Im vergangenen Jahr wollte die Deutsche Telekom ihre US-Tochter T-Mobile USA an AT&T verkaufen. Der 39 Milliarden US-Dollar schwere Deal platzte jedoch aufgrund von Widerstand der US-Behörden. Doch offenbar hält die Telekom weiterhin an ihren Plan fest, die US-Abteilung loswerden zu wollen und zieht neben einem Verkauf nun auch eine Fusion mit einem anderen Unternehmen in Betracht, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg.
"Wir schließen für T-Mobile USA keine Option aus - auch keinen Zusammenschluss", so der Telekom-Chef René Obermann auf dem jährlich stattfindenden Anleger-Treffen in Köln. Zugleich räumte Obermann ein, dass ein kompletter Verkauf inzwischen unwahrscheinlich sei.
Als ein möglicher Kandidat für eine Fusion wird derzeit der 1994 gegründete US-Mobilfunkanbieter Metro PCS Communications gehandelt. Im gleichen Atemzug wird jedoch auch Sprint Nextel genannt.
Dass ein Zusammenschluss mit einem weiteren Unternehmen für T-Mobile USA vorteilhaft werden dürfte, sagen auch Analysten. "Wir sehen keine weitere Wertschöpfung innerhalb von T-Mobile USA, wenn das Unternehmen weiterhin eigenständig bleibt", zitiert Bloomberg beispielsweise den Pariser Analysten Alexandre Iatrides.
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