Viren auf Smartphones

Zahl der Schädlinge steigt rasant: Kaspersky warnt vor zunehmender Mobil-Malware

vom 18.01.2012 (7)

Der russische Anti-Viren-Hersteller Kaspersky warnt in einer aktuellen Pressemitteilung vor einem Anstieg mobiler Schadprogramme, hervorgerufen durch den anhaltenden Smartphone-Boom. Demnach sei die Zahl der neuen Schädlinge für Smartphones von 200 im Juli auf 1.200 im Dezember 2011 gestiegen, die eigene Datenbank umfasse mittlerweile mehr als 6.700 Malware-Programme. Das Unternehmen mahnt deshalb zur Vorsicht.

Angriffsziel Nummer eins ist laut Kaspersky das Betriebssystem Android mit 67 Prozent. Erst mit deutlichem Abstand folgt die bereits in die Jahres gekommene Plattform Java 2 Micro Edition (25 Prozent), Symbian liegt mit 5 Prozent auf Platz drei. iOS, Windows Phone sowie das Blackberry OS werden nach Angaben des Security-Dienstleisters derzeit nur punktuell attackiert.

"Smartphones nähern sich immer mehr der Funktionalität klassischer PCs an", so Marco Preuß, Senior Virus Analyst bei Kaspersky. Deshalb würden die Malware-Schreiber mobiler Schädlinge Methoden klassischer PC-Malware übernehmen.

Beispielsweise gibt es derzeit einen SMS-Trojaner, der sich die Kontroverse um die gesammelten Daten von Carrier IQ zunutze macht und so Smartphone-Nutzer betrügt. Experten haben zudem vor kurzem den ersten Bot für Android entdeckt - einen Trojaner, der sich als die App "Madden NFL 12" tarnt, teure SMS an Premium-Rufnummern verschickt und ein Botnetz aufspannen könnte.

Während viele PC-Nutzer mittlerweile die wichtigsten Sicherheits-Grundsätze beachteten - regelmäßiges Update von Anwendungen, Betriebssystem und Sicherheits-Software sowie Benutzung des eigenen Verstands -, vergäßen viele, dass diese Sicherheitsregeln auch für den Einsatz von Tablets und Smartphones gölten.

So solle man etwa keine Apps aus nicht vertrauenswürdigen Quellen installieren, die Sicherheitseinstellungen des Smartphones nutzen sowie versuchen, das Betriebssystem immer aktuell zu halten - letzterer wohl eher ein Pro-Forma-Tipp, denn Nutzer haben in der Regel kaum Einfluss auf das oft unzureichende Update-Intervall der Hersteller.

Zuletzt, so Kaspersky, dürfe natürlich eine Sicherheits-Software auf keinem Smartphone fehlen - wie gut, dass das Unternehmen bereits eine entsprechende Anwendung im Programm hat. Wer sich noch weiter über Smartphone-Sicherheit informieren will, kann das im Magazin-Beitrag zum Thema hier auf inside-handy.de tun.

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Bildquelle: inside-handy.de | Autor: OS

Kommentare Kommentar schreiben

20.01.2012, 19:04 Uhr
Leli196
Wusste gar nicht, dass Steve Jobs nen Sohn hatte. Und dass der dann auch noch Deutsch kann!!!

18.01.2012, 22:58 Uhr
Valentine
Ist aber Tatsache was er schreibt. Könnt ihr das nicht vertragen? :S
Jedesmal wenn es um Malware geht, ist Android ganz vorne.
Hat er also nicht Unrecht, genauso wie Ressourcen Fresser. Unter 1 GHz sind Droid Phones sogut wie unbrauchbarer Mist. Die Erfahrungen durft ich schon machen und nein Danke, nie wieder!
18.01.2012, 14:49 Uhr
raiden
Och ich finde unser Apple Groupie ganz niedlich, er gibt doch nur sein bestes, Technik kann nun mal nicht jedermanns Sache sein. Aber du hast natürlich recht, solange er hier die nötige Aufmerksamkeit bekommt, die er im richtigen leben nicht hat, fühlt er sich wohl bei uns :)
18.01.2012, 14:35 Uhr
XxCartmanxX
Lohnt sich gar nicht, auf solch ein Mist darauf einzugehen. Würde ich auch allen anderen raten. :)
18.01.2012, 13:59 Uhr
iPhone – best phone ever!
Android ist und bleibt eben ein unsicheres System, verseucht von Viren, auspioniert von Trojanern und lahmgelegt von der eigenen Ressourcen fressenden Programmierung.
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Kommentare: 16

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