Amerikaner entwickelt fliegende Mobilfunkstation

System startet im Katastrophenfall Kommunikations-Ballon

vom 03.06.2007 (0)
Vulkan
Der US-amerikanische Erfinder Aris Mardirossian hat ein Notfall-System entwickelt, das im Fall von Katastrophen die Kommunikation sicherstellen soll. Mardirossians Vorschlag ist ein Ballon, der die notwendige Infrastruktur in die Luft bringen soll. Tritt ein Notfall ein oder steht einer unmittelbar bevor, so wird der Notfall-Ballon gestartet und nimmt seine Arbeit in der Luft auf, heißt es im Patenantrag beim US Patent & Trademark Office.
Zu anfällig
Herkömmliche Telekommunikations-Einrichtungen haben sich bei Katastrophen, insbesondere durch Naturgewalt verursachte wie Erdbeben, Hurrikans sowie Vulkanausbrüche oder bei terroristischen Angriffen als sehr anfällig erwiesen, erläutert der Erfinder.

Kommunikations- und Informationsnetzwerk
Das Problem dieser Anlagen ist, dass sie vom Boden aus arbeiten und somit meist zerstört oder zumindest beschädigt werden. Um eine optimale Versorgung eines Krisenherdes mit Nahrung, Medikamenten oder Trinkwasser sicherzustellen, sind die Einsatzkräfte jedoch auf ein funktionierendes Kommunikations- und Informationsnetzwerk angewiesen.

Diverse Messgeräte
Das System besteht aus Beobachtungsstationen, die sowohl am Boden als auch in der Luft nach Anzeichen für einen Ernstfall suchen. Es beinhaltet Messgeräte für Luftdruck und Wind, Seismographen und Detektoren für Gase, die von Vulkanen produziert werden. Schlagen die Warngeräte an, so wird der Ballon gestartet, der eine Basisstation für Telekommunikation in die Luft befördert.

Manueller Start möglich
Der Start kann natürlich auch manuell ausgelöst werden beziehungsweise nach menschlicher Bestätigung einer gemeldeten Gefahr. Je nach Bedarf bieten die Komponenten Mobilfunk- und Datendienste, Walkie-Talkie-Kommunikation oder Verbindungen über eine sichere Leitung an.
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Quelle: pte |Bildquelle: photocase.de | Autor: FN (Originalautor: Andreas List )

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