Test des HTC P3600

15 Minuten

HTC P3600: Draufsicht

HTC – damit verbindet man einen Smartphone-Hersteller, der nicht nur für einige Netzbetreiber die WinMobile-Geräte fertigt, sondern auch seine Modelle unter dem eigenen Herstellerlabel anbietet. So ist auch das jüngste Testgerät, ein P3600-Smartphone ein ungebrandetes HTC-Gerät, das seine Qualitäten im inside-handy.de-Test beweisen muß. Look and Feel sind bereits beim ersten Betrachten sehr positiv. Der Hersteller verspricht ein Smartphone vollgepackt mit modernster Technik und preist den P3600 als den perfekten Begleiter bei der Arbeit und in der Freizeit an. Als Betriebssystem ist die zeitgemäße WinMobile-5.0-Software werkseitig vorhanden. In der Tat ist so ziemlich alles an Technik in dem Gerät vereint, was heute „State of the Art“ ist. Im Praxistest soll sich zeigen, ob die hochgepriesenen Erwartungen in der Praxis auch erfüllt werden können.Das Testgerät wurde in einer schlichten, etwas lieblosen weißen Karton-Schachtel geliefert. Neben dem Standard-Akku mit 1500 mAh und einem Netzladeteil hat HTC dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset, eine Gürteltasche und ein USB-Anschlusskabel zur Verbindung mit einem PC beigelegt. Zusätzlich stehen dem Nutzer eine Bedienungsanleitung und Treiber-Software zur Verfügung. Alles ist gut verpackt untergebracht.

HTC P3600: Lieferumfang
HTC P3600: zerlegt in Bestandteile
HTC P3600: TastaturDer HTC P3600 wirkt beim ersten Anfassen sofort sehr hochwertig. Das Gerät ist durch seine abgerundeten Ecken und Kanten ein Handschmeichler. Das weiße Kunststoffgehäuse des Gerätes, das mit einem alufarbenen Metallrahmen und einer alufarbenen Tastenumrandung versehen ist, wirkt wie aus einem Guß. Das insgesamt glänzende Finish verleiht dem HTC-Smartphone einen interessanten Touch. Der Akkudeckel ist passgenau eingearbeitet. Ohne Werkzeug und problemlos lässt sich das P3600 in den betriebsfertigen Zustand versetzen. SIM-Karte in den Kartenleser einschieben, den Akku einsetzen, der nur in der richtigen Lage einsetzbar ist und dann den über die ganze Rückseite reichenden Akkudeckel drauf – fertig ist das Smartphone zum Start. Das Farb-Display über den wenigen Tasten am unteren Rand des Gerätes mit dem alugebürsteten Rahmen erstrahlt hell, brilliant und füllt fast die ganze Vorderseite des P3600 aus. Direkt oberhalb des Displays prangt das HTC-Logo auf dem weißen Gehäuse. Über dem Display sind die Frontkamera und der schmale Schlitz mit dem Lautsprecher und den beiden Leuchtdioden für Netzanzeige und Bluetooth- bzw. Wi-Fi-Aktivität vorhanden. Unterhalb des Displays findet man einen 5-Wege-Nav-Key mit einer zentralen Bestätigungstaste und links und rechts davon eine Rufbeendigungs- und Rufannahmetaste. Ferner sind noch zwei Tasten für die jeweilige Programmfunktion des Softmenüs und eine Returntaste und eine WinMobile-Menütaste vorhanden.

HTC P3600: GrößenverhältnisAn der linken Seite ist ein neuartiges Scrollrad, mit dem sehr flott und zielgenau durch das Menü navigiert werden kann. Durch Drücken des Scrollrades wird eine „Enter“-Funktion ausgelöst. Außerdem ist unter dem Scrollrad noch eine Taste mit einer „Return“- bzw. Menüfunktion. Am unteren Rand ist der USB-Anschluss für das Netzteil, das USB-PC-Verbindungskabel und das Stereo-Headset.. Seitlich rechts unten ist der Stylus im Gehäuse eingeschoben und kann bei Bedarf nach unten herausgenommen werden. Auf der rechten Seite ist eine Ein-/Ausschalttaste, mit der auch der Bildschirm aktiviert bzw. deaktiviert werden kann. Zugleich sind auch im ausgeschalteten Zustand des Bildschirms die Hardwaretasten deaktiviert. Unter dieser Taste ist eine weitere Taste, die mit einer Sprachwahl- bzw. Sprachaufnahmefunktion vorbelegt ist. Auf der rechten Seite ist eine weitere Taste, welche mit der Kamerafunktion vorbelegt ist. Die beiden letztgenannten Tasten können individuell vom Nutzer mit einem beliebigen Programmaufruf bzw. einer beliebigen Programmfunktion belegt werden. Auf der rechten Gehäuseseite findet man auch den Kartenslot für die MiniSD-Speicherkarten zur Speichererweiterung. Auf der Rückseite dominiert die 2-Megapixel-Kamera des P3600. Rechts daneben ist unter einem grauen Gummiteil der versenkte Anschluss für eine Außenantenne der KFZ-Freisprecheinrichtung vorhanden.

HTC P3600: BeleuchtungDas P3600-Smartphone liegt sehr gut in der Hand und vermittelt einen griffigen Eindruck. Die Tasten vorne und an der Seite sind ausreichend groß und haben einen deutlichen Druckpunkt. Auch der zentrale 5-Wege-Nav-Key unterhalb des Displays ist gut zu bedienen. Eine präzise Bedienung sollte hier gewährleistet sein.

Der Sim-Kartenleser ist unter dem Akku. Das Einlegen der Sim-Karte ist ohne Hilfsmittel problemlos möglich. Der seitliche Einschub für die MiniSD-Karte ist mit einer Plastikabdeckung geschützt. Alles in allem wirkt das P3600-Smartphone so hochwertig verarbeitet, dass auch im normalen Alltagsgebrauch kein Problem durch eindringenden Staub etc. entstehen dürfte.

Das P3600 verfügt über einen Vibrationsalarm. Dieser ist sehr gut zu spüren. Ein Silentmodus mit „spürbarer“ Anrufsignalisierung ist damit Bestandteil des praxisgerechten Ausstattungspaketes.HTC P3600: HeadsetDie Sprachqualität ist sehr gut. Die Verständigung ist auf beiden Seiten klar und deutlich. Ein guter Klang bei ausreichender Lautstärke ermöglicht ungetrübte Telefonate. Die Ruf- und Sprachausgabe-Lautstärke lässt sich individuell über das seitliche Scrollrad einstellen. Über das Menü kann man die integrierte Freisprecheinrichtung aktivieren, die mit ausreichender Lautstärke und Tonqualität überzeugen kann. Über die Software kann die FSE wieder deaktiviert werden und das Gespräch über den internen Telefonlautsprecher weitergeführt werden.

Mit dem P3600 sollten Sprechzeiten bis zu 300 Minuten und Standby-Zeiten von ca. 250 Stunden möglich sein. Bei Aktivierung und regelmäßiger Nutzung der integrierten Kommunikations-Module wie WLAN und Bluetooth dürften sich die Zeiten entsprechend verringern. Im Praxistest waren Einsatzzeiten bis zu fünf Tagen ohne Nachladung auch bei häufiger Nutzung der verschiedenen Verbindungsarten zu erreichen. Für einen arbeitsreichen Business-Tag ist der Standard-Akku mit 1500 mAh damit relativ üppig dimensioniert. HTC P3600: KameraDas HTC-P3600-Smartphone verfügt über ein Farb-Display mit 65.536 Pixel. Die Auflösung beträgt 240 x 320 Pixel. Das Display des HTC-Phones gehört damit zu den besten Displays mit einer kontrastreichen Darstellung.

Die Farben und Zeichen werden gut dargestellt. Auch im Außenbereich, bei direkter Sonneneinstrahlung, bleibt die Darstellung ohne deutliche Qualitätseinbußen. Die Helligkeit und die Schriftgröße können vom Nutzer individuell verändert werden, die Einstellungen sind stufenlos regelbar. Die Einstellung „maximale Helligkeitsstufe“ hat eine beeindruckende Leuchtkraft des Displays zur Folge.

HTC P3600: Draufsicht Die Abschaltung der Bildschirmbeleuchtung zur Energieeinsparung kann variabel von zehn Sekunden bis fünf Minuten (bei Akkubetrieb) und von einer Minute bis zu zehn Minuten (bei Netzbetrieb) voreingestellt werden. Die Timeout-Anzeige (Abschaltung des gesamten Bildschirms) kann von einer Minute bis zu fünf Minuten (bei Akkubetrieb) und von einer Minute bis zu 30 Minuten (bei Netzbetrieb) eingestellt werden. Nach der Reduzierung der Displaybeleuchtung bleibt der Inhalt des Bildschirms in dem gedimmten Zustand weiterhin erkennbar bis der Bildschirm ganz abgeschaltet wird (Timeout-Anzeige).

Eingehende Nachrichten bzw. andere Systemmeldungen sind dann nicht mehr zu erkennen. Zum Ablesen der Informationen muss die Bildschirmbeleuchtung per Tastendruck auf die seitliche Ein-/Austaste aktiviert werden. Die Netzverbindungs- bzw. WLAN/Bluetooth-LED´s sind bei diesem HTC-Gerät für andere Statusbenachrichtigungen wie „verpasste Anrufe“, „neue SMS“, etc. nutzbar. Ein dezentes oranges Leuchten der LED signalisiert sofort optisch über vorliegende Nachrichten bzw. verpasste Anrufe.

HTC P3600: beim Fotografieren

Beim HTC-P3600-Smartphone sind zwei Kameralinsen installiert, eine Frontkamera für Videotelefonate und eine Hauptkamera auf der Rückseite mit 2-Megapixel und Videoaufnahmefunktion. Die Kamera erlaubt unter günstigen Bedingungen sehr gute Fotos mit einer Auflösung bis zu 1.600 x 1.200 Pixel. Ein 4-facher Digitalzoom gehört ebenso zur Kameraausstattung wie ein Modus für Serienaufnahmen, eine Selbstauslöserfunktion und verschiedene Modi (Porträt-, Standard-, Video- und MMS-Modus). Die Kamera unterstützt Videoaufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 352 x 288 Pixel. Die Auslöseverzögerung der Kamera ist relativ kurz. Mit dieser Kamera gelingen sehr brauchbare Aufnahmen.

HTC P3600: Startbildschirm
HTC P3600: Anrufbildschirm
HTC P3600: Mediaplayer
HTC P3600: Soltär
HTC P3600: Programme
HTC P3600: Rechner
HTC P3600: Einstellungen
HTC P3600: Kalender
HTC P3600: Kalender
HTC P3600: SMS
HTC P3600: Kontakte
HTC P3600: Word
HTC P3600: Einstellungen
HTC P3600: Hauptmenü
HTC P3600: Medienbibliothek
HTC P3600: Bubble Breaker
HTC P3600: Spiele
HTC P3600: Excel
HTC P3600: Einstellungen
HTC P3600: Einstellungen
HTC P3600: Kalender
HTC P3600: Kalender
HTC P3600: Zeiteinstellungen
HTC P3600: MMS
HTC P3600: Sounds
HTC P3600: Uhr

Das WinMobile-Smartphone-Betriebssystem 5.0 wird derzeit als aktuellstes Betriebssystem in vielen Smartphones verwendet. Für die Anwender ist es durchaus ein stabiles und benutzerfreundliches Betriebssystem, welches vor allem wegen der Erweiterungsmöglichkeiten über Zusatzprogramme schon viele Nutzer begeistern konnte. Auch die Verwandschaft mit den Windows-PC-Betriebssystemen erleichtert manchen Neueinsteiger die Smartphone-Nutzung. In einer klaren Menüstruktur über Programme und Einstellungen sind die diversen Untermenüs bzw. Programmpunkte einfach zu finden. Ein logischer Aufbau und eine klare Darstellung über Icons und deren Erklärungen/Bezeichnungen geben dem Anwender die erforderliche praktische Unterstützung.

Der Aufbau des Heute-Bildschirms mit dem Start-Menü beschleunigt manchen Programmaufruf enorm und erweist sich in der Praxis als sehr nützlich; z.B. werden in der oberen Leiste alle Programmsymbole abgebildet, die zuletzt benutzt wurden bzw. aktiv sind. Bis zu sechs Anwendungen können so als Schnellstart über das Start-Menü erkannt und reaktiviert werden. Das Start-Menü kann vom Benutzer individuell mit bis zu sieben Programmen der Wahl vorbelegt werden.

Im Standby-Modus (Heute-Bildschirm) erkennt der User auf einen Blick alle wichtigen Informationen (Netzbetreiber, Signalstärke, Signalart, Datum, Uhrzeit, Akku – Ladezustand, anstehende Ereignisse / Aufgaben mit Kalender – Vorschau, aktives Profil). Die Informationen können hier ebenfalls individuell angepasst werden.

HTC hat die Software des P3600 um eine Plugin-Leiste erweitert, die es ermöglicht, schnell einige Statusanzeigen und Funktionen wie Akku-Ladezustand, Landscape-Modus des Displays, Comm Manager und Energie-Einstellungen mit einem Klick aufzurufen bzw. zu aktivieren. Vor allem der Comm Manager ist ein hilfreiches Tool zur Steuerung der Verbindungsarten wie Wi-Fi, Bluetooth, eMail-Push-Dienst, GSM/GPRS/EDGE/UMTS, etc..

Auch eine Profilumschaltung auf „Lautlos“ u. „Flugprofil“ ist über den Comm Manager schnell und einfach möglich.

Der HTC-P3600 ist von der integrierten Software her ein vollwertiger Business-Assistent mit einem Schwerpunkt auf den PDA-Einsatz. Kalender-, Mitteilungs- und Internetfunktionen sind so integriert, dass sie auch mittels der ActiveSync-Software z.B. mit Microsoft Outlook abgeglichen werden können. Die Sync-Software 4.2 aus dem Internet ließ sich im Test schnell und unproblematisch auf einem XP-Rechner installieren. Der Sync-Vorgang funktionierte sowohl über Bluetooth als auch per USB-Kabel.

Hier ist die Verwandschaft innerhalb der Microsoft-Familie ein kaum zu übertreffender Vorteil für den User.

Die Ausstattung der Phone-Anwendung vervollständigt ein umfangreicher Ruflistenmanager, mit dem eine detaillierte Auflistung der empfangenen, gesendeten und in Abwesenheit erhaltenen Gespräche möglich ist.

Das HTC-Smartphone P3600 beherrscht alle Nachrichtendienste wie SMS, MMS, EMS, Instant Messaging Direct Push und E-Mail nach POP3 und IMAP4-Protokollen. Die E-Mail-Clients sind sehr einfach zu installieren. Grundsätzlich ist das Smartphone auch mit Exchange – Postfächern E-Mail-Push-fähig. Damit lassen sich E-Mails just-in-time auf das Smartphone holen – ein Blackberry-ähnlicher Funktionsumfang ist dadurch für den Handy-User realisierbar. In der Testphase war ein problemloser E-Mail-Push-Dienst möglich. Sowohl mit den Test-Accounts von Cortado als auch Noxa funktionierte der eMail-Push-Dienst störungsfrei.

Das E-Mail-Programm unterstützt Dateianhänge im .jpeg-, .3gp-, .mp3-, .ppt-, .doc-, .xls- und .pdf-Format. Mit der vorinstallierten Office-Mobile-Software (Word-, Excel-, PowerPoint-Mobile, pdf – Viewer) können Dateianhänge aus der Office-Familie bequem betrachtet werden.

Alle Eingaben können über die virtuelle QWERTZ-Tastatur, Transcriber, Strichzugerkenner und Buchstabenerkenner auf dem Touchscreen getätigt werden. Der mitgelieferte Stylus ist etwas kurz und dünn geraten, was bei größeren Händen zu etwas Schwierigkeiten in der Bedienung führen könnte.

Der Samsung 2442-Chip mit 400 MHz erledigt alle Aufgaben sehr zügig. Verzögerungen in der Programmausführung sind kaum erkennbar. Der interne Speicher des P3600 mit einer RAM-Größe von 64 MB und einer Flash-Größe von 128 MB ist ausreichend bemessen, zumal einer Speichererweiterung mit MiniSD – Speicherkarten nichts im Wege steht.

Das HTC-P3600-Smartphone bietet für den User auch polyphone Klingeltöne – 30 polyphone Klingeltöne (40-stimmig) sind bereits vorinstalliert. Diese können jedoch beliebig z.B. mit Klingeltönen im mp3-Format ergänzt werden.

Jedem Anrufer lässt sich auch ein individueller Klingelton zuordnen. Ebenso kann ein gespeichertes Bild einem Anrufer bei aktivierter Rufnummerübermittlung zugeordnet werden.

Manuell lässt sich eine Tastatursperre aktivieren, eine automatische Tastensperre ist nicht vorhanden. Die Sicherungseinrichtungen des P3600 schützen vor neugierigen Blicken bei Verlust bzw. Nichtbenutzung des Phones – eine Sicherungssperre kann nach einer beliebig langen Zeitperiode (0-24 Stunden) nach der letzten Benutzung automatisch aktiviert werden bzw. das Smartphone kann auch sofort gelockt werden.HTC P3600: mit USB-KabelFolgende Verbindungsmöglichkeiten/-arten sind integriert:

  • Bluetooth 1.2/2.0
  • WLAN 802.11b/g
  • GPRS (Klasse 10)
  • EDGE (Klasse B/10)
  • HSCSD
  • HSDPA
  • CSD
  • IR
  • SyncML
  • OMA Data-Sync
  • VPN-Connect

Mit der Vielzahl der Möglichkeiten steht einer Verbindungsaufnahme mit Zubehörgeräten (Bluetooth-Headsets, HotSpots, WLAN-Routern, etc.) nichts mehr im Wege. Die Anbindung von z.B. JABRA BT-Headsets war im Test problemlos möglich. Damit sind so ziemlich alle aktuellen Verbindungsarten in dem Gerät integriert.

Die Datenübertragung per WLAN bzw. GPRS/EDGE/UMTS funktioniert flott und unproblematisch. Sowohl Internetinhalte als auch E-Mails lassen sich problemlos und zügig abrufen und über die integrierten Programme und dem Browser anzeigen.

Mit der UMTS/EDGE-Verbindung war (bei entsprechender Netzverfügbarkeit) unterwegs eine sehr flotte Datenübertragung möglich.
*

HTC P3600: Draufsicht unten
HTC P3600: Draufsicht unten rechts
HTC P3600: Draufsicht rechts
HTC P3600: Draufsicht rechts oben

Der P3600 verfügt über einen Voice-Recorder. Eine Sprachwahl ist ebenfalls integriert. Auch lassen sich die Aufnahmen des Voice-Recorders als Ruftöne zuordnen.

Über die integrierte Freisprecheinrichtung können bequem Gepräche geführt werden.

Klassische Profile gibt es beim P3600-Smartphone nicht. Über den Comm Manager kann aber bei Bedarf ein Lautlos-Profil, bei dem nur der Vibra-Alarm aktiv ist, aktiviert werden. Für die Nutzung des Smartphones in Flugzeugen können alle Sendemodule einzeln deaktiviert werden bzw. kann über die zentrale Funktion „Flugprofil“ dies zentral durchgeführt werden. Damit kann der HTC P3600 auch als Mediaplayer bzw. zur Erstellung von Notizen bei Flügen genutzt werden.

Einen Wecker und eine Weltzeituhr sind beim P3600 ebenfalls integriert.

HTC P3600: Draufsicht oben
HTC P3600: Draufsicht oben links
HTC P3600: Draufsicht links
HTC P3600: Draufsicht links unten

Nützliche Zusatzprogramme wie: Rechner, Windows Media, Notizprogramm, Sprachmail, SIM-Manager, ZIP-Programm und Office-Mobile-Programme zur Anzeige von Office-Dokumenten runden die hervorragende Ausstattung des HTC-Smartphones ab.

Ein Musikplayer und ein Videoplayer im Windows Media-Programm sind auf dem Gerät bereits installiert. Mit diesem Player lassen sich die gängigen Formate wie MPEG, WMA, MP3, AAC usw. abspielen.

Der ausreichend große interne Gerätespeicher von 64 Mbyte RAM und 128 Mbyte ROM ist ausreichend bemessen für das Speichern größerer Datenmengen. Zusätzlich kann der miniSD-Steckplatz mit Erweiterungs-Speicherkarten bestückt und der Gerätespeicher damit beliebig erweitert werden. Speicherkarten bis 2 Gigabyte wurden problemlos erkannt.

Zwei Spiele sind auf dem P3600 bereits vorinstalliert (Bubble Breaker und Solitär). Weitere Spiele können jederzeit nachinstalliert werden.

Grundsätzlich gibt es für das HTC-P3600-Smartphone eine Vielzahl von Zusatzsoftware aus allen Bereichen auf dem Third-Party-Markt.

HTC P3600: zerlegt in Bestandteile

Das HTC-P3600-Smartphone ergänzt perfekt und innovativ die WinMobile-Gerätepalette des HTC-Herstellers. Sowohl die Größe von 108 x 58 x 18 Millimetern als auch das Gewicht von 150 Gramm machen ihn zu einem Sakko-tauglichen Businessbegleiter mit faszinierenden Connectivity-Eigenschaften. Das Touchscreen-Gerätekonzept mit dem großen, hochwertigen Display machen den P3600 zu einem universellen Business-Assistenten, der keine Vergleiche mit ähnlichen Geräten zu scheuen braucht. Die sehr gute Ausstattung des Smartphones kann durchaus beeindrucken. Auch das Windows Mobile Smartphone 5.0-Betriebssystem steht diesem Geräte sehr gut zu Gesicht. Negative Punkte sind so gut wie gar nicht erkennbar. Einzig ein integrierter GPS-Empfänger würde als Ausstattungs-Ergänzung noch in Frage kommen. In diversen Technikforen ist jedoch bereits zu lesen, dass HTC diesem Gerät die GPS-Funktionalität bereits vorsorglich integriert hat und evtl. bei einem kommenden ROM-Update diese Funktion freigeschaltet werden könnte. In jedem Fall ist in diesem Gerät der Spaßfaktor integriert und Freunde dieses Gerätekonzeptes mit dem Schwerpunkt Touchscreen-Bedienung statt QWERTZ-Tastatur werden derzeit kaum ein besseres Gerät auf dem Markt finden.

Die GPS-Software des PDA HTC P3600 kann seit April 2007 über das Internet aktiviert werden. Über die Website von HTC können die Nutzer das Upgrade mit zusätzlichen Features inklusive einem TomTom-Stadtplan herunterladen. Neben der Aktivierung des GPS-Empfängers erhält der Nutzer mit dem Update neue Browser-Funktionalitäten (mobiles CSS, WAP, Iframe etc.), Verbesserte Bluetooth-Features, Neue Netzwek-Icons, die die GPRS-, EDGE-, 3G- und HSDPA-Konnektivität erleichtern und einen zusätzlichen Streaming Player.

0 0
Google Pixel 3 und Pixel 3 XL Lite Gerücht-Renderbild

Google Pixel 3 XL: Lite-Version erstmals auf Fotos und Videos

Bis vor wenigen Jahren war es Usus, auch ein Mini-Modell des jeweiligen Flaggschiff herauszubringen. Bei Samsung beispielsweise erfreuten sich diese größter Beliebtheit. Mittlerweile geht man dazu über, abgespeckte Lite-Versionen zu veröffentlichen. Diese Schiene fährt nun auch Google, wie neueste Spekulationen aus der Gerüchteküche zeigen.
Vorheriger ArtikelTest des HTC P4350
Nächster ArtikelTest des Sony Ericsson K550i
inside handy redaktion
Die inside handy Redaktion liebt Technik und Mobilfunk. Sie besteht aus einem leidenschaftlichen Experten-Team, das es sich zum Ziel gesetzt hat, auch komplexe Themen verständlich zu verpacken. Ob du dich im Smart-Home-Labyrinth oder im Tarif-Dschungel verirrt hast oder im tiefen Smartphone-Ozean zu ertrinken drohst – die Redaktion kennt sich mit allen Facetten des digitalen Lebens aus und bietet Lesern wie dir Orientierung und Unterstützung. Deshalb bringt sie deine Technik auf den Punkt. Jeden Tag.

Deine Technik. Deine Meinung.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein