Test des Mitsubishi M341i

16 Minuten

Das Mitsubishi M341i besticht vor allem durch seine farbenfreudigen Displays. Es hat außen wie auch innen jeweils ein Display. Im Kontrast zu dem komplett silberfarbenen Gehäuse, kommen die Farben auf dem Display besonders brillant zur Geltung – ein echter Blickfang. Dies ist, nach Angaben des Herstellers, auf den Chip „GoForce 2100“ vom Grafik-Spezialisten Nvidia zurück zu führen. Das klingt natürlich im ersten Moment für den „Otto-Normalverbraucher“ wie Spanisch, da das Handy, „halt einfach gut sein soll.“ Leistungsmäßig scheint die Rechnung von Mitsubishi merklich aufgegangen zu sein, da Grafiken schnell und sauber aufgebaut werden und der Prozessor dadurch entlasstet wird. Wir wollen gespannt sein, wie sich das Mitsubishi Handy im „inside-handy-test“ auf „Herz und Nieren“ schlägt.Das Mitsubishi M341i wird in einem neutralen Karton geliefert, beigefügt ist ein Li-Ionen-Akku, der Akkudeckel, das Handy, eine Ladekabel und ein Handbuch. (nur in der Sprache Deutsch). Schön wäre auch ein Headset oder Datenkabel gewesen.

Mitsubishi M341i - Lieferumfang
Mitsubishi M341i - AussenansichtDer Zusammen- wie auch Auseinanderbau geht schnell von der Hand. Die Anleitung beschreibt unterstützend sehr gut, wie man welches Teil aneinanderbaut. Die Sim-Karte wird in eine Halterung am unteren Ende des Handys, in das Fach, in das später auch der Akkung eingebaut wird, geschoben. Damit hier nichts schief geht hat Mitsubishi zudem auch noch im inneren des Handys eingezeichnet, in welcher Richtung man die Sim-Karte einzulegen hat. Man hat sich also in Punkto Benutzerfreundlichkeit einige Gedanken gemacht.

Der Akku kann danach von unten nach oben eingelegt werden. Als letztes nur noch die Akkuklappe drauf und „tata“ das Mitsubishi – Schmuckstück ist Einsatzbereit!

Anbauteile, wie der Stecker vom Ladekabel, lassen sich ebenfalls mühelos und gut an das Handy anschließen.

Mitsubishi M341i - RückseiteLeider trübt der Akkudeckel das Bild von einem soliden Handygehäuse. Der Deckel verselbständigt sich all zu gerne, besonders in ungeschickten Situationen, wie z.B., wenn man das Handy schnell aus der Tasche zieht. Das ist sehr nervenraubend!

Ansonsten erscheint das Gehäuse sehr stabil. Der Grundton ist silbermatt und wird nur durch einen dezenten schwarzen Streifen über dem Außendisplay unterbrochen. Der Widerstand der Klappe des Handys ist beim Öffnen, wie auch beim Schließen, zufrieden stellend. Einhändiges Öffnen des Handys ist nur bei sehr geschickter Handhabung möglich. Gut ist, dass man genau merkt, wann die Klappe ein- bzw. ausrastet.

Die Optik des Handys ist mit „mal etwas anderes“ zu beschreiben. Es hat nicht, wie sehr viele Klapphandys auf dem Markt eine erodynamische, sondern eher eine eckige Form. In den Grundzügen kann man es zwischen rechteckig und oval ansiedeln.

Mitsubishi M341i - ohne AkkuBesonders auffällig ist das Außendisplay, da es eine regenbogenfarbene Spirale als Hintergrund hat. Dies sticht natürlich im Kontrast zum nahezu einfarbigen Gehäuse brillant hervor. Unterstützt auch noch durch eine silberne Umrandung des „Farbenfensters“. Ein wenig oberhalb ist ein „i“, in grauer Farbe, aufgedruckt, das signalisiert, dass es sich bei dem Handy um ein i-Mode funktionsfähiges Handy handelt.

Eine Kamera hat das Mitsubishi M341i auch, die Linse befindet sich am oberen Ende der Klappe. Leider fügt es sie sich nicht so schön in das Design des Handys ein.

Alles in allem, kann man das Aussehen des Mitsubishi M341i trotzdem als stimmig bezeichnen.

Am Fuß des GSM-Handys befindet sich der Anschluss für ein PC-Kabel, diese Öffnung ist, durchdacherweise mit einer Schutzkappe(grau) abgedeckt. Der Anschluss für das Stromkabel befindet sich ebenfalls dort. Auf der rechten Handyseite gibt es auch noch die Möglichkeit, ein Headset anzuschließen. Wie schon erwähnt, ist die Passgenauigkeit der Teile gut.

Die Tastatur des Handys ist in „spacigem“ blau gehalten, zumindest so lange, wie die Tastaturbeleuchtung an ist. Einzelne Tasten sind oval und mit einem blau-grauen Rand eingefasst. Die Navigations-, Hörer und Soft-Key-Tasten nehmen ungefähr das obere Drittel des Handys ein. Sie sind silbern und die Navi-Tasten zudem auch noch mit einem blau-grauen Rand eingefasst. Die OK-Taste in der Mitte ist komplett in dieser Farbe. Auf den Hörertasten ist jeweils ein roter bzw. grüner Hörer aufgedruckt.

Mitsubishi M341i - TastaturInsgesamt fügen sich die Tasten perfekt ins Design des Handys ein, auch die blaue Tastenbeleuchtung verleiht dem Handy zusätzlich eine besonders „schicke“ Note.

Das Spaltmaß ist gut und die Staubeindringung scheint sehr gering. Leider geben jedoch die großen Lautsprecherschlitze auf dem Deckel ein wenig Anlaß zur Besorgnis, da durch sie leicht Staub ins Innere des Handys kommen kann. Zudem sind sie nicht, wie die Tasten, durch die Klappe geschützt. Nichts desto trotz, macht das Mitsubishi M341i einen soliden Eindruck, der für lange Lebensdauer des Handys spricht.

Die Bedienung der Tasten ist befriedigend. Das SMS-Schreiben, ohne auf die Tastatur zu schauen, ist vor allem deshalb schwer, weil die Tastatur plan mit dem Gehäuse ist. Sprich: Die Tasten sind nicht wirklich fühlbar. Der Druckpunkt ist hingegen gut und Tippfehler waren nur äußerst selten zu beanstanden.

Der Vibrationsalarm des Handys funktioniert angenehm und lässt sich einfach über die Navi-Taste nach oben de- bzw. aktivieren. Nach der Herstellerangabe soll der Akku eine Gesprächszeit von 4h und eine Stand-By-Zeit von 450h gewährleisten, leider bestätigten sich diese Angaben im Gebrauch nicht. Mitsubishi M341i - aufgeklapptRauschen oder Hintergrundgeräusche sind für das Mitsubishi M341i kein Thema.

Die Lautstärke lässt sich natürlich auch während einem Gespräch regeln. Das ist aber nicht so einfach, da der Hersteller einerseits darauf hinweist, dass man das Handy hinten oben nicht mit der Hand abdecken darf, da sonst der Empfangs- bzw. die Verbindungsqualität eingeschränkt wird, andererseits man die Lautstärke aber mit den silbernen Navi-Tasten (nach unten und oben) im oberen Bereich des Handys regeln muss. Drei Punkte sind dabei ganz besonders zu beachten: 1.) Handy nicht oben anfassen 2.) Gespräch halten 3.) Lautstärke reglen und dabei das Handy in keinem der drei Punkte fallen lassen und auch nicht verzweifeln, da Weitertelefonieren und Lautstärkenregeln einfach nicht miteinander zu vereinbaren sind.

Mitsubishi M341i - Aussen geschlossenZur Ehrenrettung vom Mitsubishi muss man aber sagen, dass wir ja froh sind, dass wir dieses Feature „on board“ haben und es mit etwas Übung auch machbar ist.

Die Empfangsqualität ist leider nur befriedigend bis ausreichend, da man trotz gutem Netz von seinem Gesprächspartner oft nicht richtig verstanden wurde. Auffällig war auch, dass das Handy, ab einer gewissen Lautstärke, die Übertragung der Worte abbrach. Dies war der Fall, wenn man immer leiser gesprochen hat. Ab einem gewissen Punkt wurde die Übertragung dann eben nicht mehr leiser, sondern stumm.

Der Handybenutzer selbst, wie auch seine Gesprächspartner, empfinden die Sprachqualität als gut. Ansonsten ist das Handy nur ein Dualband, nicht aber ein Triband-Handy. Also nichts für Weltenbummler – ein echtes Manko.

Mitsubishi M341i - Display
Mitsubishi M341i - Display

Das Mitsubishi M341i verfügt sowohl über ein Innen- wie auch Außendisplay. Es handelt sich bei beiden um einen Tft-Display. Die Ausmaße des Äußeren sind 2×1,5 cm. Daruf werden der aktuelle Wochentag, das Datum, die Uhrzeit, die Empfangsqualität, der Ruftonmodus und die Energieanzeige dargestellt – und das alles sogar in 4096 Farben. Das sind mehr Farben, als manch ein anderes Handy auf dem Display hat. Schade ist aber, dass man an ihm keinerlei Veränderungen vornehmen kann. Das Innendisplay hat 260.000 Farben und ist von seiner Größe wirklich angenehm.

Wie schon in der Einleitung erwähnt, hat der Hersteller das Mitsubishi M341i mit dem Chip „GoForce 2100“, vom Grafik-Spezialisten „Nvidia“, ausgestattet. Hierüber, so der Hersteller, werde das Display gesteuert, womit eine optimale JPEG-Komprimierung von Fotos sowie die Verarbeitung von Videos möglich ist. Außerdem wird der Hauptprozessor des Handys dadurch entlastet und arbeitet deshalb schneller.

Das Display bzw. die Displays sind sowohl bei Sonne, künstlichem Licht und Dunkelheit gut lesbar. Die Farbqualität des Displays ist sehr gut, Kontraste kommen gut zur Geltung. Die Helligkeit des Displays lässt sich in 4 Stufen regeln. Der Kontrast sogar in sieben.

In Punkto Anzeige lassen sich außerdem die Menügraphik , die Animation der Begrüßung und das Abschiedsbild verändern. Hier kann der Benutzer entweder die Standarteinstellung oder eines der Bilder in der Auswahlliste bzw. seinem eigenen Bilderordner auswählen. Es dürfte somit für jedermann etwas dabei sein. Falls nicht, so kann man ja auch noch Bilder z.B. über die Kamera schießen, sich via Infrarot einspielen, über MMS Bilder zuschicken lassen oder über Wap herunterladen.

Einen Bildschirmschoner hat das Handy leider nicht, es wird nach ein paar Sekunden im Ruhezustand die Hintergrundbeleuchtung fast komplett ausgeschaltet und es erscheint eine Uhr auf dem Display. Ähnliches geschieht auch in Bezug auf das Außendisplay, nur mit dem Unterschied, die ursprünglichen Symbole erhalten bleiben und keine Uhr angezeigt wird.

Mitsubishi M341i - SeitenansichtMit der Kamera des Handys lassen sich problemlos Fotos in einem großen (VGA / 640 x 480 Pixel), normalen (120 x 160 ) oder Portrait Format (60 x 80 Pixel) schießen. Außerdem verfügt die Kamera über einen dreifachen Digitalzoom. Die Möglichkeit die Helligkeit zu regeln, einen Sport- und Nachtmodus, wie auch Selbstauslöser sind weitere Funktionen die das Mitsubishi Handy mitbringt. Das Weiterbearbeiten der Bilder im Handy ist jedoch leider nicht möglich. Schade ist auch, dass das Handy keine Videofunktion hat, da der „GoForce 2100“ Chip, hier erst richtig seine Qualität entfalten könnte.

Die Qualität der Bilder können sich sehen lassen, natürlich kommen auch sie nicht an die Qualität der Bilder von einer guten Digitalkamera heran. Nichts desto trotz überraschen die Aufnahmen, gerade, wenn man sie sich auf dem PC später anschaut, mit scharfen, relativ farbechten Aufnahmen.

In Punkto Speicher stehen 5MB dynamischer Speicher zur Verfügung, dass ist für ein Handy dieser Preiskategorie passabel. Ordner lassen sich jedoch nicht anlegen.Mitsubishi M341i - HauptmenüDas Mitsubishi Handy verfügt über ein Icon-Menü mit 6 Bildern im Hauptmenü. Betritt man die Unterpunkte, dann wird einem das Menü als Liste angezeigt. Die Icons sind selbsterklärend und farbenfroh.

Im genaueren gibt es folgende Punkte:

  • Büro
  • Mitteilungen
  • Anrufe/Dauer
  • Telefonbuch
  • Kamera
  • Fun&Mediabox
  • SMS-Services
  • i-mode
  • Einstellungen

Es gibt maximal 5 Menüebenen, was die Übersichtlichkeit der Menüführung unterstützt.

Mitsubishi M341i - unterseite geöffnet
Mitsubishi M341i - Seitenansicht oben
Mitsubishi M341i - Oberseite
Mitsubishi M341i - Seitenansicht oben

Alles in allem kann das Handy in den meisten Fällen intuitiv benutzt werden. Auch wenn man unter dem Punkt „Büro“, vielleicht nicht unbedingt, den Infrarot-Port erwartet hätte.

Zum verfassen einer SMS bedarf es drei Schritten, für das einer MMS oder Email gilt das Gleiche. Das Verfassen einer SMS klappt gut, Groß- und Kleinschreibung lassen sich auf einen Tastendruck ändern und auch das Hin- und Herschalten zwischen T9 und „easytip“ mit der Navigations-Taste nach unten funktioniert ohne Probleme. Schade nur, dass die T9 Software nicht lernfähig ist – ein echtes Manko! Vorlagen können vom Benutzer angelegt werden und bei Bedarf später verwendet werden.

Bekommt man eine SMS, MMS oder einen Anruf in Abwesenheit, bekommt man dies sowohl auf dem Außen- wie auch auf dem Innendisplay angezeigt und die linke Softkey-Taste passt sich dieser Situation an und bietet dann die Möglichkeit, direkt die neue Nachricht zu lesen. Der Posteingang SMS und MMS ist schön gestaltet, da man in der unteren Hälfte des Displays bereits die ersten Zeilen der z.B. SMS lesen kann während darüber alle SMS als Liste angezeigt werden – also eine Vorschaufunktion, ähnlich der bei Outlook.

Die Softkeys sind im Normalfall mit den Funktionen: 1) i-mode und 2) Mail besetzt. Die Navigationstasten führen mit „nach oben“ zu den Einstellungen, hier kann man einstellen, ob der Rufton bzw. der Vibrationsalarm an oder ausgeschaltet sein soll. Mit der Taste nach unten ist man in der „Fun-& Mediabox“. Mit der Taste nach rechts in der Anruferliste und mit der Taste nach links im Telefonbuch. Diese Einteilung ist in den groben Zügen o.k., jedoch wäre es wahrscheinlich sinnvoller gewesen, die Funktion, „Mitteilungen“ auf der unteren Navigations-Taste zu belegen, da man diese bestimmt häufiger und möglichst schnell braucht.

Mitsubishi M341i - Seitenansicht geöffnet

Mitsubishi M341i - Seitenansicht
Mitsubishi M341i - Unterseite
Mitsubishi M341i - Unterseite
Mitsubishi M341i - Seitenansicht

Die Anruferliste ist logisch eingeteilt in angenommene, entgangene und zuletzt gewählte Nummern. Beim Telefonieren, kann zur Kontrolle der Kosten ein „27sec- Erinnerungsticker“ eingeschaltet werden. Um die Funktion lässt sich streiten, da sie nach einer Weile beim Telefonieren auch sehr nervig sein kann, somit muss jeder für sich entscheiden, ob er dieses Feature nutzen möchte oder nicht.

Eine Änderung der Schriftgröße lässt sich leider nicht vornehmen. Es können, wie gesagt, lediglich Einstellungen in Hinblick auf die Hintergrundbilder in Bezug auf Helligkeit und Kontrast vorgenommen werden.

Ein Versand von SMS, MMS, wie auch Email (jedoch nur über i-mode) sind mit dem Mitsubishi M341i möglich. Ein Email-Client wird jedoch nicht mitgeliefert.

In Punkto Klingeltöne und Sound macht das Handy eine ganz gute Figur. Dem Benutzer stehen 23 Standartklingeltöne zur Verfügung, was nicht üppig ist, aber genug für den Anfang. Es können 32-stimmige Sounds wiedergegeben werden und dies in wirklich guter Qualität. Obwohl es sich hier um ein Klapphandy handelt, verfügt es sogar über eine Tastatursperre. Diese kann über langes Drücken der Rautetaste aktiviert werden.

Ein Manko des Handys ist, dass man die Rufnummer nicht unterdrücken kann oder nirgendwo beschrieben ist, wie man das macht.Mitsubishi M341i - PIN EingabeDem Benutzer werden hier verschiedene Möglichkeiten des Versands von Bildern, Sounds, Kontakten etc. angeboten. Es steht der SMS-, MMS- und Email- (nur über i-mode) Versand, wie auch eine Infrarot-Schnittstelle zur Verfügung. Bluetooth gibt es jedoch leider nicht. Als Alternative ist eine weitere Möglichkeit der Versand via GPRS.

Über ein USB-Kabel kann das Handy auch problemlos mit dem PC verbunden werden. Der Versand von Objekten mit Hilfe der genannten Medien geschah stets (nahezu) fehlerfrei.Das M341i bietet Funktionen wie Freisprechen und Sprachwahl. Eine Sprachsteuerung fehlt leider. Profile gibt es bei dem Handy keine, außer die Möglichkeit, dass man über ein Schnellzugriffsmenü einstellen kann, wie sich der Klingelton und Vibrationsalarm verhalten sollen.

Mitsubishi M341i - KalenderMitsubishi M341i - Album

Das Telefonbuch ist übersichtlich, jedoch verfügt es, wenn man viele Kontakte einpflegen will, über zu wenig Einträge (255 Stk.). Schön ist, dass man den Vor- und Nachnamen getrennt eingeben kann und einem zudem noch die Eintragsmöglichkeiten Private-Nr., Handy-Nr. , Email (Standart), Email2, Adresse, Firmeninfo, Sprachwahl, Gruppenname und Bild, gegeben sind. Das sind wirklich viele Kontakt-Verwaltungs-Möglichkeiten – echt super für ein Handy in dieser Preisklasse!

Mitsubishi M341i - SMS schreibenMitsubishi M341i - Mail Menü

Das Speichern der Kontakte funktioniert sowohl direkt auf die Sim-Karte, wie auch auf dem Handy. Wo sich der Eintrag befindet, wird durch ein rotes Symbol am Rand des jeweiligen Kontaktes im Telefonbuch dargestellt.

Mitsubishi M341i - AussenansichtNützliche Sprachmemos können ohne Probleme erstellt werden. Der Organizer bietet genügend Platz für Termine (bis zu 100 Stk.), vielleicht nicht genug für den Businnes-User, aber für den Privatnutzer allemal ausreichend. Außerdem gibt es auch noch eine Aufgabenliste. Hier können Aufgaben erstellt und erledigte Aufgaben in der Zukunft sogar noch mal aufgerufen und bearbeitet werden. Weiter im Menü vorhanden ist eine Anzeige der Speicherbelegung, super Sache, könnte jedoch noch besser sein, wenn man differenziert angezeigt bekommen würde, welche Dinge wie viel Speicher fressen.

Ein Taschen- und Währungsumrechner sind, neben einem Wecker auch vorhanden. Großer Manko beim Wecker ist, dass man nur eine Uhrzeit einstellen kann, einen wiederholten oder mehrfachen Alarm gibt es nicht- schade! Eine Stoppuhr wäre auch noch eine schöne Sache gewesen.

In Punkto Zeiteinstellung muss man sich ein wenig wundern, man kann die Uhrzeit manuell einstellen und zwischen zwei Zeitzonen wechseln, nämlich Berlin und New York – warum New York? Das Handy funktioniert doch gar nicht in New York, da es ja nur ein Dualband-Handy ist. Gott sei Dank kann man aber die Zeitzone bzw. die Stadt auch noch individuell verändern. Ein Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit ist leider nicht möglich.

An Spielen stehen dem Benutzer zwei Spiele zur Verfügung: GemPirates und RaymanGolf. Bis zu 10 Spiele können maximal auf das Handy zusätzlich geladen werden. Die Spiele sind für den Zeitvertreib nett, jedoch merkt man, dass die primäre Funktion dieses Handys das Telefonieren und nicht das Spielen ist – ist ja auch o.k. so!Das Handy ist vom Design her etwas ausgefallener und gleichzeitig schick. Die Displays bestechen durch ihren Farbenreichtum. Auch wenn böse Zungen behaupten, dass das Display nicht besser oder schlechter sei, als manch Bildschirm mit weniger Farben. Von der Schnelligkeit und Sauberkeit des Grafikaufbaus überzeugt das Handy. Komischerweise zeigt das Handy bei Anwendungen wie „im Telefonbuchblättern“ schon mal seine Schwächen und schraubt sein Tempo auf das einer Schnecke zurück. Für den Privatnutzer, der ein wenig mehr mit seinem Handy machen möchte, als Telefonieren, ist das Handy wirklich klasse. Jedoch wenn man ein wenig mehr als das möchte, stößt man mit dem Mitsubishi M341i an dessen Grenzen. Gravierende Mankos sind, dass die T9 Software nicht lernfähig, das Handy kein Triband-Handy ist, eine Sprachsteuerung, nicht möglich ist, der Empfang von Telefongesprächen mangelhaft sein kann und mache Anwendungen langsam sind. Kann man über diese Punkte hinwegsehen, dann ist das Mitsubishi M341i ein perfekter Begleiter für den Privatbedarf.

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