Hands-On: Coolpad Torino S, Porto S und MaxDer erste Eindruck der neuen Premium-Mittelklasse

vom 29.01.2016, 07:57
Coolpad Max, Torino S, Porto S im Hands-On

Am gestrigen Donnerstagabend hat der chinesische Hersteller Coolpad in München auf einem Launch-Event gleich drei neue Smartphones vorgestellt. Das Porto S, Torino S und das Max erstrecken sich von 129 bis 299 Euro, von Plastik- zu Metallgehäuse, von HD zu Full-HD und von 1 bis zu 4 GB Arbeitsspeicher. Je nach Anspruch und Budget konnten sie im ersten Eindruck an einigen Stellen mal mehr, mal weniger gefallen.

Für 129 Euro bietet Coolpad mit dem Porto S ein gut ausgestattetes Einsteiger-Smartphone mit Dual-SIM-Funktion an. Auf besondere Funktionen wie etwa einen Fingerabdruckscanner muss man zwar bei dem günstigsten Modell verzichten, dennoch muss sich das Porto S nicht verstecken. Das 5 Zoll große HD-Display bietet zu dem Preis eine absolut ausreichende Auflösung und auch die Verarbeitung des Polycarbonat-Gehäuses bewegt sich auf einem guten Niveau. Optisch lässt sich zwar in jedem Fall ein Unterschied zum größeren Bruder, dem Torino S, feststellen, dafür kostet es jedoch auch rund 35 Prozent weniger.

Coolpad Porto S: Hands-On

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    Das Coolpad Porto S im Hands-On.
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    Das Coolpad Porto S im Hands-On.

Auch wenn das Torino S ebenfalls in einem Plastik-Gehäuse daher kommt, so hinterließ es bei der inside-handy.de-Redaktion gleich einen ganz anderen Eindruck. Denn die Oberfläche des Torino S ist auf der Rückseite deutlich weicher und liegt geschmeidiger in der Hand. Zum guten Handling trägt zudem das 4,7 Zoll große Display bei. Eine Bedienung mit einer Hand ist noch gut möglich, man kann ohne zu lügen beim Torino S von einem sehr handlichen Smartphone sprechen. Vorteilhaft wirkt sich auch das ganz leicht abgerundete Curved-Design des Displays aus, da sich die weichen Rundungen angenehm der Handinnenfläche anschmiegen. Im direkten Vergleich zum Porto S zeigt sich auch, dass die Ladezeiten von Apps oder beim Entsperren des Gerätes deutlich kürzer ausfallen. Grund dafür ist nicht nur der etwas leistungsstärke Snapdragon-410-Prozessor, sondern auch der mit 2 GB doppelt so große Arbeitsspeicher.

Coolpad Torino S: Hands-On

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    Das Coolpad Torino S im Hands-On.
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    Das Coolpad Torino S im Hands-On.

Genau unter die Lupe genommen wurde beim ersten Hands-On natürlich auch der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite, der sowohl beim Torino S als auch beim neuen Phablet Max zu finden ist. Im ersten kleinen Test funktionierte dieser fehlerfrei und ließ sich leicht einrichten. Bis zu fünf Finger können hinterlegt werden, denen dann ebenfalls verschiedene Funktionen zugeordnet werden können. So kann beispielsweise mit dem Zeigefinger ganz klassisch das Display entsperrt, mit dem Ringfinger die wichtigste Kontaktperson angerufen oder mit dem Mittelfinger die Kamera ausgelöst werden.

Coolpad Max: Hands-On

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    Das Coolpad Max im Hands-On
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    Das Coolpad Max im Hands-On

Optisch am besten gefallen konnte im ersten Hands-On das bereits auf der CES für den chinesischen Markt vorgestellte Max. Es besitzt mit einem Octa-Core-Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und Full-HD-Display nicht nur die beste technische Ausstattung aller drei Smartphones, sondern kann auch mit einem Unibody-Gehäuse aus Metall überzeugen, das zudem sehr schlank ausfällt.

Bildquelle kleines Bild: inside-handy.de | Autor: Katharina Schell
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Themen dieser News: Alternative Hersteller, Handys unter 200 Euro, Handys unter 400 Euro, Smartphones

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