Smartphone-NavigationDeutsche navigieren über das Handy, wollen aber nicht geortet werden

vom 14.02.2016, 14:21
Navigation per Handy und Tablet-PC verdrängt Auto-Navis
Bildquelle: Tomtom ADAC

Die Deutschen greifen beim Navigieren immer öfter zum Handy. Die richtige Straße oder das Reiseziel finden 28 Prozent der Befragten einer Umfrage täglich oder mindestens wöchentlich über das Smartphone. Den schnellsten Weg durch den Nahverkehr finden immerhin 18 Prozent über das Mobiltelefon und den Apps darauf.

Die Navigation im Auto über das Smartphone wird immer beliebter und auch Fußgänger lassen sich immer öfter den Weg durch eine App zeigen. Dazu kommt, dass sich Nahverkehrs-Apps steigender Beliebtheit erfreuen. Das bestätigt nun eine neue Umfrage: Wie der Focus berichtet, erhob das Deutsche Verkehrsforum durch eine repräsentative Infas-Umfrage Daten zur Nutzung des Handys bei der Navigation und dem Nahverkehr. Dabei wird zwar eine ansteigende Zahl an Nutzern von mobilen Navigationsmitteln verzeichnet, jedoch auch eine große Vorsicht, wenn es um die eigenen Daten geht. So werden die eigenen Positionsdaten nur von 11 Prozent der Deutschen generell freigegeben. Ihnen gegenüber stehen dem Vernehmen nach 36 Prozent der Nutzer, die sich gar nicht orten lassen.

Der größte Teil der Befragten setzt die Ortung des Handys gezielt ein und will wohl nicht grundsätzlich gefunden werden. Insgesamt 40 Prozent der Nutzer verfahren im Alltag so. Dabei ist ein weiterer recht erstaunlicher Wert aufgefallen: Gerade die junge Bevölkerung ist recht vorsichtig mit seinen Standortdaten. Jeder zweite der 18- bis 29-Jährigen möchte seinen Standort nicht genau preisgeben.

Quelle: Focus

Autor: Michael Büttner
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