Rene Obermann

EU soll Telekom-Politik ändern Mobilfunker kritisieren EU-Preisobergrenzen

vom 26.06.2012, 11:00 (0)

Während sich Reisende über die stetig schrumpfenden Kosten für Telefonate und Kurznachrichten innerhalb der EU freuen, sind die Netzanbieter laut "Welt" scheinbar wenig erbaut über die gesetzlich vorgeschriebene Deckelung. Demnach haben sich jüngst die 22 großen Mobilfunker in Europa in einem Schreiben an die Staats- und Regierungschefs der EU gewandt und sich gegen die Preisregulierungen ausgesprochen.

"Wir glauben, dass eine Änderung der Telekom-Politik der EU dringend nötig ist, um die besten Bedingungen für private Investitionen und Innovationen zu schaffen", zitiert die Zeitung aus dem Brief der Unternehmen, die sich eine Deregulierung vom "Pakt für Wachstum und Arbeitsplätze" erhoffen, der Ende der Woche beschlossen wird.

"Hindernisse für investitionswillige Unternehmen abbauen"

Man wolle den Regulationsdruck im Telekom-Sektor vermindern, um Investoren zu versichern, dass ihr Geschäftsmodell nicht unterminiert werde, heißt es weiter. Denn die Kapitalgeber sorgten sich über strenge Vorgaben aus Brüssel, die Investitionen in Netze kaum lohnenswert machten.

Konkret fordern die Chefs, zu denen auch Telekom-CEO René Obermann gehört, "alle neuen Maßnahmen zu vermeiden, die Lasten für regulierte Unternehmen bedeuten, zum Beispiel im Bereich der Preisregulierung". Verbraucherfreundliche Preissenkungen für Telefonate, SMS und mobiles Internet, wie sie etwa zum 1. Juli anfallen, gehörten damit der Vergangenheit an.

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Bildquelle: Deutsche Telekom AG | Autor: Oliver Strunk

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