Schon Ende 2012 soll es so weit sein. Dann wird es, geht es nach Mobilfunkbetreiber O2, möglich sein, Zahlungsvorgänge bequem per Handy abzuwickeln. Die notwendigen Geräte würden noch im Laufe des Jahres bereitgestellt, berichtet das "Handelsblatt" online mit Bezug auf die O2-Geschäftsführung.
Das in Zusammenarbeit mit der Telekom und Vodafone entwickelte Bezahlsystem "Mpass" soll die drahtlose Bezahlung mit der NFC-Technologie ("Near Field Communication") ermöglichen, welche das Kundenkonto mit der Kasse verbindet. Die Zahlung erfolgt schließlich per Lastschriftverfahren.
Auch für die Sicherheit der sensiblen Daten beim Zahlungsverkehr wird gesorgt. Neue Generationen von SIM-Karten oder kleine Zusatzaufkleber auf dem Handy, entwickelt von der Münchener Sicherheitsfirma Giesecke & Devrient (G&D) sorgen für maximierte Sicherheit. Konkrete Handelspartner, bei denen das System zum tragen käme wurden von O2 bisher noch nicht gennant.
Durch diese Offensive der Mobilfunkbetreiber sind bei den Kreditkartenbetreibern nun Reaktionen gefragt. Mastercard kündigte an, selbst mit einem Bezahlchip für Handys auf den deutschen Markt zu kommen. Hiermit können dann Beträge unter 25 Euro kontaktlos und ohne PIN abgebucht werden. Bei höheren Beträgen kommt durch zusätzliche PIN-Eingabe das alte Kreditkartenprinzip zum Vorschein. Das US-Unternehmen zieht E-Plus und die Targobank als Partner mit ins Boot.
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