Viele Unternehmen und Behörden nutzen E-Mail-Push um ihre Mitarbeiter auch unterwegs über neue Mails auf dem Laufenden zu halten. Weit verbreitet ist dabei die Nutzung von Blackberry-Smartphones, die weitergeleitete E-Mails über einen Server in den USA empfangen. Eine neue Alternative ist der Versand der Mails über einen TriMS-Server.
Versand im SMS-Format
Blackberry steht in der Kritik, da der Server auch unbemerkt Blindkopien versenden kann und so Sicherheitslücken entstehen. Das TriMS-System von Hansen & Gieraths und Cougar Bay funktioniert ohne zentralen Server: Ein
HP-Server im internen Netzwerk des Kunden empfängt die Mails und verschickt sie im Format von regulären SMS per
GSM-Antenne auf das Handy oder Smartphone des Mitarbeiters.
Mehr Sicherheit für Behörden
Vor allem beim Datenschutz will man gegen Konkurrent Blackberry punkten: Für Behörden und Ministerien soll es eine extra sichere
Verschlüsselung geben, damit sensible Daten besser geschützt sind. Die französische Regierung hat ihren Beamten wegen Sicherheitsbedenken in der vergangenen Woche die Nutzung von Blackberrys verboten.
Größe der Mails beschränkt
Der Service soll für bis zu 15 Mitarbeiter einmalig 2599 Euro brutto und für bis zu 50 Mitarbeiter 6950 Euro brutto kosten. Weitere Kosten für den Versand oder den Empfang der SMS fallen nicht an. Die Größe der Mails ist allerdings auf 2,5 Kilobyte Text beschränkt und kann in diesem Punkt nicht mit dem Blackberry-Dienst mithalten.
Der Server mit 50 Usern liegt laut H&G bei 6950,- €.
Danke für die Meldung an die Redaktion!