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Schufa: Handy wird für viele Jugendliche zur Schuldenfalle

250.000 junge Erwachsene mit Handy-Schulden

Schufa: Handy wird für viele Jugendliche zur SchuldenfalleGerade junge Menschen neigen oft zu einer Anhäufung von Schulden, die sie irgendwann nicht mehr zurückzahlen können. Einer der Hauptgründe dafür ist das Handy: Im jährlich erscheinenden Schulden-Kompass der SCHUFA wird eindeutig die Gruppe der jungen Erwachsenen als besonders gefährdet für Handyschulden eingestuft. Wirtschaftsanalyst Dr. Dr. Gunter E. Zimmermann bestätigt dies: "Die höchsten Zuwächse an negativen SCHUFA-Einträgen aus dem Telekommunikationssektor seit 2002 sind vor allem bei der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen zu verzeichnen.“

250.000 Jugendliche wegen ihrer Handys eingetragen
Dr. Dieter Korczak macht den Handy-Boom mitverantwortlich: "Die Marktausweitung bei Handys führt zur Zunahme der Schulden bei den 25- bis 29-Jährigen. Im Jahr 2003 sind erstmals die negativen SCHUFA-Einträge bei den 25- bis 29-Jährigen höher als die negativen Einträge aus dem Bankensektor. Dies reflektiert auch die im Berichtszeitraum 2002-2004 stattfindende dramatische Marktausweitung der Handy-Nutzer – vor allem in der hochmobilen Gruppe der 20- bis 29-Jährigen.“ Korczak weiter: "Die Struktur der negativen SCHUFA-Einträge zeigt eine gravierende Problematik für immerhin rund 250.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 24 Jahren aufgrund von Telekommunikationsschulden.“

Zahlungsstörungen meist in der Telekommunikationsbranche
Deutlicher machen es dann die Vergleichzahlen: Die Auswertung untersucht den Anteil der Verträge mit Zahlungsstörungen an allen Verträgen, getrennt nach Branche für die jungen Erwachsenen. Zum Vergleich sind die Personen zwischen 25 und 65 Jahren gegenübergestellt. Bei den von Banken und Handel (inkl. Versandhandel) gemeldeten Zahlungsstörungen sind keine
deutlichen Unterschiede zwischen den jungen und den älteren Erwachsenen zu beobachten. Allerdings ist bei der Telekommunikationsbranche der Anteil der Zahlungsstörungen bei jungen Erwachsenen mit 9,96 % fast doppelt so hoch wie bei den Personen zwischen 25 und 65 Jahren.

Schufa-Auswertung

Auswertung: Handy bei jungen Leuten vorne


Kauf genau überprüfen
Experten raten daher, zunächst den Handykauf bewusst zu durchdenken: "Nicht nur der Kaufpreis des Handys ist entscheidend, vielmehr sind die Folgekosten wichtig." so Jan Freynick vom Mobilfunk-Wissensportal inside-handy. "So kann das vermeintliche 1-Euro-Schnäppchen schnell zur Kostenfalle werden." Später sei es dann sehr wichtig, regelmässig auch die Einzelverbindungsnachweise zu überprüfen, um zu wissen, was die Kosten verursacht hat. Sollte es die ersten Mahnungen hageln, ist der Weg zur Schuldnerberatung so schnell wie möglich anzutreten. Vieles kann so noch geregelt werden, ohne dann jahrelang auf den Schulden sitzen zu bleiben.

Zur Wahl des richtigen Tarifes empfehlen wir den inside-handy-Tarifrechner:
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Quelle: Schufa |Autor: HH
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Kommentare

28.11.2005, 16:31 Uhr
F0rce
Naja,manche Heranwachsende benehmen sich noch schlimmer als Kinder,von dem Standpunkt aus...
28.11.2005, 1:02 Uhr
schlaubi
So da ich ein junger mensch bin, will ich mich mal dazu äußern. Also man bekommt als kind wirklich viel und ich hab es na klar auch bekommen. Besser gesagt ich hab das bekommen was ich wollte. Dies hat sich geändert, als ich mir dachte, dass es schwachsinn sei immer alles haben zu wollen und zubekommen, da man sich nicht mehr wirklich freuen kann u...[mehr]nd somit alles gewohnt ist.

Als ich diesen wunsch geäußert habe, habe ich mir damit sehr schwer getan, aber ich wollte, dass ich auch mich mal wieder richtig freuen kann. Das mit dem Taschegeld hab ich immer gut hinbekommen. Hatte 20€ im Monat für unternehmungen oder süßes. Essen hab ich weiterhin bekommen, wenn ich dönergeld wollte, dann bekam ich es, aber nicht zu oft.

Also ich dann älter worde hab ich angefangen zu sparen für alles was ich haben wollte, auch wenn es lange gedauert hat, aber ich hab mich darauf tierisch gefreut. Als ich dann 16 worde, hab ich angefangen mit arbeiten nebenbei und hab mir somit mein taschengeld aufgebessert und bemerkt, wie schwer es ist.

Somit habe ich den bezug zum geld nicht verloren und weiß mir emein geld einzuteilen. Mal klappt es gut und mal etwas schlecht. Kommt immer darauf an was ich mache und wie hoch meine Handyrechernung ist *g*


Also ich denke, dass es nicht auf jeden jugendlichen zutrfft und eltern sollten ihre kiddys nicht alzudoll verwöhnung sonst bekommen die noch später nen schrecken :D
27.11.2005, 20:12 Uhr
Katze
Die Meinungen zu diesem Thema finde ich sehr interessant.Aber ist es nicht so das viele Jugendliche gar keinen richtigen Bezug zu Geld haben.Ich meine das so: Sie bekoomen alles als Kinder wenn das Taschengeld alle ist Gibt Ihnen schon jemand das Geld für das was sie wollen und guckt euch mal die Summen an die ein Kind heute Hat 100 euro nTaschenge...[mehr]ld für eien 15 jährigen.Ich habe eine freund der ist Schulrektor der erzählt so was schonmal.Wenn ich ein Kind/Jugendlichen nicht beibringe das er mit seinem Taschengeld auskommen muß dann kommt sowas dabei raus.Ich seh das in der eigen Familie
Denn Kinder sollten lernen das Geld nicht vom Himmel fällt und das man auch nicht immer alles bekommt.Sonst lernen sie das nämlich nicht und wenn sie Geld verdienen kommen sie dann mit Ihrem Geld nicht aus.
Gruß Tina
26.11.2005, 1:41 Uhr
Hendrik
also, de facto dürfen unter-18-jährige keine verträge irgendwelcher natur abschliessen. also sind alle von jamba und ähnlichen vereinen gestellten rechnungen rechtswidrig. Prepaid-karten dürfen ausserdem nicht unter die 0-marke sinken, das ist ein wichtiger vertragsbestandteil.

ausserdem hat der artikel nichts mit kids zu tun, sondern mit den 18-2...[mehr]9jährigen. die hingegen sollten sich bewusst sein, was sie da unterschreiben.

Hendrik
25.11.2005, 19:30 Uhr
F0rce
Also ich weiß nicht so recht,entweder sind dann die kinder so dumm,sich von blöder jamba werbung verar***en zu lassen,oder es mangelt an guter erziehung,schlimmsten falles kommt beides zusammen.Zumindest muß ich diesen Schluß ziehen,wenn ich mir die forenbeiträge so anschaue.

Denn wie gesagt,liegt es entweder an:
a)dummen kindern,die sich son sche...[mehr]iss,aus welchen grund auch immer,runterladen

oder

b)den eltern,die entweder den einen fehler machen,den kidz einen unlimitierten"account"(vertrag) spendieren und sich wohl nicht dafür interessieren,was die kinder damit machen,

oder aber die erziehung sausen lassen,und ohne jede erziehung,den kidz jeden mist durchgehen lassen respektive mit ihren kindern über diese fragwürdigen inhalte nicht sprechen...?! ?( :nee:
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