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Nokia: Streik gegen Entlassungen in Finnland

Entwickler und Techniker machen früher Schluss

Nokia 3230Angestellte bei Nokia, deren Arbeitsplätze immer unsicherer werden, haben heute aus Protest ihre Arbeit vorzeitig abgebrochen. Das berichtet die Tageszeitung 'Helsingin Sanomat'. Aufgerufen zu der Arbeitsniederlegung hatte eine Betriebsgewerkschaft in der Provinz Oulu. Nokia will seine dortige Entwicklungsabteilung verkleinern und im Zuge dessen in Finnland bis zu 250 Arbeitsplätze vernichten. Wie das Unternehmen Helsinki Anfang letzter Woche mitteilte, ist vor allem der Multimedia-Bereich betroffen. Die Ausgaben sollen hier bis Ende 2006 auf 9 bis 10 Prozent des Umsatzes reduziert werden.

Zum ersten Mal Entlassungen
Entlassungen stehen für Nokias Forschungs- und Entwicklungsabteilung zum ersten Mal auf der Tagesordnung. Den Abbau soll es in Finnland, aber auch in Deutschland geben. Weltweit sind in der Multimedia-Sparte 3.000 Personen beschäftigt, etwa zwei Drittel im Bereich Produktentwicklung. Davon arbeitet etwa die Hälfte in Finnland. Am stärksten betroffen von dem geplanten Kahlschlag ist die Niederlassung in Oulu, wo etwa 400 in dem Sektor arbeiten. Aber auch in Salo soll es Entlassungen geben.

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Quelle: Helsingin Sanomat |Autor: HH
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