RIM-Chef Thorsten Heins

Blackberry-Hersteller weiter auf Talfahrt RIM schließt Verkauf des Unternehmens nicht aus

vom 30.05.2012, 17:09 (0)

Nach den kürzlichen Hinweisen auf eine drohende Kündigungswelle bei Research In Motion (RIM) regnet es weitere schlechte Nachrichten. So sank die RIM-Aktie am gestrigen Dienstag nachbörslich um acht Prozent, als der Unternehmenschef Thorsten Heins vor einem verlustreichen ersten Quartal 2012 warnte. Inzwischen sei auch ein Verkauf des Unternehmens nicht ausgeschlossen, so Heins laut der Online-Ausgabe des "Handelsblatt".

Die RIM-Talfahrt geht weiter. Angesichts der schlechten Aussichten auf die weiteren Quartale hat der Blackberry-Hersteller nun Investmentbanken beauftragt, die ihm strategisch unter die Arme greifen und mögliche Optionen durchgehen sollen. Dies verkündete RIM-Chef Thorsten Heins bei der gestrigen Konferenz.

Das erste Quartal werde das kanadische Unternehmen mit einem operativen Verlust abschließen, so die düstere Prognose. Damit würde RIM in dieser Hinsicht zum ersten Mal seit 2004 rote Zahlen schreiben. Für das am 2. Juni endende erste Quartal hatten Analysten einen operativen Gewinn in Höhe von 261 Millionen Dollar erwartet.

Um dem Unternehmen wieder auf die Beine zu helfen, möchte Thorsten Heins Partner finden, die Blackberry 10 lizensieren, so das "Handelsblatt". Die Hoffnung hierbei ist, RIM attraktiver für App-Entwickler zu machen, indem mehr Geräte mit dem Blackberry-Betriebssystem auf den Markt kommen.

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Bildquelle: RIM | Autor: Swetlana Soschnikow

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