Test des Hyundai Mobile MB-220

17 Minuten

Hyundai Mobile MB-220
 

Der neue Testkandidat bei inside-handy.de, das Hyundai MB-220, ist ein Lifestyle-Handy im Klappendesign, welches auf den ersten Blick keine großen Besonderheiten offenbart und eines von derzeit acht Modellen von Hyundai-Mobile ist. Inside-handy.de hat den Newcomer mal genauer unter die Lupe genommen und getestet, was das neue Modell so alles zu bieten hat.

Hyundai Mobile MB-220Die Verpackung des MB-220 unterscheidet sich generell nicht groß von den Handys anderen Hersteller. In einer stabilen Verpackung, mit einem unübersehbar oft aufgedruckten Modellnamen, können keine Zweifel aufkommen, dass hier ein neues Hyundai-Handy seine ansprechende Verpackung bekommen hat. Die braunrote Farbe mit den aufgedruckten Fotos des MB-220 weckt das Interesse auf den Inhalt der Schachtel.

Der Lieferumfang offenbart sich nach dem Öffnen der Verpackung als Standard und ohne Besonderheiten. Neben dem Gerät selbst, sind ein Netzladeteil (2-teilig als Stecker und USB-Verbindungskabel), ein Stereo-Headset (einteilig) und der 650mAh Akku vorzufinden.

Positiv ist noch zu sehen, dass Hyundai dem MB-220 eine 1-GB-Speicherkarte im microSD-Format spendiert hat, die bereits im Testgerät eingelegt war. Eine ausführliche Bedienungsanleitung in Buchform (3-sprachig) und eine Garantiekarte runden den wenig spektakulären Lieferumfang ab. Eine Daten-CD ist nicht im Lieferumfang enthalten. Die PC-Sync Software und die erforderlichen USB-Treiber muss man sich von der Herstellerseite eigens herunterladen.

 

 

Hyundai Mobile MB-220
Hyundai Mobile MB-220
 

Das Klapphandy offenbart durch die verwendete Plastik, auf den ersten Blick das „Low-Price-Segment“, in dem das Gerät angesiedelt ist. Das Testgerät wurde in der Farbe „Black“ geliefert, was aber auch als dunkles Anthrazit durchgehen könnte.

Hyundai Mobile MB-220Kleine optische Akzente werden nur durch die alupolierte Abdeckung des Kameraobjektives, sowie der daneben liegenden Lautsprecherabdeckung auf der Vorderseite und dem mattgrauen Gehäuserahmen gesetzt. Problemlos lässt sich das MB-220 in den betriebsfertigen Zustand versetzen. SIM-Karte in den Kartenleser einschieben, dessen Einschub oberhalb des Akkus untergebracht ist, den Akku einsetzen, der nur in der richtigen Lage einsetzbar ist und zum Schluss noch den Akkudeckel aus Kunststoff aufschieben, der sehr passgenau und fest sitzt. Die microSD-Speicherkarte kann ohne das Entfernen des Akkus eingesetzt werden. Das Handy vermittelt einen stabilen, wenn auch nicht besonders hochwertigen, Eindruck. Die Größe von 91 x 45 x 15 mm bei nur 77 g Gewicht gibt dem MB-220 aber eine durchaus angenehme und handschmeichlerische Eigenschaft. Spaltmaße und Verarbeitung sind insgesamt in einem zufriedenstellenden Bereich. Die Klappfunktion wirkt solide, weist aber ein etwas zu großes Spiel im geschlossenen Zustand auf. Das Außendisplay ist etwas versenkt eingebaut, was einer möglichen Staubansammlung an den Gehäusekanten Vorschub leisten dürfte. Das Innendisplay ist plan zum Gehäuserahmen verbaut und damit weniger anfällig für evtl. „Staubnischen“. Auch die Tastatur ist spaltfrei, da Hyundai eine  komplette Tastaturmatte verwendet hat. Alle Anbauteile (Netzteil, Headset, USB-Kabel) werden über eine micro-USB-Buchse angeschlossen. Die dazugehörigen Stecker sitzen fest und passgenau. Das Außendisplay ist mittig in der Klappenvorderseite positioniert.

Am unteren Rand des Displays weist eine Symbolleiste mit fünf verschiedenen Symbolen auf die Touchscreen-Funktionalität des Außendisplays hin. Unter der alupolierten Leiste über dem Display sind das Kameraobjektiv und der Gehäuselautsprecher verbaut. Der Hyundai-Schriftzug unter dem Display rundet die Gesamtoptik der Klappen-Vorderseite harmonisch ab. An der linken Seite befindet sich eine Lautstärke-Wipptaste und der Startknopf für die Kamerafunktion. Die Baugröße und die versenkte Bauweise erschweren eine zielsichere Bedienung in der Praxis. Auf der rechten Seite ist die micro-USB-Buchse für das Netzteil, dem Stereo-Headset und dem optionalen USB-PC-Kabel zu finden. Direkt darunter befindet sich der schmale Schacht für die microSD-Speicherkarte, der mit einer gut sitzenden Gummileiste verschlossen ist.

Hyundai Mobile MB-220Staub- und Schmutzdichtigkeit sind hier durchaus gewährleistet, nur die micro-USB-Buchse ist offen und leider nicht gegen eindringenden Schmutz geschützt. Am unteren Rand ist im Eck ein kleiner Einschub zu finden, in dem sich ein winziger Stylus zur Bedienung des Touchscreens auf der Folder-Vorderseite befindet. Der filegrane Stylus entpuppt sich in der Praxis als zu klein für die  optimale Nutzung. Besonders größere Hände und Finger dürften hier erhebliche Schwierigkeiten bei einem zielgerichteten Einsatz haben. Der Stylus sitzt fest und sicher verwahrt in dem kleinen Gehäuseeinschub. Nach dem Öffnen des MB-220-Folders erscheint eine herkömmliche 12er-Handy-Tastatur, die über eine weiße, etwas ungleichmäßig wirkende Beleuchtung verfügt. Alle Tasten sind ausreichend groß und haben einen deutlichen Druckpunkt. Über der 12er-Tastatur ist noch ein großes Steuerkreuz mit zentraler OK-Taste und darum herum noch vier Einzeltasten. Links und rechts über dem Steuerkreuz ist je eine Softmenü-Taste, die statisch mit den Funktionen „Menü“ (links) und „Name“ (rechts) vorbelegt sind. Unterhalb des Steuerkreuzes sind die beiden Tasten zur Rufannahme (links – grün) und Rufbeendigung (rechts – rot) zu finden. Die letztere Taste beinhaltet auch die Ein-/Ausschaltfunktion. Dem Steuerkreuz können individuell vier verschiedene Programmaufrufe bzw. Telefonfunktionen zugeordnet werden.

Hyundai Mobile MB-220Der Druckpunkt aller Tasten ist deutlich fühlbar und gewährleistet einen zielsicheren Bedienkomfort. Beim „Blindtippen“ einer SMS vermisst man eine deutliche Kennzeichnung der Tastaturmitte auf der „5“. Der Folder-Mechanismus arbeitet weich und hat im geöffneten Zustand kein zu großes Spiel. Das MB-220 von Hyundai verfügt über einen Vibrationsalarm. Dieser ist sehr gut zu spüren. Ein Silentmodus mit „spürbarer“ Anrufsignalisierung ist damit Bestandteil des praxisgerechten Ausstattungspaketes. Generell ist der Gesamteindruck des MB-220-Folders sehr unauffällig mit einem wenig herausragenden Design.

Hyundai Mobile MB-220Die Sprachqualität ist nicht besonders gut. Die Stimme des Anrufers wirkt relativ „dünn“ und höhenlastig. Beim Angerufenen ist im normalen Betrieb keine auffällige Akustikeinschränkung zu bemerken, beim Betrieb über die Freisprecheinrichtung ist ein unangenehmes Rauschen beim Angerufenen zu hören. Die Lautstärke über die interne Lautsprechermuschel des Telefons als auch über die FSE ist nicht besonders hoch. Negativ fällt auf, dass die Stimme des Anrufers in der lautesten Einstellung sehr schrill und scharf wirkt. Die Ruf- und Sprachausgabe-Lautstärke lässt sich individuell über die seitliche Wipptaste einstellen. Über eine der beiden Tasten für das Soft-Menü kann man mit einem Tastendruck die integrierte Freisprecheinrichtung aktivieren bzw. deaktivieren, die mit einer geringen Lautstärke und einer schlechten Tonqualität wenig überzeugen kann. 

Alles in Allem eine eher mäßige bis schlechte Sprachqualität des MB-220. Der Empfang in den verschiedenen Frequenzbändern der Mobilfunkbetreiber ist auch in schwächer versorgten Gebieten ausreichend, dass kaum Gesprächsabbrüche vorkommen dürften. Als Dualband-Gerät (900/1800 MHz) ist das MB-220 technisch nicht mehr auf aktuellem Stand. Laut Hersteller ist eine Sprechzeiten bis zu 2,7 Stunden und Standby-Zeiten von ca. 170 Stunden möglich. Bei Aktivierung und regelmäßiger Nutzung der Kamera dürften sich die Zeiten entsprechend verringern. Im Praxistest waren nur Einsatzzeiten bis zu drei Tagen ohne Nachladung bei normaler Nutzung des Phones möglich. Für einen arbeitsreichen Business-Tag ist der Standard-Akku mit 650 mAh ausreichend aber nicht besonders üppig dimensioniert. Als Dualband-Gerät ist ein Einsatz weltweit nicht möglich bzw. empfehlenswert. Über den SAR-Wert des Hyundai MB-220 sind weder in der Betriebsanleitung noch auf der Internetseite des Herstellers nähere Angaben zu finden. Da sind andere Hersteller vorbildlicher in der Kundeninformation.

Hyundai Mobile MB-220Das Hyundai MB-220 verfügt über ein 2 Zoll Außendisplay mit Touchscreen-Funktion, welches 32mm Breit und 40 mm Hoch ist. Das Innendisplay ist mit einer Diagonale von 2,2 Zoll und 34×44 mm minimal größer. Beide TFT-Displays  haben eine Auflösung von 176 x 220 Pixel mit 262.000 Farben. Die Farben und Zeichen werden auf beiden Displays gut dargestellt. Auf dem Außendisplay sind bei direkter Sonneneinstrahlung deutliche Qualitätseinbußen durch eine mattere und farblosere Darstellung zu sehen. Zudem spiegeln die Displays im Sonnenlicht teilweise sehr störend. Die Helligkeit beider Bildschirme ist nicht sehr ausgeprägt. Hier würde eine etwas hellere Darstellungsmöglichkeit durchaus noch positivere Akzente setzen. Beide Displays können individuell eingestellt werden. 

Als Besonderheit des MB-220 verfügt das Außendisplay über eine Touchscreen-Funktion, die das Bedienen des Gerätes im geschlossenen Zustand ermöglicht. Hyundai nennt diese Funktion „Dual Call Function", die auch das Telefonieren mit dem MB-220 bei geschlossenem Zustand ermöglicht. Für die Menü- und Programmfunktionen werden am unteren Rand des Außendisplays fünf Symbole angezeigt, über die durch ein einfaches Antippen die jeweiligen Funktionen  (Anruferliste, Videoplayer, Nachrichten, Audioplayer, Hauptmenü) gestartet werden. Die Displayanzeige außen ist analog zur Anzeige des Innendisplays aufgebaut. Auch über das Außendisplay können über die Softmenütasten per Touchbefehl die Funktionen „Menü", „Name" und „Wähltastatur" aufgerufen werden. Nach der vorgewählten Zeit schalten die Displays in einen Dimmzustand und nach weiteren 10 Sekunden ganz ab. Eingehende Nachrichten bzw. andere Systemmeldungen sind dann nicht mehr zu erkennen. Zum Ablesen der Informationen muss die Bildschirmbeleuchtung per Tastendruck oder durch das Aufklappen des Folders aktiviert werden.  Leider gibt es keine LED, die auf verpasste Anrufe und eingegangene Mitteilungen im Standby-Betrieb aufmerksam macht.

Im Hyundai MB-220 ist eine CMOS-Kamera auf der Folderdeckel-Vorderseite mit 1,3-Megapixel eingebaut, die über eine maximale Auflösung von 1280 x 1024 Pixel verfügt.
Die Kameraeinstellungen sind sehr einfach gehalten:
• Auslöserton
• EV (Licht -4 – +4)
• Frequenz (50Hz oder 60Hz)
• Selbstauslöser
• Serienaufnahme (1, 3, oder 5 Aufnahmen)
• Bildauflösung (1280×1024, 640×480, 320×240, 160×120)
• Bildqualität (niedrig, normal, hoch)
• Weißabgleich (Auto, Tageslicht, Kunstlicht, Neonlicht, Bewölkt, Glühen)
• Szenen (Automatisch, Nacht)
• Effekte (Normal, Grau, Sepia, Sepia grün, Sepia blau, Negativ)
• Digitaler Zoom (2,0-fach in 10 Schritten)

Die jeweiligen Einstellungsmöglichkeiten können auch über die numerische Tastatur angewählt werden, das spart den Weg über das Optionsmenü. Eine Videofunktion ist ebenfalls integriert. Der Aufruf der Videofunktion funktioniert nicht über den aktiven Kameramodus. Zum Aufnehmen eines Videos muss ein extra Programm „Videokamera" aufgerufen werden. Die Einstellungen sind mit den Möglichkeiten der Kameraeinstellung nahezu identisch. Speziell für die Videofunktion können noch zusätzlich folgende Einstellmöglichkeiten gewählt werden:

• Maximale Dateigröße (ohne Begrenzung, 95K, 195K, 295K)
• Maximale Aufnahmedauer (ohne Begrenzung, 15 Sek., 30 Sek., 60 Sek.)
• Audioaufnahme (optional zuschaltbar)
• Aufnahmeformat (3GP, MP4)

Die Wahl des Speicherort (Gerätespeicher oder microSD-Karte) ist ebenfalls möglich. Der knappe Gerätespeicher von ca. 8MB ist nicht wirklich zum Speichern von Fotos ausgelegt, dafür ist die im Lieferumfang enthaltene microSD-Karte mit 1GB Speichervolumen mehr als ausreichend für das Speichern größerer Datenmengen. Die Auslöseverzögerung der Kamera ist sehr lange, auch die Zeit für die Abspeicherung der Aufnahme zieht sich unendlich lange hin. Im Test dauerte es teilweise bis zu 3 Sekunden bei maximaler Auflösung. Die Aufnahmen lassen sich nicht weiterleiten, sie können jedoch nach dem Abspeichern als Hintergrund beim jeweiligen Display oder als Bildschirmschoner, als Ein- oder Ausschaltbild bzw. als Foto zu einem Kontakt zugeordnet werden.

Hyundai Mobile MB-220Die Qualität der Foto- und Filmaufnahmen ist ziemlich schlecht. Nur bei optimalen Lichtverhältnissen gelingen einigermaßen passable und brauchbare Schnappschüsse. Sobald das Umgebungslicht etwas geringer wird, ist kaum mehr eine verwendbare Aufnahme möglich. Starkes Bildrauschen und eine sehr verfälschte Farbwiedergabe verschlechtern die Aufnahmequalität enorm. Da auch keine Fotoleuchte beim MB-220 zur Unterstützung vorhanden ist, bleibt das Fotoerlebnis mit diesem Hyundai-Modell in einem sehr bescheidenen Rahmen.

Hyundai Mobile MB-220
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Hyundai Mobile MB-220
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Hyundai Mobile MB-220

Das von Hyundai entwickelte Betriebssystem des MB-220 arbeitet relativ zügig mit kurzen Verzögerungen. In einer klaren Menüstruktur der Programme und Einstellfunktionen sind die diversen Untermenüs bzw. Programmpunkte einfach zu finden.

Ein logischer Aufbau und eine klare Darstellung über Icons und deren Erklärungen/Bezeichnungen geben dem Anwender die erforderliche praktische Unterstützung. Insgesamt ist die Bedienung ohne Zuhilfenahme der beigefügten Betriebsanleitung jederzeit möglich.

Die Anordnung der Icons sind nicht veränderbar. Über bis zu vier Menüebenen sind auch die meisten Unterpunkte schnell zu finden. Manchmal muss man etwas suchen um bestimmte Funktionen unter den jeweiligen Hauptmenüpunkten zu finden (z.B. Videokamera nicht bei Kamerafunktion sondern im „Multimedia“-Hauptmenü).

Die gängigsten Schnellzugriffsfunktionen sind auch beim MB-220 möglich. So lassen sich über das Steuerkreuz vier individuelle Funktions- und Programmaufrufe zuordnen. Die Softkey-Funktionen im Grundzustand beschränken sich auf die beiden statisch vorbelegten Programmaufrufe „“Menü“ und „Name“. Diese sind auch soweit sinnvoll und brauchbar.

Im Standby-Modus erkennt der User auf einen Blick alle wichtigen Informationen (Netzbetreiber, Signalstärke, Signalart, Datum, Uhrzeit, Akku-Ladezustand, aktives Profil, verpasste Anrufe, Häuschen der Homezone-Anzeige) auf beiden Displays. Die Schriftgröße lässt sich nicht verstellen. Die Schrift ist überwiegend recht klein und für Sehbehinderte und ältere Menschen nicht geeignet.

Die Rufnummernunterdrückung lässt sich nur global für alle Anrufe aktivieren oder deaktiveren. Eine T9-Unterstützung beschleunigt die Texteingabe in gewohnt komfortabler Art und Weise. Um z.B. eine SMS zu erstellen reichen vier Tastenbetätigungen, bei Belegung des Steuerkreuzes kann der Aufruf zur SMS-Erstellung mit einer Tastenbetätigung erledigt werden.

Bis zu 612 Zeichen können als zusammengesetzte SMS versendet werden. Auf dem MB-220 können im Gerätespeicher bis zu 300 SMS abgespeichert werden. Die Nutzung der SIM-Karte als SMS-Speicher ist nicht möglich. Ein E-Mail-Client fehlt beim MB-220. Eine Anrufliste findet man beim Hyundai MB-220 ebenfalls, allerdings in einer ungeordneten Form.

Nur durch die entsprechenden Symbole, die der gewählten bzw. angezeigten Nummer in der Liste vorangestellt werden, kann ein eingehender oder ausgehender Ruf identifiziert werden. Auf dem Hyundai ist eine Auswahl von 20 Klingeltönen (auch polyphon 64-stimmig) im MP3- und MIDI-Format installiert. Bei Bedarf lassen sich noch 5 weitere, selbsterstellte Klingeltöne hinzufügen.

Das MB-220 verfügt über eine automatische Tastensperre. Die Tastensperre lässt sich manuell für das Außendisplay nicht aktivieren. Dies führt manchmal dazu, dass der Touchscreen vor der Aktivierung der automatischen Tastensperre noch funktionsfähig ist wenn man das Handy in die Tasche steckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hyundai Mobile MB-220Folgende Verbindungsmöglichkeiten/-arten sind integriert:

• Bluetooth 1.2 mit A2DP-Unterstützung
• GPRS (Klasse 12)
• HSCSD
• CSD
• WAP 2.0
• Datentransfer USB mit Massenspeicher-Unterstützung

Mit diesen Möglichkeiten steht einer Verbindungsaufnahme mit Zubehörgeräten (Bluetooth-Headsets, PC, etc.) nichts mehr im Wege. Die Anbindung von z.B. JABRA BT-Headsets war im Test problemlos möglich. Die Datenübertragung per GPRS funktioniert flott und unproblematisch. Die Internetinhalte lassen sich problemlos und zügig abrufen und über den integrierten Browser anzeigen.  Die fehlende UMTS/HSDPA-Schnittstelle ist in der Praxis zu verschmerzen, da mit dem MB-220 kein Nutzungs-Schwerpunkt auf der Übertragung von größeren Datenmengen im Business-Einsatz konzipiert ist. Bilder und Videos können sowohl per Bluetooth, USB-Kabel und MMS übertragen werden.

Die Sync-Software von der Download-Seite des Herstellers ließ sich im Test sowohl auf einem XP-Rechner als auch auf einem Vista-Rechner nur bedingt installieren. Eine Fehlermeldung mahnte, dass die installierte Software im Funktionsumfang eingeschränkt war. Dies führte dazu, dass keine Verbindung mit dem MB-220 via Sync-Software möglich war. Ein Datenabgleich mit Outlook schlug fehl. Der Telefonspeicher des MB-220 ist für die Abspeicherung von bis zu 500 Kontakten mit jeweils 4 Rufnummern und einer E-Mail-Adresse ausgelegt. Jedem Kontakt lassen sich auch ein Bild, ein individueller Rufton und eine Anrufergruppe zuordnen.

Das MB-220 verfügt über einen Voice-Recorder, eine Sprachwahl fehlt dafür. Mit dem Voice-Recorder können auch Gespräche mitgeschnitten werden. Über die Menüauswahl ist diese Funktion während des Gespräches zu aktivieren, außerdem kann das Mikrofon stumm geschaltet werden. Das Abspielen der Aufnahmesequenzen ist nur nach Beendigung des Anrufes möglich.

Die integrierte Freisprechfunktion des MB-220 kann nicht überzeugen. Sowohl eine unzureichende Lautstärke als auch eine blecherne Wiedergabe trüben die Freude an dieser Funktion. Es gibt sechs verschiedene Profile. Diese lassen sich individuell anpassen und je nach Situation aktivieren. Ein spezielles Flugprofil ist auf dem MB-220 nicht zu finden. Die Organizer-Funktion des MB-220-Folders umfasst einen knappen Kalender, eine kurze Aufgabenliste, die Alarmmöglichkeit und eine Weltzeituhr. Detaillierte Termine können in dem Kalender nicht eingetragen werden.

Ein Wecker und eine Weltzeituhr sind beim MB-220 ebenfalls integriert. Bis zu fünf verschiedene Alarmzeiten und –arten können ausgewählt werden. Nützliche Zusatzprogramme wie: Taschenrechner, Einheiten-Umrechner, Währungsrechner und ein Gesundheitsprogramm (BMI, Menstruation) runden die knappe Ausstattung des Hyundai-Phones ab. Zwei Spiele sind auf dem MB-220 bereits vorinstalliert (Jet und Puzzle). Weitere Java-Spiele können ggf. nachinstalliert werden. Verschiede Player ergänzen die Multimedia-Ausstattung des MB-220. Auf dem Gerät ist ein Audioplayer installiert, der Musiktitel in den Formaten AMR, MIDI, MP3, WAV und AAC wiedergeben kann.

 

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Die Ausstattung des Musik-Players ist relativ gut: „Bevorzugte Wiedergabelisten“, „Musiklisten automatisch generieren“, „Designs (3 verschiedene)“, „Wiederholungsmodus“, „Zufallswiedergabe“, „Hintergrundwiedergabe“, „Equalizerfunktion (Normal, Bass, Dance, Klassik, Treble, Party, Pop, Rock)“. Der Klang über das mitgelieferte Headset ist sehr gut. Ein Videoplayer ist ebenso zu finden, der Videoformate in 3GPP und MP4 wiedergeben kann. Ein kleines Bildbearbeitungsprogramm mit ein paar Grundfunktionen (Effekte und Rahmen hinzufügen, Symbole und Texte einfügen, Größe ändern und Foto drehen) ermöglicht eine begrenzte Grundbearbeitung von abgespeicherten Fotos. Mit einem „Melody Composer“ lassen sich kleine Melodien selbst erstellen.

Hyundai Mobile MB-220
 

Hyundai bringt mit dem MB-220 Folder-Phone ein wenig spektakuläres Modell auf den europäischen Markt. Sowohl die Haptik als auch die Optik des MB-220 können nicht so recht überzeugen. Die Verarbeitung ist gewöhnlicher Durchschnitt mit einigen kleineren Schwächen, auch die Optik bringt nichts Neues, was Modelle von anderen Herstellern nicht auch schon im Programm hätten. Einzig die „Dual Call Function” mit dem Touchscreen-Außendisplay stellt eine gewisse Innovation bei diesem Modell dar. Dafür stehen eine sehr schwache Kamera, schlechte Audiowerte und eine fehlerhafte bzw. eingeschränkte Sync-Möglichkeit mit einem schwachen Telefonbuch auf der negativen Seite gegenüber. Hyundai wird es schwer haben, sich gegen die Modelle der „Platzhirsche“ auf dem europäischen Markt positionieren zu können.

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