Die "BioInitiative WorkingGroup" fordert eine Überarbeitung der Grenzwerte für elektromagnetischer Felder - zum Beispiel für Handys oder Stromleitungen. Es gäbe einen Zusammenhang zwischen der Strahlung und der Entstehung von Krebserkrankungen. Dem internationale Arbeitskreis gehören nach eigenem Angaben Wissenschaftler und Gesundheitsexperten aus vielen Ländern rund um den Globus an.
Experten werten 2000 Studien aus
Die "BioInitiative WorkingGroup" hat nach eigenen Angaben rund 2000 vorhandene Studien zur Wirkung elektromagnetischer Felder ausgewertet. Deren Ergebnisse zeugen aus Sicht der Experten für ein erhöhtes Risiko durch den Einfluss von Quellen elektromagnetischer Strahlung wie Stromleitungen oder Mobiltelefonen. Deshalb fordern die Experten eine Senkung der Grenzwerte, um die Entstehung von Krebserkrankungen und neurologischen Erkrankungen zu verhindern.
Bundesregierung: Verschärfung nicht notwendig
Die Bundesregierung hatte erst kürzlich bekannt gegeben, dass die bestehenden Grenzwerte ausreichend seien und eine Verschärfung nicht notwendig sei.
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