Wasserdichter 7,8-Millimeter-Androide Eluga: Panasonic präsentiert sein erstes Smartphone

vom 21.02.2012, 11:29 (17)
Panasonic Eluga
Bildquelle: Panasonic

Panasonic ist zurück auf dem europäischen Handy-Markt und hat sich einiges vorgenommen. Bereits Ende November kündigte der japanische Elektronikkonzern an, mit einem Smartphone in diesem Frühjahr den Markt aufmischen zu wollen. Innerhalb der nächsten vier Jahre sollen 15 Millionen Geräte über die europäischen Ladentheken gehen. Den Anfang macht das Panasonic Eluga.

Auf der Panasonic Convention stellte Laurent Abadie, CEO von Panasonic Europe, das Eluga vor. Der Name des Gerätes leitet sich von "elegant user-oriented gateway" ab.

Ausgestattet mit einem 4,3 Zoll großen OLED-Display (540 x 960 Pixel) und einem Dual-Core-Prozessor von Texas Instruments, dessen Kerne jeweils mit einem Gigahertz takten, bringt das Eluga gerade einmal 103 Gramm auf die Waage. Zudem finden ein Gigabyte Arbeitsspeicher und ein acht Gigabyte großes Datendepot den Weg in das 7,8 Millimeter schlanke Gerät - da Panasonic aber auf einen SD-Kartenslot verzichtet, lässt sich letzteres nicht ausbauen. 

Zu den weiteren Ausstattungsdetails gehört eine 8-Megapixel-Kamera, die zwar über einen Autofokus und einen Bildstabilisator verfügt, allerdings ohne Blitzlicht klarkommen muss. Der 1.150 Milliamperestunden starke Akku lässt sich nicht auswechseln und soll das Eluga bis zu 300 Stunden im Standby-Modus am Leben halten, bis es an die Steckdose muss. Die Sprechzeit liegt laut Hersteller bei bis zu vier Stunden.

Der Nutzer gelangt sowohl über WLAN als auch mobil (HSPA+) ins Internet. Zudem befinden sich Bluetooth und NFC mit an Bord des Smartphones. Als Betriebssystem hat Panasonic Android in der veralteten Version 2.3.5 (Gingerbread) auf dem Eluga vorinstalliert. Ein Update auf Ice Cream Sandwich soll im Sommer 2012 folgen.

Das Gehäuse des Eluga ist staub- und wasserdicht (IP57-Standard). Der Hersteller verspricht kein Eindringen von Wasser bei einem Tauchgang von einer halben Stunde in einem Meter tiefen Wasser.

Das Panasonic Eluga soll im April zu einem Preis von rund 400 Euro in den Handel kommen. Auf dem anstehenden Mobile World Congress in Barcelona (27. Februar bis 1. März), wollen die Japaner angeblich weitere Smartphones vorstellen. inside-handy.de wird vor Ort sein und live vom Messegelände berichten.

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06.03.2012, 9:00 Uhr
firlefanz

Zitat:
@Skyro

Der Akku kann bei schlechter Behandlung sehr schnell den Geist aufgeben. Z.B. zu lange am Ladegerät oder zu oft wenn der Akku noch nicht leer ist schadet dem Akku und nicht jeder hat gleich Lust sich einen Vertrag zu machen.

Sorry, du hast mal überhaupt keine Ahnung. Zu lange am Ladegr...[mehr]t? Wenn der Akku voll ist, macht er dicht und geht davon nicht kaputt. Deswegen brauch man bei den neuesten Laptops auch nicht mehr den Akku rausnehmen, wenn man mit Kabel arbeitet. Und das 2. ist auch ein Ammenmärchen älterer Akku Generationen. Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber früher war das schon richtig. Heutzutage ist es allerdings so, dass Akkus am besten bei bei etwa 1/4 bis 1/2 Restleistung schon aufgeladen werden sollten, eine Vollladung schadet dem Akku mehr, als eine Teilladung.
Nach ca 2,5 Jahren habe ich jedenfalls keinen Leistungsabfall bei meinem 3Gs entdecken können und as Gerät war wirklich jeden Abend an der Steckdose, ganz egal wieviel % noch drin war ;)


24.02.2012, 10:52 Uhr
Sykro
@ GTMobile

Da könnte aber der Hersteller damit Argumentieren, das man beim Kauf wisse, das der Akku fest verbaut ist und man so das Risiko eines Akkudefektes in Kauf nimmt. Die Hersteller werden mit Sicherheit ihre Absicherungen haben. Aber warum sollte der Akku kurz vor ablauf oder kurz nach Ablauf der Garantie kaputt gehen? Da müssten dann abe...[mehr]r schon höhere Gewalt am Werk sein.

Ich finde es ist alles Panikmache. Wenn ich mir ein Handy kaufe und mir dann ausmalen würde, es könnte aber dies kaputt gehen und jenes kaputt gehen, dann brauche ich mir auch kein Handy zu kaufen (eigentlich überhaupt kein Elektronikgerät). Irgendwann wird jedes Handy mal seinen Geist aufgeben, aber bis es soweit ist, ist die Wahrscheinlichkeit größer, das einem das Ding im Eifer des Gefechtes vorher aus der Hand fliegt.

Also genießt eure Smartphones und habt Spaß damit und malt nicht immer den Teufel an die Wand.
24.02.2012, 10:34 Uhr
GTMobile
Da könnte es sogar so sein das man auf einen Akku 2 Jahre Garantie hat da er fest mit dem Gerät verbunden ist und eine Einheit bildet .... das wäre ein Interessanter Ansatz für eine Klage - einfach nach 1,5 Jahren das handy auf Garantie tauschen lassem wegen Akkuproblemen am fest eingebauten Akku .... ich denke da machen es sich die Hersteller zu einfach .....
24.02.2012, 9:04 Uhr
Sykro
@ Downunder

Das der Akku schaden nehmen soll nur weil dieser zu lange am Ladegerät hängt ist absoluter Unsinn, da heutzutage so gut wie jeder Akku ein Überladungsschutz hat. Desweiteren ist es absolut egal wann und wie oft ein Akku am Ladegerät hängt. Ob ich diesen nun bei 99% anschließe oder bei 3% macht keinen Unterschied. Eher würde der ...[mehr]Akku schaden nehmen, wenn einem das Handy runterknallt, aber da gehen mit Sicherheit andere mechanische Bauteile früher kaputt wie der Akku...
24.02.2012, 8:34 Uhr
Downunder452
@Skyro

Der Akku kann bei schlechter Behandlung sehr schnell den Geist aufgeben. Z.B. zu lange am Ladegerät oder zu oft wenn der Akku noch nicht leer ist schadet dem Akku und nicht jeder hat gleich Lust sich einen Vertrag zu machen.
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