Test des Mitsubishi M430i

Einführung

Test-Datum: 22.08.2005
Software Version: 94A36130 (31.03.2005)
Testversion mit Branding: ja - E-Plus I-Mode
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Mit dem M430i bringt Mitsubishi nun leider das letzte i-Mode Gerät auf den deutschen Handymarkt. Es wird, wie auch alle anderen i-Mode Geräte exklusiv bei E-Plus angeboten. Eine reichhaltige Auswahl an Komfortfunktionen, wie 2-Megapixel-Kamera, Videoaufnahmefunktion, integrierter Freisprecheinrichtung und Modem, lässt dieses Handy anscheinend aus der Masse stechen. Aber wird man wirklich so begeistert von dem letzten Gerät dieser Serie? Unser Test ist dazu da, es für euch raus zu finden…

Verpackung & Lieferumfang

Mitsubishi M430i - ausgeschaltenDas M430i kommt in einer grünlich gehaltenen Umverpackung von E-Plus. Entfernt man diese, kommt schon die weiße Pappverpackung des Handys zum Vorschein. Diese ist sehr trostlos gehalten, da sie bis auf einen Aufkleber mit der Modellbezeichung und der Seriennummer keine weiteren Aufdrucke enthält. Öffnet man die Verpackung findet man gleich zwei Bedienungsanleitungen in Deutsch und Englisch vor. Diese sind gut geschrieben und mit über 100 Seiten auch sehr ausführlich. Zudem gibt es auch noch eine Kurzanleitung, in der die wichtigsten Sachen beschrieben werden. Auch E-Plus hat, wie bei allen i-Mode Geräten eine i-Mode Schnellstartanleitung beigefügt. Unter der Werbung und den Bedienungsanleitungen bekommt man auch schon das M430i zu Gesicht. Gleich daneben befindet sich das Ladegerät. Dieses ist in einem kleinen weißen Karton extra verpackt worden. Nimmt man das Handy aus der Verpackung findet man darunter den Akku und die Mini-SD Karte mit dem dazugehörigen Adapter. Dieser Adapter ist wichtig, um die Mini-SD mit einem handelsüblichen SD-Kartenlesegerät zu betreiben. Hier noch einmal der Lieferumfang aufgelistet:
  • 1 Mitsubishi M430i
  • 1 Akku mit 830 mAh (Li-lon)
  • 1 Mini-SD Karte mit 32 MB Speicher von Panasonic
  • 1 Adapter mit dem man die Mini-SD in einem normalen SD Schacht verwenden kann
  • 1 Ladegerät
  • 2 Bedienungsanleitungen (Deutsch/Englisch)
  • 2 Kurzanleitungen (Deutsch/Englisch)
  • 1 E-Plus i-Mode Booklet
  • 1 E-Plus i-Mode Preisliste (Stand Juli 2004)
Mitsubishi M430i - Verpackung - Lieferumfang

Leider hat man ein Datenkabel und die Software zum Synchronisieren von Telefonbuch und Kalendereinträgen vermisst. Diese kann man bei Mitsubishi für 60 € (inkl. Datenkabel) extra erwerben.

Verarbeitung & Handhabung

Mitsubishi M430i - auseinander gebautDer Zusammenbau des Handys geht sehr schnell und ist auch in der Bedienungsanleitung sehr ausführlich erklärt. Der Akkudeckel löst sich ohne große Mühen, indem man ihn sanft nach unten schiebt. Die SIM-Karte findet rechts neben dem Akkuverschluss seinen Platz. Diese wird mit den Kontakten nach unten eingeschoben, bis sie hörbar einrastet. Der Akku wird mit den Kontakten zuerst eingesetzt. Da dieser speziell geformt ist, kann auch dort nichts schief gehen. Nun wird einfach der Akkudeckel aufgesetzt und zugeschoben, bis dieser einrastet. Die Mini-SD Karte wird seitlich eingeschoben. Dazu wird einfach der Gummiverschluss mit dem Aufdruck „Mini-SD“ aufgeklappt. Zu beachten ist nur, dass die Karte mit den Kontakten oben liegend eingeführt wird, bis diese einrastet. Auch die Anschlüsse für das Headset und das Datenkabel sind durch einen Verschluss aus Gummi extra geschützt. Einzig der Port für das Ladegerät ist ungeschützt.

Im ersten Moment kommt einem das M430i mit 105 x48,8 x 23,9 mm etwas groß vor. Spätestens aber nach dem Betrachten der beiden großen Displays erkennt man, dass diese gerechtfertigt ist. Auch das Gewicht ist mit 125g absolut zufrieden stellend. Das Gehäuse des M430i ist aus Plastik. Es fühlt sich nicht sehr hochwertig an, aber auch nicht billig. Um das Außendisplay herum ist das sonst silberne Telefon, in blau gehalten worden. Auch die Abdeckung der Kamera ist blau. Zudem ist neben dem Außendisplay auf beiden Seiten jeweils ein silberner Streifen, der das Handy hochwertiger erscheinen lässt.

Mitsubishi M430i - aufgeklapptDas Feeling des Handys ist sehr hochwertig. Es fühlt sich sehr stabil an und knarzt auch nirgends. Klappt man das Displayteil auf, rastet dieses hörbar ein. Es sitzt sowohl im geschlossenen als auch im offenen Zustand fest, was bei einem Klapphandy sehr wichtig ist. Schiebt man die Kamera Abdeckung nach rechts, schaltet das Handy sofort in den Kamera-Modus. Designmäßig würde das Gerät in diesem Zustand glatt als Digitalkamera durchgehen, da alle Kamera Einstellungen von außen vorgenommen werden können.

Das Handy lässt sich ohne Probleme reinigen, da keine größeren Rillen vorhanden sind. Die Gehäusehälften liegen dicht aneinander, so dass sich so gut wie kein Staub absetzen kann. Da die externen Anschlüsse geschützt sind, kann sich auch dort kein Staub ansammeln.

Das Ladegerät lässt sich ohne weiteres anstecken und auch wieder entfernen, da es, wie bei Nokia, ein ähnlich runder Anschluss ist. Auch das Headset (falls vorhanden) kommt in einem handelsüblichen 2,5 mm Klinkenanschluss daher. Deshalb stehen auch dort keinerlei Probleme beim anschließen bevor.

Die Kamera wird für Umgebungsaufnahmen im zugeklappten Modus bedient. Dazu dient das große Außendisplay als Sucher. Die Taste zum Auslösen ist gleichzeitig zum Bestätigen der Kamerainternen Einstellungen bedacht worden. Zudem kann man auch im Standby-Modus einfach durch bestätigen dieser Taste sein Fotoshooting Starten. Neben der Auslösetaste befindet sich die Menütaste mit der sich Einstellungen wie Kontrast, Umgebungslicht, Auflösung usw. ändern lassen. Die links neben dem Headsetanschluss befindliche +/- Taste ist für den Digitalen Zoom zuständig. Im Kameramenü dient diese Taste zum Navigieren. Ansonsten kann man während des Telefonats darüber seine Lautstärke einstellen. Ein Navigieren durch das normale Menü ist damit leider nicht möglich. Oben am Scharnier befindet sich ein Regler mit dem sich das CCD Modul von der normalen Umgebungsaufnahme zum Makro Modus umschalten lässt. Diese Einstellung kann man getrost vornehmen, wenn man sich bereits im Kameramodus befindet.

Mitsubishi M430i - Tastatur beleuchtetKlappt man dieses Handy auf, kommt die blau beleuchtete Tastatur zum Vorschein. Die Tasten sind ausreichend groß und selbst mit größeren Händen gut zu bedienen. Die Tasten haben einen sehr guten Druckpunkt. Somit steht einem schnellen SMS Wettbewerb nichts mehr im Wege. Die Rufannahme- und Auflegetaste befinden sich genau über den Tasten „1“ und „3“. Da diese vom Design kaum von den Zifferntasten zu unterscheiden sind, könnten Menschen mit einer Sehschwäche diese leicht mit der obersten Ziffernreihe verwechseln. Mittig der beiden Tasten befindet sich die „C“-Taste, mit der man beim SMS schreiben eine Ziffer oder einen Buchstaben löscht. Auch im Menü kann man sowohl mit dieser Taste als auch dem „Zurück“-Softkey eine Menüebene zurücksetzen. Oben mittig befindet sich das Steuerkreuz, mit dem sich einfach durchs Menü zappen lässt. Dieser ist schön groß gehalten und ebenfalls für größere Finger kein Problem. Mittig des Steuerkreuzes befindet sich die Kamera Taste, mit der man im Standby-Modus mit einem Klick in den Modus für Selbstaufnahmen kommt. Klappt man das Handy nämlich auf, geht die Kamera im Scharnier mit nach oben, so dass man diese bei Selbstaufnahmen gut im Blick hat. Im Menü dient die hellblaue Taste zum Bestätigen der Einstellungen. Links unterhalb des Steuerkreuzes befindet sich die Menütaste, mit der man vom Standby-Modus aus ins Menü kommt. Beim SMS schreiben dient diese Taste zum ändern von T9 zum normalen ABC Modus. Über der Menütaste findet man den linken Softkey. Dieser ist leider nicht frei belegbar, sondern führt direkt ins Menü für MMS. Der rechte Softkey führt wie bei vielen gebrandeten Geräten direkt ins i-Mode Menü. Anders ist hier allerdings, dass nicht sofort eine Internetverbindung aufgebaut wird sondern wirklich nur das Menü erscheint. Somit kommt man schnell ins Spiele Menü oder auch ins SMS Postfach. Unter dem rechten Softkey gibt es die Telefonbuch-Taste, mit der man durch einen Klick ins Telefonbuch kommt.

Mitsubishi M430i - aufgeklappt leuchtend

Der Vibrationsalarm des M430i ist deutlich spürbar. Man kann also problemlos fühlen, dass das Handy in der Hosentasche vibriert. Der Vibrationsalarm ist zudem angenehm leise und brummt nicht, wie bei manch anderen Gerät. Den Vibrationsalarm kann man entweder mit dem Klingeln zusammen, nach dem 2. Klingeln oder auch einzeln aktivieren. Dies geht wenn man im Standby-Modus das Steuerkreuz nach oben bedient.

Sprachqualität & Empfang

Mitsubishi M430i - Anschlüsse und SeitentastenBeim Telefonat klingt der Lautsprecher des M430i angenehm laut. Der Gesprächspartner kommt klar und deutlich rüber. Einzig der Lautsprecher kommt bei einer zu hohen Lautstärke leicht ins krächzen. Die Lautstärke lässt sich während des Telefonats mit der seitlich am Telefon befindlichen +/- Taste problemlos regulieren. Klickt man während eines Telefonates die rechte Softkeytaste, schaltet sich die interne Freisprecheinrichtung ein. Diese ist aber nur für zu Hause zu empfehlen, da sie nicht sonderlich laut ist. Von einer Nutzung im Auto ist daher besser abzuraten. Der Gesprächspartner hört einen laut und deutlich. Auch im normalen Straßenverkehr gibt es beiderseits keinerlei Probleme. Der Empfang des Gerätes ist ebenfalls in Ordnung. Man hatte in Berlin und auch Brandenburg keinerlei Probleme. Der Empfangspegel ist selbst in schwachen Gebieten (Häusern) auf gutem Empfang. Netzabbrüche während eines Telefonats gab es keine.

Display & Kamera

Mitsubishi M430i - Außendisplay
Mitsubishi hat seinem Neuling zwei große TFT-Displays spendiert. Das Äußere hat eine Größe von 22,86 x 30,48 mm und ist somit fast so groß wie manch ein Hauptdisplay. Auch die Auflösung steht manch anderer Displays in nichts nach, denn mit 120x160 Pixel überholt dieses Außendisplay locker ein 6230 von Nokia. Auch die Qualität des äußeren Displays ist super. Es ist sehr kontraststark und angenehm hell. Die Farbtiefe liegt bei über 262 000 Farben. Das Innendisplay kommt mit einer Größe von 33,48 x 44,64 mm daher. Es bietet ebenfalls über 262 000 Farben und ist angenehm hell und ebenfalls sehr kontraststark. Qualitativ würde man es zwischen einem Sony Ericsson S700i und einem Sharp TM200 einstufen. Auch mit der Auflösung von 320x240 Pixel (QVGA) lassen sich Fotos und Videos wunderbar betrachten. Leider hat Mitsubishi nur transmassive Displays verbaut. Somit lassen sie sich nicht sonderlich gut in der Sonne ablesen. Sobald die Beleuchtung ausgeht sind die Displays ebenfalls dunkel.
Im Dunkeln sind beide Displays hingegen super ablesbar. Man kann alles wunderbar erkennen und es ist nichts zu grell.
Im Menü kann man bei beiden Displays den Kontrast separat einstellen. Auch die Beleuchtung lässt sich auf vier verschiedene Stufen einstellen. Allerdings gilt diese Einstellung dann für beide Displays. Eine Begrüßungs- und Abschiedsanimation lässt sich auch einstellen. Standard sind die i-Mode typischen Hintergründe. Diese kann man problemlos durch Fotos oder *.gif Animationen ersetzen. Natürlich lassen sich auch Hintergrundbilder problemlos einstellen.

Mitsubishi M430i - InnendisplayBeim Innendisplay kommen wir zu einem nächsten netten Feature. Es lassen sich sowohl normale Fotos als auch Animationen als Hintergrund verwenden, aber auch die vier vorinstallierten Themen kommen sehr gut zur Geltung. Neu ist allerdings, dass man nun auch Videos bis zu einer Größe von 250 KB als Wallpaper verwenden kann. Dies sieht wirklich gut aus.

Nun zur Kamera. Diese kann man auf zwei Weisen aktivieren. Die eine ist für Selbstportraits. Man drückt dafür einfach nur den mittleren Knopf im Steuerkreuz. Nach wenigen Sekunden, bekommt man dann sich selbst zu Gesicht. Man sieht gleich, dass das Bild klar und deutlich rüber kommt. Drückt man das Steuerkreuz erneut, betätigt man den Auslöser. Wem das Bild vor der Aufnahme zu dunkel ist, der stellt einfach im Kameramenü die Helligkeit höher. Auch die anderen Einstellungen, die später genauer erklärt werden, sind dort zu finden. Öffnet man die Kameraabdeckung, kann man das Telefon getrost zuklappen. Der Sucher springt dann automatisch ins Außendisplay über. Nun kann man über die bereits beschriebene äußere Menütaste seine Einstellungen vornehmen oder auch sofort sein gewünschtes Foto schießen. Hier mal eine kurze Auflistung und Beschreibung der einzelnen Menüpunkte.

Mitsubishi M430i - Qualität einstellenVideo: Mit einer Auflösung von 128x96 Pixel oder auch 176x144 Pixel lassen sich Videos bis zu einer Länge von 10 Minuten aufnehmen. Wahlweise steht ein 3x Digitalzoom zur Verfügung

Auflösung: Es lassen sich Fotos von bis zu 2 Megapixel (Interpoliert) aufnehmen. Die einzelnen Auflösungen sehen wie folgt aus. 2 Megapixel, 1,2 Megapixel (original), VGA, Hintergrund 1, Hintergrund 2 und Außendisplay.

Qualität: Die Fotos lassen sich in Normal, Fein und Superfein aufnehmen. Um so feiner die Qualität, desto besser die Fotos beim Ausdruck.

Zoom: Ein Digitalzoom steht entweder bei Videoaufnahmen oder kleineren Fotoaufnahmen ab VGA zur Verfügung. Desto kleiner die Auflösung umso höher der Zoom. Bei Aufnahmen für das Außendisplay kann man den Zoom bis auf 10x hochschrauben.

Mitsubishi M430i - Hundefoto
Mitsubishi M430i - Blumenbild
Fotomodus: Normal für normale Fotoaufnahmen, Nacht für Aufnahmen mit geringem Licht, Sport für Aufnahmen mit schnellen Bewegungen, Landschaft für Aufnahmen im freien, Empfindlich für Aufnahmen mit Sonneneinstrahlung, Backlight für Aufnahmen im Gebäude mit künstlichen Licht, Monochrom, Sepia und Negativ für sonstige Aufnahmen.

Weißabgleich, Schärfe, Helligkeit und Kontrast: Damit lassen sich die Qualitäten der Fotos noch um einiges verfeinern. Bei der richtigen Einstellung können umso bessere Bilder erzielt werden.

Speicher: Für die Bestimmung des Speicherortes. Die Bilder und Videos können sowohl auf dem Telefon, als auch auf der Mini SD Karte gespeichert werden.

Kameralicht: Dort kann man das Kameralicht hinzufügen. Es ist ausreichend hell und es können trotz Dunkelheit gute Bilder erzielt werden.

Selbstauslöser: Dieser ist sehr gut für Selbstaufnahmen geeignet. Er löst die Kamera nach 10 Sekunden von selbst aus.

Symbolleiste: Damit kann man sich die Symbole auf dem Sucher ausblenden lassen.

Allgemeines zur Kamera

Im Mitsubishi M430i kommt ein 1,2 MP CCD Sensor von Fuji zum Einsatz. Dieser erlaubt es Bilder mit bis zu 2 Megapixeln aufzunehmen. Die Fotos wären in diesem Fall zwar interpoliert aber trotzdem hochwertiger als bei anderen 1,2 Megapixel Handys, da die Fotos nicht einfach nur hochgerechnet werden sondern durch die, von Fuji bekannte, Wabentechnik geschossen.
Die Qualität auf dem PC kommt sehr gut rüber. Kleine Fotoausdrucke sehen damit bestimmt sehr gut aus. Ordner für Fotos lassen sich im Telefonspeicher problemlos anlegen. Bei der Speicherkarte wurde leider keine Einstellung für einen neuen Ordner gefunden.

OS & Bedienung

Mitsubishi M430i - Hintergrund
Mitsubishi M430i - Menü
Mitsubishi M430i - Kalender
Mitsubishi M430i - Menü Zubehör
Mitsubishi M430i - Menü Mediabox
Mitsubishi M430i - Fussballspiel
Wie bei vielen Herstellern nutzt auch Mitsubishi in der ersten Menüebene ein Icon- Menü. Das heißt, es gibt neun Menüpunkte in der ersten Ebene. Bei einem Scroll auf den jeweiligen Menüpunkt, steht unten im Display die Bedeutung dazu. In der ersten Menüebene gibt es folgende Punkte:
  • Zubehör
  • Mitteilungen
  • Anrufe / Dauer
  • Telefonbuch
  • Kamera & Video
  • Fun & Mediabox
  • Netzwerkdienste
  • i-Mode
  • Einstellungen
In Zubehör findet man die nützlichen Features wie Kalender / Aufgabenliste, Rechner, Währungsrechner, Wecker und das Infrarotport.
Im Untermenü für Mitteilungen lassen sich SMS, MMS und auch i-Mails versenden. Zudem findet man auch dort die Cell Broadcast-Dienste wieder.
Bei „Anrufe und Dauer“ lassen sich die letzten 60 gewählten Nummern einsehen. Zudem findet man dort auch einen Anruftimer, in dem auch ein GPRS-Zähler integriert ist.

Im Telefonbuch lassen sich neue Namen speichern und Gruppen erstellen. Zudem lässt sich darüber auch die Sprachwahl bedienen, diese arbeitet sehr zuverlässig.
Videoaufnahmen und Fotos kann man über Kamera & Video Ausführen. Zudem kann man dort auch seinen Speicherort der Videos und auch Fotos bestimmen.
Seine Bilder, Videos oder auch Klingeltöne kann man in der Fun und Mediabox betrachten. Aber auch die Spiele und Sprachaufnahmen finden hier seinen Platz. Zudem kann man sich hier den gesamten freien Speicher prozentual anzeigen lassen.

Unter Netzwerkdienste findet man seine netzspezifischen Dienste wie Nachrichten, Wetter etc. wieder.
Im I-Mode Menü kann man seinen Zugang sperren oder seine Internet Profile einstellen.
In den Einstellungen kann man alle Telefon spezifischen Einstellungen vornehmen. Also egal ob Rufton, Lautstärke, Netzeinstellungen oder Sicherheit. Alles hat hier seinen wohlverdienten Platz.

Das Menü ist bis auf ein paar wenige Stellen logisch gestaltet worden. Es ist einfach zu bedienen und auch in der Bedienungsanleitung ausführlich erklärt. Das einzig nachteilige ist, dass man viele Einstellungen doppelt bestätigen muss. Macht man dies nicht werden die vorgenommenen Einstellungen nicht geändert. Aber auch Sachen, wie Infrarotport im Zubehör klingen unlogisch.

Die Schriftgröße lässt sich leider nicht ändern. Da aber die Schriften groß genug dargestellt werden, haben auch Menschen mit schlechteren Augen wenig Probleme die einzelnen Buchstaben zu erkennen. Einzig die Internetschrift lässt sich von normal auf groß stellen. Seiten mit viel Text werden dann aber leider zu einer Scroll Sitzung.

Um beispielsweise das „Anklopfen“ zu aktiveren geht man einfach in den Einstellungen auf „GSM- Dienste“. Daran merkt man, dass die Bedienung wirklich nicht allzu schwer ist. Es gibt Telefone, die weitaus komplizierter zu bedienen sind.

Will man eine SMS schreiben geht man einfach im Menü auf „Mitteilungen“ und dann auf „SMS“. Nun stehen dort drei Punkte: An, Text und Kopie an. Als erstes sollte man die Empfängernummer angeben. Dazu drückt man einfach das Steuerkreuz. Nun springt das Handy direkt ins Telefonbuch. Ist die gewünschte Nummer nicht dabei, klickt man den rechten Softkey und geht auf Optionen. Dann drückt man auf „Neu“. Nun kann man eine gewünschte Telefonnummer eingeben. Drückt man das Steuerkreuz kommt man direkt wieder zum Ort mit den drei Auswahlpunkten. Nun geht man mit dem Steuerkreuz einen Punkt herunter, so dass der Textpunkt blau umrandet ist. Nun drückt man wieder das Steuerkreuz, um zur Texteingabe zu gelangen. Von nun an kann man seinen Text wie gewohnt schreiben. Will man die Texteingabehilfe ein- oder ausschalten drückt man auf Option und dann auf „Eingabemodus“. Hat man die gewünschte Auswahl getroffen geht man auf „OK“. Wenn der Text fertig ist drückt man erneut das Steuerkreuz, um wieder in die Auswahl zu gelangen. Nun drückt man erneut Option und geht auf Senden. Fertig ist die SMS.

Bei MMS geht das ähnlich. Nur das man halt noch einen Menüpunkt hat, in dem man Bilder oder Sounds bis zu einer Größe von 300 KB hinzufügen kann.

Bekommt man einen Anruf oder eine SMS kommt ein polyphoner Sound mit bis zu 64 Stimmen daher. Es werden Midi, AMR und Mid Formate unterstützt. Zudem können auch Videos als Rufton verwendet werden. Sobald dann jemand anruft, erscheint auf dem Außendisplay das Video und der dazugehörige Sound. Auch für SMS kann der Nutzer eines der oben genannten Formate hinzufügen.

Das M430i hat ein Videoplayer mit dem sich 3GP Formate abspielen lassen. Diese Videos kann man sich wahlweise im Innen- als auch im Außendisplay in Vollbild anschauen. Die Videos und auch die Klingeltöne klingen ausreichend laut und haben eine gute Qualität.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

Mitsubishi M430i - InfrarotportMitsubishi hat seinem Jüngling leider nur eine Infrarotschnittstelle mitgegeben, dafür lassen sich damit aber jegliche Art von Dateien übertragen. Bluetooth ist und bleibt leider ein Fremdwort von Mitsubishi.
Sonstige Möglichkeiten der Kontaktaufnahme gibt es aber auch noch durch ein optionales USB Datenkabel. Dieses kann bei Mitsubishi extra bestellt werden und ist nicht grad günstig.

Multimedia & Organizer

Mitsubishi M430i - linke Seite liegend
Mitsubishi M430i - von oben liegend
Mitsubishi M430i - rechte Seite liegend
Mitsubishi M430i - von unten liegend
Mitsubishi hat dem M430i viele nette Features mit auf dem Weg gegeben. So lassen sich wunderbar Termine planen oder auch gespeicherte Kontakte per Sprachwahl anwählen.
Die maximale MMS Größe von 300 KB ist leider bis heute nicht selbstverständlich. Es ist gut das Mitsubishi dies integriert hat, denn bei Fotoaufnahmen schlagen schnell mal 250 KB zu buche.

Über den Mediaplayer lassen sich zudem auch Audio 3GP´s abspielen. Diese hören sich sogar relativ gut an, sind aber nicht so laut wie bei einem MP3-fähigen Gerät.
Sprachaufnahmen sind sowohl normal, als auch beim Telefonieren bis zu einer Länge von 25 Minuten Möglich. Die Qualität ist in Ordnung. Positiv ist auch zu bewerten, dass sich im Telefonbuch auch Fotos einfügen lassen. Somit weiß man immer wer grad anruft. Im Kalender lassen sich bis zu 100 Termine und Aufgaben gleichzeitig schalten. Termine kann man sich einmalig, täglich, wöchentlich, monatlich oder auch jährlich wiederholen lassen. Den Alarm dazu kann man natürlich jederzeit ein- oder ausschalten.

Wer sein Handy als Wecker nutzen möchte kann auch dies mit dem M430i tun. Es stehen drei verschiedene Weckzeiten zur Verfügung. Jede Weckzeit kann man sich wahlweise sogar auf bestimmte Wochentage setzen.

Kommen wir nun zu den Spielen. Das M430i bietet die auf Java basierende Form Doja. Diese wird immer bei i-Mode Geräten verwendet. Leider ist die Installation normaler Java Anwendungen nicht möglich. Als Doja Version kommt die neue 2,5 daher, mit der es erlaubt ist, Programme im Hintergrund laufen zu lassen. So ist es beispielsweise möglich sich eine Today-Liste runter zu laden und diese dann permanent auf dem Desktop anzeigen zu lassen. Spiele sind zwei Stück vorinstalliert, die zum Teil sogar süchtig machen können.

Fazit

Das M430i ist ein sehr schönes i-Mode Telefon, welches sowohl im Multimedia- als auch im Highend Bereich rangiert. Der Akku hält beispielsweise bei normalem Gebrauch bis zu sechs Tage und auch die Gesprächzeit ist mit über 7 Std. mehr als okay. Die Kamera macht sehr gute Bilder und auch die Videos laufen flüssig und sehen trotz der geringen Auflösung gut aus. Schade ist nur das es kleinere Lücken in der Ausstattung gibt. Wären noch Bluetooth und ein MP3 Player an Board, wäre das Telefon nahezu perfekt. Denn der interne Speicher ist mit 16 MB ausreichend. Zudem sind ja auch noch 32 MB auf der mitgelieferten Mini-SD vorhanden. Wem das nicht reicht, der erweitert seinen Speicher einfach mit bis zu 512 MB. Auch die Bedienung ist okay. Einzig das doppelte Bestätigen auf einigen Menüpunkten nervt, aber darüber kann man hinweg sehen. Wer mit kleinen Abstrichen leben kann, der erhält ein sehr günstiges und sehr gut ausgestattetes Mobiltelefon.

Falsche oder fehlende Angaben im Datenblatt (Mitsubishi M430i)?

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