
Zum Auftakt des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat Huawei die Messlatte hoch gehängt: Nicht weniger als das "schnellste Smartphone der Welt" versprach der chinesische Hersteller im Rahmen seiner offiziellen Pressekonferenz. Ein selbst entwickelter Quad-Core-Prozessor mit 1,5 Gigahertz Rechenleistung soll die Konkurrenz aufschrecken und verdeutlichen, dass Huawei sich künftig mit den Großen der Branche messen will.
Schon im Dezember des letzten Jahres hatte Huawei angekündigt, dass man den MWC für eine große Produktvorstellung nutzen will. Mit dem Ascend D quad ist es dem Hersteller nun zumindest gelungen, das erste Quad-Core-Smartphone im Rahmen der Messe vorzustellen.
Die technischen Daten des Ascend D quad sind dabei durchaus konkurrenzfähig: Android 4.0, ein 4,5-Zoll-Display mit 720p-Auflösung, Dolby 5.1 Surround Sound sowie eine 8-Megapixel-Kamera zählen zu den wichtigsten Features des Geräts. Überzeugen soll zudem die Umgebungsgeräusche reduzierende Filtertechnologie "earSmart".
Außerdem bringt das Gerät ein Objektiv über dem IPS-Bildschirm mit, das Videotelefonate in einer Auflösung von 1,3 Megapixeln ermöglicht. Zur weiteren Ausstattung gehören HSPA+ (21 MBit/s), WLAN (b/g/n), GPS sowie Bluetooth 3.0. Der interne Speicher umfasst acht Gigabyte, dem Prozessor stehen ein Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite.
SoC aus eigenem Hause
Dem selbstproduzierten SoC hat Huawei die Bezeichnung K3V2 verpasst und verspricht Leistungsdaten, die unter anderem dank 16 GPU-Kernen deutlich vor denen der Konkurrenz liegen sollen - bei gleichzeitig niedrigerem Energiebedarf. Ob das Vierkern-Smartphone hält, was der Hersteller verspricht, werden erste Praxistests beweisen müssen.
Damit der Stromhunger des Huawei-Flaggschiffs seinen 1.800 mAh-Akku nicht vorzeitig in die Knie zwingt, hat der Hersteller eine eigene Energiemanagement-Technologie entwickelt, die für eine bis zu 30 Prozent verlängerte Laufzeit gegenüber dem Industriedurchschnitt sorgen soll. Bis zu zwei Tage soll das Gerät bei normaler Nutzung in Betrieb bleiben können.
Auf den Markt kommen soll das 130 Gramm schwere Ascend D quad im Frühjahr dieses Jahres, zunächst in China und Europa. Zum Preis schweigt sich Huawei noch aus, man stecke derzeit noch in Verhandlungen mit Netzanbietern weltweit. Dem Vernehmen nach will Huawei die Konkurrenz im Hochpreis-Segment jedoch um 10 bis 20 Prozent unterbieten.
Ascend D quad XL, Ascend D1 und MediaPad 10 FHD
Huawei hat neben dem Ascend D quad außerdem noch zwei weitere Smartphones vorgestellt: Das Ascend D quad XL hat einen stärkeren Akku (2.500 mAh) und der K3V2-SoC taktet mit höheren 1,5 Gigahertz, dafür ist es zwei Millimeter dicker und etwas schwerer (150 Gramm). Das Ascend D1 ist eine Dual-Core-Version für den kleineren Geldbeutel.
Im dritten oder vierten Quartal dieses Jahres ist darüber hinaus eine LTE-Variante des Ascend D quad geplant. Bereits vor einigen Tagen sickerte durch, dass Huawei auch das MediaPad 10 FHD auf dem MWC präsentieren wird. Eine Offensive, die nötig ist, wenn das Unternehmen sein selbst gestecktes Ziel von 60 Millionen verkauften Smartphones im Jahr 2012 erreichen will.
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Allerdings lebe ich hier in Deutschland und für mich ist schweres, glänzendes Metall eben der schickere Werkstoff ;)
Mehr Metall & Alu = schwacher Empfang = schöner unnützer Klotz aus Metall & Glas!
Lieber eine Hülle aus Plastik mit gutem Empfang, als eine aus Metall und schlechtem Empfang...
Und über Design lässt sich nunmal streiten, das ist Geschmackssache!
diese messe ist bis jetzt wirklich belanglos, haufenweise plastikschüsseln, eine häßliger als die andere und wenn jemand mal nen alu unibody rausbringt, muss er...[mehr]s mit nem überaus häßligen design unterstreichen. ich verste diese ganze handybranche nicht, warum immer und immerwieder dieses design und das material..
Durch den starken Akku hat es für mich das HTC OneX zumindest schon mal deutlich hinter sich gelassen. Mal sehen, ob Motorola den Atrix Nachfolger wirklich so aufbohrt wie spekuliert und was Samsung mit dem SGS3 macht.