Der US-amerikanische Netzbetreiber AT&T will das iPhone laut "IDG News Wire" auch massiv im Geschäftskundenberich vermarkten. Obwohl Analysten in diesem Sektor keine hohen Absatzchanchen prognostizieren, bereite der Konzern bereits Abrechnungssysteme und Support auf den Business-Bereich vor. Der Branchendienst bezieht sich dabei auf Informationen aus unternehmensnahen Kreisen.
Geringe Akkulaufzeit
AT&T gilt derzeit als exklusiver Vertragspartner des Konzerns, obwohl auch Gerüchte über die Vermarktung bei weiteren Netzbetreibern kursieren. Ob das
iPhone für Business-Kunden taugt ist jedoch fragwürdig. Vor allem die energiesaugenden Prozessoren sollen dem
Akku zu schaffen machen. Vermutlich ist bei Dauerbetrieb nur eine kurze Akkulaufzeit möglich, dann muss das Gerät wieder aufgeladen werden. "Als Geschäftskunde wärst du ja verrückt, wenn du so einen Kompromiss eingehst", sagt Analyst Ken Dulaney.
Entscheidung für Konkurrenz
Zudem käme das iPhone mit einem
Touchscreen daher, was zum Beispiel das Wählen während einer Autofahrt zusätzlich erschwere. "Obwohl das iPhone durchaus optisch attraktiv ist, werden sich Kunden wegen der flexibleren Anwendungsmöglichkeiten wohl eher für ein
Blackberry oder Windows- Mobile-Gerät entscheiden", so Dulaney.
Ab Juni in den USA
Auf der Webseite von AT&T haben sich bereits über eine Millionen Kunden registriert, um über den
Marktstart des Gerätes informiert zu werden. Apples erstes
Mobiltelefon soll ab Juni in zwei Versionen den US-Markt erobern. Ein Modell soll 499 US-Dollar kosten, das Andere - mit größerem Speichervolumen - ist für 599 US-Dollar erhältlich. Die Konfiguration und der Vertrieb für eine europäische Version stehen indes noch nicht fest.
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