Sony Xperia S und P

Geschäftsjahr 2011 Sony rechnet mit Rekordverlust

vom 10.04.2012, 18:01

Der japanische Elektronikkonzern Sony steckt offenbar tiefer in der Krise als bislang angenommen. Am heutigen Dienstag gaben die Japaner bekannt, dass der Verlust dabei wohl doppelt so hoch ausfallen werde, wie noch im Februar angekündigt.

Demnach geht Sony nun von einem von einem Rekordverlust von 520 Milliarden Yen (4,9 Milliarden Euro) für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr aus. Noch vor zwei Monaten rechnete der Konzern mit einem Verlust von etwa 220 Milliarden Yen.

Grund für die schlechten Zahlen sollen vor allem erhöhte Steueraufwendungen in den USA gewesen sein. Dort seien zusätzliche Kosten von 300 Milliarden Yen enstanden.

Mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr liegt Sony bereits das vierte Jahr in Folge in den roten Zahlen. Insbesondere der Preisverfall bei den Fernsehern, die große Konkurrenz bei den Spielekonsolen und das Hinterherhinken bei den Tablets und Smartphones macht dem Hersteller offenbar zu schaffen.

Pläne, wie Sony wieder aus der Krise zu kommen plant, will der neue Chef Kazuo Hirai am Donnerstag der Öffentlichkeit bekannt geben. Japanische Medien berichten deweil bereits davon, dass Sony plane, 10.000 seiner weltweit 170.000 Arbeitsplätze zu streichen.

Bildquelle: inside-handy.de | Autor: Caroline Bornhold
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Themen dieser News: Sony

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