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Patch soll Abhilfe schaffen Galaxy Nexus: Verkaufsstopp bleibt bestehen

vom 04.07.2012, 11:30 (0)

Die kalifornische Bundesbezirksrichterin Lucy Koh hat den Antrag von Samsung abgeschmettert, das Ende Juni erlassene Verkaufsverbot für sein Galaxy Nexus nicht durchzusetzen, solange das Verfahren noch läuft. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Samsung und Google wollen die Patentverletzung jetzt durch einen Patch umgehen, der schon in den kommenden Tagen erscheinen soll.

Dabei handelt es sich um eine Software-Lösung, die über ein Update auf die betroffenen Geräte gespielt werden soll. Laut Angaben von Google werde man damit den bisherigen Vorwürfen gerecht und die Patentverletzungen aus dem Weg geräumt. Wie All Things D berichtet, geht es bei dem Update darum, die Patenverletzungen im Bereich der Suchfunktion auszuschalten.

Konkret wird die auf dem Startbildschirm zu findende Schnellsuche beschnitten, sodass sie nur noch Ergebnisse aus dem Netz anzeigt - eine lokale Suche etwa in Gmail wird dann nicht mehr möglich sein. Das gleiche gilt auch für die Sprachsuche. Unklar ist, ob Nutzer den Patch verweigern können. Der in "Jelly Bean" integrierte Dienst Google Now ist angeblich nicht betroffen.

The Verge berichtet unterdessen, dass Apple die geforderten 96 Millionen Dollar hinterlegt habe, die nötig sind, um das Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Nexus durchzusetzen. Google habe dem Portal gegenüber bestätigt, dass der Vertrieb des Galaxy Nexus aktuell eingestellt ist, aber schon in der nächsten Woche wieder aufgenommen werden soll.

Galaxy Nexus Verkaufstopp

Derzeit ist das Galaxy Nexus nicht bei Google verfügbar. Wer das Smartphone aktuell im Google Play Store erwerben möchte, erhält lediglich die Meldung "coming soon".

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Bildquelle: Samsung / Apple | Autor: Thomas Schleder

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