Test des HTC P3350

Einführung

Test-Datum: 03.09.2007
Software Version: WinMobile OS 5.1.461
Testversion mit Branding: nein
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HTC-P3350: Draufsicht

Der PDA- und Smartphone-Hersteller HTC fertigt nicht nur für einige Netzbetreiber die WinMobile-Geräte, sondern bietet auch seine Modelle unter dem eigenen Herstellerlabel an. Inzwischen ist die Auswahl an „HTC“-Geräten beachtlich geworden. Verschiedenste Smartphone- und PDA-Modelle führen beim WinMobile-Käufer zur „Qual der Wahl“. Ist auch das jüngste Testgerät, ein P3350-Smartphone ein neues herausragendes Modell des HTC-Herstellers oder begnügt es sich doch mit wenig spektakulären Eigenschaften? „Look and Feel“ sind auf jeden Fall bereits beim ersten Betrachten sehr positiv, wie es bei HTC-Geräten inzwischen fast Standard ist. Der Hersteller verspricht ein Smartphone vollgepackt mit modernster Multimedia-Technik und preist das P3350 als den perfekten Multimedia-Könner an. Leider ist das neue Modell nicht dem neuen Windows-Version WinMobile 6.0 ausgestattet. Als Betriebssystem ist die bereits (fast) veraltete WinMobile-5.0-Software werkseitig vorhanden. Ein ausführlicher Test im inside-handy.de-Testcenter wird zeigen, ob die hohen Erwartungen in der Praxis trotzdem erfüllt werden können.

Verpackung & Lieferumfang

Das P3350-Testgerät wurde in einer schlichten, weißen Karton-Schachtel geliefert, für Endnutzer wird der P3350 sicherlich ansprechender verpackt sein. Der Lieferumfang ist für ein Smartphone sehr mager ausgefallen. Neben dem Standard-Akku mit 1200 mAh und einem Netzladeteil hat HTC dem Gerät auch noch ein Stereo-Headset und ein USB-Anschlusskabel zur Verbindung mit einem PC beigelegt. Die Bedienungsanleitung und eine beigefügte Daten-CD sucht man leider vergebens. Der normale Endverkaufs-Umfang sollte doch etwas vollständiger ausfallen. Alles ist gut verpackt in dem Karton untergebracht.

HTC-P3350: Lieferumfang

Verarbeitung & Handhabung

HTC-P3350: Kamera

Das HTC-P3350-Smartphone verfügt über einen TFT-LCD-Sensorbildschirm mit 65.536 Pixel. Die Auflösung beträgt 240 x 320 Pixel. Das Display dieses HTC-Phones gehört damit zu den sehr guten Displays mit einer kontrastreichen Darstellung.
Die Farben und Zeichen werden gut dargestellt. Auch im Außenbereich, bei direkter Sonneneinstrahlung, bleibt die Darstellung ohne größere Qualitätseinbußen. Die Helligkeit und die Schriftgröße können vom Nutzer individuell verändert werden, die Einstellungen sind stufenlos regelbar. Die Einstellung „maximale Helligkeitsstufe“ hat eine sehr gute Leuchtkraft des Displays zur Folge.

HTC-P3350: Draufsicht

Die Abschaltung der Bildschirmbeleuchtung zur Energieeinsparung kann variabel von zehn Sekunden bis fünf Minuten (bei Akkubetrieb) und von einer Minute bis zu zehn Minuten (bei Netzbetrieb) voreingestellt werden. Die Timeout-Anzeige (Abschaltung des gesamten Bildschirms) kann von einer Minute bis zu fünf Minuten (bei Akkubetrieb) und von einer Minute bis zu 30 Minuten (bei Netzbetrieb) eingestellt werden. Nach der Reduzierung der Displaybeleuchtung bleibt der Inhalt des Bildschirms in dem gedimmten Zustand weiterhin erkennbar bis der Bildschirm ganz abgeschaltet wird (Timeout-Anzeige). Eingehende Nachrichten bzw. andere Systemmeldungen sind dann nicht mehr zu erkennen. Zum Ablesen der Informationen muss die Bildschirmbeleuchtung per Tastendruck auf die seitliche Ein-/Austaste aktiviert werden. Die Netzverbindungs- bzw. WLAN/Bluetooth-LED´s sind bei diesem HTC-Gerät für andere Statusbenachrichtigungen wie „verpasste Anrufe“, „neue SMS“, etc. nutzbar. Ein dezentes oranges Leuchten der LED signalisiert sofort optisch über vorliegende Nachrichten bzw. verpasste Anrufe.

Beim HTC-P3350-Smartphone ist nur eine Kameralinse installiert, da wegen der fehlenden UMTS/HSDPA-Unterstützung bei diesem Modell Videotelefonate eh nicht möglich sind. Die Kamera auf der Rückseite ist eine 2-Megapixel-Kamera mit Videoaufnahmefunktion. Die Kamera erlaubt unter günstigen Bedingungen sehr gute Fotos mit einer Auflösung bis zu 1.600 x 1.200 Pixel. Ein vierfacher Digitalzoom gehört ebenso zur Kameraausstattung wie ein Modus für Serienaufnahmen, eine Selbstauslöserfunktion und verschiedene Modi (Porträt-, Standard-, Video- und MMS-Modus). Die Kamera unterstützt Videoaufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 176 x 144 Pixel. Die Auslöseverzögerung der Kamera ist für schnelle Schnappschüsse etwas zu lang.

HTC-P3350: beim Fotografieren

 

 

Sprachqualität & Empfang

HTC-P3350: Headset

Die Sprachqualität ist sehr gut. Die Verständigung ist auf beiden Seiten klar und deutlich. Ein guter Klang bei ausreichender Lautstärke ermöglichen ungetrübte Telefonate. Die Ruf- und Sprachausgabe-Lautstärke lässt sich individuell über den seitlichen Schiebeschalter einstellen. Über das Menü kann man die integrierte Freisprecheinrichtung aktivieren, die mit ausreichender Lautstärke und Tonqualität überzeugen kann. Über die Software kann die FSE auch wieder deaktiviert werden und das Gespräch kann über den internen Telefonlautsprecher weitergeführt werden.

Die Empfangsstärke des P3350 ist sehr gut, auch in schwach versorgten Gebieten bucht sich das Gerät schnell ein und Gesprächsabbrüche wegen zu schwachem Empfang sind wirklich sehr selten.
Mit dem P3350 sollten Sprechzeiten bis zu 300 Minuten und Standby-Zeiten von ca. 200 Stunden möglich sein. Bei Aktivierung und regelmäßiger Nutzung der integrierten Kommunikations-Module wie WLAN und Bluetooth dürften sich die Zeiten entsprechend verringern. Im Praxistest waren Einsatzzeiten von bis zu fünf Tagen ohne Nachladung auch bei häufiger Nutzung der verschiedenen Verbindungsarten zu erreichen. Für einen arbeitsreichen Business-Tag ist der Standard-Akku mit 1200 mAh damit relativ gut dimensioniert.

Display & Kamera

HTC-P3350: Kamera

Das HTC-P3350-Smartphone verfügt über einen TFT-LCD-Sensorbildschirm mit 65.536 Pixel. Die Auflösung beträgt 240 x 320 Pixel. Das Display dieses HTC-Phones gehört damit zu den sehr guten Displays mit einer kontrastreichen Darstellung.
Die Farben und Zeichen werden gut dargestellt. Auch im Außenbereich, bei direkter Sonneneinstrahlung, bleibt die Darstellung ohne größere Qualitätseinbußen. Die Helligkeit und die Schriftgröße können vom Nutzer individuell verändert werden, die Einstellungen sind stufenlos regelbar. Die Einstellung „maximale Helligkeitsstufe“ hat eine sehr gute Leuchtkraft des Displays zur Folge.

HTC-P3350: Draufsicht

Die Abschaltung der Bildschirmbeleuchtung zur Energieeinsparung kann variabel von zehn Sekunden bis fünf Minuten (bei Akkubetrieb) und von einer Minute bis zu zehn Minuten (bei Netzbetrieb) voreingestellt werden. Die Timeout-Anzeige (Abschaltung des gesamten Bildschirms) kann von einer Minute bis zu fünf Minuten (bei Akkubetrieb) und von einer Minute bis zu 30 Minuten (bei Netzbetrieb) eingestellt werden. Nach der Reduzierung der Displaybeleuchtung bleibt der Inhalt des Bildschirms in dem gedimmten Zustand weiterhin erkennbar bis der Bildschirm ganz abgeschaltet wird (Timeout-Anzeige). Eingehende Nachrichten bzw. andere Systemmeldungen sind dann nicht mehr zu erkennen. Zum Ablesen der Informationen muss die Bildschirmbeleuchtung per Tastendruck auf die seitliche Ein-/Austaste aktiviert werden. Die Netzverbindungs- bzw. WLAN/Bluetooth-LED´s sind bei diesem HTC-Gerät für andere Statusbenachrichtigungen wie „verpasste Anrufe“, „neue SMS“, etc. nutzbar. Ein dezentes oranges Leuchten der LED signalisiert sofort optisch über vorliegende Nachrichten bzw. verpasste Anrufe.

Beim HTC-P3350-Smartphone ist nur eine Kameralinse installiert, da wegen der fehlenden UMTS/HSDPA-Unterstützung bei diesem Modell Videotelefonate eh nicht möglich sind. Die Kamera auf der Rückseite ist eine 2-Megapixel-Kamera mit Videoaufnahmefunktion. Die Kamera erlaubt unter günstigen Bedingungen sehr gute Fotos mit einer Auflösung bis zu 1.600 x 1.200 Pixel. Ein vierfacher Digitalzoom gehört ebenso zur Kameraausstattung wie ein Modus für Serienaufnahmen, eine Selbstauslöserfunktion und verschiedene Modi (Porträt-, Standard-, Video- und MMS-Modus). Die Kamera unterstützt Videoaufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 176 x 144 Pixel. Die Auslöseverzögerung der Kamera ist für schnelle Schnappschüsse etwas zu lang.

HTC-P3350: beim Fotografieren

 

 

OS & Bedienung

HTC-P3350: Startbildschirm
HTC-P3350: Kalender
HTC-P3350: Kalender
HTC-P3350: Kontakte
HTC-P3350: SMS
HTC-P3350: Telefon
HTC-P3350: Bubble Breaker
HTC-P3350: Programme
HTC-P3350: Rechner
HTC-P3350: Audio-Manager
HTC-P3350: Hauptmenü
HTC-P3350: Kalender
HTC-P3350: Kontakte
HTC-P3350: Kontakte
HTC-P3350: SMS
HTC-P3350: Windows Media
HTC-P3350: Solitär
HTC-P3350: Programme
HTC-P3350: Radio
HTC-P3350: Audio-Verstärker

Das WinMobile-Smartphone-Betriebssystem 5.0 wird derzeit noch als Betriebssystem in vielen Smartphones verwendet. Wohl sind einige Hersteller bereits dazu übergegangen, dass sie ihre neuesten Modelle mit dem aktuelleren WinMobile 6.0 ausrüsten. Für die Anwender ist die Version 5.0 ein stabiles und benutzerfreundliches Betriebssystem, das vor allem wegen der Erweiterungsmöglichkeiten über Zusatzprogramme schon viele Nutzer begeistern konnte. Auch die Verwandschaft mit den Windows-PC-Betriebssystemen erleichtert so manchem Neueinsteiger die Smartphone-Nutzung. In einer klaren Menüstruktur über Programme und Einstellungen sind die diversen Untermenüs bzw. Programmpunkte einfach zu finden. Ein logischer Aufbau und eine klare Darstellung über Icons und deren Erklärungen/Bezeichnungen geben dem Anwender die erforderliche praktische Unterstützung.
Der Aufbau des Heute-Bildschirms mit dem Start-Menü beschleunigt manch Programmaufruf enorm und erweist sich in der Praxis als sehr nützlich; z.B. werden im oberen Bereich alle Programmsymbole abgebildet, die zuletzt benutzt wurden bzw. aktiv sind.
Das Start-Menü kann vom Benutzer individuell mit bis zu sieben Programmen der Wahl vorbelegt werden.
Im Standby-Modus (Heute-Bildschirm) erkennt der User auf einen Blick alle wichtigen Informationen (Netzbetreiber, Signalstärke, Signalart, Datum, Uhrzeit, Akku-Ladezustand, anstehende Ereignisse/Aufgaben mit Kalender-Vorschau). Die Informationen können hier ebenfalls individuell angepasst werden.

HTC hat die Software des P3350 um eine Plugin-Leiste erweitert, die es ermöglicht, schnell einige Statusanzeigen und Funktionen wie Akku-Ladezustand, Landscape-Modus des Displays, CommManager und Energie-Einstellungen mit einem Klick aufzurufen bzw. zu aktivieren. Vor allem der CommManager ist ein hilfreiches Tool zur Steuerung der Verbindungsarten wie Wi-Fi, Bluetooth, eMail-Push-Dienst, GSM/GPRS/EDGE, etc..
Auch eine Profilumschaltung auf „Lautlos“ u. „Flugprofil“ ist über den CommManager schnell und einfach möglich.

Das P3350-Smartphone verfügt über einen sogenannten Medien-Hub, über den zentral das Radio, der Audio-Manager, Foto-/Video-Betrachtung und der Audio-Verstärker bedient werden können.
Die integrierte Software macht das P3350 zu einem vollwertigen Business-Assistent mit einem Schwerpunkt auf den PDA-Einsatz. Kalender-, Mitteilungs- und Internetfunktionen sind so integriert, dass sie auch mittels der ActiveSync-Software z.B. mit Microsoft Outlook abgeglichen werden können. Die Sync-Software 4.2 aus dem Internet ließ sich im Test schnell und unproblematisch auf einem XP-Rechner installieren. Der Sync-Vorgang funktionierte sowohl über Bluetooth als auch per USB-Kabel.
Hier ist die Verwandschaft innerhalb der Microsoft-Familie ein kaum zu übertreffender Vorteil für den User.

Die Ausstattung der Phone-Anwendung vervollständigt ein umfangreicher Ruflistenmanager, mit dem eine detaillierte Auflistung der empfangenen, gesendeten und in Abwesenheit erhaltenen Gespräche möglich ist.

Das HTC-Smartphone P3350 beherrscht alle Nachrichtendienste wie SMS, MMS, EMS, Instant Messaging Direct Push und E-Mail nach POP3 und IMAP4-Protokollen. Die E-Mail-Clients sind sehr einfach zu installieren. Grundsätzlich ist das Smartphone auch mit Exchange-Postfächern eMail-Push-fähig. Damit lassen sich E-Mails just-in-time auf das Smartphone holen – ein Blackberry-ähnlicher Funktionsumfang ist dadurch für den Handy-User realisierbar. In der Testphase war ein problemloser eMail-Push-Dienst möglich. Sowohl mit den Test-Accounts von Cortado als auch Noxa funktionierte der eMail-Push-Dienst störungsfrei.

Um z.B. eine SMS zu erstellen reichen zwei Tastendrucke (bei entsprechender Vorbelegung einer Hardwaretaste mit der Messaging-Funktion).

Das E-Mail-Programm unterstützt Dateianhänge im .jpeg-, .3gp-, .mp3-, .ppt-, .doc-, .xls- und .pdf-Format. Mit der vorinstallierten Office-Mobile-Software (Word-, Excel-, PowerPoint-Mobile, pdf-Viewer) können Dateianhänge aus der Office-Familie bequem betrachtet werden.

Alle Eingaben können über die virtuelle QWERTZ-Tastatur, Transcriber, Strichzugerkenner und Buchstabenerkenner auf dem Touchscreen getätigt werden. Der mitgelieferte Stylus ist etwas kurz und dünn geraten, was bei größeren Händen zu etwas Schwierigkeiten in der Bedienung führen könnte.

Die TI OMAP850-CPU mit 201 MHz erledigt alle Aufgaben zügig. Verzögerungen in der Programmausführung sind kaum erkennbar. Der interne Speicher des P3350 mit einer RAM-Größe von 64 Megabyte und einer Flash-Größe von 128 Megabyte ist ausreichend bemessen, zumal einer Speichererweiterung mit MicroSD-Speicherkarten nichts im Wege steht.

Das HTC-P3350-Smartphone bietet für den User auch polyphone Klingeltöne – 30 polyphone Klingeltöne (64-stimmig) sind bereits vorinstalliert. Diese können jedoch beliebig z.B. mit Klingeltönen im mp3-Format ergänzt werden. Jedem Anrufer lässt sich auch ein individueller Klingelton zuordnen. Ebenso kann ein gespeichertes Bild einem Anrufer bei aktivierter Rufnummerübermittlung zugeordnet werden.

Manuell lässt sich eine Tastatursperre aktivieren, eine automatische Tastensperre ist nicht vorhanden. Die Sicherungseinrichtungen des P3350 schützen vor neugierigen Blicken bei Verlust bzw. Nichtbenutzung des Phones – eine Sicherungssperre kann nach einer beliebig langen Zeitperiode (0-24 Stunden) nach der letzten Benutzung automatisch aktiviert werden bzw. das Smartphone kann auch sofort gelockt werden.

Hardware & Verbindungsmöglichkeiten

HTC-P3350: Anschluss

Folgende Verbindungsmöglichkeiten/-arten sind integriert:

  • Bluetooth 1.2/2.0 mit A2DP-Unterstützung
  • WLAN 802.11b/g
  • GPRS (Klasse 10)
  • EDGE (Klasse B/10)
  • HSCSD
  • CSD
  • SyncML
  • OMA Data-Sync
  • VPN-Connect

Mit der Vielzahl der Möglichkeiten steht einer Verbindungsaufnahme mit Zubehörgeräten (Bluetooth-Headsets, HotSpots, WLAN-Routern, etc.) nichts mehr im Wege. Die Anbindung von z.B. JABRA BT-Headsets war im Test problemlos möglich. Damit sind die meisten gängigsten Verbindungsarten in dem Gerät integriert.

Die Datenübertragung per WLAN bzw. GPRS/EDGE funktioniert flott und unproblematisch. Sowohl Internetinhalte als auch E-Mails lassen sich problemlos und zügig abrufen und über die integrierten Programme und dem Browser anzeigen.
Mit der EDGE-Verbindung war (bei entsprechender Netzverfügbarkeit) unterwegs eine sehr flotte Datenübertragung möglich. Bei größeren Datenmengen vermisst man doch schmerzlich die fehlende UMTS-Unterstützung.

Multimedia & Organizer

HTC-P3350: Draufsicht unten
HTC-P3350: Draufsicht unten rechts
HTC-P3350: Draufsicht rechts
HTC-P3350: Draufsicht rechts oben

Der P3350 verfügt über einen Voice-Recorder. Eine Sprachwahl ist ebenfalls integriert. Auch lassen sich die Aufnahmen des Voice-Recorders als Ruftöne zuordnen.

Über die integrierte Freisprecheinrichtung können bequem Gespräche geführt werden. Eine klare und deutliche Wiedergabe unterstützt positiv die Gesprächsführung.

Klassische Profile gibt es beim P3350-Smartphone nicht. Über den CommManager kann aber bei Bedarf ein Lautlos-Profil, bei dem nur der Vibra-Alarm aktiv ist, aktiviert werden. Für die Nutzung des Smartphones in Flugzeugen können alle Sendemodule einzeln deaktiviert werden bzw. kann über die zentrale Funktion „Flugprofil“ dies zentral durchgeführt werden. Damit kann das HTC P3350 auch als Mediaplayer bzw. zur Erstellung von Notizen bei Flügen genutzt werden.

Einen Wecker und eine Weltzeituhr sind beim P3350 ebenfalls integriert.

HTC-P3350: Draufsicht oben
HTC-P3350: Draufsicht oben links
HTC-P3350: Draufsicht links
HTC-P3350: Draufsicht links unten

Nützliche Zusatzprogramme wie: Rechner, Windows Media, Notizprogramm, Sprachmail, SIM-Manager, ZIP-Programm und Office-Mobile-Programme zur Anzeige von Office-Dokumenten runden die gute Ausstattung des HTC-Smartphones ab.

Ein Musikplayer und ein Videoplayer im Windows Media-Programm sind auf dem Gerät bereits installiert. Mit diesem Player lassen sich die gängigen Formate wie MPEG, WMA, MP3, AAC usw. abspielen.
Der ausreichend große interne Gerätespeicher von 64 Mbyte RAM und 128 Mbyte ROM ist ausreichend bemessen für das Speichern größerer Datenmengen. Zusätzlich kann der microSD-Steckplatz mit Erweiterungs-Speicherkarten bestückt und der Gerätespeicher damit beliebig erweitert werden. Speicherkarten bis 2 Gigabyte wurden problemlos erkannt.

Zwei Spiele sind auf dem P3350 bereits vorinstalliert (Bubble Breaker und Solitär). Weitere Spiele können jederzeit nachinstalliert werden.

Grundsätzlich gibt es für das HTC-P3350-Smartphone eine Vielzahl von Zusatzsoftware aus allen Bereichen auf dem Third-Party-Markt.

Fazit

HTC-P3350: zerlegt in Bestandteile

Solide aber unspektakulär, so könnte das Endergebnis in Kurzform lauten. Die gewohnt gute Qualität der HTC-Geräte ist auch beim P3350 wiederzufinden. Das P3350 ist ein Artemis-Zwilling mit Multimedia-Schwerpunkt. Wer ein Smartphone mit PDA-Modul sucht ist mit dem P3350 gut bedient. Die Ausstattungslücken (insbesondere die fehlende UMTS/HSDPA-Unterstützung) und das nicht mehr ganz zeitgemäße WinMobile 5.0-Betriebssystem lassen diese Smartphone-Neuerscheinung schon zu Marktstart etwas veraltet wirken. Sowohl die Größe von 108 x 58 x 17 Millimetern als auch das Gewicht von 130 Gramm machen ihn zu einem Sakko-tauglichen Businessbegleiter mit sehr guten Multimedia-Eigenschaften. Das Touchscreen-Gerätekonzept mit dem großen, hochwertigen Display ist bei Freunden dieses Bedienkonzeptes in diesem HTC-Smartphone solide und brauchbar realisiert. Die gute aber nicht herausragende Ausstattung des P3350-Smartphones kann trotzdem überzeugen.

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