MWC Alcatel will in Deutschland angreifenZweistelliger Marktanteil bis Ende 2017 angestrebt

vom 23.02.2016, 15:46
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Bildquelle: Alcatel 

"Ende 2017 möchten wir in Deutschland auf einen zweistelligen Marktanteil kommen!" Jens-Uwe Theumer, Area-Director - unter anderem für den Raum Deutschland - von Alcatel, hat sich für die kommenden Monate einiges vorgenommen. Spielt Alcatel hierzulande derzeit eher eine untergeordnete Rolle, will der Manager mit einem von ihm neu zusammengestellten Team fortan in Angriffsstellung gehen.

PR, Marketing, Vertrieb – alles wurde von Theumer auf den Prüfstand gestellt. Neue Strukturen sollen dafür sorgen, dass Alcatel in Deutschland in die Offensive gehen kann, um sich gegen ebenfalls aufstrebende Smartphone-Hersteller wie Wiko oder Huawei zu behaupten beziehungsweise diese bestenfalls sogar in die Schranken zu weisen.

"Wir müssen an allen Fronten arbeiten, um unser Ziel zu erreichen", sagte Theumer zu inside-handy.de auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. Ziel sei es, auf der einen Seite den eigenen Auftritt im Fachhandel zu stärken, aber auch die Beziehungen zu den Netzbetreibern zu verbessern. "In Spanien und Frankreich gelingt uns das derzeit sehr viel besser als in Deutschland." Durchaus möglich also, dass in Zukunft Laufzeit-Verträge verstärkt mit Alcatel-Handys im Paket angeboten werden.

Dass sich Alcatel in Zukunft auf ein spezielles Produktsegment beschränken könnte, ist für Theumer keine Option. "Wir werden in allen Segmenten am Ball bleiben. Es muss unser Anspruch sein, unsere Innovationen zu demokratisieren, also für eine breite Masse zur Verfügung zu stellen." Dazu zähle auch, die Investitionen in Online-Werbung zu intensivieren. Nicht nur bei Online-Absatzkanälen, sondern auch auf Social-Media-Plattformen wie YouTube. "Dort ist unsere Zielgruppe unterwegs", ist Theumer überzeugt. TV- und Print-Werbung soll es von Alcatel zumindest kurzfristig nicht geben.

Alcatels Zielsetzung ist es, pro Monat rund 15.000 Geräte in der Idol-Klasse zu verkaufen, insgesamt rund 25.000 Geräte monatlich im Mittelklasse-Segment (Pop-Reihe). Vor allem die neuen Premium-Modelle Idol 4 und Idol 4S machen einen sehr werthaltigen Eindruck und sollen Menschen mit Highend-Ausstattung zu einem erschwinglichen Preis überzeugen.

Alcatel Idol 4: Hands-On-Fotos

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    Das Alcatel Idol 4 im Hands-On
    Bildquelle: Inside-Redaktion
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    Das Alcatel Idol 4 im Hands-On
    Bildquelle: Inside-Redaktion

Auffälligste Merkmale der beiden neuen Handys sind neben einem so genannten Boom-Key an der Seite, der schnell und unkompliziert Serienbild-Aufnahmen gestattet, ohne mühsam umgreifen zu müssen, die bidimensionalen Lautsprecher. Sie sorgen nicht nur für eine ordentliche Lautstärke, sondern strahlen angebracht an der Fuss- und an der Kopfseite Musik und andere Audio-Inhalte sowohl nach vorne als nach hinten ab. Darüber hinaus ist es möglich, Telefonate sowohl über den Lautsprecher an der Kopf- als auch über jenen an der Fußseite anzunehmen. Es spielt also keine Rolle mehr, wie das Handy aus der Tasche gezogen wird.

Alcatel Idol 4S: Hands-On-Fotos

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    Das Alcatel Idol 4S im Hands-On
    Bildquelle: Inside-Redaktion
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    Das Alcatel Idol 4S im Hands-On
    Bildquelle: Inside-Redaktion

Auch zukünftig wird es bei Alcatel übrigens sowohl UMTS- als auch LTE-Smartphones zu kaufen geben, die sich absonsten kaum oder gar nicht in der Ausstattung unterscheiden. Das geschehe vor allem vor dem Hintergrund, preissensiblen Kunden, die kein Interesse an LTE-Verbindungen haben, günsigere Endgeräte zur Verfügung stellen zu können, so Theumer. 

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Bildquelle kleines Bild: Alcatel  | Autor: Hayo Lücke
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Themen dieser News: Alcatel, MWC Barcelona, Unternehmen und Märkte

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