Test Honor 5X im TestVerbesserter Akku-Riese zum kleinen Preis

vom 11.02.2016, 16:31
Honor 5x

Mit dem Honor 5x poliert Huawei das Einsteiger-Phablet 4X aus dem Jahr 2015 ordentlich auf: Full-HD anstatt HD-Display, Fingerabdruckscanner, Metallrückseite und ein schnellerer Prozessor. Dennoch ist es letzlich das Gesamtpaket mit dem das 229 Euro teure Phablet beim preisbewussten Käufer überzeugen muss. Ob dies gelingt, zeigt der folgende Test.

Design und Verarbeitung

Unter dem Slogan "No Nonsense" (zu Deutsch: Kein Nonsens/Unsinn) führt die Huawei-Marke das neue Einsteiger-Phablet Honor 5x auf den europäischen Markt ein. Dass sich die Chinesen vom Design her zu keinem Stuss oder Ungereimtheiten haben hinreißen lassen, kann man jedoch beim Honor 5x nicht ganz behaupten. Zwar kommt die Rückseite aus Metall sehr hochwertig und elegant daher, an anderen Stellen des 5,5 Zoll großen Phablets hätte es jedoch etwas mehr Obacht benötigt. Während Honor beim Vorgänger 4x noch auf physische Tasten setzte, verschenken die Chinesen in diesem Jahr den Platz unterhalb des Gehäuses als Fingerablage und setzen vollständig auf On-Screen-Tasten. Dies erschwert die Handhabung des mit 5,5 Zoll doch sehr großen Smartphones unnötig. Entweder hätten die Ränder unterhalb des Displays schmaler ausfallen oder aber physische Tasten beinhalten sollen. Die gewählte Lösung wirkt jedenfalls etwas unbedacht, zumal Honor es beim 4x bereits besser gelöst hatte.

Fern ab von diesem Hauptkritikpunkt sind es dann jedoch nur noch Kleinigkeiten, die man am Design und der Verarbeitung ankreiden kann. Denn die gebürstete Optik der Metallrückseite wirkt sehr interessant und kommt edel anmutend daher. Die mittlerweile schon fast typischen Schönheitsfehler, eine etwas zu weit aus dem Gehäuse hervorstehende Kamera und zwei Kunststoffstreifen oben und unten für die Antennen, sind allerdings auch beim Honor 5x zu finden. Gut gelöst ist hingegen die Unterbringung des Fingerabdruckscanners unterhalb der Kamera. Dieser ist etwas in das Gehäuse eingelassen und lässt sich so gut mit dem Zeige- oder Mittelfinger ertasten. Nach drei Tagen in Benutzung und ohne dass das Honor 5x mit einem Schlüsselbund in Kontakt gekommen ist, waren jedoch auf der Metallrückseite erste feine Kratzer zu erkennen, die vermuten lassen, dass die Rückseite auf Dauer vor vereinzelten Kratzern ohne Hülle nicht verschont bleibt.

Honor 5x im Test: Hands-On

  • 1/14
    Das Honor 5x..
  • 2/14
    ....besitzt eine Rückseite aus Aluminium...

Mit seinen 8,1 Millimetern in der Tiefe fällt es zwar nicht so flach aus wie etwa ein iPhone 6s Plus, dafür hat man als Nutzer aber auch nicht permanent Angst, dass einem das Riesen-Smartphone aus der Hand fallen könnte. Mit einem Gewicht von 158 Gramm ist es zudem sogar etwas leichter als das iPhone-Phablet und das, obwohl es einen 3.000 mAh großen Akku in sich trägt. An der linken Flanke findet der Nutzer zwei mit einer beiliegenden Pinzette herausnehmbare Einschübe. Dort finden sowohl eine Nano- und eine Micro-SIM-Karte als auch eine Micro-SD-Karte zur Erweiterung des Speichers Platz. Auf der rechten Seite sind eine Lautstärkenwippe und ein Power-Button untergebracht, die beide einen angenehmen Druckpunkt besitzen.
Zum Test stand der inside-handy.de-Redaktion die schwarz-graue Version zur Verfügung. Das Honor 5x ist jedoch auch noch in den Farben Weiß/Silber und Gold erhältlich.

Auf Kopfhörer muss man als Käufer des Honor 5x zunächst verzichten, denn diese sind im Lieferumfang nicht enthalten. Zusammen mit den nicht optimal gelösten On-Screen-Tasten reicht es für das Honor 5x somit nicht ganz für die volle Punktzahl.

Bewertung: 4/5



Bildquelle kleines Bild: inside-handy.de | Autor: Katharina Schell
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Themen dieser News: Testcenter, Handys unter 400 Euro, Honor, Huawei, Phablets, Smartphones

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