Apple MusicApples Musik-Streaming-Dienst kann 11 Millionen zahlende Kunden verbuchen

vom 15.02.2016, 09:45
Apple Music
Bildquelle: Apple

Apple hat neue Zahlen zu verkünden, die in diesem Fall mit Apple Music und auch der iCloud in Zusammenhang stehen. Gegenüber dem Blogger John Gruber gaben die Apple-Vorstandsmitglieder Craig Federighi und Eddy Cue bekannt, dass Apples Musik-Streaming-Dienst Apple Music mittlerweile mehr als 10 Millionen Accounts zahlender Kundschaft verzeichnen kann. Daneben wurde eine neue Funktion der Set-Top-Box Apple TV angekündigt.

Der Blogger John Gruber, vom Blog Daring Fireball, konnte die Chance ergreifen, mit Craig Federighi und Eddy Cue ein Interview zu führen und so neue Zahlen zu diversen Diensten von Apple veröffentlichen, die sonst nicht in Apples Quartalszahlen Erwähnung finden. Gegenüber Gruber bestätigten die zwei Vorstandsmitglieder von Apple, dass der hauseigene Musik-Streaming-Dienst Apple Music mittlerweile 11 Millionen zahlende Abonnenten sein Eigen nennen kann.

Zum Vergleich: Im Dezember des vergangenen Jahres sind es noch 6,5 Millionen Kunden gewesen. Apple startete Apple Music Ende Juni 2015 und verlangt im Monat rund 10 Euro; für Familien fällt der Dienst mit 15 Euro monatlich ein wenig teurer aus. Um sich für den Dienst registrieren zu können, sind eine Apple-ID sowie auch eine Kreditkarte von Nöten. Bei Spotify stehen mehr als 20 Millionen zahlende Nutzer in den Bilanzen.

Daneben kamen Federighi und Cue auch auf die iCloud zu sprechen. Der Aussage zufolge gibt es aktuell 782 Millionen iCloud-Accounts und etwas mehr als eine Milliarde verkaufte iOS-Geräte. Die Kommunikation zwischen den Besitzern der Apple-Geräte sieht in Zahlen folgendermaßen aus: Während pro Sekunde etwa 200.000 iMessages ihren Weg in die Tiefen des Mobilfunknetzes finden, werden in der Woche 750 Millionen Käufe über iTunes oder den App Store abgehandelt.

Schlussendlich gaben Cue und Federighi auch einen Ausblick auf eine künftige Funktion der Set-Top-Box Apple TV. Diese soll in Zukunft nicht mehr nur von der Fernsteuerung Siri Remote bedient werden können, sondern auch von einem iPhone. Kurzum wird das Smartphone dann zu einer Art Game-Controller und kann auch als Sprachsteuerung verwendet werden. Wann diese Funktion auf den Markt kommt, ließen die Vorstandsmitglieder allerdings offen.

Quelle: Daring Fireball

Bildquelle kleines Bild: Apple | Autor: Simone Warnke
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