o2-Chef Gröger: Festnetz ist vielversprechender

Handynetze derzeit mit zu wenig Kapazität

vom 12.02.2007 (0)
o2-Chef Gröger: Festnetz ist vielversprechender
Der Chef des Mobilfunknetz-Betreibers o2, Rudi Gröger, hält das Festnetz für wirtschaftlich attraktiver als den Mobilfunk. "Derzeit erscheint mir das Festnetz kommerziell vielversprechender", sagte Gröger der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe). Das mobile Internet eigne sich im gesättigten Mobilfunkmarkt nicht als große Ertragsquelle der Zukunft. "Die Kapazität von Mobilfunkzellen ist begrenzt, und damit können schwerlich viele Nutzer gleichzeitig mit höchsten Bandbreiten im Internet surfen", begründete Gröger seine Haltung.
DSL-Ziele fast erreicht
Seit Ende Oktober 2006 verkauft o2 deshalb auch DSL-Anschlüsse. Gröger sagte, das angepeilte Ziel, bis Ende des Jahres 30000 Verträge abzuschließen, habe man "fast geschafft". Er räumte allerdings ein, dass "wir unsere Prozesse an einigen Stellen noch deutlich verbessern müssen". Die Abläufe im Festnetz seien sehr viel schwieriger als im Mobilfunk. Dennoch wolle o2 Deutschland an seinem Ziel festhalten, bis Ende dieses Jahres rund 250 000 DSL-Kunden zu gewinnen.
News bewerten:
 
Quelle: ddp |Bildquelle: pte | Autor: HH

Kommentar schreiben


VERWANDTE NEWS

alle News ansehen