E-Book-Preisabsprachen von ApplePreise für E-Books wurden wegen Apple teurer: 450 Millionen Dollar Strafe

vom 08.03.2016, 07:52
Apple Store New York
Bildquelle: appleinsider.com

Unterwegs ein Buch in digitaler Form zu lesen ist längst keine Seltenheit mehr. E-Book-Reader sind über die Jahre mehr und mehr in Mode gekommen und nicht nur im Pendler-Alltag zur Normalität geworden, sondern auch im Urlaub. Unschön wird es jedoch, wenn sich herausstellt, dass bei den Preisen für E-Books unerlaubte Absprachen getroffen wurden. Apple muss dafür nun zahlen

Weil sich der IT-Konzern heimlich mit Verlagen abgesprochen haben soll, die Preise von E-Books anzuheben, wird für Apple nun eine Strafzahlung in Höhe von 450 Millionen Dollar zahlen. Eine Berufung, die Apple angestrengt hatte, wurde nun vom höchsten amerikanischen Gericht, dem Supreme Court, abgewiesen. Ursprünglich war Apple bereits im Jahr 2015 verurteilt worden, die Strafe zu zahlen.

Apple soll eine Schlüsselrolle bei illegalen Absprachen mit insgesamt fünf Verlagen eingenommen haben. Mit dabei waren auch Tochtergesellschaften von Bertelsmann und der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Laut Gericht kam es bereits zwischen Ende 2009 und Anfang 2010 zu den entsprechenden Absprachen - unmittelbar vor der Einführung des ersten iPads.

Inwiefern Kunden von Apple entschädigt werden, ist zur Stunde unklar. Das US-Justizministerium forderte den Konzern auf, allen Kunden, die benachteiligt wurden, mindestens Gutschriften für zukünftige E-Book-Käufe auszustellen.

Quelle: Reuters / AFP

Bildquelle kleines Bild: Apple | Autor: Hayo Lücke
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Themen dieser News: Apple, Unternehmen und Märkte

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