Test des Motorola A780

Einführung

Test-Datum: 06.01.2006
Software Version:
Testversion mit Branding: nein
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Spätestens nach der Einführung des Accompli 008 hat Motorola bewiesen, dass sie nicht nur Einsteiger-Handys produzieren können. Mit dem A780 kommt nun das erste, mit Linux betriebene Mobiltelefon auf den deutschen Mobilfunkmarkt. Neben einer 1,3 Megapixel-Kamera, Bluetooth-Funktionalität und reichhaltigen Business-Funktionen bietet das Quad-Band Gerät zudem auch ein vollwertiges GPS-Navigationssystem. Was das Gerät sonst noch kann und ob sich der Kauf lohnt, erfahren Sie in unserem umfangreichen Test.

Verpackung & Lieferumfang

Geliefert wird das A780 in einem großen, silberfarbenen Karton. Öffnet man diesen, kommt sofort das Gerät zum Vorschein. Darunter findet man neben dem normalen Aufladekabel auch ein KFZ-Ladekabel. Zudem ist auch gleich ein Haltearm für das Auto beigepackt worden. Natürlich wurde auch ein Datenkabel mitsamt Verlängerung hinzugefügt. Ebenso wie ein Headset und eine CD mit der Sync-Software. Leider hat die Verpackung, dank seinem reichhaltigen Zubehör ein relativ hohes Gewicht. Der Umfang an sich ist wirklich vorbildlich. Einzig was man vermissen könnte, ist ein Ersatz-Stylus zum Bedienen des Displays.

Für die bessere Übersicht und wegen des großen Umfanges nachfolgend noch einmal der Lieferumfang:
  • Motorola A780
  • ein Stylus
  • Li-Ion Akku
  • 256 MB Transflash-Karte
  • Ladekabel
  • KFZ-Ladekabel
  • Datenkabel
  • Verlängerung für das Datenkabel
  • KFZ-Halterung
  • Headset
  • Software
  • Anleitungen

Verarbeitung & Handhabung

Motorola A780 - aufgeklapptUm die Sim-Karte einzulegen, muss man an der linken Seite den untersten Knopf tätigen. Erst wenn man diesen gedrückt hält, bekommt man problemlos den Akkudeckel auf. Dieser wird dann einfach nach unten geschoben. Anschließend hebt man den Akku von oben heraus. Dort kann man nichts falsch machen, da die entsprechenden Einkerbungen sofort sichtbar werden. Die Sim-Karte wird nun in die vorgesehene Vorrichtung geschoben. Auch dies geht sehr einfach. Beim Zusammenbau sollte man darauf achten, dass man den Akku erst unten ansetzt, bevor man ihn herunter drückt.

Wie die meisten Geräte auf dem hiesigen Markt, besteht auch das A780 aus Plastik. Dieses wirkt zwar stabil, aber für seine Preisklasse recht billig. Trotzdem gibt das Material absolut nicht nach. Sowohl der Akkudeckel, als auch die Klappe sitzen absolut fest am Gehäuse. Die Klappe lässt sich ohne großen Kraftaufwand öffnen und schließen. Auch im geöffneten Zustand sitzt diese sehr fest und gibt nur minimal nach.

Leider hat Motorola auf ein Außendisplay verzichtet. Dafür wurde als „Ersatz“ eine Plexiglas-Scheibe verbaut. Allerdings kann man nur bei direktem Draufschauen auf das Innendisplay blicken, um beispielsweise die Uhrzeit abzulesen. Denn der Abstand zwischen Glas und Display ist so groß, dass seitliches Betrachten unmöglich ist.

Das Gerät selbst ist mit einer Größe von 107 x 54 x 24 mm (H x B x T) ziemlich voluminös geraten. Selbst gleichwertige Smartphones gibt es in kleineren Ausführungen. Auch das Gewicht ist mit 130g recht hoch. Trotz allem liegt das Gerät sehr gut in der Hand, auch die Bedienung ist mit einer Hand einfach möglich.

Externe Anschlüsse werden durch Gummiklappen geschützt. Sowohl das Headset als auch das Ladegerät finden unterhalb des Gerätes ihren Platz. Für das Headset kommt ein normaler Klinkenanschluss zum Einsatz und auch das Ladegerät wird an einen normalen USB-Eingang angesteckt. Somit wird es mit der Handhabung der Anschlüsse keine Probleme geben. Die Transflash-Karte wird oberhalb des Gerätes eingesteckt. Auch dies geht sehr einfach, da man das Einrasten der Karte hörbar wahrnimmt.

Auf der rechten Seite des Gerätes befindet sich die Kamera-Taste. Diese ist auch tief genug im Gehäuse, sodass Fehlbedienungen praktisch unmöglich sein werden. Ist die Klappe geschlossen, kann man auch so ein schnelles Foto schießen.

Motorola A780 - TastaturAuf der linken Seite befindet sich unten eine Taste, mit der man den Akkudeckel entriegeln kann. Oberhalb dieser Taste kann man mit einem Knopfdruck seine Sprachmemos aufnehmen. Diese Taste ragt allerdings etwas aus dem Gehäuse, sodass man sehr oft ungewollt dort drauf kommen könnte. Auch an einen, von Sony bekannten Jog-Dial wurde nicht verzichtet. Mit diesem lässt sich unter anderem die Lautstärke regeln und auch Eingaben bestätigen.

Die Zifferntasten wurden auf der Klappe verbaut. Diese haben einen hörbaren, wenngleich dumpfen Druckpunkt. Die einzelnen Tasten liegen leider ziemlich eng aneinander, sodass Menschen mit größeren Fingern Probleme haben werden.

Oberhalb der Zifferntasten findet man die bekannten Tasten zur Rufannahme und Rufabweisung. Mittig wurde eine Taste verbaut mit der man einen Menüpunkt zurück gelangt.

Anders als bei vielen anderen Modellen befindet sich der Joystick unterhalb der Klappe. Dieser lässt sich sehr präzise bedienen und ist ausreichend groß. Darunter wurden links der Powerknopf und rechts die Menütaste verbaut.

Es lassen sich viele Funktionen im geschlossenen Zustand nutzen. So kann der Nutzer seine SMS lesen, seine Musik abspielen oder auch seine Kontakte aufrufen.

Sprachqualität & Empfang

Motorola A780 - Display kleinWährend eines Gespräches nimmt der Nutzer kaum Ruherauschen wahr. Der Gesprächspartner kommt laut und deutlich rüber. Man kann im geschlossenem - als auch im offenen Zustand -telefonieren, da das A780 zwei Lautsprecher besitzt.

Die Lautstärke lässt sich mit dem seitlichen Jog-Dial oder dem Joystick einstellen. Zudem ist auch eine integrierte Freisprechfunktion vorhanden.

Auch der Empfang ist in Ordnung. Selbst in ländlichen Regionen kann man problemlos telefonieren. Einzig im E-Netz kommt es bei schlechter Netzabdeckung schnell zu Abbrüchen.

Display & Kamera

Motorola A780 - Foto machenAls Display kommt ein TFT-Touchscreen mit 320 x 240 Pixel zum Einsatz. Dieses kann zudem bis zu 65 536 Farben darstellen. Der Kontrast des Displays ist sehr gut. Die Farben kommen kräftig und hell zum Vorschein. In der Sonne schwächelt das Display hingegen. Die Farben verblassen so stark, dass selbst das ablesen der Uhr schwierig wird.

Die Beleuchtung lässt sich stufenlos einstellen. Somit ist das Display auch in dunklen Umgebungen gut beleuchtet. Eine Möglichkeit den Kontrast einzustellen hat Motorola leider ausgelassen. Dies ist aber auch nicht notwendig, da das Display selbst beim seitlichen Betrachten einen guten Eindruck hinterlässt.

Motorola A780 - RückseiteSchaltet man das Gerät ein oder aus, erscheint auf dem Display eine nette Animation von Motorola. Leider lässt sich diese aber nicht beliebig umstellen. Wer gerne neue Bildschirmschoner auf seinem Handy unterbringt, wird hier enttäuscht. Das wäre auch schon deshalb schlecht realisierbar gewesen, da das Gerät meist zugeklappt ist.

Schaltet man die 1,3 Megapixel-Kamera ein, erscheint der Sucher im Vollbild. Die einzelnen Einstellungen werden transparent angezeigt, sodass man immer alles im Blickfeld hat. Die angezeigten Einstellungen beziehen sich auf die Helligkeit, die Anzeige der maximal aufnehmbaren Fotos und natürlich die Auflösung, in der das Foto geschossen wird. Wen diese Anzeigen nerven, der kann sie einfach durch kurzes Antippen des Displays ausblenden. Ausgelöst wird die Kamera durch Drücken des Joysticks unter dem Display.

Leider hat Motorola auf ein Flashlicht oder gar ein Blitzlicht verzichtet. Somit werden Nachtaufnahmen nicht gerade sehenswert erscheinen. Auch die integrierte Funktion für eine Aufnahme bei Dunkelheit macht keinen sonderlich guten Eindruck. Die Bilder erscheinen selbst auf dem PC noch sehr dunkel. Zudem ist auch viel Bildrauschen zu erkennen. Weitere Umgebungseinstellungen sind im Kameramenü zu finden. Um dort hinzugelangen, muss man unten links im Display den Menübutton tätigen. Dort wählt man dann die „Einstellungen“ aus. Zur Auswahl stehen nun Normal, Tageslicht, Glühlampe, Neonlicht und Nacht.

Motorola A780 - Viede aufzeichnenAuch die Auflösungen kann man in diesem Menü ändern. Dies eignet sich vor allem, wenn man das geschossene Bild per MMS versenden will. Zur Auswahl stehen hier 240 x 320 Pixel, 480 x 640 Pixel und 1024 x 1280 Pixel.

Wer seinen Fotos gern ein gewisses Etwas verleihen will, der kann zwischen einer Schwarz-weiß-, Sepia-, Solarisieren- oder Negativaufnahme wählen.

Natürlich kann man mit dem A780 auch seine Videos aufnehmen. Dies geht aber leider nur bis zu einer maximalen Auflösung von 144 x 176 Pixel. Andere Geräte bieten hier schon fast das Doppelte an Qualität Videos lassen sich in unbegrenzter Länge aufnehmen, abhängig ist die Größe lediglich vom verfügbaren Speicher. Die Qualität ist hingegen nur als mittelmäßig einzustufen. Wie bei den Fotos lassen sich die Videos im Telefon oder auf der Speicherkarte ablegen. Sogar das Anlegen von neuen Ordnern stellt für das A780 kein Problem dar.

OS & Bedienung

Motorola A780 - Menü
Motorola A780 - Animation
Motorola A780 - Postfach
Motorola A780 - SMS/MMS
Motorola A780 - Startbildschirm
Möchte man in das Menü, muss man einfach nur den ersten Button am obersten Displayrand tätigen. Auf den ersten Blick erinnert das Menü stark an Symbians UIQ-Reihe. In der ersten Ebene werden alle 25 Applikationen und Untermenüs angezeigt. Um die Übersicht nicht zu verlieren, hat man dem Linux unten mittig einen großen Button hinzugefügt. Mit diesem kann man sich leichter einzelne Ebenen wie Büro, Multimedia, Spiele oder sogar benutzerdefinierte Ebenen anzeigen lassen. Natürlich lässt sich das Menü auch in die Listenansicht ändern. Die Schriften der einzelnen Punkte sind auch dort gut zu erkennen.

Geändert wird diese Einstellung im seitlichen Menübutton unten links im Display. Dort lässt sich zudem auch die Reihenfolge der Icons beliebig ändern.

Wer eine SMS versenden oder lesen möchte, der kann dies in der Buttonleiste im oberen Teil des Displays machen.

Das Erstellen einer SMS ist mit dem A780 sehr einfach. Der Nutzer geht im Nachrichten-Menü einfach auf „Erstellen“. Dann kommt er in eine Ebene, die ähnlich wie ein E-Mailprogramm aufgebaut ist. Wer seine Empfängernummer im Telefonbuch zu stehen hat, der drückt einfach auf den „An-„ Button im Display. Um eine Nummer manuell einzugeben drückt man mit dem Eingabestift einfach auf das freie Feld neben dem oben genannten Button. Nun öffnet sich unten eine Zahlenreihe. Ist man mit der Eingabe fertig, drückt man einfach auf das untere Feld, wo die eigentliche Nachricht hinein kommt.

Nun öffnet sich eine virtuelle Tastatur. Diese ist zwar etwas klein geraten, aber dennoch sehr präzise zu bedienen. Wer hiermit ebenfalls fertig ist, brauch nur noch die Tastatur mit dem X am unteren rechten Displayrand auszublenden. Nun geht man einfach auf Senden und die SMS geht auf Reisen.

Das Verfassen einer MMS läuft auf dem gleichen Weg ab. Es lassen sich Videos, Bilder und Sounds bis zu einer Größe von 300 KB einfügen.

Wem die Schriften etwas zu groß oder gar zu klein sind, der kann diese unter Einstellungen im Menü ändern.

Natürlich stehen dem Nutzer auch Anruflisten zur Verfügung. Diese werden entweder als verpasste-, gewählte- oder angenommene Anrufe angezeigt.

Wer eine E-Mail verfassen möchte, muss erst einmal einen Account einstellen. Es werden POP3, IMAP und SMTP Konten unterstützt. Besonders ist, dass man den E-Mail Empfang auf eine maximale Größe einstellen kann. Die Standardgröße beträgt 64 KB. Dies reicht vollkommen für den E-Mail Empfang ohne Anhang aus. Wem dies allerdings zu klein ist, der kann die maximale Größe auf bis zu 1 MB stellen. Auch hier lassen sich mehrere Dateien als Anhang hinzufügen.

Leider hat Motorola seinem Neuling nur einen Soundchip mit bis zu 24 Stimmen spendiert. Andere Hersteller bieten hier bereits schon bis zu 72-stimmigen Sound. Klasse statt Masse: Im Gegenzug hat Motorola für reichlich Sound vorgesorgt. Denn allein im Lieferumfang beherbergt das Gerät bereits 65 Ruftöne. Wem dies noch nicht genug ist der kann beliebig viele MP3, WAV oder Midi Sounds hinzufügen.

Die Qualität der Ruftöne geht in Ordnung. Diese klingen laut und deutlich und sind sogar in lauteren Umgebungen hörbar.

Auch der Vibrationsalarm ist deutlich spürbar. Dieser lässt sich allein oder auch vor dem Rufton auswählen.

Klappt man das A780 zu aktiviert sich automatisch die Tastatursperre. Diese wird dann entweder furch aufklappen oder durch drücken der „Clear“-Taste zwischen den Ruftasten aufgehoben.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Motorola A780 - FrontDa es sich hier um ein vollblütiges Smartphone handelt dürfen natürlich verschiedene Transfer-Arten nicht fehlen. Das A780 bietet Bluetooth, Sync ML und USB.

Dateien lassen sich problemlos sowohl über Bluetooth oder auch den USB-Anschluss versenden und empfangen. Die Geschwindigkeit ist, wie bei vielen Geräten, nicht die schnellste. So dauert das Übertragen einer MP3-Datei mit drei Megabyte bis zu zwei Minuten. Hier empfiehlt es sich, seine Dateien auf die Transflash-Karte zu senden. Natürlich sofern ein entsprechendes Lesegerät vorhanden ist.

Im Einzelnen lassen sich alle Arten von Dateien versenden und Empfangen. Nicht unterstützte Dateien werden im Ordner mit dem Namen Verschiedenes aufbewahrt.

Über die mitgelieferte Software lassen sich sowohl Kontakte als auch Kalendereinträge und SMS synchronisieren. Die Handhabung des Programms ist selbst für Einsteiger sehr leicht zu verstehen.

Wer unterwegs ist kann auch seine Kontakte und Termine per Sync ML auf einen eingestellten Server speichern. Hierzu muss das Telefon aber eine Verbindung mit dem Internet herstellen Wem dies zu kompliziert ist, der kann auch das A780 als Modem Nutzen. Die benötigten Treiber werden natürlich mitgeliefert.

Multimedia & Organizer

Motorola A780 - schräg
Motorola A780 - seitlich
Motorola A780 - schräg
Motorola A780 - oben
Motorola A780 - schräg
Motorola A780 - seitlich
Motorola A780 - schräg
Motorola A780 - unten
Leider hat Motorola seinem Neuling weder Sprachwahl, noch Sprachsteuerung spendiert. Besonders für Autofahrer wären diese Features stark von Vorteil gewesen. Wer also das Gerät im Auto nutzen möchte, sollte auf ein Bluetooth Headset oder die integrierte Freisprechfunktion zurückgreifen.

Wer gerne Notizen diktiert, wird auch hier mit dem A780 nicht glücklich werden. Der Sprachspeicher kann zwar im Menü oder auch während eines Telefonats genutzt werden. allerdings nur bis zu einer Länge von zwei Minuten. Die Menge der einzelnen Aufnahmen ist allerdings dynamisch.

Wie bereits erwähnt bietet das A780 eine Freisprechfunktion. Die Stimme des Gesprächspartners kommt laut und deutlich rüber und ist selbst im Auto gut zu verstehen. Aktiviert wird diese, wenn man mit dem Stift auf „Speaker“ tippt. Die Lautstärke kann auch hier, wie bei normalen Gesprächen mit dem seitlichen Jog Dial beliebig angepasst werden.

Ähnlich wie bei Nokia werden auch hier verschiedene Rufton-Profile unterstützt. Diese lassen sich zwar verändern, aber leider nicht umbenennen. Es werden folgende Profile unterstützt: „Lauter Rufton“, „Vibration dann lauter Rufton“, „Leiser Rufton“, „Vibration dann leiser Rufton“, „Signal aus“ und „Vibrieren“.

Das Telefonbuch des A780 ist mit bis zu 1000 Einträgen gut bemessen. Pro Eintrag lassen sich Vor- und Nachname, vier Telefonnummern, eine E-Mail Adresse, ein Foto, eine komplette Postanschrift, eine Website, ein Rufton und vieles mehr zuweisen. Sogar der Jahrestag einer Ehe kann eingetragen werden.

Bekommt man einen Anruf, wird das eingefügte Foto des Anrufers ausreichend groß auf dem Display dargestellt. Natürlich lassen sich auch Anrufergruppen erstellen.

Die Einträge des Telefonbuchs können entweder von der SIM-Karte oder wahlweise auch vom Telefon gelesen werden. Auch das Kopieren der kompletten Einträge von der SIM auf das Telefon ist mit wenigen Handgriffen erledigt. Dazu muss man einfach die Optionen aufrufen und kompl. Auf Tel. kopieren wählen. Je nach der Anzahl der Einträge ist dies in wenigen Sekunden erledigt.

Wie es sich für ein gutes Smartphone gehört, bietet das A780 eine vollwertige Organizer Funktion. Es lassen sich bis zu 500 Termine und Aufgaben im Gerät abspeichern.

Der Kalender kann in eine Monats-, Wochen-, und auch Tagesansicht geändert werden. Alle Ansichten kommen sehr gut und auch übersichtlich zum Vorschein. Auch das Erstellen eines Termins ist sehr einfach. Dazu braucht man nur auf Optionen gehen und ein neues Ereignis erstellen. Nun kann man einen Betreff und ein Ort des Geschehens eintragen. Dann kann man eine Start- und Endzeit angeben. Der Alarm kann von Zeitgenau bis einen Tag vor dem Termin eingestellt werden. Zudem ist es auch möglich, den Termin in eine Priorität von wichtig bis Geburtstag einzutragen.

Es lassen sich außerdem schriftliche Notizen anlegen. Die Menge ist mit dem Telefonspeicher dynamisch.

Natürlich bietet Motorolas Neuling auch einen Rechner. Dieser ist sehr leicht zu bedienen und bietet alle benötigten Funktionen.

Motorola A780 - Navi
Motorola A780 - Game
Zudem bietet das A780 auch ein Programm zum Zeichnen. Dieses lässt sich ebenfalls sehr leicht bedienen. Unter anderem lassen sich sogar Fotos öffnen und bearbeiten.

Eine Weltzeituhr ist ebenfalls mit am Bord. Diese kann die Zeit von bis zu drei Orten gleichzeitig anzeigen. Es lassen sich etliche Städte aus einer Liste auswählen. Leider lässt sich die Uhrzeit nur über die Weltzeituhr einstellen. Wer also die Zeit- und Datumseinstellungen in den Telefoneinstellungen sucht, wird schnell zum Handbuch greifen müssen.

Auch ein Wecker darf bei diesem Gerät nicht fehlen. Dieser erlaubt bis zu zwei Alarme zu verschiedenen Zeiten. Die Alarm-Wiederholungs- Funktion kann von einer Minute bis auf 19 Minuten eingestellt werden. Der Alarm ist ausreichend laut und lässt sich sogar ausschalten, wenn das Gerät zugeklappt ist.

Für Spiele und Applikationen kommt die neue Java Version MIDP 2.0 zum Einsatz. Diese erlaubt nicht nur bessere Programme, sondern auch richtige 3D-Spiele. Bei Auslieferung ist bereits ein Snowboard-Spiel installiert. Die Grafik ist sehr gut und auch der Multiplayer-Modus ist dank Bluetooth-Unterstützung sehr gut. Wem dies zu wenig ist, der kann sein Telefon mit vielen Programmen und Spielen aufrüsten. Der Speicher ist natürlich auch hier mit dem Telefon dynamisch.

Auf der mitgelieferten Speicherkarte ist zudem auch ein vollwertiges Navigationssystem installiert. Dieses abreitet sehr zuverlässig und dient sogar mit einer Sprachausgabe. Es sind Karten für ganz Deutschland bereits vorinstalliert. Wer kein Fahrzeug zur Verfügung hat, kann den Navigator auch als Fußgänger nutzen. Hier gibt es allerdings keine Sprachausgabe. Es können auch Karten für weitere Länder Europas heruntergeladen werden.

Fazit

Mit dem A780 bringt Motorola ein gut ausgestattetes Smartphone auf den deutschen Mobilfunkmarkt. Besonders für den Einsatz als Navigationssystem im Auto ist dieses Gerät sehr empfehlenswert. Allerdings hat auch dieses Gerät wie viele andere auch seine Nachteile. Zum einen hätte die Verarbeitung in dieser Preisklasse besser sein müssen. Auch das Einstellen der Uhr gestaltet sich als schwierig, da diese in der Weltuhr und nicht in den Einstellungen angepasst werden muss.

Die Organizer-Funktionen des A780 sind hingegen sehr gut. Es gibt selten Geräte, in denen das Telefonbuch so viele Möglichkeiten für Einträge bietet. Auch der Kalender bietet mit bis zu 500 Terminen ausreichend Platz. Das synchronisieren des Gerätes ist ebenfalls sehr einfach und umfangreich. Allerdings gilt dies auch für ein Smartphone als Pflicht. Wer also ein Gerät für die Mobile Navigation sucht wird mit dem A780 sehr viel Freude haben.

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