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Menschenrechtler vs. Apple: Petition für eine ethisch vertretbare Herstellung des iPhone 5

vom 01.02.2012 (18)

Zuletzt hat sich der Apple-Chef Tim Cook zu den Vorwürfen der "New York Times" geäußert, der Konzern aus Cupertino habe seit langem Kenntnis von den Missständen bei den Zulieferern, unternehme jedoch nichts dagegen. In einer internen Mail an die eigenen Mitarbeiter ließ Cook verlauten, Apple läge jeder Mitarbeiter am Herzen. Der iKonzern steht allerdings weiter in der Kritik. Nun schaltet sich auch die Menschenrechtsorganisation SumOfUs ein.

Und aus diesen Worten besteht die Einleitung der Online-Petition "Apple: Make the iPhone 5 ethically" der US-Organisation:

"Jeden Tag wischen Millionen von Menschen über die Bildschirme ihrer iPhones, um sie zu entsperren. Auf der anderen Seite der Welt befindet sich ein junges Mädchen, das ebenfalls über diese Touchscreens wischt. Jeden Tag, sechs Tage die Woche streicht sie während ihrer 12-Stunden-Schichten Zehntausende davon."

Das soll aber nur die Spitze des Eisbergs sein: SumOfUs wirft Apple unter anderem vor, dass zum Reinigen des iPhone-Glases n-Hexan verwendet wird. Das starke Nervengift soll bevorzugt eingesetzt werden, da es ein paar Sekunden schneller trocknet als sichere Alternativen.

Im Großen und Ganzen fordert die Menschenrechtsorganisation Apple dazu auf, die Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern zu verbessern. Auch wenn das die Gewinnspanne beeinträchtigt oder das iPhone dadurch notfalls für den Käufer teurer wird. Laut SumOfUs dürfte dieser Schritt für Apple als reichstes Unternehmen der Welt kein Problem sein.

Erst vor wenigen Tagen berichtete und verurteilte die "New York Times" über die fraglichen Arbeitsbedingungen bei diversen Apple-Fabriken in China. Zu viele Überstunden, schlechte Lebensumstände und ungeschützter Umgang mit gefährlichen Chemikalien seien laut der US-Zeitung dort an der Tagesordnung. Apple sei aber nicht das einzige Unternehmen, das seine Produkte unter solchen Umständen produzieren lasse. Neben dem kalifornischen Konzern zählen unter anderem auch Dell, Hewlett-Packard, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony und Toshiba dazu.

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Bildquelle: SumOfUS | Autor: BKA

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03.02.2012, 9:06 Uhr
wchristian
Auf Apple wird hier durch die Öffentlichkeit so viel Druck ausgeübt, weil sie riesige Gewinnmargen haben, die auch noch groß wären, wenn sie doppelte Produktionskosten hätten. Und natürlich sind sie auch ein sehr sehr großer Abnehmer. Da braucht jetzt keiner die Schuld auf die Fabriken schieben, Apple ist in der Lage die Produktionsbedingungen zu ä...[mehr]ndern und hätte auch genügend Spielraum höhere Produktionskosten in Kauf zu nehmen. Foxconn und jeder andere würde niemals einen Auftraggeber ablehnen, wenn der sagt "Wir möchten, dass die Produktionsbedingungen für die Arbeiter besser werden und sind bereit dafür mehr zu bezahlen." Apple sagt das aber nicht, weil sie eben doch lieber die hohe Gewinnspanne haben als gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und etwas gegen die Bedingungen dort zu unternehmen.
Und der Konsument hat in dem Fall auch keine Schuld, es gibt bei technischen Geräten keine "FairTrade"-Alternativen wie zum Beispiel bei Lebensmitteln.


02.02.2012, 21:09 Uhr
2011
Apple lässt auch jetzt in Brasilien Produzieren da dort die Menschenrechte viel Schlechter sind!!
Bei Apple war schon immer der Gewinn an erster Stelle!

Ist das ganze aber wirklich wert um die 10% Marke im Computer Segment an zukratzen und nicht zu denn Top Mobile Hersteller zu gehören ?
02.02.2012, 18:09 Uhr
telefonzelle
Hier ein ZDF Bericht der einiges Bestätigt:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=jMQCbE54_5g
einfach ansehen und selbst ein Bild machen!
02.02.2012, 17:55 Uhr
telefonzelle
Diese Petition ist gut und richtig! Ja es stimmt auch andere lassen in China unter schlechten bedingungen Produzieren, aber Apple ist in dieser Branche der größte. Man darf hier wirklich nicht beim kleinsten anfangen, nein beim größten muss man anfangen und öffentlichen Druck aufbauen. Und da Apple seit jahren diese schlechten bedingungen hinnimmt,...[mehr] muss man nun massiver öffentlicher druck aufgebaut werden. Ich kann mich an ein Interview mit Jobs errinnern in dem er gefragt wurde was er davon hält das sich Arbeiter bei Applezulieferbetriebn umbringen. Und er sagte richtig böse das das doch egal sei in einer Amerikanischen Großstadt sterben mehr menschen !!! Wer das gesehen hat weiß wo der Teufel war !
Und nach Apple muss der nächste der unter diesen Bedingungen produziert gebranntmarkt werden.
Denn nur durch massiven öffentlichen Druck kann man auch etwas verändern, da sind wir alle gefordert.
02.02.2012, 16:48 Uhr
Gast xyz
Nun, wenn die Bedingungen gebessert und die Löhne angemessen gezahlt werden im asiatischen Raum dann werden die Fabriken irgendwann wieder "eingestampft" und an einen anderen Ort dieser Erde verlegt .
Das ist doch ein teuflischer Kreislauf der immer mit irgendwelchen Vorschlägen die absolut nicht realisierbar sind verbesserungswürdig gequatscht wi...[mehr]rd...
... und wenn ich dann solchen Mist wie alle Macht den Arbeitern lese, kommt mir der Kaffee hoch !
Wenn die Arbeiter alle Macht haben wird es auch da eine Führungsriege geben die nur auf ihren Vorteil bedacht ist ...
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