2006 kaufte Apple für 55.000 US-Dollar die Marke "iPad" vom taiwanischen Unternehmen Proview Electronics. Der Deal beinhaltete jedoch nicht die Markenrechte für China, so Proview. Nun verlangt Proview von Apple umgerechnet etwa 30 Millionen Euro als Entschuldigung für die Markenrechtsverletzung, berichtet das Portal Appleinsider.com. Die eigentliche Schadensersatzforderung beläuft sich auf umgerechnet 1,2 Milliarden Euro.
Als Proview gegen Apple klagte, entschied das Gericht Anfang Dezember für die Taiwaner. Daraufhin ging der iPad-Hersteller in Revision. Nun verlangt Proview eine Entschuldigungsgebühr in Höhe von 30 Millionen Euro, schreibt Appleinsider.com.
Weil diese neue Forderung derzeit noch untersucht wird, können keine offiziellen Statements dazu abgegeben werden, so das Gericht im chinesischen Xicheng. Anscheinend geht es Proview in diesem Fall weniger ums Geld als um die Geste der Entschuldigung.
Proview versuchte vor Jahren, ein Tablet auf den Markt zu bringen, das den Namen "I-Pad" tragen sollte. In den Jahren zwischen 2000 und 2004 registrierte das Unternehmen die Marke I-Pad in der EU, Mexiko, und einer Reihe fernöstlicher Länder wie Südkorea, Indonesien und China.
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