und eingefügt werden. Das Handy bietet keine Möglichkeit eine SMS an mehrere Empfänger zu senden, jedoch können überlange SMS verfasst werden.

Motorola C116 - UnterseiteDie Funktionen der Softkey-Tasten sind gut gewählt, da man sehr häufig in seinem Handy auf sein Telefonbuch zugreift oder SMS schreibt. Ein wenig unverständlich ist jedoch, warum es eigentlich die Navigationstasten gibt. Drückt man nach oben bekommt man das Telefonbuch angezeigt, betätigt man w.g. die rechte Softkey-Taste ist man im Telefonbuch und drückt man die Navi-Taste nach oben, - na wo ist man da? – JA, im Telefonbuch! Die rechte und linke Navi-Taste gibt es dafür um die Lautstärke zu regeln. Das Einzigste wofür man die Navi-Tasten vielleicht mal braucht ist, wenn man sich im Menü hoch und runter bewegen will. Da aber im Menü die rote und grüne Hörertaste nicht belegt ist, hätte man die Steuerung auch über sie machen können.

Nach welchem Prinzip die Taste in der Mitte belegt ist, ist nicht so leicht durchschaubar. Manchmal dient sie dazu um eine Menü anzuzeigen und manchmal nicht. Ist man jedoch auf dem Hauptdisplay, dann dient sie dazu, dass man durch sie ins Hauptmenü kommt. Die Schrift-art, -größe oder der –stil kann nicht verändert werden. Auch gibt es keine Veränderungsmöglichkeiten in der Darstellung des Desktops des Handys, außer der, dass man den Bildschirmschoner (Hauptmenü>Extras>Bildschirmschoner>Bild) verändern kann. Hier kann man zwischen 5 Optionen wählen:

1) Uhr
2) Benutzerdefiniert (man kann einen eigenen Text eingeben)
3) Moto Batwings (Motorola Logo)
4) Tropischer Fisch
5) (ohne)

Die Auswahl an Bildschirmschonern ist nicht gerade üppich, zu bevorzugen ist jedoch der Bildschirmschoner Nr. 4, ist aber auch Geschmackssache. Die Verzögerung mit der, der Bildschirmschoner einsetzt, kann nicht individuell eingestellt werden, sondern es stehen einem Optionen zur Verfügung: 1-2-5-10 min

Motorola C116 - SeitenansichtÜber „SMS-Sevices“, nicht, wie eigentlich zu vermuten über den Punkt „Nachrichten“, ist es sogar möglich Email zu verschicken. Es handelt sich hierbei jedoch nur um einen SMS die an einen Email-Empfänger geschickt wird.

Dem Benutzer des C116 stehen 24 Klingeltöne zur Verfügung, wovon 4 individuell gestalltbar sind. Die 20 Klingeltöne, die mitgeliefert werden sind nicht besonders hip, aber man hat ja die Möglichkeit unter dem Menüpunkt Hauptmenü>Signale>Eigene Ruftöne sich seinen eigenen Sound zusammen zu mixen. Man gibt dazu einfach kunterbunt irgendwelche Buchstaben von der Tastatur auf dem Bildschirm ein und voilá fertig ist der Klingelton. Trotzdem überzeugt der Klang des Handys nicht, egal wie viel Mühe man sich mit seiner Kreation gibt.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Das Motorola C116 bietet dem Benutzer die Möglichkeit SMS zu versenden, bei allem weitern stößt das Handy an seine Grenzen. Es gibt keine Infrarot-, Bluetooth oder sonstige Schnittstelle. GPRS ist für das Handy ein Fremdwort und was ist eigentlich WAP? Man kann somit eigentlich gar nichts mit dem Handy verschicken geschweige denn empfangen.

Multimedia & Organizer

Eine Sprachwahl oder –steuerung, eine integrierte Freisprechfunktion oder gar einen Anrufbeantworter besitzt das Handy nicht. Es gibt auch keine Profile die man einrichten kann. Organizer, Kalender oder auch einen Terminplaner gibt es ebenfalls nicht.

Es gibt jedoch einen Wecker (5 Weckzeiten/ sehr einfach gehalten man kann lediglich die Weckzeit, kein Datum dazu einstellen), einen Rechner, der die Grundrechenarten beherrscht und eine Stoppuhr. Läuft jedoch die Stoppuhr, dann läuft nichts mehr mit dem Handy. Außerdem verfügt das Handy über eine Stummschaltung und ein Spiel. Bei dem Spiel handelt es sich um FootBall, eine super Gaudi, wer auf Spiele mit großen Pixel steht.

Tja, aber wie heißt es immer so schön: „ ein Handy muss ja auch nicht den Anspruch einer „Playstation“ genügen“ - aber wenn mir langweilig ist, dann brauche ich auch mal ein Spiel!

Fazit

Das C116 kann man, wenn überhaupt, nur Einsteigern empfehlen.

Der Verkaufspreis ist natürlich nicht sehr hoch, da das Handy als Prepaid Handy (exklusiv bei Vodafone) verkauft wird und bereits ein Gesprächsguthaben inklusive hat. Brauch man das Telefon nur zum Telefonieren, so ist es o.k.. Möchte man jedoch, an der einen,oder anderen Stelle, ein wenig Funktionalität, so ist das C116 eindeutig das falsche Handy.

Die Menuführung ist unübersichtlich und an manchen Stellen verwirrend. Die Telefonverbindungen klingen dumpf und haben ein Rauschen im Hintergrund, zumindest auf Seiten des Gesprächspartners. Positiv ist die lange Akkulaufzeit und das relativ kleine und handliche Design des C116 an zu führen. Das Gehäuse ist stabil und gut verarbeitet, währe da nicht das Problem, mit dem zu leicht sich verselbstständigenden Akkudeckel.

Die Farbgebung des Handys ist angenehm und sein Design mal etwas neues, auf Grund von der starken Umrandung des Displays. Das Display konnte nicht überzeugen, ist jedoch für ein Einsteigerhandy o.k. Die Tasten sind befriedigend.

Man muss also für sich selbst wissen, was sein Anspruch an ein Handy ist. Reicht es einem ein Telefon zu haben, mit dem man jemanden ab und zu anrufen kann und das für einen günstigen Preis, ist das C116 ausreichend.

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