BenQ-Produkte verkaufen sich nicht mehr

Auch Computer und Elektrogeräte betroffen

vom 15.10.2006 (6)
BenQ-Produkte verkaufen sich nicht mehr
Der Absatz von BenQ-Geräten ist in Deutschland offenbar eingebrochen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS) unter Berufung auf eine Umfrage unter Elektro- und Computerhändlern vorab berichtet, sank die Nachfrage bei allen Produktion, nicht nur bei Mobiltelefonen. Für BenQ habe das Debakel mit den Handys in Deutschland "langfristig schädliche Folgen", zitiert das Blatt den Marktforscher Oliver Hupp von dem Marktforschungsunternehmen GfK.
Siemens weiterhin gefragt
Siemens spüre dagegen bei Haushaltsgeräten keine sinkende Nachfrage, berichtet die Zeitung. Der Umsatz der Bosch-Siemens-Haushaltsgeräte GmbH sei im ersten Halbjahr um 15 Prozent gestiegen. Dieser Trend setze sich fort, sagte eine BSH-Sprecherin der "FAS". Auch in den vergangenen Wochen sei das Geschäft nach Plan gewachsen.
News bewerten:
 
Quelle: ddp |Bildquelle: BenQ | Autor: HH

Kommentare Kommentar schreiben

15.10.2006, 11:58 Uhr
raba
ganz einfach der Wert der Patente wird auf ca 1 Milliarde Euro beziffert und soviel Heu schmeckt jeder Heuschrecke gut.

Das hier der schlaue Herr Kleinfeld den "einfachsten" Weg gegangen ist, zeigt nur wie unfähig die heutigen Vermögensverwalter (nennen sich selbst Unternehmer, bzw. Vorstand) sind.

Unternehmer stammt ja bekanntlich von unternehm...[mehr]en ab und heutzutage heißt dies wohl nur Stellen abzubauen. Und jetzt nenn mir einer ein Unternehmen, was 5 Jahre nach dem Stellenabbau tatsächlich profitabler war wie vorher???

Aber das wird jetzt schon wieder zu generell und politisch.


15.10.2006, 11:23 Uhr
fliegepuk
ja mir persönlich gefällt diese solidarität nicht (mit wem eigentlich solidarisch? mit den mitarbeitern wohl kaum) aber ich akzeptiere natürlich deine meinung dazu, will ja niemanden angreifen!

ich weiß nicht wie unvermeidlich ein schleßen von benq in deutschland ist, wahrscheinlich ist es kaum aufzuhalten, aber ich finde solch eine einstellung ni...[mehr]cht richtig, da es dem insolvenzverwalter schwer fallen lässt, den betrieb weiter aufrecht zu halten um nach einer lösung zu suchen, wie zb die herstellung auf fremdnamen. nur kein unternehmen geht eine solche kooperation mit benq ein, wenn niemand die telefone kaufen will. auch wenn tschibo draufsteht, kommts ja von benq. und das finde ich von den konsumenten sehr kurzsichtig gedacht. genauso sollte man dann auch siemens boykottieren, weil ich denke, dass dort der ursprung lag und das von siemens von vorneherein als einfachste lösung gedacht war, sich von der handysparte zu trennen ohne selber personal zu entlassen. in der vorstandsetage hat wohl niemand damit gerechnet, dass die ganze geschichte jetzt wie ein bumerang zurückgekommen ist. also wenn kaufboykott dann nicht nur gegen benq sondern auch gegen siemens.

und ich bin auch weiterhin der meinung, dass es hier nicht um eine heuschreckenübernahme geht, siemens hat seine handysparte dafür zusehr angepriesen und ja sogar draufgezahlt um sie loszuwerden. heuschreckenattacken gelten gesunden unternehmen (wie zb bei der tui jetzt wieder ein gerücht umgeht) die dann zerschlagen werden um das finanziell beste rauszuholen. bei der handysparte von siemens gabs nichts rauszuholen, da musste erstmal saniert werden und das wurde wohl teurer als gedacht. und welche rechtlichen hintergründe die ausgliederung der patente in eine andere gesellschaft hat, weiß ich nicht.
15.10.2006, 11:18 Uhr
Handyfan
Original von Hendrik
BenQ-Produkte verkaufen sich nicht mehr
Der Absatz von BenQ-Geräten ist in Deutschland offenbar eingebrochen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" ...[mehr](FAS) unter Berufung auf eine Umfrage unter Elektro- und Computerhändlern vorab berichtet, sank die Nachfrage bei allen Produktion, nicht nur bei Mobiltelefonen. Für BenQ habe das Debakel mit den Handys in Deutschland "langfristig schädliche Folgen"

Da sag ich doch mal: Selber Schuld! :007:
15.10.2006, 11:08 Uhr
raba
gut das mit dem ordentlichen nehme ich zurück und ersetze es durch solidarisch. Auch wenn Dir das wahrscheinlich nicht gefällt.
Heuschreckenattacken bezieht sich nicht nur auf spezielle Investmentfirmen, sonden auch auf solche Firmenübernahmen wie in diesem Fall, wo es für jeden offensichtlich ist, dass es hier für BenQ nur um die sehr wertvollen ...[mehr]Patente von Siemens ging, da ja diese auch unverzüglich aus der GmbH ausgegliedert wurden. Die Mitgift von Siemens wurde dann dafür verwendet, den Betrieb zwecks Imagepflege für ne Anstandsfrist aufrecht zu erhalten.
Einen Konsumverzicht fordere ich speziell für BenQ Produkte und dass man jetzt durch Käufe das Unvermeidliche aufhalten kann, halte ich gelinde gesagt für einen Traum.
15.10.2006, 10:56 Uhr
fliegepuk
deinen kommentar dazu find ich äußerst daneben raba, ein ordentlicher deutscher....was ist das für eine aussage???
und dann denk mal bitte darüber nach, was die meldung das der absatz eingebrochen ist, für auswirkungen bei den mitarbeitern hat. wenn kein telefon mehr verkauft wird, dann brauch man nicht nur 1000-1500 mitarbeiter sofort zu entlassen...[mehr], dann kann man alle rausschmeißen, wird ja schließlich kein telefon mehr benötigt.
abgesehen davon kann ich die logik der käufer nicht verstehen, dass kein benq-gerät mehr gekauft wird. die telefone sind nicht von heut auf morgen schlechter geworden. aber das ist eine sehr eigenwillige logik mit der jetzt auch der konsument am letzten stuhlbein von benq sägt.

heuschreckenattacken beziehen sich im übrigen auf aufkäuft durch investmentfirmen und nicht durch übernahmen eine betriebs durch ein anderes wirtschaftsunternehmen...nur mal so am rande ;)
 kommentieren

VERWANDTE NEWS

alle News ansehen