Der US-Amerikanische Chip-Hersteller Qualcomm hat in einem offizielle Statement bekannt gegeben, die von Nokia angebotenen 20 Millionen US-Dollar für die Beendigung eines Patentstreits nicht annehmen zu wollen. Auch seien die begleitenden Vertragsunterlagen nicht akzeptabel. Bei der Zahlung handle es sich nur um einen Bruchteil der vereinbarten Beträge, auch entspreche es nur zu einem sehr geringen Teil einem der Beträge, die der finnische Weltmarktführer für seine eigenen Patente beanspruche.
Hintergrund
Die beiden Unternehmen befinden sich bereits seit einigen Jahren immer wieder im Streit um Patentrechte. Qualcomm hält viele
UMTS-Patente und verklagt den finnischen Hersteller regelmäßig wegen unrechtmäßiger Nutzung der Techniken.
Nokia hingegen ist überzeugt, dass Qualcomms Rechte hauptsächlich auf dem US-Amerikanischen Markt gelten würde und nicht in anderen Ländern.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
inside-blog über den Zickenkrieg zwischen Nokia und Qualcomm
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