Der Münchener Mobilfunkanbieter o2 plant trotz der jüngsten Rückschläge keine Einführung einer eigenen Billigmarke. "Wir haben allerdings einen fertigen Businessplan dafür in der Schublade", so ein Unternehmenssprecher gegenüber inside-handy.de. Derzeit sei eine konkrete Umsetzung noch nicht geplant, vielmehr setze man auf die bestehenden Kooperationen mit Tchibo und Alice/Hansenet.
Druck durch "congstar"
Einem Medienbericht zufolge will der Münchener Netzbetreiber noch in diesem Sommer eine eigene Discount-Marke starten, um die Gruppe der besonders sparsamen Kunden nicht kampflos dem Wettbewerb zu überlassen. Die "Bild"-Zeitung hatte außerdem berichtet, dass auch Konkurrent T-Mobile günstige
Mobilfunk- und Internet-Angebote unter einer neuen Marke mit dem Namen "congstar" vermarkten will. Damit würde die deutsche Telefonica-Tochter o2 zusätzlich unter Druck geraten.
o2 möchte gerne als dienste- und serviceorientierter Anbieter wahrgenommen werden. Also fällt es ihnen unter der eigenen Marke schwer, im Preiskampf schwere Geschütze aufzufahren. Würde man das tun, riskiert man, die Marke o2 mit falschen Werten aufzuladen. Logische Konsequenz wäre die eigene, neue Billigmarke.
Dazu, "serviceo...[mehr]rientiert", sollte man aber als vertragstreuer Gesprächspartner fungieren, denke ich. Die "Billigmarke" kann sich, bei den jetzigen Tarifen, doch fast nur an der "Zehnsation" orientieren - aber auch da müßte man eigentlich vertragstreu sein.
Ich bleibe dabei: Vertragstreue, Kompetenz und gute Technik, das sollte eigentlich normal sein, auch bei o2, dann läuft es auch besser. Beim Marketing brauchen sie ja nicht so arg nachhelfen. ;)
Also: Wofür eigentlich eine Billigmarke? (Ich meine: Nicht, daß ich etwas dagegen hätte. ;) ).
Ein Produktangebot besteht immer aus zwei Dingen. dem Preis und den Produkt-Eigenschaften. Als Unternehmen drehe ich entweder den Preis so klein wie möglich oder packe bei den Eigenschaften mehr drauf. o2 möchte gerne als dienste- und serviceorientierte...[mehr]r Anbieter wahrgenommen werden. Also fällt es ihnen unter der eigenen Marke schwer, im Preiskampf schwere Geschütze aufzufahren. Würde man das tun, riskiert man, die Marke o2 mit falschen Werten aufzuladen. Logische Konsequenz wäre die eigene, neue Billigmarke.