Während Apple und Samsung ein rekordträchtiges viertes Quartal 2011 feiern, schreibt Motorolas Handysparte rote Zahlen. Insgesamt 80 Millionen US-Dollar hat der Konzern zwischen Oktober und Dezember verloren. Dabei hatte Motorola im Vorjahr noch etwa dieselbe Summe an Gewinn erwirtschaftet. Schuld an der aktuellen Misere ist nicht nur die Konkurrenz. Auch die zahlreichen Patentstreitigkeiten machen dem Unternehmen zu schaffen.
Während Samsung gedeiht, geht es mit den anderen Android-Partnern - darunter auch HTC - etwas bergab. Dazu gehört scheinbar auch Motorola Mobility.
Der Umsatz von Motorola Mobility stieg zwar um fünf Prozent auf 2,5 Milliarden US-Dollar. Die Gesamtsituation sieht jedoch nicht besonders rosig aus. So setzte der Konzern 10,5 Mobilgeräte (davon 5,3 Millionen Smartphones und 200.000 Tablets) um. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 11,3 Millionen Geräte.
Ein erschwerender Umstand ist diesmal sicherlich auch die Übernahme von Motorolas Handysparte durch Google, welche nicht nur zusätzliche Kosten verursacht, sondern wegen der Neuorganisation auch einiges an Energie abverlangt.
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Auch das Razr rockt nicht so richt. Das ist zwar flach aber andere bringen dafür Geräte mit HD Displays auf den Markt.