Ende letzter Woche gab der Marktforscher IDC seine Zahlen zum Handy-Markt des vergangenen Jahres und Quartals zum Besten: Nokia musste zwar deutlich Federn lassen, blieb aber noch vor Samsung und Apple. Nun gab IDC die Zahlen zum Smartphone-Segment bekannt, die deutlich machen, dass Nokia in diesem Bereich das Nachsehen hat. Apple geht als der große Sieger aus dem Rennen um die Smartphone-Krone hervor, Samsung bleibt nur Platz zwei.
Mit den 37 Millionen verkauften iPhones im vierten Quartal 2011 brachte Apple genau eine Million mehr Smartphones unters Volk als der Konkurrent Samsung. Zusammen bilden die beiden Hersteller ein Schwergewicht, an das keiner so schnell heran kommt: Der iPhone-Hersteller aus Cupertino erreicht einen Marktanteil von 23,5 Prozent, die Südkoreaner bringen es auf 22,8 Prozentpunkte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein immenses Wachstum: Apple verkaufte im vierten Quartal 2010 gerade einmal 16,2 Millionen iPhones, Samsung brachte es auf 9,6 Millionen Geräte.
Nokia ist großer Verlierer
Belegt Nokia im Handy-Bereich noch den ersten Rang, bleibt nach IDC-Zahlen in der Smartphone-Sparte nur Platz drei. Gerade einmal 12,4 Prozent Marktanteile und nichtmals 20 Millionen verkaufte Smartphones machen die Finnen zum großen Verlierer. Im Vorjahreszeitraum wurden noch 8,5 Millionen mehr Einheiten verkauft und man war mit einem Marktanteil von 27,4 Prozent noch klar die Nummer eins.
Weniger Blackberrys
Auch Research In Motion (RIM) verlor gegenüber dem Vorjahreszeitraum und erreicht Rang vier. Die Kanadier fielen von 14,3 auf 8,2 Prozent und verkauften 13 Millionen Blackberrys. HTC hingegen konnte zwar 1,5 Millionen mehr Smartphones unters Volk bringen als noch im Vorjahreszeitraum, büßte aber zwei Prozent Anteile auf dem Markt ein.
Gesamt-Markt
Laut den Marktforschern wuchs der weltweite Smartphone-Absatz im vierten Quartal des vergangenen Jahres um 54,7 Prozent auf 157,8 Millionen Geräte. Im gesamten Jahr gab es sogar einen Anstieg um 61,3 Prozent auf 491,4 Millionen verkaufte Smartphones.

Im kompletten Jahr bleibt Apple das Nachsehen: Samsung konnte 800.000 Smartphones mehr verkaufen als der iKonzern und belegt damit in der Jahreswertung den ersten Platz.

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Auch nicht vergess...[mehr]en sollte man das Apple-Ökosystem, das einem keine freie Wahl mehr lässt, das ganze ist bewusst so ausgelegt, dass die Apple-Geräte nur zueinander kompatibel sind, nicht mit Geräten anderer Hersteller, da wird dann auch schon mal ein neues Protokoll für Anwendungsfall XY "erfunden", obwohl es bereits einen offenen Standard dafür gibt, der herstellernabhängige Kompatibilität gewährleisten würde, aber das will man ja gar nicht. Das Ganze erinnert stark an Microsofts Vorgehen beim Internet Explorer und HTML/CSS, trotz W3C-Standard haben sie es ganz bewusst anders umgesetzt, damit eine Seite nach dem Standard auf dem IE fehlerhaft dargestellt wird, so dass der Entwickler seine Seite für den IE schreibt, die dann aber auf anderen Browsern, die den Standard korrekt implementieren, fehlerhaft dargestellt wird. So dass der Entwickler, der browserunabhängig entwickeln wollte, unzählige Browserweichen einbauen musste, damit seine Seite auf jedem Browser gleich aussieht und funktioniert. Als der IE dann zunehmend an Marktanteilen verloren hat, haben sie dann endlich mal den "Bug" behoben, weil sich das Blatt gewendet hat und der IE viele Seiten fehlerhaft dargestellt hat, da keiner mehr exklusiv für den IE entwickelt hat. Schäbig ist so etwas, das hat mit fairem Wettkampf nichts zu tun. Und ausbaden muss diese künstlichen Inkompatibilitäten am Ende immer der Kunde.
Außerdem spielt es IMHO keine Rolle ob Apple gg. Samsung oder Apple gg. HTC oder Apple gg. XY. Es geht um iOS gg. Android und da ist Samsung beliebig gg. einen anderen Hersteller von Android-Smartphones austauschbar. So dass man Top-iPhones und Top-Androids vergleichen sollte.
Es wäre vielleicht auch mal Interessant die Absatzzahlen nach einzelnen Modellen zu erfahren. Denke mal das Apple da mit dem iPhone 4s vor sämtlichen Samsung-Modellen steht. Ich lasse mich aber auch eines besseren belehren!