Malware gehört zu den größten Problemen des Android-Ökosystems. Es bedarf keiner besonderen Ausgefeiltheit, um böse Software in Googles App-Markt einzuschleusen. Um dies zu ändern, hat der Suchmaschinenanbieter nun den "Bouncer" vorgestellt. Der neue Service scannt die Anwendungen nach Malware-Elementen oder sonstigem verdächtigen Verhalten und soll die Android-Umgebung damit ein Stück sicherer machen, schreibt Google in seinem Blog.
Zusätzlich überprüft Google die hochgeladenen Apps, indem diese in der hauseigenen Cloud gestartet werden. Damit wird die Vorgehensweise einer Mini-Anwendung in einer künstlichen Umgebung simuliert, so dass verdächtiges Verhalten sofort identifiziert werden kann, auch wenn man im Code keine sonderbaren Elemente gefunden hat.
Obwohl Bouncer erst kürzlich vorgestellt wurde, hat Google den Dienst offenbar bereits seit längerer Zeit eingesetzt. Insgesamt ging die Malware-Menge innerhalb des letzten Jahres um 40 Prozent zurück, so Google. Angesichts der im selben Zeitraum um 250 Prozent gestiegenen Menge an Nutzern ist der Malware-Rückgang beachtlich.
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