iPhone-Akku bei KälteVorsicht bei iPhone-Nutzung im Winter

vom 29.02.2016, 09:56
Apple iPhone 6s im Hands-On von inside-handy.de

Das iPhone 6s ist offenbar ein Kälte-Muffel: Wie das Technik-Magazin heise.de unter Berufung auf Leser berichtet, soll es vor allem bei der aktuellen Generation des Apple-Smartphones bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt und tiefer zu einem plötzlichen Versagen kommen. Das iPhone schalte sich ohne Vorwarnung ab und signalisiere einen leeren Akku, obwohl das Energiedepot noch ausreichend gefüllt ist.

Wie heise.de weiter berichtet, könne man das iPhone erst durch Erwärmen oder Anschließen eines Ladekabels wieder aus dem Kälteschlaf wecken. Der Fehler trete nicht nur auf, wenn man das iPhone plötzlich aus der warmen Tasche in die kalte Winterluft bewegt und aktiviert, sondern bei entsprechenden Temperaturen selbst im Standby.

Apple gibt für das iPhone einen sicheren Temperaturbereich von 0 bis 35 Grad Celcius an, in dem man das Gerät ohne Probleme betreiben könne. Gelagert werden darf das iPhone laut Hersteller sogar bei -20 bis 45 Grad Außentemperatur. Laut dem Bericht soll es jedoch schon bei Plusgraden zwischen 0 und 10 Grad zum Kälte-Schock kommen können. Anders als bei einem drohenden Überhitzen des iPhone gibt es für zu niedrige Temperaturen keine Warnung im Gerät. In den Diagnosedaten notiert iOS laut heise.de die Meldung "LowBatteryLog" und führt dort den Fehler mit der Nummer 120 auf (Bug Type 120).

Eine offizielle Stellungnahme von Apple gibt es zu diesem Thema derzeit nicht. Wer von dem Fehler betroffen ist und das iPhone mit Aufwärmen oder Aufladen nicht wiederbeleben kann, sollte sich an den Apple-Support wenden.

Quelle: heise.de

Bildquelle kleines Bild: inside-handy.de | Autor: Christian Koch
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Themen dieser News: Apple iPhone 6s/ 6s Plus, Apple, Technik

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