Stellenabbau, fallender Aktienkurs, stagnierende Verkaufszahlen: Mit Research In Motion (RIM) geht es seit geraumer Zeit bergab. Nun wird der Blackberry-Hersteller außerdem von einem Hardware-Lieferanten verlassen. So erklärte der ebenfalls in Kanada ansässige Auftragshersteller Celestica, seine Zusammenarbeit mit RIM einstellen zu wollen. Dies geht aus einer offiziellen Pressemitteilung des Unternehmens hervor.
Innerhalb der nächsten drei bis sechs Monaten soll die Zusammenarbeit zwischen Celestica und RIM zuende gehen. Dabei wird die Beendigung der Kooperation mit einer Restrukturierung des Unternehmens einhergehen, die 35 Millionen US-Dollar kosten könnte, schätzt Celestica. Neben RIM gehören auch IBM und Cisco zu den Partnern des Auftragsherstellers.
Ende Mai hatte RIM verkündet, eine ganze Menge unverkaufter Geräte im Lagerbestand zu haben. Etwa eine Milliarde US-Dollar musste der Blackberry-Hersteller auf diese Weise abschreiben. In diesem Licht erscheint das Ende der Zusammenarbeit mit Celestica mehr als logisch.
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