Forscher des Elektronikkonzerns Siemens haben ein Handy mit eingebautem Projektor-System entwickelt. Das Mobiltelefon kann eine vollständige Tastatur oder das Display des Geräts auf eine Oberfläche projizieren. Mit einem besonderen Stift können Anwender anschließend auf der Tastatur schreiben oder die Telefonfunktionen bedienen. Die Projektionseinheit sitzt auf einem seitlich angebrachten drehbaren Bügel. Als Leuchtmittel dient ein winziger Halbleiterlaser, der ein monochromes Licht aussendet. Das Display wird in Echtzeit abgebildet. Je nach Stellung des Bügels erfolgt die Projektion auf eine Oberfläche oder eine Wand. Laut Siemens können damit sogar Präsentationen oder Diashows für kleinere Gruppen gezeigt werden.
Mikro und Lautsprecher im Stift
In dem integrierten Stift sind ein Mikrofon und ein Lautsprecher eingebaut. Die Signale werden via
Bluetooth übertragen. Ein Abstandssensor erkennt, wenn der Anwender den Stift ans Ohr hält und reduziert dann automatisch die Lautstärke. Will der User auf der virtuellen Tastatur schreiben, muss er laut Siemens nur mit dem Stift auf die Projektion tippen. Eine Sensorautomatik erkennt via Ultraschall und
Infrarot die Position des Stifts und setzt so den Startpunkt für die Messung. Zeitgleich gehen von der Spitze Ultraschallsignale aus, die an zwei Stellen im Gehäuse erfasst werden. Aus der Zeitdifferenz der Signale berechnet eine Software die exakte Position des Stifts. Derzeit existiert nur ein Demonstrationsmodell des Handys. Ob Siemens die Technik weiterentwickelt und ein entsprechendes Mobiltelefon auf den Markt bringt steht noch nicht fest.
So könnte es demnächst unterwegs aussehen
Quelle: pte |Autor: HH
Kann doch nicht sein, daß sich das bis heute nicht durchgesetzt hat! Gerade heutzutage würde ich gerne die gesamte elektronische Kommunikation auf ein einziges, mobiles Gerät verlagern...
ein handy bleibt ein handy
und ein laptop bleibt ein laptop
da wird sich nix dran ändern :hihi:
siemens muss sich eh ins zeug legen um weiter in der mobilfunkbranche
mitmischen zu können find ich.