USA: Netzbetreiber kündigt beschwerdefreudige Kunden

Sprint beendet über 1000 laufende Verträge

vom 09.07.2007 (5)
Mann mit Handy
Im Regelfall kündigen Kunden, die Probleme mit einem Anbieter haben, die bei ihm laufenden Verträge und gehen zu einem anderen Unternehmen. In den USA geht nun der Netzbetreiber Sprint den entgegen gesetzten Weg: Er kündigt über 1000 Kunden, die zu häufig beim Service anrufen, von sich aus die Verträge. Das bestätigte nun eine Sprecherin von Sprint gegenüber der Öffentlichkeit.

Keine Befriedigung der Bedürfnisse?


Sprint schickte den betroffenen Anwendern ein Schreiben, das diesen Schritt wie folgt begründete: "Die Anzahl Ihrer Anfragen bei uns [...] haben uns feststellen lassen, dass wir nicht in der Lage sind, Ihre derzeitigen kabellosen Bedürfnisse zu befriedigen." Die Anrufer, deren Verträge nun beendet wurden, riefen im Schnitt 25 Mal im Monat an, was 40 Mal so häufig ist wie beim Durchschnittskunden. Ein Großteil der Anrufe drehte sich um Abrechnungsfragen. Sprint selbst dürfte diesen Schritt ökonomisch leicht wegstecken: Der Netzbetreiber hat derzeit über 53 Millionen Kunden.
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Quelle: textually |Bildquelle: aboutpixel.de / Thomas Pieruschek | Autor: HH

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10.07.2007, 13:06 Uhr
HerrBrain
ich denke mal es handelt sich lediglich um eine verweigerung der vertragsverlängerung und nicht um eine kündigung vor ablauf der vertragslaufzeit. dafür müssen ausserordentliche gründe bestehen, die in den fällen denke ich nicht vorlagen.

10.07.2007, 11:06 Uhr
DJ00
Erst ne kostenlose Hotline einrichten und dann wundern wenn die Kunden wegen jedem Schmarrn anrufen. Wenn es wirklich so krass ist, dass es für den Anbieter unrentabel wird, sollen sie halt nur eine bestimmte Anzahl kostenloser Hotline-Anrufe pro Monat und Kunde zulassen. Wobei - als Kunde könnte man die Möglichkeit des Hotline-Terrors gezielt nutz...[mehr]en, um vorzeitig aus einem Vertrag raus zu kommen. :hihi:
10.07.2007, 9:52 Uhr
*scorpion*
das müsste man echt hier mal machen. 40x/Monat anrufen und dann schauen, ob mann nicht auch gekündigt wird. :-)))

Ob man dann noch nen Vertrag bei dem Anbeiter bekommt ist sicherlich fraglich
09.07.2007, 15:10 Uhr
aschanti
hm,find ich ne gute idee!!
also ich würd das unseren obernervigen,bösen,gemeinen,aroganten..kunden auch so machen!
aber neeein,immer schön höflich und nett bleidebn und noch kosten verursachen (die auf das geschäft gehen) damit der doofe kunde happy ist(für etwa ne woche)
09.07.2007, 15:10 Uhr
HerrBrain
würd das hier in Deutschland einer machen, wär das Geschrei aber groß O.O

aber ich find das goil... wenn ein kunde unzufrieden ist, kündigt er, warum dann nicht auch der Anbieter :D
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