Die nächste mobile Revolution kommt 2020Huawei denkt ans "Superphone"

vom 06.12.2015, 11:20
Huawei Research and Development Center Shanghai

Wie werden wir in Zukunft kommunizieren? Diese Frage stellte sich Huawei anlässlich des firmeneigenen "Innovation Day Asia". Die Antwort ist das "Superphone", das unseren Alltag aufs Neue revolutionieren soll, wenn physische und virtuelle Realität einander noch näherkommen.

Geht es nach der Huawei Consumer Business Group und deren Chef Chao Yang steht die nächste Revolution bereits etwa 2020 ins Haus. Bereits seit dem ersten Featurephone von Motorola (1995) und dem ersten neuzeitlichen Smartphone, Apples iPhone (2007), vergingen 12 Jahre. Diese Zeitspanne hat Huawei als Dauer des Innovationskreislaufs ausgemacht, bis die nächste Generation von Geräten sich anschickt, den Markt zu erobern.

Dann sollen die physische und die digitale Realität miteinander verschmelzen. "Inspiriert von der biologischen Evolution wird das Mobiltelefon, das wir heute kennen zum 'Superphone'", so Yang. "Durch Evolution und Anpassung wird das 'Superphone' intelligenter, wird unsere Wahrnehmung ergänzen und sogar verändern und es der Menschheit ermöglichen, noch weiter zu gehen als bisher", ist sich der Huawei-Manager sicher.

Dank digitaler Intelligenz, Big Data und Cloud-Technologie beginnt eine Ära, in der alles Digital ist. Das "Superphone" wird in Huaweis Vision eine tragende Rolle dabei spielen, die menschliche und die künstliche Intelligenz zu vereinigen und damit das Internet der Dinge zu kreieren. Dies soll dann die Art revolutionieren, wie Menschen mit der Welt interagieren. Die physische Welt wird durch das "Superphone" digital rekonstruiert, wenn es nach Huawei geht.

Hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung

Zu den wichtigen Bausteinen dieses Zukunftsszenarios gehören für Huawei auch Connected Cars. Hier hat Huawei in diesem Jahr Partnerschaften mit namhaften deutschen Automobilherstellern vereinbaren können. Auch in Wahrnehmungstechnologie investiert der chinesische Hersteller, denn Sensoren, Objekterkennung und 3D-Scanning sollen das Internet der Dinge ("Internet of Things", IoT) erst ermöglichen. Intelligente Technologie auf Basis von Big-Data-Analyse, Künstlicher Intelligenz aber auch Virtual Reality und Augmented Reality gehören zu den Gebieten, auf denen das Unternehmen forscht. Und dafür Beschäftigt Huawei rund 76.000 Angestellte in 16 Forschungs- und Entwicklungszentren und hat in den letzten 10 Jahren etwa 190 Milliarden chinesische Yuan (etwa 27,3 Milliarden Euro) in Forschung und Entwicklung investiert.

"Unser Konzept des 'Superphone' eröffnet eine neue Dimension unendlicher Möglichkeiten," sagte Chao Yang zum Abschluss seiner Präsentation. "Durch kontinuierliche aggressive Investitionen in Forschung und Entwicklung, gepaart mit den technisch hellsten Köpfen und Talenten, werden wir Technologie entwickeln die der Menschheit dient und neues ermöglicht."

Quelle: Huawei

Autor: Stefan Winopal
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Themen dieser News: Huawei, Smart Home & Internet der Dinge, Unternehmen und Märkte

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